Rumplers Tropfenwagen – schnittiger Vorreiter

Edmund Rumplers Tropfenwagen bietet die Grundlage für den modernen Rennsport, ob in Formel 1 oder DTM – Michael Schumacher, Martin Tomczek und Co: Sie alle haben von der Urkarosse der Aerodynamik profitiert.

 

Der Wirtschaftsraum Augsburg steht in einer langen Tradition voller Erfindungsreichtum und Innovationsgeit. In jedem Fall ein gutes Pflaster, um Neuheiten mit Begeisterung an freie Denker zu bringen. Es verwundert also nicht, daß nirgendwo sonst als in Augsburg der Tropfenwagen, das erst Auto, das 1921 mit optimalem CW-Wert gebaut wurde, seine erste Versuchsfahrt machte. Sein Erfinder, der Flugzeug- und Automobilkonstrukteur Edmund Rumpler (1872 in Wien bis 1940 in Neu Tollow, heute Züsow) erkannte früh die Bedeutung einer aerodynamischen Karosserie – 50 Jahre bevor die erste Energiekriese auch anderweitig Nachahmer animierte.

 

Die Form eines fallenden Tropfens gab dem Auto mit der windschnittigen Karosserie den Namen. Ein weiteres weltneues Detail, die Motoraufhängung vor der Hinterachse, mit dem Rumpler seinen Tropfenwagen ausstattete, darf nicht unbeachtet bleiben – bis heute ist es in allen Rennwägen existent.

 

Der Erfinder hat seinen Tropfenwagen 1925 dem Deutschen Museum in München gestiftet. So kann der Urvater der Aerodynamik dort heute von jedermann besichtigt werden.

 

 

 

 

 

Der Tropfenwagen

 

 



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