Architektur trifft Holz -

Gewerbeimmobilien der Zukunft: Energieeffizient und architektonisch anspruchsvoll – Vorstellung des Beispiels ÖkoFEN

 

 

     

Zusammenfassung der Veranstaltung

Dass Gewerbeimmobilien nicht nur funktional sein können, sondern auch ein attraktives Aushängeschild für das Unternehmen und ihren Standort sein können, zeigt die Deutschlandzentrale des Pelletheizungsbauers ÖkoFEN in Mickhausen. Der dynamisch geschwungene Holzbau beeindruckt nicht nur Kunden, sondern begeistert auch die Mitarbeiter. Rund 25 Architekten, Holzbauer und Interessierte der Region besuchten auf Initiative des Netzwerks Holzbau das auch in punkto Energieeffizienz vorbildliche Gebäude.

 

Wie sieht ein Gewerbegebäude aus, das sich ideal in die Staudenlandschaft integriert? Sanft geschwungen, nachhaltig, naturkonform und aus Holz natürlich, fand man bei ÖkoFEN, dem europaweiten Spezialisten für Pelletsheizungen. Das Gebäude sollte die Mitarbeiter aus der Region ebenso emotional ansprechen wie die Firmenphilosophie nach außen kommunizieren.

 

Dazu konzipierte der Architekt Gerhard Birkle ein Bürogebäude mit einer auffälligen Wellenform, an das sich Produktions- und Lagerhallen wie Waggons an eine Lokomotive anschließen. Die halbrunde, nach außen geneigte Wand des Bürogebäudes war dabei nur eine der baulichen Herausforderungen, die das umsetzende Holzbauunternehmen Müller aus Blaustein beim Bau des ambitionierten Entwurfs mit eindrucksvollem Ergebnis bewältigte.  In nur 9 Monaten wurde der gesamte Bau im Jahr 2006 verwirklicht - schneller als so manches Einfamilienhaus. Beeindruckt zeigten sich die Besucher auch vom Energieverbrauch der „3-Liter-Gewerbeimmobilie“: Mit nur 15 KW werden 15.000 qm beheizt. Die angebrachten Solarmodule erzeugen bei gutem Wetter zusätzlich Strom für rund 100 Haushalte.

 

Am meisten betont Geschäftsführer Lothar Tomaschko jedoch immer wieder den „Wohlfühlfaktor“ des „warmen Baustoffs Holz“ für die rund 30 Mitarbeiter: „Wir freuen uns täglich an diesem Bau“, so Tomaschko. „Der Bau war nicht nur eine lohnende Investition in die Mitarbeiterzufriedenheit, sondern hat sich auch als Werbeinvestition gegenüber unseren Kunden und Partnern sehr bewährt.“

 

 

     

Programm

      

17:30 Uhr          Begrüßung

17:45 Uhr          Rundgang durch das Unternehmen

18:45 Uhr          Nachhaltige Heizsysteme der Zukunft – Chancen und

                          Einsatzmöglichkeiten von Pelletsheizungen (mit Vorstellung 

                          des Unternehmens)
                          Lothar Tomaschko, Geschäftsführer von ÖkoFEN

19:30 Uhr          Betriebsgebäude als Visitenkarte des Unternehmens –

                          Vorstellung des Betriebsgebäudes aus Sicht des Bauherrn
                          Lothar Tomaschko, Geschäftsführer von ÖkoFEN

19:45 Uhr          Nachhaltige und Energieeffiziente

                          Gewerbeimmobilienarchitektur aus Holz – das

                          Betriebsgebäude aus Sicht des Architekten
                          Gerhard Birkle, Architekturbüro Gerhardt Birkle

ab 20:15 Uhr     Get Together

 

 

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Vorstellung ÖkoFEN

Das Unternehmen ÖkoFEN wurde im Jahr 1989 als Spezialist für Biomasseheizanlagen im Ein- und Zweifamilienhausbereich gegründet. Neben Holzbriketts- und Hackschnitzelheizungen entwickelt ÖkoFEN seit 1994 vollautomatische Pelletsheizanlagen. Die Pionierleistungen des Unternehmens, z.B. die Entwicklung der ersten Pelletheizung mit Brennwerttechnik, sorgten für großes Aufsehen und waren der Beginn einer rasanten Marktentwicklung. ÖkoFEN ist heute Europas Spezialist für Pelletsheizungen mit Tochterfirmen in Österreich, Italien, Deutschland und Frankreich. Über 75 % der Produktion geht in den Export.

 

 

     

Fotogalerie ÖkoFEN, Mickhausen am 17.06.2010

 

 

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