A³ wirtschaftsdialog "Grünes Gold"
im Schloss Blumenthal, Saal über dem Bräustübchen
am 01.10.2010 ab 14.30 Uhr

   

     

      

A³ Wirtschaftsdialog „Grünes Gold“
Vorstellung der Wertschöpfungskette Forst und Holz in A³ inkl. Waldführung


Der Wirtschaftsraum Augsburg verfügt über die vorratsreichsten und umsatzstärksten Wälder Mitteleuropas. In den Wäldern der Region steht Holz im Wert von rund einer Milliarde Euro und jedes Jahr kommen rund 600.000 Festmeter, also rund 30 Millionen Euro hinzu.

Ein großer Teil dieses Grünen Goldes wird in der Region weiterverarbeitet. Folgen Sie uns auf dem Streifzug durch die Wertschöpfungskette Forst & Holz in A³!

                  

 Programmflyer

 

Zusammenfassung der Veranstaltung

 

Der Wirtschaftsraum Augsburg verfügt über die vorratsreichsten und umsatzstärken Wälder Mitteleuropas. Den Streifzug durch die Wertschöpfungskette Forst und Holz hat den 62 Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, aber auch viele Forstbetriebe aus der Region eindrucksvoll bewiesen, dass ein großer Teil des Holzes in der Region weiterverarbeitet wird, und somit die Wertschöpfung im Wirtschaftsraum Augsburg gewährleistet wird.

Rupert Reitberger gab den Teilnehmern in seiner Begrüßung einen Überblick über die Wertschöpfungskette Forst & Holz in der Region. Die guten Wuchsbedingungen für Bäume, die Spitzenwerte im europäischen Vergleich erreichen, verdeutlichte Herr Meßmer, Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Augsburg in seinem Vortrag.  Der Wald insbesondere im Augsburger Raum erfüllt aber nicht nur eine Funktion als Holzlieferant, sondern auch eine Klimaschutz- und Erholungsfunktion. „Ich kann nur an Sie appellieren, machen Sie was schönes daraus“, so die Schlussworte von Meßmer.

„Holz ist ein wertvoller Rohstoff, den wir versuchen, optimal zu nutzen“ so Leonhard Scherer, Geschäftsführer der Anton Heggenstaller Vertriebs GmbH in seinem Vortrag zur Sägewerksindustrie in der Wertschöpfungskette Forst & Holz.

Die Vorteile des Baustoffs Holz stellte Karl Moser, Geschäftsführer der Merk-Projekt GmbH dar: Holz ist schön, ist ein Leichtgewicht, schnell und flexibel und energieeffizient. Holz trägt einen großen Anteil zum Klimaschutz bei, da das gespeicherte CO2 im Holz beim Bau nicht wieder freigesetzt wird. An zahlreichen Beispielen, über Einfamilienhäuser, Schulen und Kindergärten, Turn- und Lagerhallen bis hin zu Holzachterbahnen verdeutlichte Moser anschaulich, wie vielseitig und belastbar Holz sein kann. Dabei muss nicht immer alles aus Holz sein: „ Die richtige Anwendung an der richtigen Stelle, der Verbund der Materialien Holz, Beton und Stahl ist die Zukunft.“

Nach diesen spannenden Vorträgen, die im Gasthaus vom Schloss Blumenthal stattgefunden haben, begaben sich die Teilnehmer unter Führung von Hartmut Dauner, leitender Forstdirektor zunächst in die Parkanlage des Schlosses. Danach wurde der Wald des Fürstlich und Gräflich Fugger’schen Stiftungsforstreviers Blumenthal. Der Wald soll schließlich nicht nur als Warenlager, sondern als Menschenfreund gesehen werden. Neben Erläuterungen zu Baumarten und deren Vorzügen, gab Dauner Geschichten und Gedichte rund um das Waldthema zum Besten. Die Teilnehmer waren begeistert: „Ich habe noch nie soviel fachliches über den Wald gehört.“

 

 

Programm

  

14:30 Uhr Begrüßung (Rupert Reitberger)

14:40 Uhr Begrüßung (Andreas Thiel)

15:00 Uhr Die vorratsreichsten Wälder Mitteleuropas: Wald als Wirtschaftsfaktor der Region (Hubert Meßmer)

15:25 Uhr
Holznutzungspotential entlang der Wertschöpfungskette (Leonhard Scherer)

15:50 Uhr
Holzbau-Innovationen aus dem Wirtschaftsraum Augsburg: Regionales Know How vom internationalen Holzbauprojekt bis zur Technologieinnovation in der energetischen Gebäudemodernisierung mit Holz (Karl Moser)

16:15 Uhr
Führung durch den Wald zum Thema „Multifunktionale, nachhaltige Forstwirtschaft am Beispiel des Fürstlich und Gräflich Fugger`schen Stiftungsforstrevieres Blumenthal“ (Hartmut Dauner).

18:15 Uhr
Get together

 

Fotogalerie

  

 

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