Arbeitmarktsituation in der Faserverbundtechnologie-Branche: Wirtschaftsraum Augsburg A³ - ein Carbon-Valley?!

Bild: SGL Carbon

Optimale Konstruktionsverfahren für den Hochleistungswerkstoff CFK müssen erst noch entwickelt werden. Als weitere große Herausforderung gilt es, diesen Werkstoff so effizient und ressourcenschonend wie möglich zu verarbeiten, sodass ein optimales Endergebnis zu einem fairen Preis angeboten werden kann. Sie wünschen sich vielseitige Arbeiten und sind fasziniert von technischen Herausforderungen - im Wirtschaftsraum Augsburg sind Sie richtig! In A³ bietet sich Ihnen die Chance der Faserverbundtechnologie - mit all ihrem Potential zur Herstellung von Produkten mit höchstem Leistungsvermögen und optimaler ökologischen Verträglichkeit - zum endgültigen Durchbruch zu verhelfen!

 

Arbeiten in einem Geschäftsfeld, das immer mehr an Bedeutung gewinnt. Faserverbundmaterialien werden in unterschiedlichsten Bereichen genutzt, vor allem in der Automobilindustrie kommen diese Werkstoffe zunehmend zum Einsatz. Doch auch in der Luftfahrt oder im Schiffsbau sollen sie in den nächsten Jahren mehr und mehr Stahl und Aluminium ersetzen. In A³ finden Sie mit dem Carbon Composites e.V. und mit MAI Carbon zwei Kompetenznetzwerke, die die gesamte Wertschöpfungsketten der Hochleistungs-Faserverbundwerkstoffe umfassen - bringen Sie Ihre Fachkenntnisse ein und profitieren Sie selbst von der engen Zusammenarbeit und dem regelmäßigen Austausch innerhalb dieser Faserverbundkreise.

 

In A³ finden Sie im Bereich CFK nicht nur vielfältige Entwicklungschancen, sondern auch Sicherheit. Global Player wie SGL Carbon oder Premium AEROTEC investieren in den Standort. In Sichtnähe der SGL Arena, Heimat des Fußball-Erstligisten FC Augsburg, steht die neue Fertigungshalle, in der Premium AEROTEC aus CFK die Seitenschalen des Airbus A350 XWB fertigt. In Meitingen hat die SGL Group seit 2007 40 Millionen Euro allein in die Gebäude und die Ausrüstung für F&E investiert.

 

Sie sind neugierig auf Fortschritt? - Der Bedarf an Fachkräften ist groß in der Kompetenzregion für Faserverbundtechnologien. Wachsen Sie unter optimalen Bedingungen über sich hinaus und werden Sie Pionier der Ressourceneffizienz! Die Hochschulen und Universitäten sind auf akademischer Ebene die tragenden Säulen bei der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften für CFK in A³. Die Hochschule Augsburg bietet neben dem Vollzeit-Masterstudiengang "Leichtbau- und Faserverbundtechnologie" auch den berufsbegleitenden Masterstudiengang "Technologiemanagement" oder den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang "Wirtschaftsingenieurwesen" an, in welchem u.a. die Vertiefungsrichtung Faserverbundtechnologie studiert werden kann. Ab dem Sommersemester 2014 wird hier sogar ein rein englischsprachigen Master-Studiengang angeboten: Lightweight Construction and Composite Technology. Auch im Bachelor- und Masterstudiengang "Materialwissenschaften" der Universität Augsburg liegt ein Fokus auf dem Bereich moderner Werkstoffe. Weitere Studiengänge in diesem Kontext an der Universität Augsburg sind die Masterstudiengänge "Functionalized Advanced Materials", "Advanced Materials Science" und der Bachelorstudiengang "Wirtschaftsingenieurwesen". Faserverbund ist auch ein wichtiger Aspekt bei den Weiterbildungsangeboten der in Augsburg ansässigen Kammern IHK Schwaben und Handwerkskammer für Schwaben. Mehr Informationen unter BildungPLUS/Neue Aus- und Weiterbildungschancen.

Allgemeine Arbeitsmarktsituation im Wirtschaftsraum A³

Mit einer Arbeitslosenquote von 6,3 % liegt die Stadt Augsburg unter dem bundesweiten Durchschnitt (6,8 %). Die beiden Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg heben sich noch mehr ab. Mit 2,5 % und 2,4 % liegen sie weit unter der Quote Westdeutschlands (5,9 %). Betrachtet man die Entwicklung der Arbeitslosenquote im Wirtschaftsraum Augsburg über die letzten drei Jahre hinweg, kann eine stets positive Entwicklung festgestellt werden.

Doch nicht nur die Arbeitslosenquote in A³ ist positiv, auch die Fachkräfte glänzen mit guten Qualifikationen und Bildungsständen. 12,2 % der Beschäftigten im Stadtgebiet besitzen einen Hochschulabschluss, in den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg sind es 5,6 % und 4,5 %. Auch der Anteil der Beschäftigten mit einer betrieblichen/schulischen Berufsausbildung in der Region ist groß, was unter anderem mit der sehr guten Bildungsinfrastruktur in der Region zusammenhängt.

Von diesen optimalen Strukturen im Bildungs-, Forschungs- und Entwicklungsbereich profitieren jedoch nicht nur die Fachkräfte im Wirtschaftsraum Augsburg. Auch die Firmen aus A³ ziehen aus der guten Arbeitsmarktsituation ihre Vorteile. Sie suchen und finden am Standort A³ hochqualifizierte Facharbeiter.

Hochqualifizierte Facharbeiter mit Jobgarantie: eine Win-Win-Situation, die die Wirtschaftsregion zu einem Jobwunderland mit 84 % Mitarbeiterzufriedenheit macht. Mehr Zahlen, Daten und Fakten zum Wirtschaftsraum Augsburg finden Sie hier: 

Weitere Daten und Fakten (anklicken zum Öffnen des pdfs)

Beschäftigte im Bereich Mechatronik im Wirtschaftsraum Augsburg A³
Beschäftigte in wissensintensiven Branchen (Anteile an der Gesamtbeschäftigung im Jahr 2011)
Beschäftigte in den Leitbranchen (Anteil an der Gesamtbeschäftigung im Jahr 2011)
Gründerstandort Augsburg im bundesweiten Gründerranking