Arbeitmarktsituation in der Logistik-Branche: Ein Standort mit Potenzial - nicht nur für Unternehmen

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Es gibt keinen wirtschaftlich aktiven Ort ohne sie - die Logistik. Gerade der hohe Anteil an produzierenden Unternehmen in der Region Augsburg A³ garantiert eine stetige Nachfrage nach Logistik-Dienstleistungen. Als Querschnittsbranche dient sie nämlich allen Wirtschaftszweigen und bildet in Deutschland neben dem Gesundheits- und Sozialwesen den zweitgrößten Arbeitgeber.

 

Im Wirtschaftsraum Augsburg A³ nimmt der Logistiksektor jedoch einen ganz besonderen Stellenwert ein: Seit 2005 ist die Logistikbeschäftigung  in der Region überproportional gewachsen und hat sich besser entwickelt als die Gesamtbeschäftigung. Berufskraftfahrer, Disponenten, Lagerist - all diese Menschen kümmern sich um eine rasche und reibungslose Abwicklung von Lieferaufträgen. Die Ausbildungsmöglichkeiten sind genauso vielfältig wie beliebt. So haben sich neben den klassischen Ausbildungsberufen im dualen System auch Lehrstühle an der Universität Augsburg etabliert. Die Ein- und Aufstiegschancen sind also vielfältig.

 

Davon profitieren natürlich auch die Unternehmen: 9 der TOP 100 Logistik-Unternehmen Deutschlands finden sich in der Region Schwaben und Augsburg. Dabei handelt es sich zumeist um mittelständische Familienunternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern, die bereits in zweiter oder dritter Generation geführt werden und so auch stark regional verankert sind. Doch trotz der Vollbeschäftigung machen sich auch in der Logistikbranche die Folgen des demographischen Wandels bemerkbar. Nachwuchsgenerierung und Fachkräftemangel sind hier schon ein Thema.

 

Mit derzeit etwa 77.000 Beschäftigten in der Logistikbranche findet sich in der Wirtschaftsregion Augsburg A³ ein gewaltiges Arbeitsmarktpotenzial. Die Tatsache, dass es sich bei der Logistikbranche um eine Wachstumsbranche handelt, machen die Aussichten von Fachkräften für die Zukunft nur noch besser.

Allgemeine Arbeitsmarktsituation im Wirtschaftsraum A³

Mit einer Arbeitslosenquote von 6,3 % liegt die Stadt Augsburg unter dem bundesweiten Durchschnitt (6,8 %). Die beiden Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg heben sich noch mehr ab. Mit 2,5 % und 2,4 % liegen sie weit unter der Quote Westdeutschlands (5,9 %). Betrachtet man die Entwicklung der Arbeitslosenquote im Wirtschaftsraum Augsburg über die letzten drei Jahre hinweg, kann eine stets positive Entwicklung festgestellt werden.

Doch nicht nur die Arbeitslosenquote in A³ ist positiv, auch die Fachkräfte glänzen mit guten Qualifikationen und Bildungsständen. 12,2 % der Beschäftigten im Stadtgebiet besitzen einen Hochschulabschluss, in den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg sind es 5,6 % und 4,5 %. Auch der Anteil der Beschäftigten mit einer betrieblichen/schulischen Berufsausbildung in der Region ist groß, was unter anderem mit der sehr guten Bildungsinfrastruktur in der Region zusammenhängt.

Von diesen optimalen Strukturen im Bildungs-, Forschungs- und Entwicklungsbereich profitieren jedoch nicht nur die Fachkräfte im Wirtschaftsraum Augsburg. Auch die Firmen aus A³ ziehen aus der guten Arbeitsmarktsituation ihre Vorteile. Sie suchen und finden am Standort A³ hochqualifizierte Facharbeiter.

Hochqualifizierte Facharbeiter mit Jobgarantie: eine Win-Win-Situation, die die Wirtschaftsregion zu einem Jobwunderland mit 84 % Mitarbeiterzufriedenheit macht. Mehr Zahlen, Daten und Fakten zum Wirtschaftsraum Augsburg finden Sie hier: 

Weitere Daten und Fakten (anklicken zum Öffnen des pdfs)

Beschäftigte im Bereich Mechatronik im Wirtschaftsraum Augsburg A³
Beschäftigte in wissensintensiven Branchen (Anteile an der Gesamtbeschäftigung im Jahr 2011)
Beschäftigte in den Leitbranchen (Anteil an der Gesamtbeschäftigung im Jahr 2011)
Gründerstandort Augsburg im bundesweiten Gründerranking