Arbeitsmarksituation in der Luft- und Raumfahrt-Branche: Jobs mit viel Verantwortung und noch mehr Chancen

Bild: DLR

Dazu beitragen, dass ein Airbus in die Lüfte entschwebt, oder für einen innovativen Teil eines anderen Flugzeugtyps verantwortlich zu sein: In der Luft- und Raumfahrttechnik gibt es zahlreiche Berufe, die mechanisches Geschick, Ausdauer und einen Sinn für Technik verlangen. Nicht nur die Verantwortung in dieser Berufsrichtung ist groß, sondern auch die Nachfrage nach Fachkräften.

 

Die Kompetenz in der Luft- und Raumfahrtbranche ist einzigartig: Premium AEROTEC GmbH, Airbus Helicopters, MT Aerospace AG oder SGL CARBON SE sind nur eine Auswahl der Global Player vor Ort. Die Unternehmen in der Region haben einen stetigen Bedarf nach qualifizierten Arbeits- und Fachkräften. Aus diesem Grund hat sich auch das Angebot an Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie Aus- und Weiterbildungen in der Region angepasst. Vor Ort finden sich Hochschulen und Anwenderzentren in den Bereichen Maschinenbau/Mechatronik, Luft- und Raumfahrt sowie Materialwissenschaften. Mit rund 900 Studierenden an der Fakultät Maschinebau und Verfahrenstechnik ist dieser Bereich beispielsweise der zweitstärkste der Hochschule Augsburg (Stand: 2011). 

 

Doch nicht nur die Hochschulen betätigen sich bei der Weiterbildung und -entwicklung. Auch die Unternehmen investieren hier immer mehr, wie beispielsweise im Airbus Helicopter-Ausbildungszentrum oder dem neuen Engineering Center von Premium Aerotec. Vor allem die Entwicklung und Fertigung von Bauteilen aus carbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) steht dabei im Vordergrund.

 

Schon lange wird also nicht mehr nur an den Hochschulen vor Ort mit ihren branchenspezifischen Studiengängen und Weiterbildungsangeboten gesucht und gefunden. Im Umkreis von etwa einer Stunde Fahrzeit um Augsburg herum, arbeiten bereits rund 18.000 Menschen in der Luft- und Raumfahrtbranche, Tendenz steigend.

Allgemeine Arbeitsmarktsituation im Wirtschaftsraum A³

Mit einer Arbeitslosenquote von 6,3 % liegt die Stadt Augsburg unter dem bundesweiten Durchschnitt (6,8 %). Die beiden Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg heben sich noch mehr ab. Mit 2,5 % und 2,4 % liegen sie weit unter der Quote Westdeutschlands (5,9 %). Betrachtet man die Entwicklung der Arbeitslosenquote im Wirtschaftsraum Augsburg über die letzten drei Jahre hinweg, kann eine stets positive Entwicklung festgestellt werden.

Doch nicht nur die Arbeitslosenquote in A³ ist positiv, auch die Fachkräfte glänzen mit guten Qualifikationen und Bildungsständen. 12,2 % der Beschäftigten im Stadtgebiet besitzen einen Hochschulabschluss, in den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg sind es 5,6 % und 4,5 %. Auch der Anteil der Beschäftigten mit einer betrieblichen/schulischen Berufsausbildung in der Region ist groß, was unter anderem mit der sehr guten Bildungsinfrastruktur in der Region zusammenhängt.

Von diesen optimalen Strukturen im Bildungs-, Forschungs- und Entwicklungsbereich profitieren jedoch nicht nur die Fachkräfte im Wirtschaftsraum Augsburg. Auch die Firmen aus A³ ziehen aus der guten Arbeitsmarktsituation ihre Vorteile. Sie suchen und finden am Standort A³ hochqualifizierte Facharbeiter.

Hochqualifizierte Facharbeiter mit Jobgarantie: eine Win-Win-Situation, die die Wirtschaftsregion zu einem Jobwunderland mit 84 % Mitarbeiterzufriedenheit macht. Mehr Zahlen, Daten und Fakten zum Wirtschaftsraum Augsburg finden Sie hier: 

Weitere Daten und Fakten (anklicken zum Öffnen des pdfs)

Beschäftigte im Bereich Mechatronik im Wirtschaftsraum Augsburg A³
Beschäftigte in wissensintensiven Branchen (Anteile an der Gesamtbeschäftigung im Jahr 2011)
Beschäftigte in den Leitbranchen (Anteil an der Gesamtbeschäftigung im Jahr 2011)
Gründerstandort Augsburg im bundesweiten Gründerranking