Arbeitmarktsituation in der Umwelttechnologie-Branche: Kompetenz hoch drei

Bild: Universität Augsburg

Am Standort A³ finden sich Betriebe mit globalem Aktionsradius wie die RENK AG oder SGL Carbon, die Produkte mit Hochleistungseigenschaften herstellen, etwa Getriebe für Windkraftanlagen oder Rotorblätter aus Kohlefaserverbundstoffen. Zahlreiche weitere Unternehmen und Institutionen komplettieren das hochwertige Branchennetzwerk der Umwelttechnologie im Wirtschaftsraum Augsburg. Da ist es nur logisch, dass in der Umwelttechnologie-Branche händeringend nach qualifizierten, gut ausgebildeten Fachkräften gesucht wird.

 

Vor Ort befinden sich Hochschulen und Anwenderzentren mit einer großen Bandbreite an relevanten Fachbereichen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei im Energiebereich. So ist die Hochschule Augsburg mit ihrem Studiengang Umwelt- und Verfahrenstechnik besonderer Ausbilder zukünftiger Energie-Spezialisten. An der Universität wird das Themenspektrum der Umweltausbildung optimal ergänzt. Materialforschung, Umweltrecht oder Umweltmanagement sind dabei nur eine Auswahl an spezifischen Fachrichtungen. Zudem bündelt das Wissenschaftszentrum Umwelt die gesamte Umweltkompetenz der Universität Augsburg. 

 

Doch nicht nur die Hochschulen konzentrieren sich auf die Qualifizierung. Auch für Arbeitnehmer bieten zahlreiche berufsbegleitende Qualifizierungsmöglichkeiten optimale Aussichten. Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten zum Umweltschutztechniker, zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik oder zum Energieberater sorgen für noch mehr Know-how am Standort A³. Doch auch wenn vor Ort fachspezifisch aus- und weitergebildet wird, der Bedarf an Fachkräften ist groß.

 

Die Umwelttechnologie ist und bleibt einer der größten und dynamischsten Wachstumsmärkte der Welt und Zukunftsthema Nr. 1. in Bereichen wie Wasser, Energie oder Recycling. Die weltweit steigende Nachfrage zeigt: Effiziente Umwelttechnologien bergen große Potenziale für alle Unternehmen - Hersteller, Anwender und Dienstleister. Mit der Umwelttechnologie-Branche besitzen Arbeitnehmer von heute und morgen in A³ gute Aussichten.

Allgemeine Arbeitsmarktsituation im Wirtschaftsraum A³

Mit einer Arbeitslosenquote von 6,3 % liegt die Stadt Augsburg unter dem bundesweiten Durchschnitt (6,8 %). Die beiden Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg heben sich noch mehr ab. Mit 2,5 % und 2,4 % liegen sie weit unter der Quote Westdeutschlands (5,9 %). Betrachtet man die Entwicklung der Arbeitslosenquote im Wirtschaftsraum Augsburg über die letzten drei Jahre hinweg, kann eine stets positive Entwicklung festgestellt werden.

Doch nicht nur die Arbeitslosenquote in A³ ist positiv, auch die Fachkräfte glänzen mit guten Qualifikationen und Bildungsständen. 12,2 % der Beschäftigten im Stadtgebiet besitzen einen Hochschulabschluss, in den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg sind es 5,6 % und 4,5 %. Auch der Anteil der Beschäftigten mit einer betrieblichen/schulischen Berufsausbildung in der Region ist groß, was unter anderem mit der sehr guten Bildungsinfrastruktur in der Region zusammenhängt.

Von diesen optimalen Strukturen im Bildungs-, Forschungs- und Entwicklungsbereich profitieren jedoch nicht nur die Fachkräfte im Wirtschaftsraum Augsburg. Auch die Firmen aus A³ ziehen aus der guten Arbeitsmarktsituation ihre Vorteile. Sie suchen und finden am Standort A³ hochqualifizierte Facharbeiter.

Hochqualifizierte Facharbeiter mit Jobgarantie: eine Win-Win-Situation, die die Wirtschaftsregion zu einem Jobwunderland mit 84 % Mitarbeiterzufriedenheit macht. Mehr Zahlen, Daten und Fakten zum Wirtschaftsraum Augsburg finden Sie hier: 

Weitere Daten und Fakten (anklicken zum Öffnen des pdfs)

Beschäftigte im Bereich Mechatronik im Wirtschaftsraum Augsburg A³
Beschäftigte in wissensintensiven Branchen (Anteile an der Gesamtbeschäftigung im Jahr 2011)
Beschäftigte in den Leitbranchen (Anteil an der Gesamtbeschäftigung im Jahr 2011)
Gründerstandort Augsburg im bundesweiten Gründerranking