Das persönliche Wohn-Portrait: Bewohner berichten aus ihrem Stadtteil

(Die Autorin ist Studentin, 23 Jahre alt und wohnt seit 3 Jahren im Hochfeld. Der Artikel gibt die persönliche Meinung und Erfahrung der Autorin zu ihrem Wohnstandort wieder.)

Hochfeld

 

Der zweitkleinste Stadtteil mit ca. 9.000 Einwohnern zeichnet sich durch seine optimale Lage in der Stadt und seine innere Ruhe und Gemütlichkeit aus. Hier leben Studenten, Familien und Rentner zusammen. Die lokale und regionale Verkehrsanbindung ist hervorragend.

 

Im Stadtteil Hochfeld ist es ziemlich ruhig und die meiste Zeit geht es gemütlich zu. Die einzigen Stunden, in denen das nicht zutrifft, sind während des Berufsverkehrs morgens und abends. Dies liegt zum einem am viel befahrenen Alten Postweg, der die Haunstetterstraße mit der Rumplerstraße, dem Zubringer zur B17, verbindet. Zum anderen gibt es auch ein hohes öffentliches Verkehrsaufkommen. An der Linie der Straßenbahn 3 liegen die Hochschule, eine Berufsschule, eine Wirtschaftsschule und nicht zuletzt die Universität im Süden Augsburgs. Wenn man also nicht unbedingt zu Stoßzeiten einen Termin hat, sollte man sich beim Frühstück ruhig länger Zeit lassen. Ein weiterer Grund für das hohe Verkehrsaufkommen ist der Bahnhof Haunstetterstraße, der die nördliche Grenze des Stadtteils bildet und die beste Verbindung nach München darstellt. Wenn der Zug einmal angekommen ist, braucht man zum Münchner Hauptbahnhof gerade mal noch 45 Minuten. Den Bahnhof erreicht man mit den Straßenbahnlinien 2 und 3 und dem Fahrrad, für das es gute Abstellmöglichkeiten gibt. Auch die westliche Stadtteilgrenze wird von einer Bahnstrecke gebildet. Hier ist die nächste Haltestelle die Morellstraße, von der aus man recht schnell Richtung Süden, z.B. nach Landsberg am Lech gelangt.

 

Es ist jedoch nicht nur die Verkehrsanbindung hervorragend, sondern auch die allgemeine Lage des Stadtteils in Augsburg. Es liegt zwar südlich der Innenstadt, jedoch immer noch im Zentrum Augsburgs. Egal ob mit der Straßenbahn, dem Fahrrad oder zu Fuß, man braucht nur wenige Minuten ins Zentrum. Ein weiterer Vorteil ist die Nähe zum Siebentischwald, dem Augsburger Stadtwald. Hier kann man seine Seele baumeln lassen. Egal ob man eine Fahrradtour machen möchte oder nach der Arbeit noch eine Runde joggen, hier ist alles möglich. Auch der Augsburger Zoo und der Botanische Garten, die vor allem im Frühjahr viel zu bieten haben, liegen hier. Nicht zuletzt eignet sich die Waldgaststätte Parkhäusl mit ihrem  Biergarten hervorragend für einen lauen Sommerabend. Durch den Siebentischwald fließt außerdem der Lech, an dem man im Sommer baden und grillen kann. Mit Kindern eignet sich als Bademöglichkeit der Kuhsee, der direkt neben dem Lech liegt. Einkaufsmöglichkeiten gibt es zwar nur ein paar wenige, jedoch fahren die meisten Bewohner für einen größeren Einkauf in benachbarte Stadtteile. Die ist aber angesichts der Größe des Stadtteils nicht weiter schlimm.

 

Im Norden des Stadtteils liegt das Prinz-Karl-Viertel. Die ehemalige Kaserne, die sowohl vom US-Militär als auch von der Bundeswehr genutzt wurde, lag seit 1992 brach. Im Jahr 1995 entschied man sich die Fläche als Wohnraum zu nutzen. Man errichtete ein Viertel, in dem sich seit 2000 Alt und Jung wohl fühlen. Der besondere Mix aus alten erhaltenen Kasernengebäuden und neuen Wohngebäuden gibt der Gegend einen persönlichen Charme.

 

 

Daten zum Wohnstandort

Preise:
Wohnungen zur Miete: 7,20 EUR/m²
Eigentumswohnungen: 1.800 EUR/m²
Häuser zum Kauf: k. A.

Haushalte:
Double Income No Kids: 5 %
Singles: 46 %
Familien: 26 %

Bebauung:
68 % Wohnungen
32 % Einfamilienhäuser

Quelle: www.Immobilienscout24.de

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