Das persönliche Wohn-Portrait: Bewohner berichten aus ihrem Stadtteil

 

(Die Autorin ist Hochschulabsolventin, 24 Jahre alt und gebürtige Neuseeländerin. Seit 3 Jahren ist Augsburg ihr neues Zuhause. Der Artikel gibt die persönliche Meinung und Erfahrung der Autorin zu ihrem Wohnstandort wieder.) Bild: Hüther-Martelli, Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Pfersee

Dorf, Industrieort, Vorort - Der Stadtteil Pfersee blickt auf eine reiche Geschichte zurück, die man auch sehen kann. Das Schmückstück des Stadtteils ist das Thelottviertel, aber auch Liebhaber der Moderne kommen auf Ihre Kosten. Ruhig gelegen herrscht hier heute Vorstadtfeeling.

Pfersee ist in erster Linie zum Wohnen gemacht, allerdings entsteht mit genügend kleinen Läden und Cafés ein gut gemischtes Stadtgefühl. Pfersee ist ein ruhiger Wohnort mit sehr guter öffentlicher Verkehrsanbindung, ob lokal oder regional, und ausreichend Naturraum für Entspannung und Bewegung.

 

Von der Innenstadt durch die Wertach getrennt liegt Pfersee im Westen der City von Augsburg. Vor allem der renaturierte Fluss macht die Schönheit des Stadtviertels aus. "Wertach Vital" heißt das Projekt mit dem Ziel, dem kühlen Nass zwischen Bobingen und Pfersee mehr Leben zu geben und es wieder im natürlichen Gleichgewicht zu bringen - Urlaubsfeeling garantiert. Durch Fahrradwege, Kiesbänke und Grillplätze wird der eigentlichen innenstadtnahe Ort zum kleinen Naherholungsgebiet. Obwohl der Fluss an manchen Stellen nur knöcheltief ist, entstanden durch die Renaturierungsmaßnahmen kleine tiefe Badestellen, in denen man sich in den heißen bayerischen Sommern abkühlen kann. Wer kein Fahrradfreund ist, nimmt eben die Straßenbahn. Sie fährt einmal quer durch Pfersee, über die Hochschule bis hin zur Universität und zum Beispiel zur Siemens AG im Hochfeld. Der Augsburger Hauptbahnhof wird nur durch die Wertach von Pfersee getrennt, und ist auch eine Straßenbahnhaltestelle auf dem Weg in die Innenstadt. Ganz am Rande von Pfersee entsteht der neue Westpark auf dem ehemaligen Gelände der Sheridan-Kaserne. Wohnen, Arbeiten und Wohlfühlen auf moderne und attraktive Art.

 

Schmuckstück des Viertels ist das Thelottviertel. Von außen sieht es beinahe unspektakulär aus. Biegt man jedoch in eine der vielen schmalen Straßen ein, ist es fast unheimlich, wie schön und idyllisch es hier ist. Neben einigen Mehrfamilien- und Geschäftshäusern sind es vor allem die individuell gestalteten kleinen Einfamilienhäuser mit Fensterläden und urigen Vorgärten, die das Thelottviertel zu einer Besonderheit machen. Keine 10 Minuten von der Fußgängerzone entfernt mit direkter Anbindung an die Straßenbahnlinie 3, die Bundesstraße sowie die Zugstrecke nach München, kennen sich die Nachbarn hier beim Namen und spielen die Kinder noch auf der Straße. Durch die spezielle städtebauliche Planung des Viertels  verfügt jedes Haus über einen Garten oder einen begrünten Innenhof. Im Frühling, wenn alles bunt blüht, duftet und summt das ganze Viertel. Die heute vermehrt unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurden Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Architekten Sebastian Buchegger geplant und erbaut, darunter auch das ehemalige Wohnhaus der Familie. In der Villa befindet sich heute das Architekturmuseum Schwaben mit großem Garten, indem viele tolle Skulpturen stehen.

 

Besonders schön ist auch die Lenzhalde  ein Biergarten unter uralten Eichen gleich ums Eck. Ein Geheimtipp ist Enzo's Eiscafe & Pizzeria in der Pferseer Straße 19, hier trifft sich das Viertel im Sommer an kleinen Tischen auf der Straße und trinkt Aperol Spritz und isst hausgemachtes Eis und original italienische Pizza. Klingt zu schön um wahr zu sein. Ist es aber!

 

Daten zum Wohnstandort

Preise:
Wohnungen zur Miete: 7,20 EUR/m²
Eigentumswohnungen: 1.900 EUR/m²
Häuser zum Kauf: 302.000 EUR

Haushalte:
Double Income No Kids: 6 %
Singles: 46 %
Familien: 23 %

Bebauung:
6 % Wohnungen
46 % Einfamilienhäuser

 

Quelle: www.Immobilienscout24.de
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