Innovationsmotor und Rückgrat der Wirtschaft - die "Hidden Champions" der Wirtschaft

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bilden das Rückgrat der Wirtschaft, sind häufig Pioniere für Innovationen und Vorbilder bei der Unterrnehmenskultur und der Mitarbeiterfreundlichkeit. Auch wenn sie häufig nur ein "kleines Rad" in einer großen Maschine sind, würde ohne ihre Zuarbeit die Wirtschaft stillstehen.

Der Wirtschaftsraum Augsburg A³ blickt auf eine breite Wirtschaftslandschaft mit verschiedenen Kompetenzbereichen. (Sie erfahren dazu auch mehr unter der Rubrik Standortinfos - Technologiefelder). Während die Global Player über ihre Erfolge berichten, bleiben die der KMU häufig unerzählt. 

Im Wirtschaftsraum Augsburg A³ möchte man diese Erfolge und die spannenden Geschichten dieser "Hidden Champions" erzählen. Was schon seit einigen Jahren im Newsletter standort A³ berichtet wird, soll auf dieser Seite gespiegelt und auch ausgebaut werden. 

Die kurzen Berichte der Erfolge der "Hidden Champions von A³" sollen einen Eindruck von der KMU-Landschaft geben. 

Sortimo gehört zu "Bayerns besten 50"

Auch im Jahr 2012 ist der Wirtschaftsraum Augsburg A³ wieder mit einem Unternehmen bei den "Bayerns best 50" vertreten. Diese Auszeichnung verleiht das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie an Unternehmer, die in besonderer Verantwortung für ihr Unternehmen und ihre Mitarbeiter handeln. Das Zusmarshausener Unternehmen Sortimo kann sich zu den Preisträgern zählen. Sortimo ist marktführender Hersteller von Fahrzeugeinrichtungen und Ladungssicherungssystemen. Trotz einer globalen Marktausrichtung ist das Unternehmen stolz auf die Heimat und den einzigen Produktionsstandort Zusmarshausen, von dem aus die innovativen Produkte in die ganze Welt gehen. Sortimo ist in Deutschland mit neun Niederlassungen und mehr als 30 Sortimo-Stationen sowie weltweit mit zwölf Tochtergesellschaften vertreten. Insgesamt besitzt Sortimo nahezu 1.000 Mitarbeiter. (Diese News wurde im Newsletter standort A³ 02.12 veröffentlicht)

StartUp Secomba überzeugt beim BPW Schwaben

Das junge StartUp-Unternehmen Secomba hat sich den mit 1.500 Euro dotierten dritten Platz in der zweiten Runde des Businessplan Wettbewerbs gesichert. Secomba überzeugte mit seinem innovativen Konzept zur IT-Sicherheit im Cloud Computing. Die Secomba GmbH ist ein junges StartUp-Unternehmen mit Sitz in Augsburg und ist spezialisiert auf die Entwicklung innovativer Software im Bereich Cloud Security. Mit der Verschlüsselungssoftware BoxCryptor hat das StartUp-Unternehmen ein weltweit einzigartiges Produkt entwickelt, das den Kunden ermöglicht "Cloud Storage" (also virtuellen Speicherplatz) sicher zu nutzen. (Diese News wurde im Newsletter standort A³ 02.12 veröffentlicht)

Innovationen im Holzbau

Lattke Architekten und das Holzbauunternehmen Gumpp & Maier GmbH sind mit zwei namhaften Preisen der Forst- und Holzwirtschaft ausgezeichnet worden: Der Deutsche Holzbaupreis und der Schweighofer Prize sind wichtige Auszeichnungen für das Bauen mit Holz. Beide Unternehmen wirkten an dem Forschungsprojekt "TES  Energyfacade" der Technischen Universität München mit, bei der vorgefertigte, großformatige Holzrahmenelemente für die energetische Sanierung von Gebäudefassaden entwickelt wurden. Der Deutsche Holzbaupreis würdigt in der Kategorie Komponenten und  Konzepte die forschende und entwickelnde Seite. Weil für alle Bearbeitungsstufen - vom dreidimensionalen Aufmaß über die Planung, die Vorfertigung und Montage in extrem kurzer Bauzeit - praktikable, universelle Lösungen erarbeitet wurden, besitzt nach Ansicht der Jury dieses Projekt große Aussichten auf internationale Markterschließung. Den Schweighofer Innovationspreis erhielt das Forschungsprojekt für seinen neuen Ansatz der thermische Gebäudesanierung. (Diese News wurde im Newsletter standort A³ 01.11 veröffentlicht)

Unternehmens-Know-how aus Augsburg für Südkorea

Hydro-Tech ist Spezialist rund um das Thema Betonsanierung. Das Wissen des Bobinger Unternehmens ist bisweilen in der ganzen Welt gefragt. So reisten Mitarbeiter im Januar 2009 nach Südkorea um ihr Know-how bei dem Bau einer Bahnstrecke einzubringen. In Südkorea ist der Bau einer 70 km langen Neubau-Bahnstrecke von Seoul nach Busan durch die Unterstützung des Generalunternehmens für Betoninstandsetzung erfolgreich zu Ende gebracht worden. Hydro-Tech wurde um Unterstützung bei der Fertigstellung der wichtigen Verkehrsanbindung gebeten, nachdem durch unsachgemäße Arbeit am Gleis Wasser in Hohlräume eintreten konnte, die Frostschäden in den Schienenverankerungen zur Folge hatte. Das Prestigeobjekt des Landes hatte so bereits vor der Freigabe der Strecke einen sprichwörtlichen Riss. Der weiten Entfernung zum Trotz wurde nicht zuletzt wegen der Reputation die Hydro-Tech GmbH mit dem Sanierungskonzept und der Bauaufsicht der Betoninstandsetzungsarbeiten vor Ort beauftragt. Um die Verkehrstauglichkeit zu erreichen mussten alle Verankerungen des Gleises erneuert werden und bei den geschädigten Betonschwellen eine umfangreiche Betoninstandsetzung durchgeführt werden. Zwei Spezialisten der Firma Hydro-Tech schulten zunächst 20 südkoreanische Facharbeiter zwei Wochen intensiv vor Ort und überwachten dann die Arbeiten an der Schienentrasse. "Das Projekt kam durch unseren Draht zu einem Ingenieurbüro aus München und der TU München zustande und macht deutlich, wie wichtig ein gutes Netzwerk in alle Richtungen ist. Von solchen Auslandserfahrungen profitieren nicht zuletzt unsere Mitarbeiter und damit unser Unternehmen", so Geschäftsführer Jürgen Fritsche. Hydro-Tech ist im Schnitt einmal pro Jahr für anspruchanspruchsvolle Instandsetzungsprojekte im Ausland im Einsatz. (Diese News wurde im Newsletter standort A³ 01.11 veröffentlicht)