Wilhelm Bauer

23. Dezember 1822 (Dillingen) bis 20. Juni 1875 (München)

 

Der gebürtige Schwabe Wilhelm Bauer ging als der ausdauerndste und beharrlichste Erfinder der Unterwasserseefahrt in die Geschichte ein. Viel mehr noch, der Einzelkämpfer ist der Begründer der Unterwasserschiffahrt. In seinen Anfängen noch belächelt, ein Schiff könnte entweder schwimmen oder sinken, spricht sein Genie für sich. Bauer erfand das U-Boot. Schon ein Jahr nachdem er die Idee geboren hatte, wurde 1850 das erste U-Boot in der Maschinenfabrik und Eisengießerei Schweffel & Howaldt in Kiel erbaut und zu Wasser gelassen. Das dritte Modell wurde ab 1855 binnen sechs Monaten gebaut, diesmal in Sankt Petersburg und erhielt den Namen Seeteufel. Bis 1858 optimierte Bauer dieses U-Boot.

 

Bauer arbeitete bis zu seinem Lebensende an der technischen Weiterentwicklung des U-Boots und schuf somit die Grundlage der heutigen Unterwasserseefahrt. Es fehlte ihm stets an Mitteln und dem nötigen Entwicklungsteam. Sein erstes Unterwasserboot wurde aus Spenden finanziert. Erst 1904 erhielt der Marine-Ingenieur Berling den offiziellen Befehl zum Bau eines „ersten U-Boot“ (U 1). Sein Erfolg und alle Nachfolgenden bauen auf Bauers Pionierleistungen auf und liefern die Bestätigung für den hochtalentierten Schwaben – posthum.

 

Bauer konstruierte auch Hebeballons zur Bergung gesunkener Schiffe und eine Taucherkammer. Eine weitere Erfindung geht auf Bauer zurück: Der Schnorchel.

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ERFINDUNGEN VON WILHELM BAUER

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Wilhelm Bauer

 

 



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Auf dem Lechfeld bei Augsburg startete Anfang des letzten Jahrhunderts das erste lenkbare Luftschiff zu Flugversuchen

 

 

 


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