Expertise Nachhaltiges Wirtschaften Alles unter einen Hut kriegen: Nachhaltige Unternehmensentwicklung

Die Arbeitswelt im digitalen Zeitalter hat sich gewandelt. Wie kann die Weiterentwicklung nachhaltig gelingen?

Ein Gastbeitrag von Dagmar Rohde. Sie ist Vertriebsprofi, freiberufliche Trainerin, Sprecherin, Coach und alleinerziehende Mutter. Als multitalentierte Hochsensible kennt sie die Herausforderungen eines 24/7-Jobs aus eigener Erfahrung.

Die Arbeitswelt im digitalen Zeitalter hat sich gewandelt:  Auf der einen Seite geht der Trend zurück zu hellen, transparenten Großraumbüros und dem Wunsch der Arbeitgeber nach einer hohen Identifizierung der Mitarbeiter mit der Vision des Unternehmens in großen Teams. Auf der anderen Seite versuchen viele Arbeitnehmer verzweifelt, die eigene Lebensidee in der knappen Freizeit durch Selbstoptimierung zu verwirklichen, indem sie mit Sport, Meditation, Ernährung, sozialem Leben und Familie jonglieren. Dazu kommt: Freunde, Partner und WhatsApp Meldungen funken scheinbar ungesteuert konstant in den Arbeitsalltag hinein.

Die Abgrenzung fällt also insgesamt schwer in einem komplexen Gemenge, das immer häufiger auch das Private medial und beruflich vermischt – eine echte Herausforderung für alle Seiten.

Dabei bleiben heutzutage nicht nur Hochsensible, sondern auch Ambitionierte und Perfektionisten zwangsläufig früher oder später gesundheitlich auf der Strecke. Sie sind in der Zwickmühle, durch das Priorisieren, Performen, den Stress. Dieser Balanceakt betrifft junge, ältere, männliche und weibliche Arbeitnehmer, Freelancer und Unternehmer zugleich. Alle Seiten suchen also Kompromisse, um Ausfälle zu vermeiden und die Guten noch besser zu machen. Was sind die Chancen? Welche Rolle spielt das Homeoffice? Was können Unternehmer tun? Wie kann ein Coach helfen?

Homeoffice: Chance und Herausforderung

Freelancer und Arbeitnehmer, die im Homeoffice auf Selbstorganisation zwischen Leistungswunsch und mangelnde vorgegebene Struktur zurückgeworfen sind, werden durchaus gefordert: einige feiern die Freiheit, während andere wegen der mangelnden Sozialkontakte zunehmend vereinsamen können.

  • Frauen überfordern sich manchmal, indem sie parallel noch Haushalt, Kinder und Sozialleben jonglieren, wenig Unterstützung haben und hohen Ansprüchen genügen wollen. Tipp: Optionen und Limits offen diskutieren!
  • Sensible Menschen schätzen häufig die Möglichkeit zur intensiven Konzentration auf die Materie und die Stille, die das ermöglicht, was im Büro selten geworden ist: Fokus. Auch die Distanz zu Kollegen kann für Hochsensible ein Gewinn sein, da die Überforderung durch zu viel Stimulanz wegfällt. Deren Kunden und Chefs freuen sich daher über fehlerfreie Ergebnisse und gut gelaunte Telefonate. Tipp: Meetings live machen und dazu holen!
  • Mitarbeiter wiederum, die dieses isolierte Dasein als Strafe und dumpfes Abarbeiten von Pflichten erleben, sollten andere Optionen wählen. Tipp: Präsenz ermöglichen!

Wenn diese Arbeitsform also als Ergänzung zur Büropräsenz angeboten werden kann, nachdem durch ein Gespräch geklärt wird, welche Zielsetzung und welche Risiken es für beide Seiten gibt, dann liegen sinnvolle Lösungen mit einem Homeoffice in greifbarer Nähe.

Die Arbeitswelt im digitalen Zeitalter hat sich gewandelt. Wie kann die Weiterentwicklung nachhaltig gelingen?

Ein Gastbeitrag von Dagmar Rohde. Sie ist Vertriebsprofi, freiberufliche Trainerin, Sprecherin, Coach und alleinerziehende Mutter. Als multitalentierte Hochsensible kennt sie die Herausforderungen eines 24/7-Jobs aus eigener Erfahrung.

Die Arbeitswelt im digitalen Zeitalter hat sich gewandelt:  Auf der einen Seite geht der Trend zurück zu hellen, transparenten Großraumbüros und dem Wunsch der Arbeitgeber nach einer hohen Identifizierung der Mitarbeiter mit der Vision des Unternehmens in großen Teams. Auf der anderen Seite versuchen viele Arbeitnehmer verzweifelt, die eigene Lebensidee in der knappen Freizeit durch Selbstoptimierung zu verwirklichen, indem sie mit Sport, Meditation, Ernährung, sozialem Leben und Familie jonglieren. Dazu kommt: Freunde, Partner und WhatsApp Meldungen funken scheinbar ungesteuert konstant in den Arbeitsalltag hinein.

Die Abgrenzung fällt also insgesamt schwer in einem komplexen Gemenge, das immer häufiger auch das Private medial und beruflich vermischt – eine echte Herausforderung für alle Seiten.

Dabei bleiben heutzutage nicht nur Hochsensible, sondern auch Ambitionierte und Perfektionisten zwangsläufig früher oder später gesundheitlich auf der Strecke. Sie sind in der Zwickmühle, durch das Priorisieren, Performen, den Stress. Dieser Balanceakt betrifft junge, ältere, männliche und weibliche Arbeitnehmer, Freelancer und Unternehmer zugleich. Alle Seiten suchen also Kompromisse, um Ausfälle zu vermeiden und die Guten noch besser zu machen. Was sind die Chancen? Welche Rolle spielt das Homeoffice? Was können Unternehmer tun? Wie kann ein Coach helfen?

Homeoffice: Chance und Herausforderung

Freelancer und Arbeitnehmer, die im Homeoffice auf Selbstorganisation zwischen Leistungswunsch und mangelnde vorgegebene Struktur zurückgeworfen sind, werden durchaus gefordert: einige feiern die Freiheit, während andere wegen der mangelnden Sozialkontakte zunehmend vereinsamen können.

  • Frauen überfordern sich manchmal, indem sie parallel noch Haushalt, Kinder und Sozialleben jonglieren, wenig Unterstützung haben und hohen Ansprüchen genügen wollen. Tipp: Optionen und Limits offen diskutieren!
  • Sensible Menschen schätzen häufig die Möglichkeit zur intensiven Konzentration auf die Materie und die Stille, die das ermöglicht, was im Büro selten geworden ist: Fokus. Auch die Distanz zu Kollegen kann für Hochsensible ein Gewinn sein, da die Überforderung durch zu viel Stimulanz wegfällt. Deren Kunden und Chefs freuen sich daher über fehlerfreie Ergebnisse und gut gelaunte Telefonate. Tipp: Meetings live machen und dazu holen!
  • Mitarbeiter wiederum, die dieses isolierte Dasein als Strafe und dumpfes Abarbeiten von Pflichten erleben, sollten andere Optionen wählen. Tipp: Präsenz ermöglichen!

Wenn diese Arbeitsform also als Ergänzung zur Büropräsenz angeboten werden kann, nachdem durch ein Gespräch geklärt wird, welche Zielsetzung und welche Risiken es für beide Seiten gibt, dann liegen sinnvolle Lösungen mit einem Homeoffice in greifbarer Nähe.

Coaching: Wie gelingt gemeinsamer Erfolg?

Der Begriff der „Work-Life-Balance“ wird oft bereits variiert zu „Work-Privacy-Balance“, was sinnvoll erscheint, da Arbeitszeit ja auch Lebenszeit ist. Da wir aber immer weniger Zeit für uns selbst haben, also im Privatleben auch um freie Zeit ringen, ist ein Gespräch mit einem Coach eine gute Idee. Viele kennen das: Die Firma lockt mit einem Teamevent am Abend, während die Tochter eine Schulaufführung hat und einem klar wird, dass man eigentlich wegen eines Projektes länger am Schreibtisch arbeiten müsste. Da taucht irgendwo am inneren Horizont die Frage auf, wie das überhaupt zu schaffen sein soll, ein Zielkonflikt also, der zur punktuellen Überforderung führt. Das trifft auch Führungskräfte: Mitarbeiter fragen, warum der Chef oder Teamleiter eigentlich nie Zeit hat. Chefs sind enttäuscht, wenn bestimmte Teammitglieder nie dabei sind, wenn ein Event ansteht. Der Coach kann helfen, durch eine gemeinsame Analyse Ziel und Plan zu erarbeiten, das schafft sofort Entlastung und mittelfristig mehr Erfolgserlebnisse im  Alltag und im Unternehmen.

Führung: Gut investierte Zeit in Kommunikation

Das Gewinnen und Halten von Mitarbeitern hat heutzutage mit Entwicklungschancen zu tun, mit Befähigung, mit Förderung, mit Unterstützung. Das ist nachhaltig, weil es Ressourcen in Recruiting und Einarbeitung schont, also Zeit und Geld spart, Reibungsverluste reduziert und den Fortbestand von Know-How im Unternehmen sichert.

Es ist also für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gut, die Begrenzungen und Chancen in ein Gleichgewicht zu bringen. Nicht jeder Mitarbeiter ist ein Partylöwe, nicht alle benötigen den Teamspirit um Highperformer zu sein. Es geht um Abwägen, um Kompromisse, um Gemeinsamkeit in Vielfalt, um Mitarbeiter, die ihre Stärken und Limitationen kennen, die sich abgrenzen, motivieren und profilieren können, die mitwachsen, weil sie ihr Leben im Beruflichen und Privaten geordnet haben. Hier kann ein Coach für Selbstführung, Prozessmanagement und Kommunikation stabile Erfolge erzielen, indem er dabei hilft, Verantwortung für die eignen Entscheidungen zu übernehmen und im Unternehmen klare Richtlinien und Standards als Kompass zu etablieren.

Es geht also immer um Dialog: Wenn ich als Arbeitgeber neben Hochleistung auch die Persönlichkeit eines Menschen im Unternehmen einfordere, sollte ich diese auch konsequent fördern. Personalentwicklung und regelmäßige Gespräche sind daher nachhaltige Werkzeuge.

Vielseitigkeit: Kommunikation bedeutet nicht nur Reden

Wir alle sind im dauernden inneren Dialog: Wir bewerten, hinterfragen, suchen, vergleichen, kritisieren, ordnen. Kommunikation bedeutet daher auch sich selbst zu reflektieren, hinein zu hören, sich zu fragen, sich selbst unabhängig vom Außen zu verorten, zu formulieren und klar zu werden. Erst dann ist es möglich, aus eigener Kraft eine Ordnung im Leben zu erschaffen, die in der Basis fest ist und daher auch Spiel, Entlastung, Leistungswillen, Annahme von Herausforderungen, gutes Miteinander, innere Ruhe und Kreativität ermöglicht. Letztlich sind unser Leben sowie unser Erfolg das Ergebnis unserer Entscheidungen. Auch und vor allem im Beruf.

Kommunikation basiert auf klarem Zielfokus, auf umsichtiger Selbstführung, Stimme und Atem, Körpersprache und Auftreten, Dynamik und Entspannung. Das Werkzeug dazu ist lernbar.

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Der Begriff der „Work-Life-Balance“ wird oft bereits variiert zu „Work-Privacy-Balance“, was sinnvoll erscheint, da Arbeitszeit ja auch Lebenszeit ist. Da wir aber immer weniger Zeit für uns selbst haben, also im Privatleben auch um freie Zeit ringen, ist ein Gespräch mit einem Coach eine gute Idee. Viele kennen das: Die Firma lockt mit einem Teamevent am Abend, während die Tochter eine Schulaufführung hat und einem klar wird, dass man eigentlich wegen eines Projektes länger am Schreibtisch arbeiten müsste. Da taucht irgendwo am inneren Horizont die Frage auf, wie das überhaupt zu schaffen sein soll, ein Zielkonflikt also, der zur punktuellen Überforderung führt. Das trifft auch Führungskräfte: Mitarbeiter fragen, warum der Chef oder Teamleiter eigentlich nie Zeit hat. Chefs sind enttäuscht, wenn bestimmte Teammitglieder nie dabei sind, wenn ein Event ansteht. Der Coach kann helfen, durch eine gemeinsame Analyse Ziel und Plan zu erarbeiten, das schafft sofort Entlastung und mittelfristig mehr Erfolgserlebnisse im  Alltag und im Unternehmen.

Führung: Gut investierte Zeit in Kommunikation

Das Gewinnen und Halten von Mitarbeitern hat heutzutage mit Entwicklungschancen zu tun, mit Befähigung, mit Förderung, mit Unterstützung. Das ist nachhaltig, weil es Ressourcen in Recruiting und Einarbeitung schont, also Zeit und Geld spart, Reibungsverluste reduziert und den Fortbestand von Know-How im Unternehmen sichert.

Es ist also für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gut, die Begrenzungen und Chancen in ein Gleichgewicht zu bringen. Nicht jeder Mitarbeiter ist ein Partylöwe, nicht alle benötigen den Teamspirit um Highperformer zu sein. Es geht um Abwägen, um Kompromisse, um Gemeinsamkeit in Vielfalt, um Mitarbeiter, die ihre Stärken und Limitationen kennen, die sich abgrenzen, motivieren und profilieren können, die mitwachsen, weil sie ihr Leben im Beruflichen und Privaten geordnet haben. Hier kann ein Coach für Selbstführung, Prozessmanagement und Kommunikation stabile Erfolge erzielen, indem er dabei hilft, Verantwortung für die eignen Entscheidungen zu übernehmen und im Unternehmen klare Richtlinien und Standards als Kompass zu etablieren.

Es geht also immer um Dialog: Wenn ich als Arbeitgeber neben Hochleistung auch die Persönlichkeit eines Menschen im Unternehmen einfordere, sollte ich diese auch konsequent fördern. Personalentwicklung und regelmäßige Gespräche sind daher nachhaltige Werkzeuge.

Vielseitigkeit: Kommunikation bedeutet nicht nur Reden

Wir alle sind im dauernden inneren Dialog: Wir bewerten, hinterfragen, suchen, vergleichen, kritisieren, ordnen. Kommunikation bedeutet daher auch sich selbst zu reflektieren, hinein zu hören, sich zu fragen, sich selbst unabhängig vom Außen zu verorten, zu formulieren und klar zu werden. Erst dann ist es möglich, aus eigener Kraft eine Ordnung im Leben zu erschaffen, die in der Basis fest ist und daher auch Spiel, Entlastung, Leistungswillen, Annahme von Herausforderungen, gutes Miteinander, innere Ruhe und Kreativität ermöglicht. Letztlich sind unser Leben sowie unser Erfolg das Ergebnis unserer Entscheidungen. Auch und vor allem im Beruf.

Kommunikation basiert auf klarem Zielfokus, auf umsichtiger Selbstführung, Stimme und Atem, Körpersprache und Auftreten, Dynamik und Entspannung. Das Werkzeug dazu ist lernbar.

Kontakt

Wissenschaftszentrum Umwelt (WZU) Universität Augsburg

3 Tipps zum Nachmachen:

  • Geben Sie den Perfektionsdrang auf. Beschließen Sie schweren Herzens aber mit Schwung, dass für Sie selbst 95% Leistung absolut perfekt sind.
  • Machen Sie einen Plan für Ihr Leben und setzen Sie Schwerpunkte.
  • Terminieren Sie Geh-Spräche: Gehen Sie eine Runde im Grünen mit Freunden, Kollegen, Geschäftspartnern. Augsburg bietet hier viele Oasen, die gut tun.

     

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