Technologietransfer-Kongress Programm & Referenten

Hier sehen Sie alle Referentinnen und Referenten, die Vorträge und Inhalte und unsere Partner des Kongresses im Porträt.

Programmflyer

ITW - Hochschule Augsburg

Forschungsprofessur Leichtbau und Faserverbundtechnologie, Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Hochschule Augsburg Innovative Lösungen für die H2-Technologie

Die Wasserstofftechnologie wird als Schlüsseltechnologie für die zukünftige Energieversorgung angesehen. Erzeugung, Transport und Nutzung des Wasserstoffs stellen die bisherigen Prozesse zur Energieumwandlung vor große Herausforderungen. Transport und Logistik stehen im Fokus dieses Vortrages, der den aktuellen Stand der Druckgasspeicherung sowie der kryogenen Speicherung von Wasserstoff beleuchten soll. Die Herausforderungen für den sicheren Transport werden ebenso vorgestellt wie die mögliche Nutzung in Mobilitätskonzepten der Zukunft (Urban Air Mobility, Elektromobilität). Der Einsatz von Hochleistungs-Faserverbundwerkstoffen in Verbindung mit chemischen und thermischen Umwandlungsprozessen im Tieftemperaturbereich stellt dabei eine wesentliche technische Herausforderung dar. Die Hochschule Augsburg forscht in mehreren Projekten an Lösungen für die Integration von Wasserstofftechnologie in zukünftige Mobilitätskonzepte.

Kurz-Vita:

André Baeten studierte an der RWTH Aachen Maschinenbau mit Fachrichtung Luft- und Raumfahrttechnik. Im Anschluss an seine Promotion war er als System- und Entwicklungsingenieur in der Luft- und Raumfahrtbranche tätig. 2009 trat André Baeten eine Professur für Leichtbau, Faserverbund und Technische Mechanik an der Hochschule Augsburg an. Seit 2017 hat er eine Forschungsprofessur in Leichtbau und Faserverbundtechnologie mit Fokus auf der Berechnung und Simulation von hybriden Leichtbauwerkstoffen.

Hochschule Augsburg InToSpace (Innovate-Together-Workspace): Agile Methoden für innovative Prozesse

New Work und Agilität beschäftigen die Wirtschaft nicht erst seit dem Aufkommen der globalen Pandemie. Doch stellt dieser Transformationsprozess in der Praxis eine gewaltige Herausforderung dar; schließlich reden wir von historisch gewachsenen Strukturen und dem Konflikt zwischen den klassischen (steilen) und flachen Hierarchien. Mit dem InToSpace wurde in Augsburg ein Raum geschaffen, um niederschwellig einfach mal neue Wege auszutesten und die Komfortzone spielerisch zu verlassen.

Geschult und angewandt werden im InToSpace der Hochschule Augsburg die folgenden vier Prozesse:

  • Design Thinking
  • Corporate Co-Innovation
  • Purpose (Why-How-What)
  • Co-Creation

Das Equipment lässt abseits dieser konkreten Methoden auch genug Raum für die Verwirklichung individueller Herangehensweisen. Studierende, Projektgruppen, Abteilungen, Kooperationspartner, Alumni – Sie alle haben die Chance, um hier zu entwickeln, zu fokussieren, zu schärfen und vieles mehr. Dafür gibt es auch eine mobile Variante des Equipments, die den Campus verlassen kann.

Mit Hilfe des InToSpace möchte die Hochschule Augsburg Impulsgeber für die Region sein, um zukunftsfähig im Wettbewerb um Innovationsfähigkeit und Effizienz aufgestellt zu sein.

Kurz-Vita:

Nach dem Studium der Humangeographie an der Universität Augsburg sammelte Robert Dölle zunächst Berufserfahrung im Regionalmanagement und wirkt seit 2018 an der Hochschule Augsburg. Sein Schwerpunkt ist das Projektmanagement für das KI-Produktionsnetzwerk am Institut für Technologie und Wissenstransfer.

Weitere Infos unter: hs-augsburg.de/InToSpace

Aus dem KI-Produktionsnetzwerk Augsburg

Wissenschaftlicher Leiter KI-Produktionsnetzwerk, Hochschule Augsburg KI-Pipelines: Datengrundlage für intelligente Prozesse, Strukturen und Anwendungen

Prof. Dr. Björn Häckel (Hochschule Augsburg) und Sven Walleser (Rational) sprechen in ihrem Vortrag über die gemeinschaftliche Arbeit an sogenannten KI-Pipelines. Diese stellen den Datenfluss innerhalb komplexer Systeme dar und fungieren als übertragbare Grundlage für zahlreiche industrielle KI-Anwendungen. KI-Pipelines sind ein wichtiger Schritt, um die flexible Weiterverarbeitung von Daten in einer von heterogenen Quellen und Schnittstellen geprägten Datenlandschaft zu gewährleisten. Somit vereinfachen sie die Einführung neuer und innovativer KI-Applikationen für Unternehmen. Die Referenten aus Forschung und Praxis zeigen auf, warum KI-Pipelines eine essentielle Grundlage für die intelligente und zukunftsfähige Gestaltung von Prozessen und Strukturen in Unternehmen sind.

Besonders interessant ist der praktische Blick aus Sicht der Rational AG, die einer der Unternehmenspartner an diesem Projekt ist. Rational ist der weltweite Markt- und Technologieführer für innovative Lösungen zur thermischen Speisenzubereitung mit einem Marktanteil von rund 50 Prozent und mit über 1.000.000 Geräten im Markt. Heute werden täglich 140 Millionen Speisen auf der ganzen Welt mit Geräten von Rational zubereitet. Hochschule und Rational zeigen gemeinsam, wie sich mit KI-Pipelines nachhaltig Potenziale identifizieren lassen, die Unternehmen für smarte Innovationen nutzen können – wie beispielsweise digitale Services auf Basis von Machine Learning. 

Kurz-Vita:

Prof. Dr. Björn Häckel ist wissenschaftlicher Leiter des KI-Produktionsnetzwerks an der Hochschule Augsburg. Er forscht an der Entwicklung innovativer und zugleich praxistauglicher Lösungen, um schwäbische Unternehmen bei der Transformation zu einer digitalisierten und sicheren Wertschöpfung zu unterstützen. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Entwicklung innovativer digitaler Geschäftsmodelle, die Optimierung von Prozessen mittels Datenanalyse und die Umsetzung von praxistauglichen KI-Lösungen für die Industrie und andere Branchen.

Aus dem KI-Produktionsnetzwerk Augsburg

Professor für Regelungstechnik Digitale Prozess- und Produktionszwillinge

Der Begriff „Digitaler Zwilling“ wurde Anfang der 2000er Jahre in der Diskussion um Produktlebenszyklen eingeführt. Er beinhaltete konzeptionell drei Bausteine: ein physisches Produkt, ein virtuelles Produkt und eine zu definierende Art der Verbindung zwischen den beiden.

Über die Vielzahl an wissenschaftlichen Publikationen und industriellen Anwendungsszenarien wurde der Begriff des Digitalen Zwillings unscharf. So entstanden Organisationen auf nationaler und internationaler Ebene, die sich die Förderung und Verbreitung des Konzeptes des Digitalen Zwillings zur Aufgabe machten. Stand heute ist es allerdings noch nicht gelungen, sich auf ein gemeinsames Verständnis zu einigen.

Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen stellen sich deshalb mehrere Herausforderungen bei der Umsetzung und Anwendung Digitaler Zwillinge:

  • Aus welchen Bestandteilen sollte ein Digitaler Zwilling bestehen?
  • Welche Werkzeuge existieren für die Umsetzung Digitaler Zwillinge in unterschiedlichen Branchen?
  • Wie lassen sich Digitale Zwillinge verwerten?

Um den Begriff Digitaler Zwilling zu veranschaulichen und die begriffliche Unschärfe zu reduzieren, soll im Beitrag eine Arbeitsdefinition anhand konkreter Umsetzungen präsentiert werden. Ausgehend von dieser Sichtweise auf das Konzept des Digitalen Zwillings lassen sich Nutzenpotentiale und Umsetzungsstrategien entwickeln.

Kurz-Vita:

Nach dem Studium der technischen Kybernetik in Stuttgart und der Promotion im Bereich Regelungstechnik an der Universität Groningen (NL) ist Florian Kerber seit 2014 als Professor für Regelungstechnik an der Hochschule Augsburg und dem Technologietransferzentrum Nördlingen tätig. Seine inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Bereich der Modellierung und Prozessbeschreibung für Anwendungen im Bereich der Industrierobotik.

Geschäftsführer und Leiter des Instituts für Textiltechnik, Hochschule Augsburg Nachhaltigkeit und KI - eine Kombination, die Sinn macht

Nachhaltigkeit wird eine zunehmend wichtigere Rolle in der Produktgestaltung der Zukunft spielen. Die verschiedenen Aspekte dieses Themas erfordern eine stärkere Interdisziplinarität in der Lösungsgestaltung als wir dies bisher in technischen Fragestellungen gewohnt sind. Gerade der Einsatz von digitalisierten Prozessen und die Anwendung von Algorithmen der Künstlichen Intelligenz können bei der Beleuchtung der verschiedenen technischen, ökonomischen und ökologischen Aspekte gute Hilfsmittel darstellen.

An Beispielen von Forschungsprojekten aus dem Bereich des textilen Recyclings als auch des Recyclings von Composites erläutern die beiden Autoren des Vortrags mit welchen Methoden und bei welchen Aufgabenstellungen solche Lösungsansätze sinnvoll eingesetzt werden können.  Herr Dr. Stegschuster leitet die Industry Research Group "Vliesstoffbasierte Composite" am ITA und ist Mitautor dieses Vortrags.

Kurz-Vita:

Prof. Dr.-Ing. Stefan Schlichter ist Geschäftsführer und Leiter des Instituts für Textiltechnik Augsburg (ITA) sowie Professor an der Hochschule Augsburg. Er hat mehr als 25 Jahre Erfahrung in verschiedenen Positionen der Industrie. Das ITA Augsburg widmet sich textiltechnischen Fragestellungen im Bereich Composites. Dazu gehören vor allem recycelte Composite-Abfälle nach dem Vliesstoffverfahren, die Weiterentwicklung von textilen Technologien, Anwendungen von KI in der Textiltechnik und Fragestellungen der textilen Recyclingtechnologien.

 

Product Owner Smart Services RATIONAL AG KI-Pipelines: Datengrundlage für intelligente Prozesse, Strukturen und Anwendungen

Prof. Dr. Björn Häckel (Hochschule Augsburg) und Sven Walleser (Rational) sprechen in ihrem Vortrag über die gemeinschaftliche Arbeit an sogenannten KI-Pipelines. Diese stellen den Datenfluss innerhalb komplexer Systeme dar und fungieren als übertragbare Grundlage für zahlreiche industrielle KI-Anwendungen. KI-Pipelines sind ein wichtiger Schritt, um die flexible Weiterverarbeitung von Daten in einer von heterogenen Quellen und Schnittstellen geprägten Datenlandschaft zu gewährleisten. Somit vereinfachen sie die Einführung neuer und innovativer KI-Applikationen für Unternehmen. Die Referenten aus Forschung und Praxis zeigen auf, warum KI-Pipelines eine essentielle Grundlage für die intelligente und zukunftsfähige Gestaltung von Prozessen und Strukturen in Unternehmen sind.

Besonders interessant ist der praktische Blick aus Sicht der Rational AG, die einer der Unternehmenspartner an diesem Projekt ist. Rational ist der weltweite Markt- und Technologieführer für innovative Lösungen zur thermischen Speisenzubereitung mit einem Marktanteil von rund 50 Prozent und mit über 1.000.000 Geräten im Markt. Heute werden täglich 140 Millionen Speisen auf der ganzen Welt mit Geräten von Rational zubereitet. Hochschule und Rational zeigen gemeinsam, wie sich mit KI-Pipelines nachhaltig Potenziale identifizieren lassen, die Unternehmen für smarte Innovationen nutzen können – wie beispielsweise digitale Services auf Basis von Machine Learning. 

Kurz-Vita:

Sven Walleser absolvierte an der Hochschule München das Studium der Ingenieurswissenschaften und startete 2014 als Entwicklungsingenieur in der Produktentwicklung der RATIONAL AG. Seit 2018 ist er Product Owner Smart Services im internationalen Kundendienst der RATIONAL AG und ist verantwortlich für die Entwicklung und Einführung datenbasierter Services.

RATIONAL AG

Die RATIONAL AG ist der weltweite Markt- und Technologieführer für innovative Lösungen zur thermischen Speisenzubereitung. Mit über 1.000.000 Geräten im Markt sind RATIONAL Kochsysteme zum Standard in den Profiküchen der Welt geworden. Das Unternehmen versteht sich nicht als reiner Maschinenbauer, sondern als innovativer Lösungsanbieter. Diese Vision hat RATIONAL zum weltweiten Markt- und Technologieführer gemacht. So werden heute täglich 140 Millionen Speisen auf der ganzen Welt in RATIONAL-Geräten zubereitet.

Aus dem KI-Produktionsnetzwerk Augsburg

Tea-Netzwerk-Partner Institut für Technologie- und Wissenstransfer, Hochschule Augsburg

Hochschule Augsburg

Mit über 6.500 Studierenden aus 70 Nationen ist unsere Hochschule eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayerisch-Schwaben. Lehren und Lernen sind bei uns eingebettet in ein Klima der Toleranz, des gegenseitigen Respekts und der Aufgeschlossenheit gegenüber den neuesten Entwicklungen in Forschung und Technik.

Die Hochschule Augsburg wurde am 01. August 1971 gegründet. An den Standorten am Brunnenlech und am Roten Tor ist der Sitz von sieben Fakultäten, an denen Lehre, Forschung und Transfer stattfindet.

Zudem ist am Augsburger Innovationspark eine Forschungsaußenstelle im MRM-Gebäude verortet, wo zu Composites (HSA_comp) und innovativer Sicherheit (HSA_innos) geforscht wird. Im Technologietransferzentrum in Donauwörth arbeiten unsere Wissenschaftler:innen am Thema Data Analytics und im TTZ Nördlingen liegt der Schwerpunkt auf flexible Automation und kooperative Robotik insbes. jetzt auch mit dem Aspekt KI.

ITW

Das Institut für Technologie- und Wissenstransfer (ITW) koordiniert als zentrale Kontaktstelle der Hochschule Augsburg die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Anwendungsorientierte und zukunftsgerichtete Forschung ist unser Motor. Dabei kooperieren wir seit vielen Jahren erfolgreich mit Unternehmen aus Augsburg und der Umgebung.

Als Expertinnen für öffentlich geförderte Forschungs- und Transferprojekte unterstützten wir Sie bei der Anbahnung, Planung und Durchführung von Kooperations- und Transferprojekten. Wir stellen den Kontakt zu den für Ihre individuelle Fragestellung passenden Forschungspartnern, Netzwerkpartnern oder anderen Forschungseinrichtungen her.

Aus dem Programm 13.07. Podiumsdiskussion: Aus Fehlern Lernen

Amore Augsburg Anahit Chachatryan, Moderation

Neun von zehn Startups scheitern. Mal liegt es am Team, mal an der mangelnden Expertise, mal einfach am fehlenden Durchhaltevermögen. Viele kehren dann zurück zum Gewohnten und Alt-Bewährten. Ja keine Experimente mehr wagen! Doch Fehlschläge bergen eine große Chance. Wir sind dann gezwungen, uns gründlicher mit uns selbst und den gesellschaftlichen Verhältnissen außen herum zu beschäftigen. Das Ergebnis: Manche werden zu Seriengründern und manche werden extrem erfolgreich, im beruflichen wie im privaten Kontext. Sollen wir also nach der Devise „fail forward“ scheitern so oft wir können? Scheitern für den Erfolg!? Oder doch festhalten an gewohnten Strukturen?

 

Kurz-Vita:

Anahit Chachatryan ist als Netzwerkerin, Generalistin und Wortakrobatin ein echter Tausendsassa. In ihrem Mosaik-Werdegang finden sich viele unterschiedliche Wohnorte, Sprachen, Studienabschlüsse und berufliche Erfahrungen. Ende 2019 gründete sie die Augsburger Community-Plattform „amore augsburg“, mit der sie die lokale Gründer- & Kreativszene vernetzt und im gleichnamigen Online-Magazin sichtbar macht, auch über die Grenzen der Fuggerstadt hinaus.

Zum News-Beitrag

tresmo Marcel Möstel

Meist liegt es nicht an der technologischen Machbarkeit: neue digitale Produkte wie Industrie 4.0- oder IoT-Lösungen scheitern häufig an fehlendem Kundennutzen und Zielverständnis, hoher Komplexität sowie an klassischen Kostenschätzungen und einer mangelnden Fehlerkultur.

 
Kurz-Vita:

Marcel Möstel ist als Head of Solutions von tresmo verantwortlich für das Lösungsportfolio und dessen stetige Weiterentwicklung. In den letzten fünf Jahren entwickelte er sich bei tresmo vom Software Engineer über den Product Owner in die aktuelle Position.

Wacker Chemie AG Dirk Ramhorst

"Digitalisierung ist ein People Business: Damit sich Veränderung im Unternehmen entwickeln kann, muss die Akzeptanz bei den Mitarbeitern verankert werden. IT-Projekte oder der Einsatz von KI sollen in erster Linie Mehrwerte für das Unternehmen schaffen. Und das geht nur, wenn wir alle an Board haben und auch die entsprechende Kultur für Change und Unterstützung anbieten können.“

 

Dirk Ramhorst ist Keynotespeaker beim Technologietransfer-Kongress und ist bei der Wacker Chemie AG verantwortlich für Digitalstrategie und Sprecher der Themenplattform Arbeit 4.0 des Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B)

Bei ihm als Chief Digital Officer laufen die Fäden für Digitalisierungsprojekte im Konzern zusammen. In seiner Keynote: „Digitale Transformation: Der Mensch im Mittelpunkt“ spricht er über die großen Herausforderungen in dieser Rolle und die Umsetzung von Digitalisierungsstrategien bei Wacker Chemie.

KUKA AG Jessica Rademacher

Als Jessica Rademacher (40) 2007, direkt nach dem Abschluss ihres Elektrotechnikstudiums, bei KUKA in Augsburg anfing, brachte sie den Kunden als „Trainer Robotics“ den Umgang mit Robotern bei. Die noch unerfahrenen Anwender lernten bei ihr, wie man die großen orangenen Maschinen bedient und programmiert. Parallel dazu absolvierte sie ihren Master of Arts in Erwachsenenbildung. Danach entwickelte Sie als Applikationsingenieurin in der Konzernforschung selbst innovative Roboteranwendungen. Doch da die Arbeit mit und für den Menschen für sie die größte Antriebskraft war und ist, wechselte sie schließlich in den Bereich Software, um dort das Thema Usability voranzutreiben. Dies tat sie zunächst als Product Owner und Projektleiterin. Heute ist ihre Aufgabe als Head of User Experience, den Benutzer und dessen Bedürfnisse in den Mittelpunkt der Produktentwicklung zu stellen.

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Prof. Dr. Michael Kupke

Kurz-Vita:

Michael Kupke ist stellvertretender Direktor am Institut für Bauweisen und Strukturtechnologie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Leiter des Zentrums für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) am Standort Augsburg. Zudem ist er Lehrstuhlinhaber für Faserverbundkunststofftechnologie an der Universität Augsburg.

MRM Uni Augsburg Wolfgang Biegel

Kurz-Vita:

1995 wechselte Wolfgang Biegel nach seiner Promotion in Göttingen als Assistent an das Institut für Physik der Universität Augsburg.

Von 2000 bis 2012 war er danach als Geschäftsführer des universitären Anwenderzentrums Material und Umweltforschung tätig.

2012 wechselte er zur GMA Werkstoffprüfung GmbH, um als Technischer Leiter eine neue Niederlassung dieses Dienstleisters für Qualitätssicherung in Augsburg aufzubauen.

Das Projekt Wissenstransfer Region Augsburg zog ihn dann zurück an die Universität, wo er aktuell als Koordinator dieses Projekts tätig ist.

Aus Fehlern lernen

Scheitern ist in jedem Unternehmen ein Thema, oft wird aber nicht darüber gesprochen. Um nachhaltig aus Fehlern zu lernen und auch andere an den eigenen Erfahrungen teilhaben zu lassen, ist ein offeneres Mind-Set in vielen Unternehmenskulturen gefragt. Das wollen wir bestärken! Wir möchten Beispiele aus der Unternehmensgründung aber auch aus Kooperationsprojekten (gerade im Technologietransfer) zeigen und herausarbeiten, was wichtige Stellschrauben sowohl bei der Gründung als auch in der Zusammenarbeit bei einem gemeinsamen Projekt sind.

14.07. Podiumsdiskussion: Innovation in A³: Zukunftsperspektiven

Fraunhofer IGCV Prof. Dr. Klaus Drechsler

Kurz-Vita:
  • Studium der Luft und Raumfahrttechnik an der Universität Stuttgart
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Flugzeugbau (IFB) der Universität Stuttgart, Promotion
  • Verschiedene Positionen bei MBB/DASA/Daimler-Chrysler/EADS in Ottobrunn
  • Direktor des Instituts für Flugzeugbau und Inhaber des Lehrstuhls für Flugzeugbau an der Universität Stuttgart
  • Seit 2009 Leiter des Lehrstuhls für Carbon Composites an der Technischen Universität München
  • Seit 2009 Leiter des Fraunhofer-Instituts für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik (IGCV)

Institut für Materials Resource Management Prof. Dr. Markus Sause

Kurz-Vita:

Prof. Dr. Markus Sause ist an der Universität Augsburg am Institut für Materials Resource Management tätig. Er ist Direktor des KI-Produktionsnetzwerk und befasst sich insbesondere mit Zustandsüberwachungssystemen in der Anwendung auf industrielle Fertigungsprozesse.

Leitung Fraunhofer CeRRI (Center for Responsible Research and Innovation CeRRI) Prof. Dr. Martina Schraudner

Kurz-Vita:

Prof. Dr. Martina Schraudner hat eine W3 Professur für »Gender und Diversity in der Technik und Produktentwicklung« an der Technischen Universität Berlin inne und hat das Fraunhofer Center for Responsible Research and Innovation aufgebaut. Seit Januar 2018 ist sie im Vorstand der acatech– Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.V.

Sie befasst sich mit Methoden, Instrumenten und Prozessen die Diversity, verstanden als unterschiedliche Perspektiven, in Forschung und Entwicklung zugänglich und nutzbar machen. Martina Schraudner ist in Expertengruppen u.a. für »Structural Change« der EU und in nationalen und internationalen Auswahlgremien für anwendungsnahe Forschungs- und Innovationsprojekte tätig. Sie ist u.a. Mitglied im Hochschulrat der Universität Paderborn, Mitglied im Zukunftskreis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Vorstand der Technologiestiftung Berlin sowie im Vorstand des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.

Zur Erfolgsstory

Vorstandsvorsitzender, WashTec AG Dr. Ralf Koeppe

Kurz-Vita:

Ralf Koeppe studierte Maschinenbau an der Universität Stuttgart und an der Portland State University, Oregon. Ab 1992 war er am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen tätig, wo er auf dem Gebiet der KI-basierten sensorischen Robotersteuerung arbeitete. Er promovierte an der ETH Zürich. Ab 2002 war er bei KUKA beschäftigt und als Leiter des Bereichs Forschung und Entwicklung verantwortlich für die Entwicklung der Produkte der Industrie- und Servicerobotik. In 2014 wechselte er zur Bosch Rexroth AG und war Vice President Engineering & Manufacturing sowie CTO der Business Unit Automation & Electrification. Herr Dr. Ralf Koeppe ist seit Juli 2019 Vorstand der WashTec AG. Seit 2005 hat er einen Lehrauftrag an der Universität Stuttgart auf dem Gebiet der Robotik.

Er erhielt den Georges Giralt Ph.D. Award für die beste Promotion auf dem Gebiet der Robotik in Europa (2002), den DLR Innovationspreis (2002), den IEEE Robotics & Automation Industry Early Career Award (2008), den euRobotics Technology Transfer Award (2011) und den Leonardo da Vinci Award der Associazione Italiana Progettisti Industriali, AIPI (2014). Weitere Preise im Zusammenhang mit seiner beruflichen Tätigkeit sind der Java Business Excellence Award für die Entwicklung des KUKA Roboterbetriebssystem SUNRISE (2014), der Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft für das KUKA Produkt LBR iiwa (2015) und den Bosch Engineering Award für Excellence in Agile Transformation (2018).

 

WashTec AG

Vom Maschinenbau zur Künstlichen Intelligenz: WashTec ist nicht nur Erfinder der automatischen Waschanlage, sondern auch Weltmarktführer in der Autowaschtechnik. Wir blicken bereits auf 175 Jahre Erfahrung zurück – angefangen bei der Firma Kleindienst über Wesumat bis hin zur WashTec AG am Standort Augsburg. WashTec befindet sich auf dem Weg zu einem modernen und digitalen Maschinenbauunternehmen. Die Digitalisierung betrifft nicht nur das Produktportfolio, sondern auch die traditionsreiche Unternehmenskultur - WashTec wandelt sich nun von einem traditionellen Maschinenbau- und Chemiezulieferer zu einem modernen, digitalen Unternehmen, das auch datenbasierte Geschäftsmodelle beherrscht.

GESCHÄFTSFÜHRER, DIGITALES ZENTRUM SCHWABEN (DZ.S) Stefan Schimpfle

Stefan Schimpfle kennt die regionale Gründerszene wie kein Zweiter und weiß um die Bedeutung der Gamechanger für unsere Region. Der Erfolg der Startups steht im Mittelpunkt seiner täglichen Arbeit. Gründer:innen haben oberste Priorität und erhalten stets neutrale Sichtweisen und ein offenes Ohr. Er setzt sich für mehr Gründungsgeist ein und engagiert sich als Juror von zahlreichen Gründungswettbewerben, u.a. dem Förderprogramm Start?Zuschuss! des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.

Geschäftsführer, Augsburg Innovationspark GmbH Wolfgang Hehl

Kurz-Vita:
  • Dipl. oec. Wolfgang Hehl
  • Geschäftsführer der Augsburg Innovationspark GmbH

Als technologieaffiner Ökonom betreut Herr Hehl seit 25 Jahren Innovationsprojekte im Businessbereich. Seit mehreren Jahren begleitet er den Aufbau des Augsburg Innovationsparks und kümmert sich um den Betrieb des Technologiezentrum Augsburg.

Dr. Wolfgang Biegel Charrier Rapp & Liebau Patentanwälte

Fabian Losch, Charrier Rapp & Liebau Patentanwälte KI & Trendscouting – Einsatzmöglichkeiten von KI für die Patentüberwachung, Wettbewerberüberwachung und Wettbewerbsanalyse

All for One Group

Thomas Forst, All for One Group Smart Factory: Prozesse optimieren auf Basis von Echtzeitdaten aus der Fertigung

Viele Fertigungsbetriebe haben optimal geplante Prozesse vom ERP in den Shopfloor hinein. Verfahrenstechnische und mechanische Optimierungspotentiale sind auch vielerorts ausgeschöpft. Frage: Was lässt sich also noch machen? Antwort: Die tatsächlichen Abweichungen von den optimal geplanten Prozessen minimieren. Mit unserem Smart Factory Ansatz lassen sich Abweichungen in Echtzeit erfassen, so dass direkt reagiert werden kann – im Shopfloor genauso wie in der Produktionsplanung.

Thomas Forst verfügt über 20 Jahre SAP-Erfahrung, insbesondere in den Bereichen Produktion und Logistik. Der Diplom-Ingenieur kennt die Branchenanforderungen der metall- und kunststoffverarbeitenden Zulieferindustrien aus einer Vielzahl von ERP Projekten.

Er hat Maschinenbau an der Universität Essen studiert und sich schon zu dieser Zeit mit rechnerintegrierter Produktion am Institut für Betriebs- und Konstruktionsdatenverarbeitung beschäftigt. Das Thema Smart Factory wurde ihm somit quasi in die Wiege gelegt.

Die Smart Factory im Video

Achim Beckmann, B4B Solutions Der digitale Zwilling als Türöffner für innovative Services und neue Geschäftsmodelle

Auf den digitalen Zwilling gibt es viele Sichtweisen. Wir sehen ihn v. a. als innovativen Ansatz für eine verbesserte Zusammenarbeit von Herstellern und Kunden. Der Digitale Zwilling verwandelt ein klassisches Serviceportal in eine multifunktionale Plattform. Hier werden nicht nur Ersatzteilbestellungen oder Servicemeldungen ausgelöst – das virtuelle Abbild Ihrer Maschinen und Anlagen ermöglicht eine Echtzeit-Zustandsüberwachung und unterstützt im gesamten After Sales & Service Prozess und trägt so zum Gelingen starker und nachhaltiger Kundenbeziehungen bei.

Mit seinem SAP Know-How, insbesondere in den Bereichen Commerce und Marketing, seinem umfangreichen Wissen und Prozessverständnis für ERP sowie seiner langjährigen Erfahrung als Integrationsarchitekt und zertifizierter Projektleiter bringt der Chief Operations Officer (COO) Achim Beckmann der B4B Solutions neue und kreative Sichtweisen in unsere vielfältigen Projekte ein. So entstehen gemeinsam mit seinem stark aufgestellten Team zukunftsorientierte Lösungen, die optimal auf die individuellen Bedürfnisse, Ziele und Anforderungen unserer Kunden zugeschnitten sind.

Der Digitale Zwilling im Video

All for One Group Live-Demonstration: Smart Factory & Digital Twin

Im Zusammenspiel mit unserer Miniatur-Roboteranlage zeigen wir im Live-Stream, wie die beiden Lösungen in der Praxis funktionieren. AS-BUILT: Die Smart Factory zeigt optimierte Abläufe in der Produktion, von der Planung im SAP zur Durchführung im Shopfloor und wieder zurück. AS-MAINTAINED: Der Digitale Zwilling deckt die Überwachung nach der Auslieferung im Betrieb, sowie Prozesse im After-Sales und Service ab. Der All for One IoT Connector ermöglicht dabei den durchgehenden Datenaustausch per OPC UA.

Michael Bauer, Senior Manager, All for One Group SE Transformation Model Canvas

Wie kann Innovation im Zeitalter der Digitalisierung funktionieren - unser methodischer Ansatz: wie gestalte ich eine BreedWeek?

 

Kurz-Vita:

Seit 1991 arbeite ich in der IT-Branche und hatte immer mit der neuesten Technologie und den Prozessen rund um ein Unternehmen zu tun. Vom ERP, CRM, PPS System hin zum Thema Data Warehouse/Data Lake, Data Scientist. Die letzten 19 Jahre bin ich im Bereich Data & Analytics unterwegs. Mein Ziel ist es, innerhalb meiner Tätigkeit, eine sinnstiftende Beratung im Bereich der digitalen Transformation für Unternehmen anbieten, damit diese in die Lage versetzt werden ihren eigenen Weg in die digitale Zukunft zielgerichtet zu gestalten. Dies umfasst Vorträge, Aufklärungsworkshops, Innovationsworkshops und Begleitung der daraus resultierenden Projekte und der involvierten Menschen.

Michael Bauer, Senior Manager, All for One Group SE Den Elefanten zum Tanzen bringen…

Wenn ich die Menschen nicht mitnehme, scheitern Digitalisierungsprojekte. Wie Messe ich die Kultur des Unternehmens? Welche Möglichkeiten habe ich hier?

 

Kurz-Vita:

Seit 1991 arbeite ich in der IT-Branche und hatte immer mit der neuesten Technologie und den Prozessen rund um ein Unternehmen zu tun. Vom ERP, CRM, PPS System hin zum Thema Data Warehouse/Data Lake, Data Scientist. Die letzten 19 Jahre bin ich im Bereich Data & Analytics unterwegs. Mein Ziel ist es, innerhalb meiner Tätigkeit, eine sinnstiftende Beratung im Bereich der digitalen Transformation für Unternehmen anbieten, damit diese in die Lage versetzt werden ihren eigenen Weg in die digitale Zukunft zielgerichtet zu gestalten. Dies umfasst Vorträge, Aufklärungsworkshops, Innovationsworkshops und Begleitung der daraus resultierenden Projekte und der involvierten Menschen.

Exklusiv Partner

In der All for One Group geben 1.900 Expertinnen und Experten täglich ihr Bestes, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden zu steigern. Dabei bringen wir die Facetten, die für den Wettbewerbsvorteil mit entscheidend sind, zusammen und unterstützen mehr als 2.500 Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei ihrer Unternehmenstransformation und dem Ausbau ihrer Wettbewerbsstärke.

soffico GmbH

Rica Holzmann, Internationale Partner Managerin, soffico GmbH Vorstellung soffico GmbH

Kurz-Vita:

Rica Holzmann, studierte Betriebswirtin, ist seit 2017 bei der soffico GmbH tätig und verantwortlich für den Ausbau und die Weiterentwicklung von strategischen Geschäftsbeziehungen der soffico GmbH und x-tention Unternehmensgruppe.
Gemeinsam mit einem umfangreichen Partnernetzwerk begleitet sie erfolgreich Kunden aus unterschiedlichen Branchen auf dem Weg der digitalen Transformation – von der Idee bis zur Umsetzung und darüber hinaus.
In ihren Vorträgen zeigt sie anschaulich, wie Sie die richtigen Weichen für die digitale Zukunft stellen und zum Dirigenten Ihrer Daten werden.

Christian Schmidt, Senior-Consultant, soffico GmbH Vorstellung soffico GmbH

Kurz-Vita:

Christian Schmidt, MSc. Wirtschaftsingenieur, forschte nach der Universität eineinhalb Jahre für die Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT an serviceorientierten Software-Architekturen zur Vernetzung industrieller Produktionsanlagen. Seit 2018 betreut Herr Schmidt Industrieunternehmen vom technischen Vertrieb über die Konzeption, Planung und Projektmanagement bis zur Umsetzung als Consultant für die soffico GmbH. Seine fachliche Expertise teilt Herr Schmidt als Ansprechpartner und Spezialist für Maschinenanbindung und die digitale Vernetzung von Produktionsumgebungen gerne.

 

Manuel Kosok, CEO & Co-Founder, Possehl Analytics GmbH Wie vermassele ich ein IoT/Cloud-Projekt in fünf Schritten?

In unserem Vortrag zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr IoT/Cloud-Projekt garantiert an die Wand fahren und wie Sie es sicher verhindern, digitale Geschäftsmodelle umzusetzen, ungeplante Stillstände von Produktionsequipment zu reduzieren oder die Effektivität Ihrer Anlagen zu erhöhen!

 

Kurz-Vita:

Manuel Kosok ist ein begeisterter Fan der Digitalisierung und Automatisierung: Als CEO & Co-Founder des IIoT-, Cloud- & AI-Spezialisten Possehl Analytics treibt er zukunftsweisende Neuentwicklungen für die Industrie 4.0 voran. Ob agile Entwicklungsmethoden, Geschäftsmodellentwicklung oder künstliche Intelligenz - als Business-Coach und NLP-Trainer zeigt er, wie laterales Denken funktioniert und wie Veränderung den Grundstein für zukünftigen Erfolg legt.

Jochen Scheuerer, Head of Connected Smart Factory, Carl Zeiss AG Praktisch angewandter Technologie Transfer - ZEISS connected smart factory

Wie das weltweit führende Technologieunternehmen der optischen und optoelektronischen Industrie ZEISS seine Manufacturing IT in Richtung einer connected smart factory digitalisiert. Zum Einsatz kommen smart factory building blocks und der Manufacturing Service Bus Orchestra.

 
Kurz-Vita:

Seit März 2019 zählt Jochen Scheuerer mitunter den Aufbau und die Leitung des konzerneigenen Bereichs „Connected Smart Factory“ durch ein weltweit übergreifendes Team von erfahrenen Spezialisten zu seinen Aufgaben. Zudem treibt er die Digitalisierung in der Produktion der gruppenweiten Geschäftsbereiche voran und verantwortet den weltweiten operationellen Betrieb einer IT Plattform durch ein Team welches mehrwert-stiftende Lösungen zur Fertigungssteuerung, zum digitalen Abbild der Produktionsstraßen (Digital Twin), sowie Connectivity von Maschinen in der Produktion im Bereich des Industrial Internet of Things (IIoT).

Prof. Dr. Bernd Hafenrichter, Geschäftsführer soffico GmbH Technologietransfer zwischen Lehre, Forschung und Industrie

In seinem Vortrag erläutert Prof. Dr. Hafenrichter, wie der Technologietransfer zwischen Lehre, Forschung und Industrie erfolgreich gelingen kann. Er zeigt auf, welche Möglichkeiten es dazu in der Theorie gibt und wie diese in der Praxis umgesetzt werden könnten.

 

Kurz-Vita:

Prof. Dr. Bernd Hafenrichter ist Professor für Grundlagen der Informatik an der Technischen Hochschule Ingolstadt, sowie als Geschäftsführer der soffico GmbH verantwortlich für die Entwicklung von unserer Software, Orchestra. Als Architekt, Projektleiter und Coach ist er an verschiedensten Softwareentwicklungsprojekten beteiligt, insbesondere hat er das Produkt Orchestra von Beginn an begleitet und wirkt bis heute wesentlich an dessen Umsetzung mit. Im Rahmen seiner Professur verbindet er Theorie und Praxis, um die Synergieeffekte beider Welten zu nutzen. Im Besonderen die Vernetzung heterogener Systeme und deren Technologien begleitet Prof. Dr. Hafenrichter schon sein gesamtes Berufsleben hinweg.

Thomas Kleemann, Leiter der Abteilung Informationstechnologie der Klinikum Ingolstadt GmbH Schicken Sie mir bitte nicht ungefragt eine Nachricht!

Bisher ist die Systemlandschaft in deutschen Krankenhäusern oftmals so heterogen, dass der schnelle und vor allem medienbruchfreie Datenaustausch be- oder sogar verhindert wird. Die aktuelle Realität ist deshalb noch weit von der gleichermaßen geforderten wie gewünschten Interoperabilität entfernt.

Am Ende der stationären Behandlung im Krankenhaus müssen Patienten evtl. in weiterbehandelnde Pflege- oder Rehaeinrichtungen übergeleitet werden. Das Krankenhaus muss eine für den Patienten geeignete Einrichtung finden und einen Pflegeplatz organisieren. Ein/e Mitarbeiter/in des Krankenhauses kümmert sich um das Einholen und Ausfüllen der erforderlichen Informationen und Anfragen der Pflege-/Rehaeinrichtungen – kurzum um die gesamte Organisation.

Um diesen zeitlich sehr aufwendigen Prozess zu verschlanken, kann auf die Unterstützung eines Anbieters zurückgegriffen werden, der die Vermittlung einer passenden Einrichtung übernimmt. Dieser bietet die erforderliche Technologie zur digitalen Eingabe an. Damit wird ein Medienbruch vermieden und der Ablauf beschleunigt.

Aber damit beginnt das eigentliche „Problem“!

Wurden bislang zwischen IT-Systemen Nachrichten verschickt, um Patientendaten auszutauschen, erfolgt nun ein Paradigmenwechsel. Es werden keine Nachrichten mehr ungefragt „in der Welt herum geschickt“. Ein neuer Standard mit dem interessanten Namen „FHIR“ brennt darauf eingeführt zu werden. Er regelt sehr genau das Zusammenspiel der Systeme im Gesundheitswesen, sogar über die Grenzen der Kliniken hinweg. Interoperabilität ist der Anspruch. Der Gesetzgeber schreibt sogar die Einführung von FHIR im Sozialgesetzbuch V bis Mitte 2022 vor. Wie nun die „alte“ mit der „neuen“ Welt zusammenkommt, das erfahren Sie im Vortrag.

 

Kurz-Vita:

Nach seinem Studium des Maschinenbaus an der Technischen Universität München, widmete sich Herr Kleemann in mehreren Projekten dem Einsatz von EDV zur Prozessoptimierung und dem Aufbau großer Netzwerke. Seit 2001 ist er Leiter der IT-Abteilung im Klinikum Ingolstadt. Besonderer

Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Gestaltung eines ganzheitlichen IT-Ablaufes in der intersektoralen Versorgung; vom Hausarzt, über die Aufnahme des Patienten bis zu seiner Entlassung und weiter in eine Reha-Einrichtung.

Heute betreibt er das Schlaganfallnetzwerk NEVAS als telemedizinische Plattform für 18 Kliniken in Mittelbayern zur Verbesserung der Versorgung von Schlaganfallpatienten.

Er ist Lehrbeauftragter an der Technischen Hochschule Ingolstadt. In verschiedenen Abschlussarbeiten bearbeitet er interessante Rand-Themen der Krankenhaus-IT, die neue kreative Denkansätze erfordern.

Exklusiv-Partner

soffico ist ein internationales Unternehmen, das individuelle, zukunftssichere und innovative Softwarelösungen anbietet. Mit unserer Integrationsplattform Orchestra machen wir unsere Kunden zum Dirigenten ihrer Daten, indem wir interne und externe IT-Systeme und Dienste flexibel, sicher und zuverlässig miteinander verbinden. Kunden aus verschiedenen Branchen wie der Fertigungsindustrie, dem Gesundheitswesen und anderen Wirtschaftsakteuren vertrauen bei der Umsetzung innovativer Integrationsprojekte auf unsere Lösung, beispielsweise die AOK im Rahmen des digitalen Gesundheitsnetzwerks. https://www.aok.de/kp/bw/elektronische-patientenakte-aok-mein-leben-app

In Kooperation mit Universitäten und anderen Forschungsinstituten schaffen wir den Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Praxis.

Lars und Christian Engel Stiftung

Vorsitzender LUCE Stiftung Bildung 4.0 - Von der Wissensregion zur DENKWELT Oberpfalz

Digitalisierung und Energiewende, Klimakrise und Demographie, Transformationen in allen Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft: Die Themen, die uns zukünftig beschäftigen werden, sind bekannt, ebenso ist es die Tatsache, dass sich unsere globalisierte Welt permanent und disruptiv verändert. In der neuen Welt 4.0 ist eine Bildung 4.0 unverzichtbar: Bildung muss sowohl der nachwachsenden Generation als auch den Menschen im Arbeitsprozess auf allen Ebenen kontinuierlich digitale Souveränität vermitteln. Eine so verstandene Bildung 4.0 verändert bestehende Systeme.

Mit ihrem Ziel, die Oberpfalz in eine modellhafte Wissensregion weiter zu entwickeln, will die Lars und Christian Engel (LUCE) Stiftung genau das erreichen: Ein Bildungssystem für die Zukunft denken und erproben – als work in progress und als Blaupause für andere Regionen. Warum Weiherhammer? Die Oberpfalz liegt in ihrer wirtschaftlichen Dynamik heute an der Spitze Bayerns. Wie in einem Brennglas verdichtet sich das in Weiherhammer: Der Ort liegt zentral in der Oberpfalz und ist seit 300 Jahren Industriestandort. Aus dem Vierklang Heimat, Tradition, Internationalität und Technik hat Weiherhammer kontinuierlich Stärke und Innovationskraft abgeleitet. Transformation in Weiherhammer heißt: Digitalisierung in allen Bereichen, Plattformlösung, Prozessanpassung, agile Geschäftsfeldentwicklung, Fachkräftesicherung und Bildung der Zukunft.

Bildung wurde in der Unternehmenspolitik immer als Basis des Erfolgs identifiziert: Daher haben die BHS-Verantwortlichen Lars und Christian Engel letztlich 2016 die LUCE Stiftung gegründet. Seither ist die LUCE Stiftung die Denkfabrik in Weiherhammer für die Oberpfalz. In Weiherhammer findet ein groß angelegter Feldversuch statt, in dem die politischen Forderungen ebenso wie die Megatrends der Zukunft schon heute aktiv erprobt werden. So verstanden ist die LUCE Stiftung ein Bildungsdienstleiter, der als smartes Unternehmen agiert, das intelligent und verantwortungsvoll Prozesse beobachtet, Trends identifiziert und agil und vernetzt nach Lösungen sucht. Die Planungen für einen innovativen Ort, in dem das Forschen, Arbeiten, Bilden und Leben der digitalen Zukunft modellhaft gelebt werden kann, sind konkret: Die DENKWELT Oberpfalz in den nächsten Jahren in Weiden in der Oberpfalz zu realisieren.

Kurz-Vita:

Prof. Dr. Erich Bauer studierte Theologie und war zunächst Kulturreferent und Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Christlich-Sozialen Union im Bayerischen Landtag. Danach konzipierte und implementierte er verantwortlich das EMB – Wertemanagement Bau beim Bayerischen Bauindustrieverband. 2003 wurde Erich Bauer zum Präsidenten der Ostbayrischen Technischen Hochschule (OTH) gewählt. Während seiner Amtszeit wurde die Hochschule stark aufgewertet, was als Meilenstein für die Region gewertet wird. Erich Bauer arbeitete an seiner Vision einer zukunftsfesten Bildungs- und Wissensregion Oberpfalz. Er wurde später vom bayerischen Wissenschaftsminister damit beauftragt wurde, die Oberpfalz zu einer modellgebenden Wissensregion zu entwickeln. Seit 2016 ist Prof. Bauer Vorstandvorsitzender der LUCE Stiftung und gleichzeitig Geschäftsführer des Überbetrieblichen Bildungszentrums in Ostbayern (ÜBZO) gemeinnützige GmbH. Zweck der LUCE Stiftung ist es, aus der Oberpfalz – „eine modellhafte Wissensregion mit allen hierfür relevanten Partnern wie Bildungseinrichtungen, Unternehmen, gesellschaftlichen Gruppen, Städten und Kreisen voranzutreiben und diese Entwicklung wissenschaftlich zu begleiten“. In diesem Kontext hat Erich Bauer die sehr konkrete Vision der DENKWELT Oberpfalz (DWO) entwickelt – ein Infrastrukturprojekt für das Leben, Arbeiten und Forschen in der digitalen Zukunft.

Partner

Die Brüder Lars Engel und Christian Engel, beide Geschäftsführer der BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau GmbH, haben im September 2016 die Lars und Christian Engel (LUCE) Stiftung gegründet. Zweck der Stiftung ist, Vorhaben zu fördern, die für die technologische und wirtschaftliche Entwicklung der Oberpfalz wichtig sind.

Die Stiftung engagiert sich als treibender Teil eines Netzwerks aus Kommunen, Institutionen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Bildungsträgern, das für die Wissensregion Oberpfalz Zukunftskonzepte für die Aus- und Weiterbildung generiert: Bildung 4.0 für eine Gesellschaft 4.0.

Die große Vision ist die Schaffung der DENKWELT Oberpfalz.

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg

Albrecht Lottermoser, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg Virtuelle Vorstellung des Lernlabors Robotik mit dem Schwerpunkt der Mensch-Roboter-Kollaboration

Die Session„Lernlabor Robotik“ beinhaltet einen interaktiven Wissenstransfer aus zentralen Bereichen der Robotik und Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK). Im Schwerpunkt der MRK werden auf aktuelle Sicherheitstechniken, eingesetzte Sensoren sowie modernste Greifertechniken eingegangen. Die Experten demonstrieren mittels Videoaufnahmen unterschiedliche Robotersysteme und grundlegende Programmieraufgaben mit verschiedenen Steuerungen.

 

Kurz-Vita:

Albrecht Lottermoser, M. Sc., geb. 1992, studierte Mechatronic Systems an der Hochschule Augsburg. Seit 2017 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Flexible Produktionsautomatisierung des Fraunhofer IGCV in Augsburg und leitet seit 2019 die Gruppe Kooperierende Robotik. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Einsatz von Mensch-Roboter-Kollaborationen (MRK).

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Christian Härdtlein, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg Virtuelle Vorstellung des Lernlabors Robotik mit dem Schwerpunkt der Mensch-Roboter-Kollaboration

Die Session„Lernlabor Robotik“ beinhaltet einen interaktiven Wissenstransfer aus zentralen Bereichen der Robotik und Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK). Im Schwerpunkt der MRK werden auf aktuelle Sicherheitstechniken, eingesetzte Sensoren sowie modernste Greifertechniken eingegangen. Die Experten demonstrieren mittels Videoaufnahmen unterschiedliche Robotersysteme und grundlegende Programmieraufgaben mit verschiedenen Steuerungen.

 

Kurz-Vita:

Christian Härdtlein, M. Eng., geb. 1991, studierte Wirtschaftsingenieurwesen mit Fachrichtung Maschinenbau an der Hochschule Kempten. Seit 2018 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Flexible Produktionsautomatisierung des Fraunhofer IGCV in Augsburg. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der energiebedarfsorientierten Einsatzplanung von mobilen Robotern.

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Leonhard Feiner, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg Vergleich von Identifikationstechnologien für den Materialfluss

Innerhalb der Session „Intralogistik 4.0 – Welche Technologien bilden die Intralogistik der Zukunft“ werden verschiedene typische Probleme in der Intralogistik identifiziert und marktreife Technologien als Lösung vorgestellt. Diese Session findet in Kooperation mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg statt.

Inhalte

  • Potenziale der Digitalisierung im Bereich der Intralogistik
  • Funktionsweisen, Voraussetzungen und Reifegrad einsatzbarer Technologien
  • Vergleich der Technologien anhand von Vor- und Nachteilen
  • Kurze Beispiele aus Praxis und Forschung

Dabei werden jeweils die Funktionsweise und die notwendigen Rahmenbedingungen zur Einführung gezeigt. Durch das Gegenüberstellen von Vor- und Nachteilen der jeweiligen Technologien ergeben sich praktische Entscheidungshilfen für Ihren Anwendungsfall.

 

Kurz-Vita:

Leonhard Feiner, M.Sc., geb. 1990, studierte Maschinenbau und Management an der Technischen Universität München (TUM). Nach dem Studium arbeitete er zunächst als Unternehmensberater im Bereich der Produktions- und Logistikplanung. 2017 trat er eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik (fml) der TUM an. In seiner Forschungstätigkeit beschäftigt er sich u. a. mit der schlanken Gestaltung von Logistikprozessen.

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Johannes Zeiler, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg Lokalisierung von Logistikobjekten

Innerhalb der Session „Intralogistik 4.0 – Welche Technologien bilden die Intralogistik der Zukunft“ werden verschiedene typische Probleme in der Intralogistik identifiziert und marktreife Technologien als Lösung vorgestellt. Diese Session findet in Kooperation mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg statt.

Inhalte

  • Potenziale der Digitalisierung im Bereich der Intralogistik
  • Funktionsweisen, Voraussetzungen und Reifegrad einsatzbarer Technologien
  • Vergleich der Technologien anhand von Vor- und Nachteilen
  • Kurze Beispiele aus Praxis und Forschung

Dabei werden jeweils die Funktionsweise und die notwendigen Rahmenbedingungen zur Einführung gezeigt. Durch das Gegenüberstellen von Vor- und Nachteilen der jeweiligen Technologien ergeben sich praktische Entscheidungshilfen für Ihren Anwendungsfall.

 

Kurz-Vita:

Johannes Zeiler, M.Sc., geb. 1990, studierte Produktion und Logistik an der Technischen Universität München (TUM). Im Anschluss trat er eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik (fml) der TUM an. Der Schwerpunkt seiner Forschungstätigkeit liegt in der Gestaltung von IoT-Systemen für die Logistik.

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Johannes Zeiler, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg Rundgang durch das Mittelstand 4.0-Mobil

Innerhalb der Session „Intralogistik 4.0 – Welche Technologien bilden die Intralogistik der Zukunft“ werden verschiedene typische Probleme in der Intralogistik identifiziert und marktreife Technologien als Lösung vorgestellt. Diese Session findet in Kooperation mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg statt.

Inhalte

  • Potenziale der Digitalisierung im Bereich der Intralogistik
  • Funktionsweisen, Voraussetzungen und Reifegrad einsatzbarer Technologien
  • Vergleich der Technologien anhand von Vor- und Nachteilen
  • Kurze Beispiele aus Praxis und Forschung

Dabei werden jeweils die Funktionsweise und die notwendigen Rahmenbedingungen zur Einführung gezeigt. Durch das Gegenüberstellen von Vor- und Nachteilen der jeweiligen Technologien ergeben sich praktische Entscheidungshilfen für Ihren Anwendungsfall.

 

Kurz-Vita:

Johannes Zeiler, M.Sc., geb. 1990, studierte Produktion und Logistik an der Technischen Universität München (TUM). Im Anschluss trat er eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik (fml) der TUM an. Der Schwerpunkt seiner Forschungstätigkeit liegt in der Gestaltung von IoT-Systemen für die Logistik.

Tea-Netzwerk-Partner

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, die aufkommenden Veränderungen und Herausforderungen als Chance zu sehen. Das Zentrum bietet dazu praktische Informationen, spannende Lernangebote und praxistaugliche Lösungsansätze im Bereich der Digitalisierung – und das alles kostenfrei. Dabei kann das Zentrum auf ein umfangreiches Netzwerk aus Praxis und Wissenschaft zurückgreifen, welches den Unternehmen ein vielfältiges Angebot zur Digitalisierung der Betriebe bietet.

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WTS Group AG

Geschäftsführende Partnerin, Rechtsanwältin, WTS Group AG Im Spannungsverhältnis zwischen Dekarbonisierung und Versorgungssicherheit

Die bevorstehenden Herausforderungen von Unternehmen in Punkto nachhaltiges Wirtschaften und Versorgungssicherheit sind immens. Der Transformationsprozess ist im vollem Gange. Die Wirtschaft „ergrünt“, um das Weltklima zu stabilisieren und von Öl-, Gas- und Kohleimporten unabhängig zu werden. Um diesen Prozess zu beschleunigen, wird mit unterschiedlichen Instrumenten CO2 bepreist und es werden Steuern und Umlagen auf Energien an ökologische Gegenleistungen geknüpft. Hinzu kommt, dass nichtfinanzielle Kennzahlen eingeführt werden, um nachhaltiges Wirtschaften messbar und transparent zu machen. All dies soll zeitnah umgesetzt werden. Der Vortrag von Dr. Karen Möhlenkamp vermittelt umfassende Einblicke und gibt Orientierung.

Kurz Vita:

  • Rechtswissenschaften in Würzburg und Rostock
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für internationales Privatrecht und Europäische Rechtsgeschichte von Prof. Ranieri
  • Stipendiatin des Max-Planck-Instituts für Europäische Rechtsgeschichte Frankfurt a.M.
  • 12 Jahre WTS
  • 5 Jahre BDI Referentin in der Steuerabteilung des BDI e.V. für Umsatz-, Energie-, Gewerbesteuer und Haushaltsrecht
  • 2 Jahre KPMG Umsatzsteuer und Gemeinnützigkeitsrecht

Schwerpunkte

  • High-End  Beratung  indirekte Steuern für DAX-Unternehmen, große Mittelständler
  • Beratung zur Prozessoptimierung national wie international mit IT-seitigen Implikationen, u.a. aus dem EMCS-Verfahren

Partner - Generalvollmächtigter, Co-Leiter der Niederlassung München, WTS Group AG Uni A und WTS - Eine Universitätskooperation neuer Prägung

Eine aktuell von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichte Studie belegt, dass sich der Fachkräftemangel deutscher Unternehmen weiter verschärft. Gaben 2020 noch 55% der befragten Entscheider an, qualifizierte Mitarbeiter nur in unzureichendem Umfang rekrutieren zu können, so waren es Ende 2021 bereits 66%. Neue Konzepte sind daher gefragt, wenn man gut ausgebildete Nachwuchskräfte frühzeitig für ein Unternehmen gewinnen und bestehende Mitarbeiter langfristig binden will.

Eine Möglichkeit bietet der Schritt weg vom herkömmlichen Unternehmens-Zentralismus, hin zu einer intelligenten regionalen Diversifikation von Standorten. Der Vortrag von Staatsminister a. D. Georg Fahrenschon, Partner & Generalbevollmächtigter der WTS Group AG, veranschaulicht anhand der Kooperation des Lehrstuhls für betriebswirtschaftliche Steuerlehre der Universität Augsburg mit dem neugegründeten WTS Research Institute, wie die größte unabhängige deutsche Steuerberatungsgesellschaft ein Forschungs-, Doktoranden- und Mitarbeiterprogramm erfolgreich kombiniert.

Kurz-Vita:

  • Generalbevollmächtigter, WTS Group AG seit Dezember 2018; Partner seit Juli 2021

  • Präsident, Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV) 2012 – 2017

  • Staatsminister der Finanzen, Freistaat Bayern 2008 – 2011

  • Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen 2007 – 2008

  • Mitglied des Deutschen Bundestages, 2002 – 2007

  • Referatsleiter Risiko- und Controllingprozesse & In-house Berater für  Projektmanagement und Organisation, Bayerische Landesbank, 1999 – 2002

Schwerpunkte

  • Geschäftsstrategie und -entwicklung; Umstrukturierungen und Neupositionierung; politische und regulatorische Rahmenbedingungen/ Entwicklungen
  • Kredit-, Versicherungs- und Finanzwirtschaft; Steuerfragen und -verwaltung
  • europäische Institutionen; internat. Finanzwesen und Währungsfragen
  • europäisches Aufsichtswesen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der national zuständigen Bundesanstalt für die Aufsicht über die Finanzinstitutionen (BaFin)
  • Einzelfragen der Geschäftsstrategie von Regional- und Geschäftsbanken, von Leasing- und Factoring Gesellschaften und von Vermögensverwaltung/ Wertpapierhäusern

Partner, Co-Head Service Line ITP, WTS Group AG New-Work-Konzepte im internationalen Kontext

Die Arbeitswelt 4.0 erlebt nicht zuletzt aufgrund der Corona-Krise einen ungeahnten Schub. Dank digitaler Technik und Breitbandverbindungen ist „working from everywhere“ quasi über Nacht zur Realität geworden. Während die neue Freiheit auf Seiten der Arbeitnehmer überwiegend positiv aufgenommen wird, tun sich Unternehmen häufig noch schwer mit einer dauerhaften Etablierung der Konzepte. Dies liegt nicht nur daran, dass New Work die grundlegende Art der Zusammenarbeit verändert und tief in die Unternehmenskultur eingreift, sondern auch, dass insbesondere im internationalen Kontext etliche sowohl steuerliche als auch juristische Fallstricke lauern. Beispielsweise, wenn Mitarbeiter oder Freelancer aus dem Home Office heraus im Ausland tätig werden. Für Unternehmen kann dies mitunter ungewollt zur Errichtung einer Betriebsstätte führen.  Der Vortrag von RA Martin Loibl gibt einen Überblick über die ertragsteuerlichen Konsequenzen und beleuchtet sowohl lohnsteuerliche, sozialversicherungsrechtliche als auch arbeitsrechtliche Aspekte des „working from abroad.“

Kurz-Vita:

  • Seit 2008 bei WTS
  • 4 Jahre tätig für Rödl & Partner – in München, Nürnberg, Beijing und Shanghai
  • 3 Jahre Ausbildung und Tätigkeit in mittelständischer Steuerkanzlei

Schwerpunkte

  • Steuerberatung und steuerliche Vertragsgestaltung im Internationalen Projektgeschäft global agierender deutscher Konzerne, u.a. Maschinen- und Anlagenbauer und IT-Dienstleister
  • Chinesisches Steuerrecht
  • Doppelbesteuerungsabkommen und Betriebsstättenthemen
  • Aufbau Projektorganisationsprozesse (Steuern)
  • Besteuerung digitaler Geschäftsmodelle

Premium Partner und Mitveranstalter WTS Group AG Steuerberatungsgesellschaft

Über WTS

WTS ist ein globaler Full-Service Anbieter für Steuerberatungsleistungen sowie Financial & Deal Advisory. Mit mehr als 1.300 Expertinnen und Experten in Deutschland und einer der fortschrittlichsten Digitaleinheiten weltweit entwickelt WTS innovative und integrierte Lösungen, um Steuer- und Finanzfunktionen sicher durch zunehmende regulatorische Herausforderungen zu navigieren und beim digitalen Wandel zu unterstützen.

Das Beratungsangebot von WTS wird durch die drei Geschäftsbereiche Tax, Advisory und Digital repräsentiert. WTS verzichtet bewusst auf die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen ist damit ein unabhängiger und langfristiger Partner. WTS ist in Deutschland an 13 Standorten und weltweit in mehr als 100 Ländern vertreten.

Weitere Informationen unter wts.com   

AMU - Bildung 4.0 für KMU

Michael Filipenko,Institut für Software & Systems Engineering (ISSE) der Universität Augsburg Praxisorientiertes Wissensmanagement für KMU

Wie könnte Wissensmanagement in der Praxis eines Klein- und Mittelständischen Betriebs des produzierenden Gewerbes funktionieren?

Komplexe und teure Wissensmanagement-Tools sind eher nicht die Mittel der Wahl. Daher bindet das vorgestellte Konzept Auszubildende in die Explizierung vorhandenen Wissens ein. Hierbei dokumentieren diese Prozesse im Unternehmen unter Nutzung verschiedener Medien, wie beispielsweise Text, Audio und Video. Speziell die Erstellung von Lehrvideos zeigte sich im Rahmen des Projekts Bildung 4.0 für KMU als gut geeignete und bei Auszubildenden beliebte Methode. Obwohl in KMUs noch nicht weit verbreitet, erscheint die Nutzung von Augmented Reality hier als sinnvolle Erweiterung (für die Zukunft).

 

Kurz-Vita:

Michael Filipenko studierte Informatik an der Universität in Augsburg. Derzeit promoviert er am Institut für Software & Systems Engineering (ISSE) der Universität Augsburg im Bereich Augmented Reality. Sein Fokus liegt hierbei auf der Robotik und wie Augmented Reality genutzt werden kann, um die Interaktion zwischen Mensch und Maschine zu verbessern.

Dr. Robert Löw, DIPF | Leibniz-Institut fuer Bildungsforschung und Bildungsinformation Praxisorientiertes Wissensmanagement für KMU

Wie könnte Wissensmanagement in der Praxis eines Klein- und Mittelständischen Betriebs des produzierenden Gewerbes funktionieren?

Komplexe und teure Wissensmanagement-Tools sind eher nicht die Mittel der Wahl. Daher bindet das vorgestellte Konzept Auszubildende in die Explizierung vorhandenen Wissens ein. Hierbei dokumentieren diese Prozesse im Unternehmen unter Nutzung verschiedener Medien, wie beispielsweise Text, Audio und Video. Speziell die Erstellung von Lehrvideos zeigte sich im Rahmen des Projekts Bildung 4.0 für KMU als gut geeignete und bei Auszubildenden beliebte Methode. Obwohl in KMUs noch nicht weit verbreitet, erscheint die Nutzung von Augmented Reality hier als sinnvolle Erweiterung (für die Zukunft).

 

Kurz-Vita:

Dr. Robert Löw promovierte im Bereich Wissensmanagement und beschäftigt sich im DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation mit dem Spannungsfeld zwischen Wissensmanagement und Bildung.

Florian Priesmeier, Eckert Schulen Praxisorientiertes Wissensmanagement für KMU

Wie könnte Wissensmanagement in der Praxis eines Klein- und Mittelständischen Betriebs des produzierenden Gewerbes funktionieren?

Komplexe und teure Wissensmanagement-Tools sind eher nicht die Mittel der Wahl. Daher bindet das vorgestellte Konzept Auszubildende in die Explizierung vorhandenen Wissens ein. Hierbei dokumentieren diese Prozesse im Unternehmen unter Nutzung verschiedener Medien, wie beispielsweise Text, Audio und Video. Speziell die Erstellung von Lehrvideos zeigte sich im Rahmen des Projekts Bildung 4.0 für KMU als gut geeignete und bei Auszubildenden beliebte Methode. Obwohl in KMUs noch nicht weit verbreitet, erscheint die Nutzung von Augmented Reality hier als sinnvolle Erweiterung (für die Zukunft).

 

Kurz-Vita:

Florian Priesmeier studierte Sozialwissenschaften an der Universität Augsburg. Er beschäftigt sich bei den Eckert Schulen mit dem Einsatz von digitalen Tools in der Aus- und Weiterbildung. Insbesondere befasst er sich hierbei mit praktischen Konzepten zur Erstellung von Lehrvideos als einfach umsetzbare Möglichkeit zum Wissenstransfer in KMU.

TEA-Netzwerk-Partner Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung (AMU), Uni Augsburg

Das Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung (AMU) wurde auf Initiative von Professoren des Instituts für Physik und mit Unterstützung des Freistaats Bayern im Jahr 2000 gegründet. Zu seinen Partnern gehören Forschungseinrichtungen, Schulen, Bildungsträger, Kammern, Verbände, sowie ca. 200 Unternehmen aus verschiedensten Branchen.

Das wesentliche Ziel des AMU ist es, das Know-how der Institute für Physik (IfP) und Materials Resource Management (MRM) sowie weiterer Institute der Universität Augsburg aus dem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich für die Gesellschaft, insbesondere für die Industrie, nutzbar zu machen. Der Ausbau und die Pflege dieses bidirektionalen Wissenstransfers soll die Kompetenz der Institute und deren Expertise auf anwendungsrelevanten Gebieten erweitern und die Partner aus Gesellschaft und Industrie stärken. Um diese Ziele umfassend zu erreichen, gliedert sich das AMU in die zwei wissenschaftlichen Bereiche „Auftragsanalytik und Engineering (AAE) & Projekte“ und „MINT_Bildung“. Schwerpunkte der Tätigkeiten liegen auf der Zusammenarbeit mit der Industrie, der Sicherstellung der regionalen MINT-Nachwuchsförderung und dem Aufbau effizienter und innovativer Transferstrukturen. Des Weiteren existiert als dritter Bereich die Transferstelle mit den Schwerpunkten Erfinderberatung und Patente.

Bildung 4.0 für KMU

Angesiedelt am Geschäftsbereich MINT_Bildung des Anwenderzentrums Material- und Umweltforschung (AMU) besteht der Projektverbund von Bildung 4.0 für KMU aus sechs verschiedenen Institutionen (AMU-MINT_Bildung, CU, DIPF, Eckert Schulen, ISSE, MSH), die mit ihrer Expertise aus unterschiedlichen Fachbereichen den KMU zur Seite stehen. Das Vorhaben „Bildung 4.0 für KMU – Wettbewerbsvorsprung im Leichtbau durch Digitales Lernen“ wird im Rahmen des Programms „Digitale Medien in der beruflichen Bildung" durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und den Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Das Projekt Bildung 4.0 für KMU soll kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) der Leichtbaubranche bei der Gestaltung ihrer Aus-, Fort- und Weiterbildungsprozesse unter den Gesichtspunkten "Industrie 4.0" und "Digitalisierung der Arbeitswelt" begleiten. Innerhalb des Netzwerks soll den KMU der Zugang zu einem breiten Basiswissen zum Thema "Digitales Lernen" ermöglicht und die Bündelung überregionaler Synergien und Kooperationsstrukturen angestoßen werden.

Die KMU sollen konkret dabei unterstützt werden, digitale Medien in ihre eigenen Qualifizierungs- und Personalentwicklungsstrategien zu implementieren. Durch ein mobiles Lernstudio kann den KMU die technische Infrastruktur im Unternehmen zur Verfügung gestellt werden und digitale Lehr-Lernlösungen vor Ort mit den Mitarbeitenden erarbeitet werden. Neben bewährten digitalen Lehr-Lernlösungen (wie z. B. Webinare und Videokonferenzen) sollen auch neuartige digitale Lerninfrastrukturen zum Einsatz kommen. Hierzu wird eine Mixed-Reality-Lernumgebung entwickelt. Die Implementierung wird evaluiert und ein Maßnahmenkatalog erarbeitet.

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

Jan Faber, DLR, Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie, Augsburg Composites für eine nachhaltige Mobilität – Vorstellung des Projekts CosiMo

Seit 2018 arbeitet ein bayerisches Konsortium aus Industrie und Forschung gemeinsam im Projekt CosiMo – Composites for sustainable Mobility. Der Vortrag bietet einen Überblick über das Projekt und stellt die Hauptergebnisse aus Sicht des DLR-ZLP dar. Dabei wurde im DLR-ZLP mit Unterstützung der Projektpartner ein sensorgestützter Thermoplastischer RTM-Prozess aufgebaut. Basierend auf einem umfassenden Sensornetzwerk wurden Material- und Prozessprozessparameter während der Polymerisationsreaktion von flüssigem Caprolactam zu Polyamid 6 detektiert und zentral ausgewertet. Innerhalb des Projektkonsortiums konnte mit CosiMo die Industriefähigkeit des T-RTM Prozesses nachgewiesen werden. Gleichzeitig wurde die Grundlage geschaffen um KI gestützte Regelalgorithmen zur Prozessführung zu entwickeln und Simulationsmodelle für die eingesetzten Materialien zu erstellen. Abschließend werden die Teilergebnisse des Projektes in den Kontext zukünftiger nachhaltiger Mobilitätskonzepte eingeordnet.

 

Kurz-Vita:

Jan Faber ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter am DLR-ZLP Augsburg. Er beschäftigt sich in der Gruppe „Prozesse und Automatisierung“ mit Infusionstechnologien zur Herstellung von Faserverbundbauteilen. Ein Hauptschwerpunkt stellt insbesondere die sensorgestützte Prozessüberwachung dar.

Prof. Dr. Michael Kupke, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Virtueller Rundgang durch ZLP

Begleiten Sie Herrn Prof. Michael Kupke auf einen virtuellen Rundgang durch das Augsburger Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie.

 

Kurz-Vita:

Michael Kupke ist stellvertretender Direktor am Institut für Bauweisen und Strukturtechnologie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Leiter des Zentrums für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) am Standort Augsburg. Zudem ist er Lehrstuhlinhaber für Faserverbundkunststofftechnologie an der Universität Augsburg.

Video zum 10-jährigen Bestehen

TEA-Netzwerk-Partner Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie, Augsburg

Am DLR Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) in Augsburg wird die Industrialisierungsfähigkeit von Technologien für die Produktion von Leichtbaustrukturen ganzheitlich sichergestellt. Schwerpunkte sind u.a. Automatisierung, Robotik, integrierte Qualitätssicherung sowie autonome Prozesse und deren dynamische Verkettung. Die Fähigkeiten und Infrastruktur des DLR ZLP Augsburg ermöglichen Herstellung, Montage und Fügeprozesse von Strukturen unter industrienahen Randbedingungen im Full-Scale-Maßstab. Fragestellungen aus Forschung, Industrie und Unternehmen können hier schnell und flexibel beantwortet werden.

Video zum 10-jährigen Bestehen

Fraunhofer IGCV

Philipp Theumer, Fraunhofer IGCV AuDEI: Automatisierte Detektion von Energie-Ineffizienzen in der Produktion

Im Forschungsprojekt AuDEI gilt es Energie-Ineffizienzen in Fabriken automatisiert zu detektieren. Dazu werden unterschiedliche statistische Methoden und maschinelle Lernverfahren auf ihre Eignung für eine vollautomatisierte und generische Produktionsdatenanalyse geprüft. Bei der Analyse der Daten gilt es die Diversität der zu untersuchenden Systeme und die damit einhergehenden heterogenen Zeitreihen zu berücksichtigen. Basierend auf den Ergebnissen der Datenanalyse können geeignete Gegenmaßnahmen an den Energiesystemen ergriffen und der Energieverbrauch reduziert werden.

 

Kurz-Vita:

Herr Theumer hat sein Studium des Maschinenbaus am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in der Zeit von 2011 bis 2014 absolviert. In dieser Zeit war es ihm möglich, im Rahmen eines Forschungsaustausches, zwei Semester an der University of Connecticut (UConn) zu verbringen. Herr Theumer vertiefte, im Rahmen seines Masterstudiums an der Technischen Universität München (TUM), seine Kenntnisse im Maschinenbau insbesondere im Bereich der Produktionstechnik und schloss das Masterstudium mit seiner Masterarbeit am Fraunhofer IGCV ab. Seit 2018 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer IGCV in der Abteilung Produktionsmanagement.

Aljoscha Hieronymus, Fraunhofer IGCV Fiber Placement Center: Technologieauswahl durch intelligente Kennzahlprognosen

Im Fiber Placement Center (FPC) wird an unterschiedlichen neuartigen, automatisierten Legetechnologien für die Fertigung von CFK-Bauteilen in Kooperation zwischen Fraunhofer IGCV und SGL Carbon geforscht. Das FPC bietet die Möglichkeit, Material-, Bauteil- und Machbarkeitsstudien auf sieben unterschiedlichen Anlagen durchzuführen. Dabei wird unter anderem ein Tool zur Technologie- und Wirtschaftlichkeitsanalyse inklusive Datenbank entwickelt, das ausgehend von Bauteildaten eine Prognose wichtiger Technologiekennzahlen je Fertigungsverfahren, wie Legerate, Materialeinsatz und Produktionskosten, erlaubt. Dadurch kann eine Auswahl der optimalen Legetechnologie für einen spezifischen Anwendungsfall getroffen werden.

 

Kurz-Vita:

Herr Hieronymus absolvierte sein Studium im Maschinenbau an der Technischen Universität Darmstadt im Zeitraum von 2011 bis 2017. Dieses schloss er mit Praktikum und anschließender Masterthesis über Materialflusssimulation- und optimierung der Autoklavfertigungskette in der CFK-Herstellung bei Airbus Helicopters in Donauwörth ab. Anschließend arbeitete er von 2018 bis 2019 als CAx-Consultant im Bereich Powertrain Entwicklung bei der MBtech Group in Stuttgart. Seit 2019 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer IGCV in der Abteilung Ganzheitliche Fabrikplanung. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Planung und Bewertung der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit von Produktionssystemen.

Dr.-Ing. Michael Kropka, SGL Carbon GmbH Fiber Placement Center: Technologieauswahl durch intelligente Kennzahlprognosen

Im Fiber Placement Center (FPC) wird an unterschiedlichen neuartigen, automatisierten Legetechnologien für die Fertigung von CFK-Bauteilen in Kooperation zwischen Fraunhofer IGCV und SGL Carbon geforscht. Das FPC bietet die Möglichkeit, Material-, Bauteil- und Machbarkeitsstudien auf sieben unterschiedlichen Anlagen durchzuführen. Dabei wird unter anderem ein Tool zur Technologie- und Wirtschaftlichkeitsanalyse inklusive Datenbank entwickelt, das ausgehend von Bauteildaten eine Prognose wichtiger Technologiekennzahlen je Fertigungsverfahren, wie Legerate, Materialeinsatz und Produktionskosten, erlaubt. Dadurch kann eine Auswahl der optimalen Legetechnologie für einen spezifischen Anwendungsfall getroffen werden.

 

Kurz-Vita:

Nach seinem Maschinenbaustudium war Michael Kropka bis Ende 2018 als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Neue Materialien Bayreuth GmbH im Bereich thermoplastische Faserverbundwerkstoffe tätig. Parallel dazu absolvierte er ein Promotionsverfahren am Lehrstuhl für Polymere Werkstoffe der Universität Bayreuth zum Thema Verarbeitung und Eigenschaften von hybriden Faserverbunden aus Glas- und Kohlenstofffaser basierten UD-Tapes. Seit 2019 arbeitet Michael Kropka für die SGL Carbon GmbH in Meitingen und leitet das Team New Application Technologies.

Jakob Wölling, Fraunhofer IGCV Exkursion in Präsenz: Recycling von CFK

Im Rahmen der Führung „Recycling von Composites“ werden unterschiedliche Teilaspekte eines weitläufigen Themenkomplexes betrachtet. Begonnen bei einer Pyrolyse-Anlage im kleinen Labormaßstab über die Weiterverarbeitungsmöglichkeiten der rückgewonnenen Sekundärfasern bis hin zu verschiedenen Prüfverfahren. Insbesondere bei den Fragestellungen rund um das Thema Charakterisierung werden diejenigen näher beleuchtet, die sich von den bei Neufasern angewendeten Standards unterscheiden und auch noch eigenständiger Gegenstand aktueller Forschung sind.


Kurz-Vita:
  • Studium der Luft- und Raumfahrttechnik in Stuttgart
  • Seit 2006 bei der Fraunhofer Gesellschaft
  • Seit 2010 am Fraunhofer IGCV in Augsburg
  • Abteilungsleitung: “Recycling von Faserverbundwerkstoffen”

Frederik Wilhelm , Fraunhofer IGCV Exkursion in Präsenz: Hocheffiziente CFK-Fertigungsverfahren

Die Abteilung Fertigungsprozesse des Fraunhofer IGCV fokussiert sich auf die anwendungsorientierte Entwicklung und Optimierung von automatisierten material- und energieeffizienten Composite Produktionsverfahren für vielfältige Anwendungen in verschiedenen Wirtschaftszweigen. In diesem Zusammenhang werden Fertigungstechnologien wie Pultrusion, Automated Fiber Placement, Automated Tape Laying sowie thermoplastisches Umformen im Heißpressverfahren näher erläutert.

 

Kurz-Vita:

Frederik Wilhelm studierte Maschinenbau am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und arbeitet seit 7 Jahren am Fraunhofer Institut für Gießerei-, Composite, und Verarbeitungstechnik mit dem Fokus auf die Pultrusion mit den Schwerpunkten Rohstoffentwicklung, Prozessoptimierung und neue Applikationen. Seit 2018 hat er die Leitung der Gruppe "Pultrusion" inne. In den aktuellen Projekten beschäftigt er sich mit bionischen Strukturen für pultrudierte Faserverbundstrukturen und Eintritt in Industrie 4.0 für Pultrusion.

Kevin Scheiterlein, Fraunhofer IGCV Exkursion in Präsenz: Hocheffiziente CFK-Fertigungsverfahren

Die Abteilung Fertigungsprozesse des Fraunhofer IGCV fokussiert sich auf die anwendungsorientierte Entwicklung und Optimierung von automatisierten material- und energieeffizienten Composite Produktionsverfahren für vielfältige Anwendungen in verschiedenen Wirtschaftszweigen. In diesem Zusammenhang werden Fertigungstechnologien wie Pultrusion, Automated Fiber Placement, Automated Tape Laying sowie thermoplastisches Umformen im Heißpressverfahren näher erläutert.

 

Kurz-Vita:

Kevin Scheiterlein studierte Maschinenbau am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit Schwerpunkt Leichtbau und Composites. Er arbeitet seit 5 Jahren am Fraunhofer Institut für Gießerei-, Composite, und Verarbeitungstechnik mit dem Fokus auf die Fiber Placement Gesamtprozesskette, vom Engineering bis zum finalen Bauteil. Seit 2019 hat er die Leitung der Gruppe "Fiber Placement & Composite Molding" inne. In den aktuellen Projekten beschäftigt er sich zum einen mit dem Herstellungsprozess komplexer Geometrien und deren Qualitätsquantifizierung mit duroplastischen Prepregs und zum anderen mit der Verarbeitbarkeit von thermoplastischen Tape-Materialien mit anschließender Pressumformung.

Lukas Bank, Fraunhofer IGCV SynErgie: Synchronisierte und energieadaptive Produktionstechnik zur flexiblen Ausrichtung von Industrieprozessen auf eine fluktuierende Energieversorgung

Die Herausforderung eines hohen Anteils an Wind- und Solarstrom besteht darin, Erzeugung und Verbrauch zeitlich in Einklang zu bringen. Hierzu können zum einen Speicher dienen, zum anderen eine Flexibilisierung des Energieverbrauchs. Im Bereich der energieintensiven Prozesse können entsprechende Produktionsplanungs- und steuerungsmethoden die Produktion nach energetischen Zielgrößen organisieren und damit der Energieerzeugung Rechnung tragen. Dies soll an einem Beispiel der Chemieindustrie beispielhaft gezeigt werden.

 

Kurz-Vita:

Herr Bank hat an der Technischen Universität Berlin seinen Abschluss im Fach Wirtschaftsingenieurwesen absolviert. Im Rahmen des Studiums erhielt er Einblicke in die Fertigungsplanung der AUDI AG, sowie den Einkauf der BMW AG. Für Freudenberg Sealing Technologies entwickelte Herr Bank IT-Systeme für das Produktionsmanagement. Seit 2018 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter unter Leitung von Prof. Daub am Fraunhofer IGCV in der Abteilung Produktionsmanagement und promoviert zudem bei Prof. Schilp am Lehrstuhl für „Ingenieurinformatik mit Schwerpunkt Produktionsinformatik“ an der Universität Augsburg. In seiner Forschung beschäftigt sich Herr Bank mit energieflexiblen Fabriken als Baustein eines nachhaltigen Energiesystems und sitzt zudem im VDI Fachausschuss FA 208.1 „Energieflexible Fabriken“.

Tina Peters, Fraunhofer IGCV Exkursion in Präsenz: Handwerk Digital

Forschungsprojekt Handwerk Digital: Digitalisierung 4.0

Teilprojekt der Handwerkskammer für Schwaben mit wissenschaftlicher Begleitung des Fraunhofer IGCV, Augsburg

Bei diesem bundesweit ersten Forschungsprojekt zum Thema „Digitalisierung im Handwerk“, das die Handwerkskammer für Schwaben initiiert hatte, wurden innerhalb von drei Jahren neue Anwendungsmöglichkeiten für digitale Schlüsseltechnologien für Handwerksunternehmen entwickelt.

Ziel des Teilprojektes Dienstleistung 4.0 unter Federführung der HWK Schwaben war es, bestehende digitale Lösungen und Techniken am Beispiel einer Heizungsstörung so für den praktischen Einsatz aufzubereiten, dass der Prozess der Behebung einer typischen Störung lückenlos digitalisiert ablaufen kann. Unter wissenschaftlicher Begleitung des Fraunhofer IGCV wurde von der Analyse und -behebung, z.B. mittels AR-Brille, dem Anfertigen von Kleinteilen vor Ort beim Kunden per 3D-Druck, der Lagerhaltung bis hin zur automatisierten Rechnungstellung eine vollständig digitale Prozesskette entwickelt. Intelligente Software-Lösungen flankieren die interne und externe Kommunikation. Von der Auftragsannahme über die Bearbeitung und Problemlösung bis zur Rechnungsstellung sind alle Abläufe digital. Dafür wurde zur Unterstützung auch ein spezieller logistikfähiger Container (Ausstellungsstück) entwickelt, der digitale Werkzeuge wie eine AR-Brille, einen 3D-Scanner und -Drucker sowie eine Drohne an Bord hat. Diese stehen dem Handwerker dann vor Ort beim Kunden zur Verfügung.

 

Kurz-Vita:

2017-2021: Bachelorstudium Interaktive Medien (Hochschule Augsburg), Thema der Bachelorarbeit: Lernen in Mixed Reality – Ein immersives Lehrbuch für Kinder

Seit 03/2021: Masterstudium Interaktive Mediensysteme (Hochschule Augsburg), Schwerpunkt Game Development

Seit 05/2021: Werkstudentin bei Fraunhofer IGCV, Entwicklerin für Augmented Reality

TEA-Netzwerk-Partner Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV

Das Fraunhofer IGCV steht für anwendungsbezogene Forschung mit einem Schwerpunkt in den Themenfeldern Engineering, Produktion und Multimateriallösungen. Wir ermöglichen Innovationen auf der Ebene der Fertigungsprozesse und Materialwissenschaften, der Maschinen und Prozessketten sowie der Fabrik und Unternehmensnetzwerke. Unser Alleinstellungsmerkmal liegt in fachdisziplinübergreifenden Lösungen aus den Bereichen Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik.

Mit etwa 150 MitarbeiterInnen an unseren Standorten in Augsburg und München/Garching sind wir verlässlicher Partner für KMU, Großunternehmen und Konzerne.

ITW - Hochschule Augsburg

Prof. Dr. Florian Kerber, Hochschule Augsburg Hybride Assistenzsysteme an Montagearbeitsplätzen

Im Rahmen des Forschungsprojekts „SynDiQuAss – Synchronisierung von Digitalisierung, Qualitätssicherung und Assistenzsystemen an Arbeitsplätzen mit geringem Automatisierungsgrad“ ist ein Montagearbeitsplatz für Spezialgetriebe mit hybriden Assistenzsystemfunktionen ausgerüstet worden. Grundlage dafür ist die digitalisierte Arbeitsanweisung, die dialog- und templatebasiert in der Arbeitsvorbereitung erstellt und mit relevanten Konstruktionsdaten befüllt wird. Am Arbeitsplatz wird der/die Werker/in kognitiv und physisch durch verschiedene Assistenzsysteme bei der Montage unterstützt. Dabei werden einzelne Prozessschritte zur Qualitätsprüfung oder Handhabung parallel bzw. im kollaborativen Betrieb von einem Cobot durchgeführt. Die Dokumentation des Arbeitsprozesses mit der Möglichkeit der Werkerinteraktion zum Aufbau einer Wissensdatenbank komplettiert die digitale Integration des Arbeitsplatzes in die bestehende Produktionsumgebung.

 

Kurz-Vita:

Nach dem Studium der technischen Kybernetik in Stuttgart und der Promotion im Bereich Regelungstechnik an der Universität Groningen (NL) ist Florian Kerber seit 2014 als Professor für Regelungstechnik an der Hochschule Augsburg und als wissenschaftlicher Leiter des Technologietransferzentrums für flexible Automation in Nördlingen tätig. Seine inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Bereich der Modellierung und Prozessbeschreibung für Anwendungen im Bereich der Industrierobotik.

Viktor Werlitz, HSA_innolab, Hochschule Augsburg Das studentische Innovationslabor der Hochschule Augsburg: HSA_innolab

Das HSA_innolab: Unternehmen und Studierende gestalten gemeinsam digitale Innovationen

Im Innovationslabor für agile Softwareentwicklung der Hochschule Augsburg können Unternehmen gemeinsam mit Studierenden an Lösungen zu Fragestellungen Rund um die Digitalisierung arbeiten. Die Studierenden sammeln Praxiserfahrung in der Softwareentwicklung und können Lösungsideen prototypisch erproben. Die Innovationspartner erhalten durch die Zusammenarbeit mögliche Lösungsskizzen für ihre Fragestellu ngen und Hinweise auf die Machbarkeit der entwickelten Ideen.

 

Kurz-Vita:

Viktor Werlitz arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Innovationslabors der Hochschule Augsburg. Nach mehrjähriger Erfahrung in der App-Entwicklung erfolgte im Zuge des Masters die Spezialisierung auf den Bereich Data Science und Machine Learning. Neben der Entwicklung von Projekten innerhalb des Innovationslabors gehört die Betreuung der Semesterprojekte als Coach für agiles Projektmanagement zu seinem Aufgabenbereich.

Raphael Mayr, HSA_innolab, Hochschule Augsburg Das studentische Innovationslabor der Hochschule Augsburg: HSA_innolab

Das HSA_innolab: Unternehmen und Studierende gestalten gemeinsam digitale Innovationen

Im Innovationslabor für agile Softwareentwicklung der Hochschule Augsburg können Unternehmen gemeinsam mit Studierenden an Lösungen zu Fragestellungen Rund um die Digitalisierung arbeiten. Die Studierenden sammeln Praxiserfahrung in der Softwareentwicklung und können Lösungsideen prototypisch erproben. Die Innovationspartner erhalten durch die Zusammenarbeit mögliche Lösungsskizzen für ihre Fragestellu ngen und Hinweise auf die Machbarkeit der entwickelten Ideen.

 

Kurz-Vita:

Raphael Mayr absolvierte sein Bachelorstudium (Technische Informatik) sowie sein Masterstudium im Fachbereich Informatik mit Schwerpunkt IT-Security an der Hochschule Augsburg. Seit Mai 2021 verstärkt er als wissenschaftlicher Mitarbeiter das Innova tionslabor. Zu seinen Tätigkeiten zählt die Weiterentwicklung von innovativen Projekten innerhalb des Labors sowie das Betreuen und Coachen von Studierendengruppen.

Prof. Dr. Ralf Goller, HSA_Comp Big Data und KI bei der Bearbeitung von High Tech Keramik

Rundgang durch das Labor „Composite Process Technology“:

Die Endbearbeitung von High-Tech Werkstoffen wie zum Beispiel keramische Faserverbundwerkstoffe (CMCs) für Gasturbinenanwendungen stellen Hersteller und Anwender vor große Herausforderungen. Die Bewertung der Prozesse anhand von Prozess- bzw. Maschinendaten gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung. Ziel laufender Forschungsarbeiten der Forschungsgruppe HSA_Comp (Composites im Maschinenbau) der Hochschule Augsburg ist es, während des Produktionsprozesses auf relevante Maschinendaten zuzugreifen und diese mit Qualitätsmerkmalen in Korrelation zu bringen. Zum Einsatz kommen moderne Methoden der Datenverarbeitung (BigData) und der künstlichen Intelligenz (KI).

Weitere Informationen zu HSA_comp unter: https://www.hs-augsburg.de/fmv/hsacomp

 

Kurz-Vita:

Ralf Goller verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in Industrie und Forschung in der Prozessentwicklung und -technik keramischer Verbundstoffe. Er arbeitete für die Daimler Benz AG, Brembo SA (Italien) und die SGL Group im Bereich der Prozessentwicklung bei der Herstellung von Bremsscheiben aus keramischen Verbundstoffen. 2014 folgte Professor Goller dem Ruf an die Hochschule Augsburg wo die Forschungsgruppe „Prozesstechnik für polymere und keramische Faserverbundstoffe“ leitet.

Prof. Dr. Andre Baeten, HSA_Comp Innovative Lösungen für die H2-Technologie

Die Wasserstofftechnologie wird als Schlüsseltechnologie für die zukünftige Energieversorgung angesehen. Erzeugung, Transport und Nutzung des Wasserstoffs stellen die bisherigen Prozesse zur Energieumwandlung vor große Herausforderungen. Transport und Logistik stehen im Fokus dieses Vortrages, der den aktuellen Stand der Druckgasspeicherung sowie der kryogenen Speicherung von Wasserstoff beleuchten soll. Die Herausforderungen für den sicheren Transport werden ebenso vorgestellt wie die mögliche Nutzung in Mobilitätskonzepten der Zukunft (Urban Air Mobility, Elektromobilität). Der Einsatz von Hochleistungs-Faserverbundwerkstoffen in Verbindung mit chemischen und thermischen Umwandlungsprozessen im Tieftemperaturbereich stellt dabei eine wesentliche technische Herausforderung dar. Die Hochschule Augsburg forscht in mehreren Projekten an Lösungen für die Integration von Wasserstofftechnologie in zukünftige Mobilitätskonzepte.  

 

Kurz-Vita:

André Baeten studierte an der RWTH Aachen Maschinenbau mit Fachrichtung Luft- und Raumfahrttechnik. Im Anschluss an seine Promotion war er als System- und Entwicklungsingenieur in der Luft- und Raumfahrtbranche tätig. 2009 trat André Baeten eine Professur für Leichtbau, Faserverbund und Technische Mechanik an der Hochschule Augsburg an. Seit 2017 hat er eine Forschungsprofessur in Leichtbau und Faserverbundtechnologie mit Fokus auf der Berechnung und Simulation von hybriden Leichtbauwerkstoffen

Tea-Netzwerk-Partner Institut für Technologie- und Wissenstransfer, Hochschule Augsburg

Hochschule Augsburg

Mit über 6.500 Studierenden aus 70 Nationen ist unsere Hochschule eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayerisch-Schwaben. Lehren und Lernen sind bei uns eingebettet in ein Klima der Toleranz, des gegenseitigen Respekts und der Aufgeschlossenheit gegenüber den neuesten Entwicklungen in Forschung und Technik.

Die Hochschule Augsburg wurde am 01. August 1971 gegründet. An den Standorten am Brunnenlech und am Roten Tor ist der Sitz von sieben Fakultäten, an denen Lehre, Forschung und Transfer stattfindet.

Zudem ist am Augsburger Innovationspark eine Forschungsaußenstelle im MRM-Gebäude verortet, wo zu Composites (HSA_comp) und innovativer Sicherheit (HSA_innos) geforscht wird. Im Technologietransferzentrum in Donauwörth arbeiten unsere Wissenschaftler:innen am Thema Data Analytics und im TTZ Nördlingen liegt der Schwerpunkt auf flexible Automation und kooperative Robotik insbes. jetzt auch mit dem Aspekt KI.

ITW

Das Institut für Technologie- und Wissenstransfer (ITW) koordiniert als zentrale Kontaktstelle der Hochschule Augsburg die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Anwendungsorientierte und zukunftsgerichtete Forschung ist unser Motor. Dabei kooperieren wir seit vielen Jahren erfolgreich mit Unternehmen aus Augsburg und der Umgebung.

Als Expertinnen für öffentlich geförderte Forschungs- und Transferprojekte unterstützten wir Sie bei der Anbahnung, Planung und Durchführung von Kooperations- und Transferprojekten. Wir stellen den Kontakt zu den für Ihre individuelle Fragestellung passenden Forschungspartnern, Netzwerkpartnern oder anderen Forschungseinrichtungen her.

Köhninger GmbH

Geschäftsführer, Köhninger GmbH Die Welt im Umbruch – Transformationskompetenz als elementarer Wettbewerbsfaktor

Die Köhninger GmbH aus Augsburg berät seit 25 Jahren kleine, mittlere und große Unternehmen zu Change und Transformation. Wir gestalten und begleiten Veränderungen, unterstützen Führungskräfte und Teams – wir leben Transformation! Nicht erst jetzt wird uns bewusst, wie rapide, tiefgreifend und stetig die Welt sich um uns herum verändert und welche Herausforderungen, aber auch Chancen diese Dynamik mit sich bringt. Wir beschreiten mit unseren Auftraggebern neue Wege in Richtung Zukunft, ohne dabei die Vergangenheit aus dem Blick zu verlieren. Mit einer breiten Fächerung an Kompetenzen aus den Bereichen Führung, Zusammenarbeit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit gestalten wir maßgeschneiderte Transformationen.

Auf dem Technologiekongress geben wir interaktiv Einblicke, wie wir Wandel gestalten und wie wir Ihnen als Wegbereiter und -Begleiter zur Seite stehen können. Wir freuen uns Sie am 4. Mai in unserem Workshop anzutreffen - herzlichst, das Team der Köhninger GmbH.

Kurz-Vita:

Alfred Krappel (Dipl.-Ing., MBA) ist Geschäftsführer der Köhninger GmbH. Seit 12 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit dem Thema Transformationssteuerung und Change Management. Dabei hat er mehrere große Transformations-Initiativen geleitet oder beraten. Transformationskompetenz ist für ihn ein elementarer Wettbewerbsfaktor der nächsten Jahre.

Köhninger GmbH Die Welt im Umbruch – Transformationskompetenz als elementarer Wettbewerbsfaktor

Die Köhninger GmbH aus Augsburg berät seit 25 Jahren kleine, mittlere und große Unternehmen zu Change und Transformation. Wir gestalten und begleiten Veränderungen, unterstützen Führungskräfte und Teams – wir leben Transformation! Nicht erst jetzt wird uns bewusst, wie rapide, tiefgreifend und stetig die Welt sich um uns herum verändert und welche Herausforderungen, aber auch Chancen diese Dynamik mit sich bringt. Wir beschreiten mit unseren Auftraggebern neue Wege in Richtung Zukunft, ohne dabei die Vergangenheit aus dem Blick zu verlieren. Mit einer breiten Fächerung an Kompetenzen aus den Bereichen Führung, Zusammenarbeit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit gestalten wir maßgeschneiderte Transformationen.

Auf dem Technologiekongress geben wir interaktiv Einblicke, wie wir Wandel gestalten und wie wir Ihnen als Wegbereiter und -Begleiter zur Seite stehen können. Wir freuen uns Sie am 4. Mai in unserem Workshop anzutreffen - herzlichst, das Team der Köhninger GmbH.

Kurz-Vita:

Auf Basis langjähriger Führungserfahrung in der Automobilindustrie auch aus interdisziplinären und cross-industriellen Entwicklungs- und Forschungsvorhaben berät Lutz Morich mit den Schwerpunkten Transformation/Change und Leadership in der VUCA-Welt. Über die Kombination von ingenieurwissenschaftlicher Ausbildung mit moderner Führungspraxis sowie systemischer Betrachtungsweisen und Methoden als auch Erfahrung aus diversen Transformationsprojekten bietet er praktische und wirksame Veränderungsunterstützung.

Senior Consultant, Köhninger GmbH Die Welt im Umbruch – Transformationskompetenz als elementarer Wettbewerbsfaktor

Die Köhninger GmbH aus Augsburg berät seit 25 Jahren kleine, mittlere und große Unternehmen zu Change und Transformation. Wir gestalten und begleiten Veränderungen, unterstützen Führungskräfte und Teams – wir leben Transformation! Nicht erst jetzt wird uns bewusst, wie rapide, tiefgreifend und stetig die Welt sich um uns herum verändert und welche Herausforderungen, aber auch Chancen diese Dynamik mit sich bringt. Wir beschreiten mit unseren Auftraggebern neue Wege in Richtung Zukunft, ohne dabei die Vergangenheit aus dem Blick zu verlieren. Mit einer breiten Fächerung an Kompetenzen aus den Bereichen Führung, Zusammenarbeit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit gestalten wir maßgeschneiderte Transformationen.

Auf dem Technologiekongress geben wir interaktiv Einblicke, wie wir Wandel gestalten und wie wir Ihnen als Wegbereiter und -Begleiter zur Seite stehen können. Wir freuen uns Sie am 4. Mai in unserem Workshop anzutreffen - herzlichst, das Team der Köhninger GmbH.

Kurz-Vita:

Wolfram von Bremen ist Senior Consultant bei der Köhninger GmbH. Seit 12 Jahren coacht, berät und begleitet er Führungskräfte auf allen Leitungsstufen, vom Mittelständler bis zum Dax-Konzern. Aus einer früheren Karriere bei Film und Fernsehen hat ihn eine Coachingausbildung in sein heutiges Umfeld geführt. Change, Transformation und Agilität sind für ihn die Kernthemen, in denen Unternehmen in den kommenden Jahren die Weichen stellen müssen, um in einer Welt dauerhafter Veränderung zu bestehen.

Institut für Software & Systems Engineering

Alexander Poeppel, Institut für Software & Systems Engineering, Uni Augsburg 5 Thesen zur Zukunft der Robotik

Im Rahmen von Industrie 4.0 werden immer größere Anforderungen an Roboter gestellt. Insbesondere die Wahrnehmung der Umgebung, der Grad ihrer Autonomie und ihre Intelligenz stehen dabei im Fokus. In diesem Vortrag erhalten Sie einen Einblick in die aktuelle Forschung der Gruppe "Robotik und Automation" des Instituts für Software & Systems Engineering (ISSE) der Universität Augsburg.

Anhand von 5 Thesen zu den Bereichen Mensch-Roboter-Kollaboration, Augmented Reality, flexible Produktion, adaptive Drohnensysteme und künstliche Intelligenz für Roboter wird der Beitrag des ISSE zur Automatisierung der Zukunft illustriert.

 

Kurz-Vita:

Alexander Poeppel studierte Informatik an der Universität Augsburg. In der Abteilung "Robotik und Automation" des Instituts für Software & Systems Engineering der Universität Augsburg forscht er seit 2016 an der Echtzeit-Sensordatenverarbeitung für sichere Mensch-Roboter-Interaktion. Die betrachteten Anwendungsgebiete reichen hierbei von Kollaborationsanwendungen in der industriellen Produktion (Forschungsprojekte SafeAssistance, KoARob) bis hin zur Assistenz in der häuslichen Pflege von bewegungseingeschränkten Personen (Projekt SINA). Seit 2021 leitet er die Arbeitsgruppe "Mensch-Roboter-Kollaboration" des Instituts.

Christian Eymüller, Institut für Software & Systems Engineering, Uni Augsburg 5 Thesen zur Zukunft der Robotik

Im Rahmen von Industrie 4.0 werden immer größere Anforderungen an Roboter gestellt. Insbesondere die Wahrnehmung der Umgebung, der Grad ihrer Autonomie und ihre Intelligenz stehen dabei im Fokus. In diesem Vortrag erhalten Sie einen Einblick in die aktuelle Forschung der Gruppe "Robotik und Automation" des Instituts für Software & Systems Engineering (ISSE) der Universität Augsburg.

Anhand von 5 Thesen zu den Bereichen Mensch-Roboter-Kollaboration, Augmented Reality, flexible Produktion, adaptive Drohnensysteme und künstliche Intelligenz für Roboter wird der Beitrag des ISSE zur Automatisierung der Zukunft illustriert.

 

Kurz-Vita:

Christian Eymüller studierte Informatik an der Universität Augsburg. Seit 2017 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich "Robotik und Automation" des Instituts für Software & Systems Engineering der Universität Augsburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der verteilten Echtzeit-Steuerung und Selbstbeschreibung von Robotik- und Automatisierungsanlagen. Seit 2021 leitet er die Arbeitsgruppe "Industrierobotik" des Instituts.

Constantin Wanninger, Institut für Software & Systems Engineering, Uni Augsburg 5 Thesen zur Zukunft der Robotik

Im Rahmen von Industrie 4.0 werden immer größere Anforderungen an Roboter gestellt. Insbesondere die Wahrnehmung der Umgebung, der Grad ihrer Autonomie und ihre Intelligenz stehen dabei im Fokus. In diesem Vortrag erhalten Sie einen Einblick in die aktuelle Forschung der Gruppe "Robotik und Automation" des Instituts für Software & Systems Engineering (ISSE) der Universität Augsburg.

Anhand von 5 Thesen zu den Bereichen Mensch-Roboter-Kollaboration, Augmented Reality, flexible Produktion, adaptive Drohnensysteme und künstliche Intelligenz für Roboter wird der Beitrag des ISSE zur Automatisierung der Zukunft illustriert.

 

Kurz-Vita:

Constantin Wanninger ist Leiter der Flugrobotik des Instituts für Software & Systems Engineering (ISSE) der Universität Augsburg.

Die aktuellen Projekte der Flugrobotik sind die Inspektion großer Bauteile in der Produktion (QuAD) sowie die Untersützung der Feuerwehr mit autonomen Quadrokopterschwärmen (COMBO).

Seine Spezialgebiete sind: Mobile Robotik, Sensorik, Semantic Web Techniken und Selbstorganisierende Systeme.

Prof. Dr. Wolfgang Reif, Institut für Software & Systems Engineering, Uni Augsburg 5 Thesen zur Zukunft der Robotik

Im Rahmen von Industrie 4.0 werden immer größere Anforderungen an Roboter gestellt. Insbesondere die Wahrnehmung der Umgebung, der Grad ihrer Autonomie und ihre Intelligenz stehen dabei im Fokus. In diesem Vortrag erhalten Sie einen Einblick in die aktuelle Forschung der Gruppe "Robotik und Automation" des Instituts für Software & Systems Engineering (ISSE) der Universität Augsburg.

Anhand von 5 Thesen zu den Bereichen Mensch-Roboter-Kollaboration, Augmented Reality, flexible Produktion, adaptive Drohnensysteme und künstliche Intelligenz für Roboter wird der Beitrag des ISSE zur Automatisierung der Zukunft illustriert.

 

Kurz-Vita:

Prof. Dr. Wolfgang Reif ist Direktor des Instituts für Software & Systems Engineering (ISSE) der Universität Augsburg. Er ist Leiter des Bayerischen Elitestudiengangs Software Engineering und war Gründungsdekan der Fakultät für Angewandte Informatik. Mit seinem Team sucht er nach neuen Lösungen in den Forschungsschwerpunkten des ISSE: Software-Konstruktion, Robotik und Automation, Safety & Security, Künstliche Intelligenz sowie Selbstorganisierende und Adaptive Systeme. Dabei geht es immer um Neuerungen mit einem klaren Blick für die Praxis.

Carola Gajek, Institut für Software & Systems Engineering, Uni Augsburg Künstliche Intelligenz in der Produktion: Design, Fertigung und Qualitätssicherung

Künstliche Intelligenz zählt schon heute zu den wichtigsten Technologien der Zukunft. Auf ihrem Siegeszug hielt sie bereits Einzug in diverse Branchen und macht auch vor der Industrie keinen Halt. Speziell bei der Produktion kann sie in verschiedenen Phasen des Produktlebenszyklus effizienzsteigernd eingesetzt werden.

Das Institut für Software & Systems Engineering (ISSE) der Universität Augsburg erforscht das Potential dieser Technologie vom Design, über die Fertigung bis zur Qualitätssicherung eines Produkts.

 

Kurz-Vita:

Carola Gajek studierte Mathematik und Informatik an der Universität Augsburg. Seit 2019 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Software & Systems Engineering der Universität Augsburg tätig und forscht im Bereich der Künstlichen Intelligenz mit Schwerpunkt Maschinellem Lernen. Dabei beschäftigt sie sich mit Lernverfahren zur Unterstützung des Konstruktionsprozesses bei der Baugruppenmodellierung im Computer-Aided Design (CAD). Seit 2021 ist sie fachliche Leitung der Arbeitsgruppe "Methoden der künstlichen Intelligenz" des Instituts.

Prof. Dr. Wolfgang Reif, Institut für Software & Systems Engineering, Uni Augsburg Künstliche Intelligenz in der Produktion: Design, Fertigung und Qualitätssicherung

Künstliche Intelligenz zählt schon heute zu den wichtigsten Technologien der Zukunft. Auf ihrem Siegeszug hielt sie bereits Einzug in diverse Branchen und macht auch vor der Industrie keinen Halt. Speziell bei der Produktion kann sie in verschiedenen Phasen des Produktlebenszyklus effizienzsteigernd eingesetzt werden.

Das Institut für Software & Systems Engineering (ISSE) der Universität Augsburg erforscht das Potential dieser Technologie vom Design, über die Fertigung bis zur Qualitätssicherung eines Produkts.

 

Kurz-Vita:

Prof. Dr. Wolfgang Reif ist Direktor des Instituts für Software & Systems Engineering (ISSE) der Universität Augsburg. Er ist Leiter des Bayerischen Elitestudiengangs Software Engineering und war Gründungsdekan der Fakultät für Angewandte Informatik. Mit seinem Team sucht er nach neuen Lösungen in den Forschungsschwerpunkten des ISSE: Software-Konstruktion, Robotik und Automation, Safety & Security, Künstliche Intelligenz sowie Selbstorganisierende und Adaptive Systeme. Dabei geht es immer um Neuerungen mit einem klaren Blick für die Praxis.

TEA-Netzwerk-Partner Institut für Software & Systems Engineering, Uni Augsburg

Das Institut für Software & Systems Engineering (ISSE), ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Fakultät für Angewandte Informatik an der Universität Augsburg und wird von Prof. Dr. Wolfgang Reif geleitet. Das Institut betreibt sowohl Grundlagen- als auch angewandte Forschung mit den Schwerpunkten:

  • Software Engineeering
  • Robotik und Automation
  • Selbstorganisierende und adaptive Systeme
  • Künstliche Intelligenz
  • Safety und Security
  • Formale Methoden

Das ISSE ist für die Softwaretechnik-Ausbildung in den Informatik- und informatiknahen Studiengängen der Fakulät zuständig. Das ISSE leitet den Elitestudiengang Software Engineering, in dem die Universität Augsburg, die Technische Universität München und die LMU München ihre Software-Kompetenzen im Elitenetzwerk Bayern bündeln. Das ISSE leitet auch das Innovationslabor ‘Kollaborative Robotik’ des Zentrums Digitalisierung Bayern (ZD.B). Das Institut ist Partner im Technologietransfer der Universität Augsburg in den Großprojekten WIR (Innovative Hochschule) und PiA (Gründungsförderung EXIST).

KI-Produktionsnetzwerk Augsburg

Koorperationspartner

Das KI-Produktionsnetzwerk Augsburg ist ein Verbund der Universität Augsburg mit dem Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV sowie dem Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Ziel ist eine gemeinsame Erforschung KI-basierter Produktionstechnologien an der Schnittstelle zwischen Werkstoffen, Fertigungstechnologien und datenbasierter Modellierung.

Den Kern des gesamten Produktionsnetzwerkes bildet eine technologische Forschungsinfrastruktur, welche ein verteiltes, modulares und selbstorganisierendes Produktionsnetzwerk in industriellem Maßstab umsetzt. Diese Skala ist notwendig, um fertigungstechnologische Herausforderungen direkt auf der relevanten Skala zu adressieren, um industrienahe Daten in ausreichender Menge und guter Qualität zu akquirieren und um Unternehmen eine überzeugende Plattform zur Integration der erforschten Technologien zu bieten.

Professur für Softwaremethodik für verteilte Systeme, Institut für Informatik, Universität Augsburg corpuls und Universität Augsburg − eine spannende Kooperation zur kosteneffizienten Entwicklung von Deep-Learning-Modellen für medizinische Datensätze

Kurz-Vita:

Bernhard Bauer studierte an der Universität Passau Informatik (Diplom) mit Nebenfach Mathematik, anschließend promovierte er an der TUM und forschte im Fachzentrum "Intelligente Autonome Systeme" der Siemens AG München industrienah in den Bereichen Internet-Technologien und Middleware, inklusive Software-Engineering. Seit 2003 hat er die Professur für „Softwaremethodik für verteilte Systeme“ am Institut für Informatik der Universität Augsburg inne. Darüber hinaus arbeitet er u.a. als Experte für die Europäische Kommission und Geschäftsführender Gesellschafter einer Beratungsfirma.

Leiterin Abteilung Medizinische Forschung und Clinical Affairs. GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple GmbH corpuls und Universität Augsburg − eine spannende Kooperation zur kosteneffizienten Entwicklung von Deep-Learning-Modellen für medizinische Datensätze

Kurz-Vita:

Sarah Dopfer studierte an der Hochschule Augsburg Maschinenbau und anschließend Technisches Innovations- und Produktmanagement an der Hochschule Kempten. Parallel dazu ist sie sowohl im Rettungsdienst als auch der Ausbildung von Rettungssanitätern tätig. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Spezialist für medizinische Forschung und Anwendung bei der GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple GmbH leitet sie dort seit 2020 die Abteilung Medizinische Forschung und Clinical Affairs.

Leiter Förder- und Forschungsprojekte, BCMtec GmbH AIPro - KI Baukasten für Produktionsanlagen

Ein großes Hindernis für den Einsatz von Methoden der Künstlichen Intelligenz bei Automatisierungslösungen im Produktionsumfeld sind die hohen Kosten für individuell zugeschnittene KI-Lösungen. Im AIPro-Projekt werden durch die Einführung einer Abstraktionsschicht Sensoren und KI-Modell entkoppelt, was zu einer erheblichen Kostensenkung führt. Die Sensoren werden durch Mikrocontroller zu Sensor-Modulen erweitert, die die Rohdaten vorverarbeiten und abstrakte Feature-Daten liefern. Die KI-Modelle arbeiten nicht auf den Rohdaten, sondern diesen Feature-Daten. Dadurch können Sensor-Module beliebig ausgetauscht werden und ihre Entwicklung muss nur einmal bezahlt werden. Das KI-Modell wird für den spezifischen Anwendungsfall trainiert, aufgrund der Abstraktion sind die Eingabedaten jedoch weniger umfangreich und das Training der KI-Modelle erfolgt schneller. Hauptanwendungsfelder sind Qualitätssicherung und Predictive Maintenance.

Kurz-Vita:

Dr.-Ing. Jörg Mische hat 2012 am Institut für Informatik promoviert und anschließend dort zum Thema Network-on-Chip für Echtzeitsysteme geforscht. Seit 2018 ist er selbstständiger Entwickler mit den Schwerpunkten FPGA und RISC-V. Bei der BCMtec GmbH ist er seit 2020 für die Sensoranbindung, künstliche Intelligenz und Förderprojekte zuständig.

Firmenprofil von BCMtec:

Produzierenden Unternehmen bietet BCMtec maßgeschneiderte Hard- und Softwarelösungen sowie fundierte Beratung rund um den Einsatz von Sensortechnologie zur Überwachung und Steuerung von Anlagen. Zum Portfolio gehören neben dem Angebot hochwertiger Messtechnik insbesondere die kundenindividuelle Anpassung der Auswerte-Software und die fortlaufende Analyse und Aufbereitung der Daten für den Anwender. Letzteres ist vor allem dann von Bedeutung, wenn die Mitarbeiter vor Ort wenig Erfahrung mit dieser Thematik haben oder es schlicht an Kapazitäten fehlt.

Aus dem KI-Produktionsnetzwerk Augsburg

Prof. Dr. Markus Sause, Institut für Materials Resource Management, Uni Augsburg KI-Produktionsnetzwerk Augsburg

Ein Jahr KI-Produktionsnetzwerk Augsburg: Ausblick und Möglichkeiten

Die Bilanz von einem Jahr KI-Produktionsnetzwerk in Augsburg ist durchweg positiv und vielversprechend – alle Partner verzeichnen neue Industriekontakte und spannende neue Projekte. In seiner KeyNote blickt Prof. Dr. Markus Sause zurück auf das erste Jahr, und wird vor diesem Hintergrund einen Ausblick auf die anstehenden Themen und Meilensteine geben. Das betrifft vor allem die Möglichkeiten, die sich dem Netzwerk mit dem Bezug von 7.000m2 Büro- und Hallenflächen auf dem Gelände des WALTER Technology Campus Augsburg eröffnen. Auch die Möglichkeiten für Unternehmen, Projekte mit dem KI-Produktionsnetzwerk anzustoßen, werden präsentiert.

Der Showroom des KI-Produktionsnetzwerk Augsburg öffnet seine Türen

Was ist das KI-Produktionsnetzwerk Augsburg? Welche Vision, welche Ziele eint die Partner? Welche Themen werden durch die Forschung erschlossen? Wie ist der Weg von einer Frage aus einem Unternehmen heraus bis zum fertigen Projekt? Der Showroom des KI-Produktionsnetzwerk Augsburg gibt Antworten. Ausgewählte Demonstratoren ermöglichen es zudem, „Hand an die Forschung“ zu legen und den KI-Einsatz im Produktionskontext selbst zu testen. Ausstellungsobjekte der Partner geben Einblick in ausgewählte Projekte und Anwendungsfälle. Auch ein virtueller Blick in die Forschungshalle ist möglich. Abhängig vom Stand der Umbaumaßnahmen ist ein Besuch der realen Halle geplant.

Kurz-Vita:

Prof. Dr. Markus Sause ist Direktor des KI-Produktionsnetzwerks an der Universität Augsburg, an der er auch als Professor für Mechanical Engineering am Institut für Materials Resource Management forscht und lehrt. Sein Spezialgebiet ist die Erforschung von Zustandsüberwachungssystemen für industrielle Fertigungsprozesse, Maschinen und Anlagen.

Aus dem KI-Produktionsnetzwerk Augsburg

Leiter Fertigungstechnologie, Premium Aerotec Projekt AGREED: Schalenmontage der Zukunft – Intelligente Automatisierungstechnik für autonome und kooperative Montagekonzepte

Der Vortrag ist im Bereich Robotik: „Autonome Steuerung von Robotik-Systemen, d.h. autonome Systeme" aufgestellt. Das Projekt AGREED hatte zum Ziel Potenziale und Lösungen zur Automatisierung von Montageprozessen in der Fertigung von metallischen Rumpfschalen zu untersuchen. Dabei wurde als Ausgangspunkt die aktuelle Fertigung von Mittelstreckenflugzeugen als technologische Basis herangezogen, die im großen Umfang in manueller Arbeit hergestellt werden. Es wurden zwei Prozesse direkt adressiert: die Schalenvormontage, in der auf den Hautfeldern Stringer und Clips eingebracht und vorfixiert werden sowie die Schalenendmontage, mit dem Schwertpunkt einer flexiblen, KI-geführten und auf gleichberechtigten Arbeitsplatzteilung zwischen Werker und Roboter basierten Fertigungs-Flowline.

Kurz-Vita:

  • Studium und Promotion in Maschinenbau an der TU München
  • Von 2015-2019 tätig am Fraunhofer IGCV u.a. als Gruppenleiter im Bereich Flexible Anlagentechnik
  • Seit 2019 bei Premium Aerotec verantwortlich für das Technologiecluster Automation
  • Seit 2021 zudem Leiter der Fertigungstechnologie in Augsburg
  • Verantwortlich für die vollautomatische Applikation im Projektteil Süd des Gesamtprojekts AGREED

Projektleiter DLR, Gesamtleiter Projekt AGREED Projekt AGREED: Schalenmontage der Zukunft – Intelligente Automatisierungstechnik für autonome und kooperative Montagekonzepte

Der Vortrag ist im Bereich Robotik: „Autonome Steuerung von Robotik-Systemen, d.h. autonome Systeme" aufgestellt. Das Projekt AGREED hatte zum Ziel Potenziale und Lösungen zur Automatisierung von Montageprozessen in der Fertigung von metallischen Rumpfschalen zu untersuchen. Dabei wurde als Ausgangspunkt die aktuelle Fertigung von Mittelstreckenflugzeugen als technologische Basis herangezogen, die im großen Umfang in manueller Arbeit hergestellt werden. Es wurden zwei Prozesse direkt adressiert: die Schalenvormontage, in der auf den Hautfeldern Stringer und Clips eingebracht und vorfixiert werden sowie die Schalenendmontage, mit dem Schwertpunkt einer flexiblen, KI-geführten und auf gleichberechtigten Arbeitsplatzteilung zwischen Werker und Roboter basierten Fertigungs-Flowline.

Kurz-Vita:

  • Studium und Promotion in Physik an der Universität Augsburg
  • Seit 2012 als Projektleiter für diverse regionale, nationale und interanationale Luftfahrtprojekte mit dem Schwerpunkt der Automatisierung der Produktion und Leichtbautechnologien beim ZLP in Augsburg tätig
  • Gesamtprojektleiter für das Projekt AGREED

CEO, nebumind GmbH Flexible Bestandsdigitalisierung und Datenanalyse am Produktzwilling

Immer noch sind sehr viele Industriemaschinen als Datenquellen für die digitale Transformation ungenutzt. Da Brownfield aber einen Hauptteil der Fabriklandschaft ausmacht, ist gerade hier die Motivation hoch, Mehrwerte zu schaffen. Auch das Fraunhofer IGCV verfügt über viele Altmaschinen, deren Daten dank oft wechselnder Prozesse und Forschungsversuche äußerst interessant sind. Darum wurde eine flexible Systemlandschaft geschaffen, um diesen Schatz zu heben.
Solche Daten effektiv auszuwerten, erfordert aber immer noch viel Knowhow. Gerade Prozessdaten werden heutzutage meist auf Basis von Zeitreihen analysiert. Mit dieser Datenstruktur lassen sich beispielsweise sehr einfach Fragen hinsichtlich der Prozessstabilität beantworten. Weniger einfach ist es, diskrete Herstellprozesse zu analysieren, bei denen sich zum Beispiel die Geschwindigkeit verändert und die Zeitreihen somit nicht mehr übereinander liegen und damit schlecht miteinander vergleichbar sind. Fast unmöglich ist es mit einem reinen Zeitreihenansatz, Daten aus verschiedenen Prozessen der Fertigungskette miteinander zu vergleichen. Aus diesem Grund hat nebumind ein Konzept entwickelt, um Daten in Form von digitalen Bauteilzwillingen zu repräsentieren und analysierbar zu machen. Hier werden die Daten nicht in Form eines zeitlichen Ablaufs gespeichert, sondern in einer Struktur, die eine räumliche Zuordnung der Daten in der gesamten Prozesskette ermöglicht. Die Daten in dieser Weise zu strukturieren, nach Zeit und Ort, ist eine ideale Vorarbeit für die Entwicklung von KI-Algorithmen und ermöglicht eine intuitive Art der Datenanalyse.

In der Präsentation wird anhand eines Prozesses gezeigt wie das Training von KI-Algorithmen ohne zusätzliches Preprocessing begonnen werden kann. Dazu werden Beispiele für einfache Datenanalysen vorgestellt, die auch für Unternehmen ohne KI-Spezialisten möglich sind.

Kurz-Vita:

Franz Engel studierte Kommunikationstechnik an der Technischen Universität München. Er arbeitete insgesamt sieben Jahre im Bereich der Fertigungsautomatisierung für CFK und 3D Druck bei der zentralen Airbus-Forschung und bei der Airbus APWorks. In dieser Zeit meldete Herr Engel über 14 Patente rund um die Automatisierung und Inspektion von Fertigungsverfahren an. Mit seinem AFP-Überwachungssystem gewann er 2015 den Wettbewerb "Deutschland Land der Ideen". Nach diesen Erfahrungen baute Franz Engel die Airbus-Tochter InFactory Solutions auf, die sich auf die Entwicklung von Sensoren für Verbundwerkstoffe spezialisiert hat, und leitete sie 2,5 Jahre lang als CEO. Im Oktober 2018 verließ Franz Engel Airbus und gründete das Industrie 4.0-Startup nebumind, wo er die Rolle des CEO einnimmt.

Aus dem KI-Produktionsnetzwerk Augsburg

Leiter Fachgruppe Warmumformung, Leiter KI-Produktionsnetzwerk

Kurz-Vita:

Dr.-Ing. Martin Feistle hat an der Technischen Universität München Maschinenbau mit den Schwerpunkten Leichtbau und Produktionssysteme studiert. Im Anschluss promovierte er am dortigen Lehrstuhl für Umformtechnik und Gießereiwesen zum Thema Kantenrisse und entwickelte den Edge-Fracture-Tensile-Test. Während dieser Zeit leitete er die Fachgruppe „Mechanisches Trennen“. Bis zu seinem Wechsel an das Fraunhofer IGCV war er bei der MAN Energy Solutions Truck and Bus sowie der Traton SE als Assistent des Personalvorstands tätig. Am Fraunhofer IGCV leitet er die Fachgruppe Warmumformung und das KI-Produktionsnetzwerk.

Aus dem KI-Produktionsnetzwerk Augsburg

Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV Flexible Bestandsdigitalisierung und Datenanalyse am Produktzwilling

Immer noch sind sehr viele Industriemaschinen als Datenquellen für die digitale Transformation ungenutzt. Da Brownfield aber einen Hauptteil der Fabriklandschaft ausmacht, ist gerade hier die Motivation hoch, Mehrwerte zu schaffen. Auch das Fraunhofer IGCV verfügt über viele Altmaschinen, deren Daten dank oft wechselnder Prozesse und Forschungsversuche äußerst interessant sind. Darum wurde eine flexible Systemlandschaft geschaffen, um diesen Schatz zu heben.
Solche Daten effektiv auszuwerten, erfordert aber immer noch viel Knowhow. Gerade Prozessdaten werden heutzutage meist auf Basis von Zeitreihen analysiert. Mit dieser Datenstruktur lassen sich beispielsweise sehr einfach Fragen hinsichtlich der Prozessstabilität beantworten. Weniger einfach ist es, diskrete Herstellprozesse zu analysieren, bei denen sich zum Beispiel die Geschwindigkeit verändert und die Zeitreihen somit nicht mehr übereinander liegen und damit schlecht miteinander vergleichbar sind. Fast unmöglich ist es mit einem reinen Zeitreihenansatz, Daten aus verschiedenen Prozessen der Fertigungskette miteinander zu vergleichen. Aus diesem Grund hat nebumind ein Konzept entwickelt, um Daten in Form von digitalen Bauteilzwillingen zu repräsentieren und analysierbar zu machen. Hier werden die Daten nicht in Form eines zeitlichen Ablaufs gespeichert, sondern in einer Struktur, die eine räumliche Zuordnung der Daten in der gesamten Prozesskette ermöglicht. Die Daten in dieser Weise zu strukturieren, nach Zeit und Ort, ist eine ideale Vorarbeit für die Entwicklung von KI-Algorithmen und ermöglicht eine intuitive Art der Datenanalyse.

In der Präsentation wird anhand eines Prozesses gezeigt wie das Training von KI-Algorithmen ohne zusätzliches Preprocessing begonnen werden kann. Dazu werden Beispiele für einfache Datenanalysen vorgestellt, die auch für Unternehmen ohne KI-Spezialisten möglich sind.

Kurz-Vita:

Frank Gaibler studierte Informatik an der Universität Augsburg.
Sein aktueller Schwerpunkt beim Fraunhofer IGCV ist die Digitalisierung der Anlagen im Technikum als Software- und Cloudarchitekt. In diesem Zusammenhang entwickelt er auch kundenspezifische Lösungen im Bereich IoT und Machine Learning. Hier profitiert er von seiner langjährigen Arbeit an Industrieanlagen bei einem deutschen Weltmarktführer im Maschinenbau als Softwareentwickler und DevOps-Engineer.

Aus dem KI-Produktionsnetzwerk Augsburg

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV ANU-ML: Vorgehen zur Integration von Maschinellem Lernen in der Produktion

Längst hat sich gezeigt, dass datengetriebene Prozesse in Produktionssystemen enorme Potentiale mit sich bringen. Ob Verbesserung der Produktqualität, Erhöhung der Effizienz oder Generierung neuer Erkenntnisse in komplexen Anwendungen – Maschinelles Lernen (ML) wird häufig als Allrounder betitelt. Doch die Realität sieht oftmals anders aus. ML ist ein vielfältiges Feld mit hohen Anforderungen an die Vernetzung und interdisziplinärem Wissen. Vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen fehlt die Expertise um beurteilen zu können, ob sich ML für ihren individuellen Produktionsprozess eignet. Mit MANU-ML präsentieren wir ein Schritt für Schritt Vorgehensmodell, welches Unternehmen durch den kompletten Prozess eines ML-Projektes führt.

Eignet sich ML zur Erreichung meiner Ziele? Reicht die Expertise im Unternehmen aus, oder auf welches externes Knowhow bin ich angewiesen? Und kann ich  bestehende Hardware wie z.B. SPSen weiterverwenden, um Kosten zu sparen? Diese und viele weitere Fragen beantworten wir Ihnen in unserem Vortrag zu MANU-ML.

Kurz-Vita:

Sebastian Maier ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer IGCV in Augsburg tätig. In der Abteilung für flexible Produktionsautomatisierung beschäftigt er sich seit mehr als 3 Jahren mit der Vernetzung von Produktionssystemen, der Anwendung von maschinellem Lernen und  intelligenter Robotik.

Aus dem KI-Produktionsnetzwerk Augsburg

Wissenschaftlicher Leiter KI-Produktionsnetzwerk, Hochschule Augsburg KI-Pipelines: Datengrundlage für intelligente Prozesse, Strukturen und Anwendungen

Prof. Dr. Björn Häckel (Hochschule Augsburg) und Sven Walleser (Rational) sprechen in ihrem Vortrag über die gemeinschaftliche Arbeit an sogenannten KI-Pipelines. Diese stellen den Datenfluss innerhalb komplexer Systeme dar und fungieren als übertragbare Grundlage für zahlreiche industrielle KI-Anwendungen. KI-Pipelines sind ein wichtiger Schritt, um die flexible Weiterverarbeitung von Daten in einer von heterogenen Quellen und Schnittstellen geprägten Datenlandschaft zu gewährleisten. Somit vereinfachen sie die Einführung neuer und innovativer KI-Applikationen für Unternehmen. Die Referenten aus Forschung und Praxis zeigen auf, warum KI-Pipelines eine essentielle Grundlage für die intelligente und zukunftsfähige Gestaltung von Prozessen und Strukturen in Unternehmen sind.

Besonders interessant ist der praktische Blick aus Sicht der Rational AG, die einer der Unternehmenspartner an diesem Projekt ist. Rational ist der weltweite Markt- und Technologieführer für innovative Lösungen zur thermischen Speisenzubereitung mit einem Marktanteil von rund 50 Prozent und mit über 1.000.000 Geräten im Markt. Heute werden täglich 140 Millionen Speisen auf der ganzen Welt mit Geräten von Rational zubereitet. Hochschule und Rational zeigen gemeinsam, wie sich mit KI-Pipelines nachhaltig Potenziale identifizieren lassen, die Unternehmen für smarte Innovationen nutzen können – wie beispielsweise digitale Services auf Basis von Machine Learning. 

Kurz-Vita:

Prof. Dr. Björn Häckel ist wissenschaftlicher Leiter des KI-Produktionsnetzwerks an der Hochschule Augsburg. Er forscht an der Entwicklung innovativer und zugleich praxistauglicher Lösungen, um schwäbische Unternehmen bei der Transformation zu einer digitalisierten und sicheren Wertschöpfung zu unterstützen. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Entwicklung innovativer digitaler Geschäftsmodelle, die Optimierung von Prozessen mittels Datenanalyse und die Umsetzung von praxistauglichen KI-Lösungen für die Industrie und andere Branchen.

Aus dem KI-Produktionsnetzwerk Augsburg

Product Owner Smart Services RATIONAL AG KI-Pipelines: Datengrundlage für intelligente Prozesse, Strukturen und Anwendungen

Prof. Dr. Björn Häckel (Hochschule Augsburg) und Sven Walleser (Rational) sprechen in ihrem Vortrag über die gemeinschaftliche Arbeit an sogenannten KI-Pipelines. Diese stellen den Datenfluss innerhalb komplexer Systeme dar und fungieren als übertragbare Grundlage für zahlreiche industrielle KI-Anwendungen. KI-Pipelines sind ein wichtiger Schritt, um die flexible Weiterverarbeitung von Daten in einer von heterogenen Quellen und Schnittstellen geprägten Datenlandschaft zu gewährleisten. Somit vereinfachen sie die Einführung neuer und innovativer KI-Applikationen für Unternehmen. Die Referenten aus Forschung und Praxis zeigen auf, warum KI-Pipelines eine essentielle Grundlage für die intelligente und zukunftsfähige Gestaltung von Prozessen und Strukturen in Unternehmen sind.

Besonders interessant ist der praktische Blick aus Sicht der Rational AG, die einer der Unternehmenspartner an diesem Projekt ist. Rational ist der weltweite Markt- und Technologieführer für innovative Lösungen zur thermischen Speisenzubereitung mit einem Marktanteil von rund 50 Prozent und mit über 1.000.000 Geräten im Markt. Heute werden täglich 140 Millionen Speisen auf der ganzen Welt mit Geräten von Rational zubereitet. Hochschule und Rational zeigen gemeinsam, wie sich mit KI-Pipelines nachhaltig Potenziale identifizieren lassen, die Unternehmen für smarte Innovationen nutzen können – wie beispielsweise digitale Services auf Basis von Machine Learning. 

Kurz-Vita:

Sven Walleser absolvierte an der Hochschule München das Studium der Ingenieurswissenschaften und startete 2014 als Entwicklungsingenieur in der Produktentwicklung der RATIONAL AG. Seit 2018 ist er Product Owner Smart Services im internationalen Kundendienst der RATIONAL AG und ist verantwortlich für die Entwicklung und Einführung datenbasierter Services.

RATIONAL AG

Die RATIONAL AG ist der weltweite Markt- und Technologieführer für innovative Lösungen zur thermischen Speisenzubereitung. Mit über 1.000.000 Geräten im Markt sind RATIONAL Kochsysteme zum Standard in den Profiküchen der Welt geworden. Das Unternehmen versteht sich nicht als reiner Maschinenbauer, sondern als innovativer Lösungsanbieter. Diese Vision hat RATIONAL zum weltweiten Markt- und Technologieführer gemacht. So werden heute täglich 140 Millionen Speisen auf der ganzen Welt in RATIONAL-Geräten zubereitet.

Aus dem KI-Produktionsnetzwerk Augsburg

Institut für Materials Resource Management

Professur für Softwaremethodik für verteilte Systeme, Institut für Informatik, Universität Augsburg corpuls und Universität Augsburg − eine spannende Kooperation zur kosteneffizienten Entwicklung von Deep-Learning-Modellen für medizinische Datensätze

Kurz-Vita:

Bernhard Bauer studierte an der Universität Passau Informatik (Diplom) mit Nebenfach Mathematik, anschließend promovierte er an der TUM und forschte im Fachzentrum "Intelligente Autonome Systeme" der Siemens AG München industrienah in den Bereichen Internet-Technologien und Middleware, inklusive Software-Engineering. Seit 2003 hat er die Professur für „Softwaremethodik für verteilte Systeme“ am Institut für Informatik der Universität Augsburg inne. Darüber hinaus arbeitet er u.a. als Experte für die Europäische Kommission und Geschäftsführender Gesellschafter einer Beratungsfirma.

Leiterin Abteilung Medizinische Forschung und Clinical Affairs. GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple GmbH corpuls und Universität Augsburg − eine spannende Kooperation zur kosteneffizienten Entwicklung von Deep-Learning-Modellen für medizinische Datensätze

Kurz-Vita:

Sarah Dopfer studierte an der Hochschule Augsburg Maschinenbau und anschließend Technisches Innovations- und Produktmanagement an der Hochschule Kempten. Parallel dazu ist sie sowohl im Rettungsdienst als auch der Ausbildung von Rettungssanitätern tätig. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Spezialist für medizinische Forschung und Anwendung bei der GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple GmbH leitet sie dort seit 2020 die Abteilung Medizinische Forschung und Clinical Affairs.

Leiter Förder- und Forschungsprojekte, BCMtec GmbH AIPro - KI Baukasten für Produktionsanlagen

Ein großes Hindernis für den Einsatz von Methoden der Künstlichen Intelligenz bei Automatisierungslösungen im Produktionsumfeld sind die hohen Kosten für individuell zugeschnittene KI-Lösungen. Im AIPro-Projekt werden durch die Einführung einer Abstraktionsschicht Sensoren und KI-Modell entkoppelt, was zu einer erheblichen Kostensenkung führt. Die Sensoren werden durch Mikrocontroller zu Sensor-Modulen erweitert, die die Rohdaten vorverarbeiten und abstrakte Feature-Daten liefern. Die KI-Modelle arbeiten nicht auf den Rohdaten, sondern diesen Feature-Daten. Dadurch können Sensor-Module beliebig ausgetauscht werden und ihre Entwicklung muss nur einmal bezahlt werden. Das KI-Modell wird für den spezifischen Anwendungsfall trainiert, aufgrund der Abstraktion sind die Eingabedaten jedoch weniger umfangreich und das Training der KI-Modelle erfolgt schneller. Hauptanwendungsfelder sind Qualitätssicherung und Predictive Maintenance.

Kurz-Vita:

Dr.-Ing. Jörg Mische hat 2012 am Institut für Informatik promoviert und anschließend dort zum Thema Network-on-Chip für Echtzeitsysteme geforscht. Seit 2018 ist er selbstständiger Entwickler mit den Schwerpunkten FPGA und RISC-V. Bei der BCMtec GmbH ist er seit 2020 für die Sensoranbindung, künstliche Intelligenz und Förderprojekte zuständig.

Firmenprofil von BCMtec:

Produzierenden Unternehmen bietet BCMtec maßgeschneiderte Hard- und Softwarelösungen sowie fundierte Beratung rund um den Einsatz von Sensortechnologie zur Überwachung und Steuerung von Anlagen. Zum Portfolio gehören neben dem Angebot hochwertiger Messtechnik insbesondere die kundenindividuelle Anpassung der Auswerte-Software und die fortlaufende Analyse und Aufbereitung der Daten für den Anwender. Letzteres ist vor allem dann von Bedeutung, wenn die Mitarbeiter vor Ort wenig Erfahrung mit dieser Thematik haben oder es schlicht an Kapazitäten fehlt.

Aus dem KI-Produktionsnetzwerk Augsburg

Prof. Dr. Markus Sause, Institut für Materials Resource Management, Uni Augsburg KI-Produktionsnetzwerk Augsburg

Ein Jahr KI-Produktionsnetzwerk Augsburg: Ausblick und Möglichkeiten

Die Bilanz von einem Jahr KI-Produktionsnetzwerk in Augsburg ist durchweg positiv und vielversprechend – alle Partner verzeichnen neue Industriekontakte und spannende neue Projekte. In seiner KeyNote blickt Prof. Dr. Markus Sause zurück auf das erste Jahr, und wird vor diesem Hintergrund einen Ausblick auf die anstehenden Themen und Meilensteine geben. Das betrifft vor allem die Möglichkeiten, die sich dem Netzwerk mit dem Bezug von 7.000m2 Büro- und Hallenflächen auf dem Gelände des WALTER Technology Campus Augsburg eröffnen. Auch die Möglichkeiten für Unternehmen, Projekte mit dem KI-Produktionsnetzwerk anzustoßen, werden präsentiert.

Der Showroom des KI-Produktionsnetzwerk Augsburg öffnet seine Türen

Was ist das KI-Produktionsnetzwerk Augsburg? Welche Vision, welche Ziele eint die Partner? Welche Themen werden durch die Forschung erschlossen? Wie ist der Weg von einer Frage aus einem Unternehmen heraus bis zum fertigen Projekt? Der Showroom des KI-Produktionsnetzwerk Augsburg gibt Antworten. Ausgewählte Demonstratoren ermöglichen es zudem, „Hand an die Forschung“ zu legen und den KI-Einsatz im Produktionskontext selbst zu testen. Ausstellungsobjekte der Partner geben Einblick in ausgewählte Projekte und Anwendungsfälle. Auch ein virtueller Blick in die Forschungshalle ist möglich. Abhängig vom Stand der Umbaumaßnahmen ist ein Besuch der realen Halle geplant.

Kurz-Vita:

Prof. Dr. Markus Sause ist Direktor des KI-Produktionsnetzwerks an der Universität Augsburg, an der er auch als Professor für Mechanical Engineering am Institut für Materials Resource Management forscht und lehrt. Sein Spezialgebiet ist die Erforschung von Zustandsüberwachungssystemen für industrielle Fertigungsprozesse, Maschinen und Anlagen.

Aus dem KI-Produktionsnetzwerk Augsburg

TEA-Netzwerk Partner Institut für Materials Resource Management, Uni Augsburg

Das Institut für Materials Resource Management (MRM) der Universität Augsburg wurde im Jahre 2009 gegründet und bezog Ende 2020 seinen multifunktionalen Forschungsneubau am Südende des Campus der Universität Augsburg. Die Mission des MRM ist, neue kreislauforientierte Strukturwerkstoffe bis hin zur Anwendungsreife zu entwickeln – unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit und effizienten Nutzung von Ressourcen.

In diesem Kontext forschen die beteiligten Lehrstühle und Professuren sowohl an neuen Strukturwerkstoffen, deren Eigenschaften und den zugehörigen Prozessrouten als auch an den ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen im Sinne der Kreislaufwirtschaft, die damit verbunden sind. Dabei widmet sich das MRM der Betrachtung vollständiger Wertschöpfungsketten und deren Optimierung bezüglich Ressourcen- und Energieeffizienz. Das Spektrum umfasst Arbeiten im Bereich der Materialchemie und der Entwicklung polymerer und keramischer Verbundwerkstoffe sowie hybrider Werkstoffverbunde und deckt auch Fragen zur Fertigungstechnologie ab. Damit arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler übergreifend von der mikroskopischen Ebene im Labormaßstab bis zur Charakterisierung von Bauteilen unter anwendungsnahen Beanspruchungen. Diese Aspekte werden zudem in industriell relevanten Skalen erforscht und konsequent hinsichtlich einer vollständig digitalisierten Prozess- und Simulationskette weiterentwickelt. Mit diesem Portfolio bietet das MRM die Basis für den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Produktion sowie der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik.

Bei vielen Aktivitäten wird eine unmittelbare Umsetzung der entwickelten Konzepte in die Praxis angestrebt, was eine enge Verbindung zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung voraussetzt. Deshalb kooperiert das MRM eng mit den außeruniversitären Forschungsinstituten der Region, d.h. mit den benachbarten Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt sowie der Hochschule Augsburg. Zudem beteiligt sich das MRM federführend an der Errichtung des zum 1.1.2021 gegründeten KI-Produktionsnetzwerks.

Bei der ganzheitlichen Betrachtung von Wertschöpfungsketten bietet die Region Schwaben die einzigartige Möglichkeit die geschlossene Wertschöpfungskette neuer Strukturwerkstoffe zu erforschen. Damit weist das MRM ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber allen anderen Regionen des Freistaats auf.

TU München FZG

TEA-Netzwerk-Partner Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau, TU München

Lehrstuhl für Maschinenelemente, Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau (FZG), Technische Universität München

Der Lehrstuhl für Maschinenelemente, der auch den Namen „Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau (FZG)“ trägt, ist heute als international renommierte Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebe etabliert. Im Fokus der Forschungstätigkeiten steht die Erarbeitung von Methoden und gesicherten Aussagen zu Lebensdauer, Wirkungsgrad und Schwingungsverhalten an diesen Komponenten. Die FZG verfügt über eine umfangreiche Ausstattung zur Untersuchung und Erprobung von Getriebeelementen – wie Zahnrädern, Synchronisierungen, Kupplungen und Wälzlagern.
Die Forschungsprojekte der FZG reichen von theoretisch ausgerichteten Grundlagenarbeiten bis zu sehr anwendungsnahen experimentellen Arbeiten. Die Forschung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Industrie, finanziert durch öffentliche Forschungsmittel, durch industrielle Gemeinschaftsforschung oder direkte Industrieaufträge.

Institut für Materials Resource Management

Prof. Dr. Markus Sause, Institut für Materials Resource Management, Uni Augsburg KI-Produktionsnetzwerk Augsburg

Das KI-Produktionsnetzwerk Augsburg ist ein Verbund der Universität Augsburg mit dem Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV sowie dem Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Ziel ist eine gemeinsame Erforschung KI-basierter Produktionstechnologien an der Schnittstelle zwischen Werkstoffen, Fertigungstechnologien und datenbasierter Modellierung.

Den Kern des gesamten Produktionsnetzwerkes bildet eine technologische Forschungsinfrastruktur, welche ein verteiltes, modulares und selbstorganisierendes Produktionsnetzwerk in industriellem Maßstab umsetzt. Diese Skala ist notwendig, um fertigungstechnologische Herausforderungen direkt auf der relevanten Skala zu adressieren, um industrienahe Daten in ausreichender Menge und guter Qualität zu akquirieren und um Unternehmen eine überzeugende Plattform zur Integration der erforschten Technologien zu bieten.

Erfahren Sie was im Augsburg Innovationspark entsteht und wie Unternehmen vom KI-Produktionsnetzwerk profitieren können!

Prof. Dr. Markus Sause ist zudem Diskutant in der Podiumsdiskussion am 14.07.2021.

Kurz-Vita:

Prof. Dr. Markus Sause ist an der Universität Augsburg am Institut für Materials Resource Management tätig. Er ist Direktor des KI-Produktionsnetzwerk und befasst sich insbesondere mit Zustandsüberwachungssystemen in der Anwendung auf industrielle Fertigungsprozesse.

TEA-Netzwerk Partner Institut für Materials Resource Management, Uni Augsburg

Das Institut für Materials Resource Management (MRM) der Universität Augsburg wurde im Jahre 2009 gegründet und bezog Ende 2020 seinen multifunktionalen Forschungsneubau am Südende des Campus der Universität Augsburg. Die Mission des MRM ist, neue kreislauforientierte Strukturwerkstoffe bis hin zur Anwendungsreife zu entwickeln – unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit und effizienten Nutzung von Ressourcen.

In diesem Kontext forschen die beteiligten Lehrstühle und Professuren sowohl an neuen Strukturwerkstoffen, deren Eigenschaften und den zugehörigen Prozessrouten als auch an den ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen im Sinne der Kreislaufwirtschaft, die damit verbunden sind. Dabei widmet sich das MRM der Betrachtung vollständiger Wertschöpfungsketten und deren Optimierung bezüglich Ressourcen- und Energieeffizienz. Das Spektrum umfasst Arbeiten im Bereich der Materialchemie und der Entwicklung polymerer und keramischer Verbundwerkstoffe sowie hybrider Werkstoffverbunde und deckt auch Fragen zur Fertigungstechnologie ab. Damit arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler übergreifend von der mikroskopischen Ebene im Labormaßstab bis zur Charakterisierung von Bauteilen unter anwendungsnahen Beanspruchungen. Diese Aspekte werden zudem in industriell relevanten Skalen erforscht und konsequent hinsichtlich einer vollständig digitalisierten Prozess- und Simulationskette weiterentwickelt. Mit diesem Portfolio bietet das MRM die Basis für den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Produktion sowie der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik.

Bei vielen Aktivitäten wird eine unmittelbare Umsetzung der entwickelten Konzepte in die Praxis angestrebt, was eine enge Verbindung zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung voraussetzt. Deshalb kooperiert das MRM eng mit den außeruniversitären Forschungsinstituten der Region, d.h. mit den benachbarten Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt sowie der Hochschule Augsburg. Zudem beteiligt sich das MRM federführend an der Errichtung des zum 1.1.2021 gegründeten KI-Produktionsnetzwerks.

Bei der ganzheitlichen Betrachtung von Wertschöpfungsketten bietet die Region Schwaben die einzigartige Möglichkeit die geschlossene Wertschöpfungskette neuer Strukturwerkstoffe zu erforschen. Damit weist das MRM ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber allen anderen Regionen des Freistaats auf.

Wissenstransfer Region Augsburg

Dr. Wolfgang Biegel, Wissenstransfer Region Augsburg

 

Kurz-Vita:

1995 wechselte Wolfgang Biegel nach seiner Promotion in Göttingen als Assistent an das Institut für Physik der Universität Augsburg. Von 2000 bis 2012 war er danach als Geschäftsführer des universitären Anwenderzentrums Material und Umweltforschung tätig. 2012 wechselte er zur GMA Werkstoffprüfung GmbH, um als Technischer Leiter eine neue Niederlassung dieses Dienstleisters für Qualitätssicherung in Augsburg aufzubauen. Das Projekt Wissenstransfer Region Augsburg zog ihn dann zurück an die Universität, wo er aktuell als Koordinator dieses Projekts tätig ist.

Projekt WiR Wissentransferregion Augsburg

Die Universität Augsburg setzt drei Aufgaben um: Forschung & Lehre sind für Universitäten allgemein zwei traditionell bekannte Wirkungsfelder. Um die Ergebnisse aus der Forschung positiv spürbar und nutzbringend für Gesellschaft und regionale Industrie umzusetzen, benötigt es ergänzend die dritte Aufgabe: Den Transfer. Die Forschungsergebnisse müssen Anwendung finden und in Gesellschaft und Wirtschaft zu Innovationen und neuen Produkten werden. Wissenstransfer erfolgreich gestalten Für einen erfolgreichen Wissenstransfer sind die Bekanntheit der universitären Themenfelder ebenso wichtig wie funktionierende Transferstrukturen, welche die Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Bevölkerung effektiv ermöglichen und schnell zum Ziel führen. Zum einen kann dadurch ein konstruktiver Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen geliefert werden. Im Gegenzug können Impulse aus der Gesellschaft für die universitären Forschungsarbeiten aufgenommen und umgesetzt werden. Die Einführung neuer Technologien ist allerdings nur erfolgreich, wenn sie gesellschaftlich akzeptiert wird. Aus diesem Grund möchten WiR den Elfenbeinturm der Wissenschaft hinter uns lassen und die Gesellschaft aktiv in unsere Tätigkeiten einbeziehen. Ziele des Projekts WiR Stärkung der Transferstrukturen der Universität Augsburg und neue Impulse geben in folgenden Themenfeldern:
  • Industrie 4.0
  • Automatisierung
  • Komponentenprüfung
  • Zustandsüberwachung
  • Gründerunterstützung
  • Technologiebegeisterung
  • Ideenförderung

WALTER Beteiligungen und Immobilien AG

Susanne Färber, Asset Management, Walter AG Der Technology Campus Augsburg: ein Großprojekt mit High-Tech-Fokus

Auf dem ehemaligen Fujitsu-Werksgelände entsteht in unmittelbarer Nähe zur Universität Augsburg und dem Augsburg Innovationspark ein einzigartiger Wissens- und Technologie-Hub. In ihrem Vortrag stellen Fr. Färber und Hr. Rothenbucher die zahlreichen Vorteile der hochwertigen und hoch technisierten Bestandsgebäude ebenso wie die geplante Entwicklung des urbanen Stadtquartiers auf den früheren Parkplatzflächen vor.

Kurz Vita:

Susanne Färber ist bei der WALTER AG für den Bereich Asset Management zuständig. In dieser Funktion begleitet sie im speziellen die Entwicklung und Vermietung der Bestandsflächen im Technology Campus Augsburg sowie die Projektentwicklung des Bürogebäudes “Innovationsbogen“ im Innovationspark. Zuvor hatte Frau Färber ihr eigenes Unternehmen im Asset Management, war selbständige Gewerbeimmobilienmaklerin, Gutachterin für Gewerbeimmobilien in Frankfurt und war in der Geschäftsleitung eines Wohnungsbauträgers tätig.“

Projektentwicklung / Transaktionen, WALTER AG Der Technology Campus Augsburg: ein Großprojekt mit High-Tech-Fokus

Auf dem ehemaligen Fujitsu-Werksgelände entsteht in unmittelbarer Nähe zur Universität Augsburg und dem Augsburg Innovationspark ein einzigartiger Wissens- und Technologie-Hub. In ihrem Vortrag stellen Fr. Färber und Hr. Rothenbucher die zahlreichen Vorteile der hochwertigen und hoch technisierten Bestandsgebäude ebenso wie die geplante Entwicklung des urbanen Stadtquartiers auf den früheren Parkplatzflächen vor.

Kurz Vita:

Marcus Rothenbucher ist bei der WALTER AG für den Bereich Projektentwicklung und Transaktionen zuständig. In dieser Funktion begleitet er zudem die Entwicklung des Masterplanes für den Technology Campus Augsburg. Zuvor war Marcus Rothenbucher für die PATRIZIA AG in der Projektentwicklung tätig

Leiter technisches Property Management, WALTER Beteiligungen und Immobilien AG Innovative Produktionsflächen

Exkursion: Herr Vorndran zeigt Ihnen wie innovativ Produktionsflächen sein können. 4 Schmetterlingshallen á ca. 8.300m² (zzgl. Büro- und Nebenflächen), für hohe Ansprüche als auch New Work im ehem. Möbellager á 2.000qm.

Kurz Vita:

Ingo Vorndran ist als Leiter technisches Property Management bei der WALTER AG unser Ansprechpartner für die technische Gebäudeausstattung und Infrastruktur der Bestandsimmobilien. Am Technology Campus Augsburg begleitet er unter Anderem dem Umbau des Arealnetzes auf die zukünftige Multi-Tenant-Nutzung. Zuvor war Herr Vorndran in leitenden Funktionen innerhalb der Energiewirtschaft und der bayrischen Bauverwaltung tätig

Vorstand WALTER AG Begrüßung

Gastgeber des Technologietransfer-Kongress 2022, A³ Innovations-Sponsor WALTER Beteiligungen und Immobilien AG

Die WALTER Beteiligungen und Immobilien AG, Augsburg, ist eine unternehmerisch agierende Firmengruppe, die mittel- und langfristig in Beteiligungen an wachstumsstarken Unternehmen sowie in Immobilienprojekte für den Eigenbestand und Projektentwicklungen investiert. Die mit hohem Eigenkapital ausgestattete, familiengeführte Firmengruppe verfügt über umfassende Kompetenz auf dem Gebiet des Aufbaus, der Führung und Weiterentwicklung von Firmen unterschiedlicher Größenordnung und deckt im Immobilienbereich die gesamte Wertschöpfungskette für Neubau- und Bestandsprojekte ab. Die Firmengruppe beschäftigt ca. 700 Mitarbeiter und ist im gesamten D-A-CH-Raum sowie in Italien tätig.

Highlight-Projekte:

  • WALTER Innovationsbogen, Augsburg Innovationspark (Nutzungsart: Büro & Forschung)
  • WALTER Technology Campus, ehem. Fujitsu-Gelände (Nutzungsart: Büro, Labor, Forschung, Produktion)
  • Atrium Palast, Augsburg (Nutzungsart: Büro)
  • Glaspalast, Augsburg (Nutzungsart: Büro und Gewerbe, Restaurant, Museum)
  • Thormann-Villa, Augsburg (Nutzungsart: Büro)
  • Augusta Center, Augsburg (Nutzungsart: Büro, Einzelhandel, Hotel, Parkgarage)
  • 3A-Göggingen, Augsburg (Büro- und Praxisgebäude)

ams OSRAM Group

Werks- und Betriebsleiter Werk Schwabmünchen und Bruntal der OSRAM GmbH Wandel als Chance – Transformation erfolgreich gestalten

Kaum eine Branche musste sich in den letzten Jahren so gravierenden Veränderungen stellen wie die Lichtindustrie. Die Zeiten, in denen herkömmliche Glühlampen stabile Gewinne und hohe Margen garantieren, liegen in der Vergangenheit. In den letzten Jahren musste die Lichtindustrie ihr Portfolio grundlegend umgestalten – von der Glühbirne zur LED – von der Massenfertigung zum Projektgeschäft – vom Analogen zum Digitalen. In diesem Vortrag wird beschrieben, wie im Werk Schwabmünchen der Wandel als eine Chance wahrgenommen und die Transformation aktiv gestaltet wird. 

Kurz-Vita:

Dipl. Ing. Ingo Hild, verantwortlich für das Werk Schwabmünchen bei ams-OSRAM. Studierte Elektrotechnik an der Universität Ulm. Arbeitete für Procter und Gamble und Bosch. Startete 2002 bei OSRAM und entwickelte zunächst voll automatisierte Produktionsanlagen für Automobilscheinwerferlampen. Aktuell führt er das Werk Schwabmünchen in einem disruptiven Wandel vom traditionellen zum Hightech Werkt in dem er Digitalisierung und Automatisierung unter Verwendung der Lean-Prinzipien einsetzt.

Partner

Neue Technologien erforschen und realisieren – das ist unser Antrieb bei ams OSRAM. Wir verbinden Licht mit Intelligenz und Innovation mit Leidenschaft und bereichern so das Leben der Menschen. Unsere Technologien in den Bereichen Sensorik, Beleuchtung und Visualisierung entwickeln wir stetig weiter. Wir ermöglichen radikal neue Anwendungen, die das Leben der Menschen besser machen – von der sichereren Reise über die effektivere medizinische Diagnose bis hin zu mehr Komfort im Alltag. Ganz nach unserem Motto: Sensing is Life. Das Werk Schwabmünchen entwickelt und produziert eine Vielzahl an hochwertigen Vorerzeugnissen für die Lichtindustrie. In den 60 Jahren seines Bestehens hat sich der Standort zu einem Kompetenzzentrum entwickelt. Durch kontinuierliche Investitionen zeichnet sich das Werk heute als Vorreiter in Sachen Digitalisierung aus und gestaltet die Transformation aktiv mit.

Augsburg Innovationspark GmbH

Wolfgang Hehl, Geschäftsführer, Augsburg Innovationspark GmbH Exkursion in Präsenz: Der Augsburg Innovationspark und das Technologiezentrum Augsburg (TZA)

Der Augsburg Innovationspark mit dem TZA ist eine Wirtschaftsförderung von Stadt und Landkreises. Ziel ist es, Innovationen und Technologietransfer für Unternehmen in den Bereichen Luft- u. Raumfahrt, Faserverbund, Mechatronik, IT und Umwelt zu unterstützen. Auf einem 70ha-Gelände neben der Uni Augsburg siedeln sich dazu Forschungseinrichtungen, Technologieunternehmen und das Technologiezentrum TZA an. Das TZA ist ein Multifunktionsgebäude mit Halle, Labor-, Technikums-, Büro- u. Veranstaltungsflächen, die als Nutzflächen mit Dienstleistungspaket für Projekte, Unternehmen, Startups, Entwicklungsprojekte und Fachveranstaltungen genutzt werden können. Aktuell sind im TZA bereits über 40 Nutzer mit über 400 Mitarbeiter aktiv und im Innovationspark 14 Forschungseinrichtungen (DLR, Fraunhofer…) tätig.

Erster Eindruck: www.augsburg-innovationspark.com/aktuelles/imagefilm/

Details unter www.augsburg-innovationspark.com

 

Kurz-Vita:
  • Dipl. oec. Wolfgang Hehl
  • Geschäftsführer der Augsburg Innovationspark GmbH

Als technologieaffiner Ökonom betreut Herr Hehl seit 25 Jahren Innovationsprojekte im Businessbereich. Seit mehreren Jahren begleitet er den Aufbau des Augsburg Innovationsparks und kümmert sich um den Betrieb des Technologiezentrum Augsburg.

elfgenpick - pi-eleven

Resat Bauer, pi-eleven QUBLS – Entwicklung eines Streaming-Studio mit disruptiven Ansatz

Erst mal alles bekannte über Bord werfen und das Pferd von hinten aufzäumen. 

Bei der Entwicklung unseres Live-Streaming-Studios haben wir zunächst bekannte Hard- und Software analysiert, dann alles über Bord geworfen und nach einem neuen Ansatz gesucht und weiterentwickelt.

Entstanden ist ein Live Streaming-Studio mit 3D-Funktionen für überraschende Hologramm-Effekte.  Und das zu Kosten, die bei einem Bruchteil bisheriger Lösungen liegen.

In unserem Vortrag sprechen wir über die Vorgehensweise und zeigen die Ergebnisse dieser Entwicklung.

Kurz-Vita:

Nach seiner Ausbildung als Mediengestalter und WebDeveloper hat Resat Bauer als Projektleiter für digitale Innovationen bei elfgenpick begonnen und ist dort seit 2020 tätig. Er bringt Themen wie Augmented-Reality sowie Qubls voran und betreut Kunden bei Kundenprojekten aller Art.

Jonas Deinlein, pi-eleven QUBLS – Entwicklung eines Streaming-Studio mit disruptiven Ansatz

Erst mal alles bekannte über Bord werfen und das Pferd von hinten aufzäumen. 

Bei der Entwicklung unseres Live-Streaming-Studios haben wir zunächst bekannte Hard- und Software analysiert, dann alles über Bord geworfen und nach einem neuen Ansatz gesucht und weiterentwickelt.

Entstanden ist ein Live Streaming-Studio mit 3D-Funktionen für überraschende Hologramm-Effekte.  Und das zu Kosten, die bei einem Bruchteil bisheriger Lösungen liegen.

In unserem Vortrag sprechen wir über die Vorgehensweise und zeigen die Ergebnisse dieser Entwicklung.

Kurz-Vita:

Jonas Deinlein hat sein Studium für Gamedesign mit Schwerpunkt Programmierung absolviert. Nach seinem Abschluss war er 1 Jahr als Anwendungsentwickler und Programmierer für Digitalisierung und Automatisierung sowie 2 Jahre als Softwareentwickler im industriellen Datenaustausch tätig. Seit 2019 arbeitet er bei elfgenpick und ist dort für den Bereich Search & Development tätig. Seine Recherche und Entwicklungsarbeit an Qubls verbindet bestehende Erfahrungen aus der Gamification industrieller Prozesse, mit den gesammelten Eindrücken aus seiner Tätigkeit als Streamingoperator. Mit einem neuen Blickwinkel auf das Thema Präsentation und Videokonferenzen, sowie der Betreuung großer Live-Events wie den InnovationDays von Villeroy & Boch, führte er die Ausarbeitung des Konzeptes Qubls und dessen Umsetzung durch.

Heinrich Pick, Geschäftsführender Gesellschafter, elfgen pick QUBLS – Entwicklung eines Streaming-Studio mit disruptiven Ansatz

Erst mal alles bekannte über Bord werfen und das Pferd von hinten aufzäumen. 

Bei der Entwicklung unseres Live-Streaming-Studios haben wir zunächst bekannte Hard- und Software analysiert, dann alles über Bord geworfen und nach einem neuen Ansatz gesucht und weiterentwickelt.

Entstanden ist ein Live Streaming-Studio mit 3D-Funktionen für überraschende Hologramm-Effekte.  Und das zu Kosten, die bei einem Bruchteil bisheriger Lösungen liegen.

In unserem Vortrag sprechen wir über die Vorgehensweise und zeigen die Ergebnisse dieser Entwicklung.

Kurz-Vita:

Mit über 20 Jahren Erfahrung begleitet Heinrich Pick Kunden bei Digitalprojekten, in der Unternehmensentwicklung und der nachhaltigen Unternehmenskommunikation. Dabei verbindet er die Anforderungen von komplexen Webanwendungen mit der richtigen Kommunikationsstrategie was für eine höhere Akzeptanz bei Veränderungsprozessen und mehr Zufriedenheit unter allen Beteiligten führt. Auch innovative Projekte im Bereich Augmented-Reality und App-Entwicklung stehen dabei im Fokus. Qubls ist eines seiner jüngsten Projekte.

Als geschäftsführender Gesellschafter der elfgen pick gmbh & co. kg setzt er sich für eine gemeinwohlorientierte und nahhaltige Unternehmensführung ein. Als Jurymitglied der Volkswagen Stiftung berät er bei Förderprojekten und unterstützt innovative Ideen im Bildungsbereich. Im Rahmen seines Engagements bei der Initiatives of Change - International (www.iofc.org) ist er beratend tätig und aktiv an Projekten beteiligt.

Peter Kremer, Gründer und Inhaber, experts-network Wie mit videobasierter Forschungsproduktpräsentation und Companybuilding eine Gesamtlösung für den Investor/Kunden wird

Experts-network unterstützt den Investor/Kunden in dem Prozess des Company-Buildings mit dem Ziel des schnellen, effektiven und gleichzeitig strukturierten Unternehmensaufbau, indem ein Projektmanager das Team zusammenstellt, Ideen liefert oder sich auch selber aktiv am operativen Geschäft beteiligt. Der Investor/Kunde treibt die Gründung also pro-aktiv voran und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Entstehung des Unternehmens.

Company-Building kann allerdings auch durch den Gründer an sich voran getrieben werden, indem dieser selber mit anpackt und das Unternehmen Stück für Stück zu einer gut funktionierenden Organisation heranwachsen lässt.

 

Kurz-Vita:

Gründer und Inhaber von experts-network. Über 35 Jahre Erfahrung als mehrfacher Gründer/Unternehmer. Über 20 Jahre Erfahrung in der Internet-Marketing-Industrie, Schwerpunkt Finanz-Onlinedienste und Start-up Plattformen.

Berater von und Vermittler zwischen Start-ups/KMUs und VC, PE, Banken, Beratern, Interim-Managern

 

Ludger Elfgen, pi-eleven Innovation in KMUs: Wie Sie Innovationen erfolgreich verhindern

Innovation steckt kleinen und mittelständischen Unternehmen in den Genen. KMUs schaffen etwas, das es vorher nicht gab. Innovation ist KMUs inhärent, sonst wären sie schon längst von Big Playern verdrängt und von der Markt-Bildfläche verschwunden. Im Tagesgeschäft ist das Thema Innovation in KMUs allerdings bedroht. Fünf Punkte gefährden eine gute Innovationskultur besonders. Dazu gehören Effizienzdenken, Management-Allüren, mangelnde Klarheit, Degenerierung und ein fehlendes Wertefundament.

 

Kurz-Vita:

Ludger Elfgen, studierter Kommunikationsdesigner, ist seit 30 Jahren in führenden Positionen in der Kreativwirtschaft unterwegs. Seit 20 Jahren arbeitet er selbständig. Vor 10 Jahren hat er mit Heinrich Pick die Kreativagentur elfgenpick gegründet, die heute in der Region zu den größten Dienstleistern ihrer Art gehört. Er kennt die Herausforderungen des Tagesgeschäft im Gleichgewicht zwischen Profitabilität und Exzellenz. Ihr jüngstes innovatives Vorzeigeprojekt ist das Video-Streamingstudio QUBLS mit 3D-Hologramm-Effekten.

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elfgenpick ist 2011 aus dem Zusammenschluss des Design-Büros „11gen“ und der Internet-Agentur „pickture.net“ in Augsburg entstanden. Heute sind wir ein Team von 20 festangestellten Experten in den Bereichen Design, Konzeption, Text, Foto, Film und Programmierung. Zu den Kunden von elfgenpick gehören namhafte Firmen, aber auch Non-Profit-Organisationen sowie öffentliche Einrichtungen. Das Büro gewann 2012 mit der sozialen Netzwerk-Plattform sharens.org den ersten Preis des Focus-Wettbewerbs "Schule macht Zukunft". Wir fühlen uns den ethischen Grundsätzen eines christlichen Menschenbildes verpflichtet. Wir pflegen eine Unternehmenskultur, die von Fairness, offenem Dialog und respektvollem Miteinander geprägt ist – nicht nur unter Kollegen, sondern auch in der Beziehung zu unseren Kunden, zu unseren Lieferanten und zum Staat.

Wir wollen, dass Kommunikation gelingt. Auf allen Kanälen. Wir sind die Spezialisten für alles Visuelle, also alles mit (Bewegt-)Bildern, Texten und Typographie. So interdisziplinär, wie wir gerne arbeiten, sind auch unsere Kunden verschieden: von Medizin über Technik bis zu Finanzen und Dienstleistungen.

 

pi-eleven

pi-eleven ist das Programmierteam von elfgenpick. Mit mehreren festangestellten Programmierern, Freelancern und Partnerunternehmen sind wir Ihr idealer Partner für digitale Innovationen, Web- und App-Entwicklung sowie für Augmented-Reality-Anwendungen. Alles was einfach ist, ist gut. Wir wünschen uns ein Internet, das den Menschen dient. Dazu leisten wir unseren Beitrag mit benutzerfreundlichen Lösungen.

PROCON IT GmbH

Lisa Offerman, PROCON IT GmbH Low Hanging Fruits: Mit Design Thinking digitalisieren

Der pandemiebedingte Lockdown hat der Digitalisierung nochmals einen kräftigen Schub verliehen. Die Bereitschaft für neue Digitalisierungsprojekte ist sehr häufig zwar vorhanden, doch nicht selten mangelt es an Ideen und der Vorstellungskraft, welche Initiativen schnell und nutzenbringend umgesetzt werden können. Der Vortrag präsentiert, wie die Design Thinking-Methode dabei hilft, die passenden Anwendungsfälle (Use Cases), also die Low Hanging Fruits, für die Digitalisierung rasch zu finden und effizient umzusetzen.

 

Kurz-Vita:

Lisa Offermann ist Consultant bei PROCON IT mit dem Fokus auf Requirements Engineering, agilem Projekt- und Change-Management. Darüber hinaus ist sie Dozentin an der International School of Management (ISM) in München. Ihren M.Sc. in informationsorientierter BWL absolvierte sie übrigens an der Universität Augsburg.

Simon Spitzer, PROCON IT GmbH MLOps am Beispiel AWS – SAP Analytics Cloud

Dieser Vortrag stellt eine MLOps (Machine Learning Operations) Pipeline-Architektur vor, welche grundlegende Einblicke in den Themenbereich MLOps am Beispiel von Amazon Web Services (AWS) bietet und als Backend für ein in der SAP Analytics Cloud (SAC) gehostetes Reporting-Tool dient. MLOps ist ein gesamtheitliches Framework, das ein Machine Learning-Modell in ein Produktionssystem überführt. Dadurch kann der Automatisierungsgrad erhöht und der Bereitstellungsprozess eines ML-Projekts deutlich beschleunigt werden. Verwandte Themen wie Continuous Integration und Deployment, werden in ihren Grundzügen vorgestellt. Der Vortrag setzt kein technisches Detailwissen voraus, sondern bietet vorrangig einen ersten Überblick über verfügbare AWS-Services und eine mögliche Architektur für deren Zusammenspiel im Bereich MLOps.

 

Kurz-Vita:

Simon Spitzer ist Senior Consultant bei PROCON IT und AWS-zertifizierter Big Data Engineer mit umfassender Erfahrung in den Bereichen Cluster Computing, Datenaufbereitung &
-analyse sowie Visualisierung. Seine jüngsten Projekte umfassten die Konzeption und Entwicklung komplexer AWS-Architekturen für Datenaufbereitung, MLOps Pipeline-Entwicklung und Leistungsoptimierungen bei verteilten Rechenjobs.

Premium-Partner

PROCON IT ist ein IT-Beratungshaus, das dafür sorgt, dass seine Kunden von neuen Technologien schnell profitieren und aus ihren etablierten IT-Systemen den maximalen Nutzen ziehen. Der IT-Qualitätsanbieter bringt dabei Beratungs- und Technologie-Erfahrung aus über 20 Jahren Zusammenarbeit mit Großkonzernen, dem gehobenen Mittelstand und dem öffentlichen Sektor ein. Die mehr als 200 Mitarbeitenden von PROCON IT bieten bewährtes Praxiswissen u.a. rund um die Themen Data Intelligence, Reporting & Analytics, Softwareentwicklung sowie im Bereich IT Consulting & Business Transformation. Für BI-Projekte auf Basis von SAP zählt das 1998 gegründete Unternehmen zu den führenden Anbietern im Großraum München. Die PROCON IT GmbH mit Hauptsitz in Garching bei München und einer Niederlassung in Augsburg ist Teil der CONET Unternehmensgruppe mit über 1.000 Mitarbeitenden.

PROCON IT erhält regelmäßig Bestnoten beim Jobbewertungsportal kununu sowie Auszeichnungen für seine Personalpolitik wie etwa das Gütesiegel „Fair Company“ oder „Great Place to Work“.

Links zu:

Data Intelligence  | Reporting & Analyticcs  | Softwareentwicklung | BI-Projekte auf Basis von SAP

Bayerische Forschungs- und Innovationsagentur

Natalia G. Mozo, Bayrische Forschungsallianz EIC-Accelerator: EU-Förderinstrument für innovative KMUs

Um die Vermarktung von bahnbrechenden Innovationen zu beschleunigen, stellt die EU-Kommission für das Förderprogramm „European Innovation Council“ (EIC) von 2021 bis 2027 über 10 Milliarden Euro bereit. Der EIC ist Teil des neuen europäischen Rahmenprogramms für Forschung und Innovation, „Horizon Europe“, und richtet sich hauptsächlich an hochinnovative KMU. Der European Innovation Council (EIC) deckt die ganze Innovationskette ab. Der EIC Accelerator richtet sich ausschließlich an hochinnovative KMU (vor allem an Start-ups) und unterstützt sie dabei, hochriskante und visionäre Innovationen zur Marktreife zu entwickeln (Prototypentwicklung bis zum fertigen Produkt und/oder Vorbereitung des Markteintritts).

 

Kurz-Vita:

Expertin in europäischen Fördermaßnahmen für kleine und mittlere Unternehmen, Innovation Management und Internationalisierung. Manager der BayFOR Teilnahme an dem „Enterprise Europe Network“, das größte Unterstützung Netzwerkes weltweit für KMUs.

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Nico Riemann, Bayrische Forschungsallianz HORIZON EUROPE – Welche Fördermöglichkeiten erwarten uns?

Herr Riemann gewährt den Teilnehmer*innen einen Einblick in das Programm HORIZON EUROPE, seiner Zielsetzung, seinen Themen und Fördermodalitäten und auch seiner vielfältigen Möglichkeiten zur Beantragung von Geldern. Abgerundet wird der Vortrag durch wichtige Hinweise zu Beratung, Vernetzung sowie zu Voraussetzungen für einen erfolgreichen Antrag. Im gesamten Vortrag werden auch die verschiedenen Antragsteller wie Hochschulen, Institute, Firmen, Cluster und auch Städte berücksichtigt.

 

Kurz-Vita:

Seit über 10 Jahren unterstützt Nico Riemann Hochschulen und Unternehmen bei der Beantragung innovativer, europäischer Verbundprojekte. Thematische und kulturelle Vielfalt machen diese Aufgabe bei der Bayerischen Forschungsallianz besonders interessant. Das Ziel der Unterstützung ist dabei eine rege Teilnahme bayerischer Hochschulen und Unternehmen an europäisch geförderten Projekten, um Bayern als Wissenschafts- und Innovationsstandort im Europäische Forschungsraum zu stärken.

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Dagmar Williams, Bayerische Forschungsstiftung Bayerische Forschungsstiftung: Fördermittel für kooperative Forschung

Die Bayerische Forschungsstiftung stellt sich Ihnen vor. Sie erhalten Informationen über die Fördermöglichkeiten für vorwettbewerbliche wissenschaftlich-technologische Kooperationsprojekte, die in Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft in Bayern durchgeführt werden. Wir zeigen Ihnen den Weg zu einem erfolgreichen Förderantrag.

 

Kurz-Vita:

Dagmar Williams, Diplomchemikerin. Vorher an der TH Nürnberg in der Zentralstelle für Wissens und Technologietransfer zuständig für Fördermittelakquise. Seit über 10 Jahren bei der Bayerischen Forschungsstiftung u.a. zuständig für Antragsberatung, Evaluierung von Projekten und Kooperationsbeauftragte der Bayerischen Forschungs- und Innovationsagentur.

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Dr. Tanja Jovanović, Bayern Innovativ GmbH Transfer neu denken: Wie können wir Innovationsökosysteme gestalten?

Der Austausch von Ideen, Wissen und Technologien ist ein zentraler Erfolgsfaktor für Innovation. Der Wissens- und Technologietransfer ist damit eine tragende Säule regionaler und überregionaler Innovationsökosysteme. Der Aufbau von Innovationssystemen wird durch zahlreiche Faktoren, etwa den verschiedenen Akteuren mit ihren individuellen Zielen und Aufgaben sowie externen Rahmenbedingungen, bedingt. Nahezu tagtäglich erscheinen neue Technologien, Trends werden immer schnelllebiger und die Awareness für Innovation wächst. Dies schafft nicht nur neue Herausforderungen, sondern vor allem Chancen für zukunftsfähige Innovationsökosysteme. Es gilt einen Blick in die Zukunft zu wagen und Methoden, Implikationen und Szenarien für den Wissens- und Technologietransfer neu zu denken.

 

Kurz-Vita:

Dr. Tanja Jovanović ist promovierte Innovationsmanagerin und Innovationsforscherin mit Erfahrung in den Bereichen Geschäftsmodellinnovation, Digitalisierung und Innovationstools. Als Leiterin des Technologie- und Innovationsmanagements bei Bayern Innovativ verantwortet sie Dienstleistungen im Technologie- und Innovationsmanagement und die Weiterentwicklung des Technologietransfers.

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Astrid Kohl, Bayrische Patentallianz Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen (WIPANO)

Kurz-Vita:

Astrid Kohl ist seit 2014 als Innovationsmanagerin bei der BayPAT tätig. Sie betreut Erfinder von kleinen und mittleren Unternehmen bei der Realisierung Ihres Vorhabens. Astrid Kohl hat 1985 an der Universität Kaiserslautern ihr Diplom in Chemie erworben und 1987 ein Aufbaustudium im Bereich Umweltschutz absolviert. Seitdem arbeitete sie in verschiedenen Unternehmen im Bereich der Wasseraufbereitung, Biochemie und anderen Branchen.

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Partner

BayFIA: Vier Partner unter einem Dach

Die Bayerische Forschungs- und Innovationsagentur bietet kleinen und mittleren Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Bayern als zentrale Anlaufstelle umfassende Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Projekte. Die BayFIA bringt Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, organisiert Netzwerke, berät alle Beteiligten und hilft bei der Gewinnung von Fördergeldern des Freistaats, des Bundes und der EU.

  • Bayerische Forschungsallianz GmbH (BayFOR):
    EU-Förderzentrum, Bayerische Forschungsverbünde, Internationale  Wissenskooperation
  • Bayerische Forschungsstiftung:
    Förderung von wissenschaftlich technologischen Forschungsvorhaben für Kooperationsprojekte Wissenschaft/Wirtschaft
  • Bayern Innovativ GmbH:
    Innovation und Wissenstransfer, Anbahnung und Begleitung von Kooperationen über Netzwerke und Cluster, Fördermittelberatung und Projektträgerschaf
  • Bayerische Patentallianz GmbH (BayPAT):
    Zentrale Patent- und  Vermarktungsagentur für bayerische Universitäten und Hochschulen, KMU sowie freie Erfinder

Dominik Golle, ZD.B-Leiter, Bayern Innovativ Corporate Digital Responsibility – Warum verantwortliches Handeln in der digitalen Welt ein klarer Wettbewerbsvorteil ist

In einer zunehmend digitalisierten Welt adressiert Corporate Digital Responsibility (CDR) die Verantwortung von digitalem Handeln für eine positive Entwicklung von Unternehmen, Gesellschaft und Umwelt. Sie geht über regulatorische Anforderungen hinaus und wird als proaktive Selbstverpflichtung verstanden. Als fester Bestandteil wird CDR in alle Unternehmensprozesse, Produkte und Dienstleistungen integriert und transparent nach innen und außen gelebt. Für Unternehmen ist CDR ein wesentlicher Beitrag, um nachhaltig, zukunftsfähig und erfolgreich zu sein.

Warum CDR jedoch kein Selbstzweck ist, wer bereits jetzt die Pioniere unterschiedlichster Bereiche sind und warum Unternehmen, die jetzt und in Zukunft auf CDR setzen,
einen klaren Wettbewerbsvorteil haben, erfahren Sie in diesem Impuls.

CDR steht für die bewusste Entscheidung, Überwachung und Umsetzung einer verantwortungsvollen digitalen Transformation und Geschäftstätigkeit von Unternehmen.
Diese reicht vom Umgang mit Daten und der Berücksichtigung von Verbraucherbelangen, über die Beziehungen zu Mitarbeitenden, bis hin zur Erschließung neuer Geschäftsmodelle.

Gemeinsam mit dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. richtet die Bayern Innovativ GmbH dieses Jahr erstmalig die CDR Awards 2021 https://www.cdr-award.digital/
in den Kategorien

  • CDR und Verbraucherbelange
  • CDR und Mitarbeitende
  • CDR und neue Geschäftsmodelle

aus. Der CDR Award 2021 fördert die Sensibilität für und den Dialog zu Corporate DigitalResponsibility und inspiriert durch Pioniere und positive Beispiele von Unternehmen.

 

Kurz-Vita:

Dominik Golle ist Koordinator der Themenplattform „Verbraucherbelange in der Digitalisierung“ bei Bayern Innovativ. Er unterstützt Unternehmen dabei, ihre digitalen Produkte, Dienste und Geschäftsmodelle verbraucherfreundlicher zu gestalten. Dazu vernetzt er Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbraucherorganisationen in Bayern und Deutschland, moderiert Workshops und Konferenzen und fördert die Entwicklung von Software, bspw. für mehr Datentransparenz. In seiner derzeitigen Rolle entwickelt er Strategien und Werkzeuge für eine verbraucherfreundliche Digitalisierung, wie zum Beispiel die free and open source Software Data Process Modeler für mehr Transparenz von Datenverarbeitungen in Unternehmen.

Er ist in zahlreichen Fachgruppen und Arbeitskreisen engagiert und Autor mehrerer Publikationen zu Corporate Digital Responsibility und Privacy.
Er absolvierte einen Master of Public Policy an der Hertie School of Governance und hat in Konstanz, Abuja, Barcelona und Berlin studiert.

Daniela Engelhard, Bayern Innovativ Moderation

Kurz-Vita:

Daniela Engelhard ist seit 2018 Teil der ZD.B Themenplattform Arbeitswelt 4.0 bei der Bayern Innovativ GmbH. Sie betreut dort ein Netzwerk von ca. 900 Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft rund um das Thema New Work, um Organisationen auf dem Weg der digitalen Transformation zu unterstützen. Sie verfügt über 20 Jahre berufliche Praxis in unterschiedlichen Medien- & E-Commerce-Unternehmen. Als selbstständiger Lerncoach fasziniert sie zudem die spannende Verbindung von New Work & New Learning

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Partner

Die Bayern Innovativ GmbH ist die Gesellschaft für Innovation, Technologie- und Wissenstransfer in Bayern. Bayern Innovativ unterstützt Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft in allen Stufen der Wertschöpfungskette mit maßgeschneiderten Dienstleistungen, um ihre Innovationsdynamik zu erhöhen. Als Leitprojekt der Zukunftsstrategie BAYERN DIGITAL des bayerischen Freistaats unterstützt und initiiert das bei Bayern Innovativ angesiedelte Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B) bayern- und deutschlandweit Projekte und Kooperationen zwischen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, etablierten Unternehmen, Verbänden, Gründern, Ministerien und öffentlichen Einrichtungen. Durch seine zahlreichen Aktivitäten begleitet und fördert das ZD.B auch den gesellschaftlichen Dialog zu Themen der Digitalisierung.
https://www.bayern-innovativ.de/

Bayern Innovativ GmbH

Bruno Götz, Leiter Patentzentrum Bayern, Bayern Innovativ Mit Patenten Geld verdienen oder Geld verbrennen? Es kommt auf die richtige Patentstrategie an!

Patente sind ein wirksames Mittel, um seine Innovationen zu schützen. Neben dem reinen Verbietungsrecht kann man aber auch noch eine Vielzahl weiterer Patentfunktionen nutzen. Auf der anderen Seite können Patente sehr schnell sehr teuer werden und der Anmeldeprozess ist zeitaufwändig. Es ist wichtig eine Anmelde- und Aufrechterhaltungsstrategie zu haben die auf das Unternehmen abgestimmt ist. Der Vortrag soll einen Überblick geben, wie man Patente sinnvoll einsetzt und was zu beachten ist beim Aufbau einer wirksamen Patentstrategie.

 

Kurz-Vita:

Bruno Götz hat Werkstofftechnik an der Fachhochschule in Nürnberg studiert und ist seit 2002 Leiter des Patentzentrums Bayern. Seine Schwerpunktthemen sind Patentmanagement und patentbasierte Analysen. Herr Götz hat einen Lehrauftrag an der Ostbayerischen Technische Hochschule Amberg-Weiden zum Thema „Patentdatenmanagement“ und hält Gastvorlesungen an mehreren bayerischen Hochschulen.

Projektmanagerin Technologie- und Innovationsmanagement, Bayern Innovativ Begeben Sie sich mit uns auf eine Expedition ins Jahr 2030

Wie sieht die Zukunft des Technologietransfers aus und was hat das mit Bergsteigen zu tun? In einer Szenario-Studie hat unser Projektteam vier mögliche Szenarien des Technologietransfers im Jahr 2030 erarbeitet. Diese wurden mit Metaphern des Bergsteigens versehen – da beides eine passende Route, die richtige Ausrüstung sowie Kraft und Ausdauer benötigen. Bei den 4 Zukunftsbildern handelt es sich um:

  1. Zukunftsbild: Gipfelstürmen
  2. Zukunftsbild: Unbefestigte Pfade
  3. Zukunftsbild: Vernetzte Gruppenexpedition
  4. Zukunftsbild: Bewährte Wanderausrüstung

Sie erfahren mehr über die methodische Vorgehensweise unserer Zukunftsstudie, lernen die vier Zukunftsbilder kennen und wie wir, auf unseren Studienergebnisse aufbauend, die Weiterentwicklung des Technologietransfers fördern.

 

Kurz-Vita:

Kathrin Singer ist seit 2020 bei der Bayern Innovativ GmbH als Projektmanagerin Technologie im Technologie- und Innovationsmanagement sowie im Cluster Energietechnik tätig. Kathrin Singer absolvierte ihr Bachelorstudium in Wirtschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt in Volkswirtschaftslehre und anschließend ihr Masterstudium in Economics an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit liegen in der Weiterentwicklung des Technologietransfers, im Innovationsmanagement, in der strategischen Vorausschau sowie im Energiesektor.

Exklusiv Partner Bayern Innovativ

fly-tech GmbH & Co. KG

Özcan Sahin, Vertriebsleiter, fly-tech IT GmbH & Co. KG Einfach digital telefonieren

Ein zentraler Aspekt des New Work-Ansatzes ist es flexibel dort zu arbeiten, wo es die private oder berufliche Situation erfordert. Sei es im Büro, zuhause oder von unterwegs. Eine der größten Herausforderung dabei ist es, hier einheitliche Lösungen bereitzustellen, die möglichst viele der verschiedenen Situationen abdecken.

Mit Teams Telefonie hat Microsoft eine Lösung geschaffen, die die gesamte Kommunikation mit einer einzigen Lösung bedient: Von der Videokonferenzen, über Festnetztelefonie bis hin zur mobilen App.

In unserem Vortrag wollen wir Ihnen zeigen, wie Unternehmen von dieser neuen Lösung profitieren können und wie einfach diese häufig umzusetzen ist.

 

Kurz-Vita:

Özcan Sahin ist gelernter IT-Systemkaufmann und seit über 15 Jahren in unterschiedlichen Funktionen bei der fly-tech IT tätig. Seit 2016 leitet er dort den Vertrieb und begleitet Kunden auf Ihrem Weg in die digitale Zukunft. Dabei unterstützt er mit seiner Expertise rund um das Thema New Work, digitales Arbeiten und seiner Erfahrung zu den Möglichkeiten aus der Microsoft-Welt.

Zusätzlich verantwortet er seit 2021 auch den Vertrieb der fly-tech Cloud GmbH, die sich auf den Vertrieb von cloud-basierten, digitalen Arbeitsplätzen spezialisiert hat.

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Partner

fly-tech | Ihr Digitalpartner

Im Jahr 2000 als unabhängiges und inhabergeführtes Systemhaus gegründet, liefern wir heute moderne digitale Arbeitsplätze für Unternehmen, die einfach, sicher und flexibel arbeiten wollen. Wir verstehen uns als Digitalpartner für den Mittelstand unserer Region und begleiten mittelständische Betriebe und Kommunen auf ihrem Weg in die digitale Zukunft. Denn dieser Weg bedeutet mehr als nur Hardware- und Softwarelösungen zu installieren. New Work und Arbeit 4.0 sind ganzheitliche Prozesse, bei denen wir unsere Kunden unterstützen und die wir auch selbst leben! Neugierig geworden? Dann besuchen Sie uns doch in Friedberg und erleben Sie bei unserer New Work Experience Tour in unserem Büro, wie Ihre digitale Zukunft aussehen kann.

imu Augsburg GmbH & Co.KG

Jochen Rieger, imu Augsburg GmbH & Co.KG Digitalen Wandel erfolgreich in Unternehmen durch Kultur und Mindset integral gestalten - Praxisbeispiel aus dem Forschungsrojekt KMUdigital

Die Digitalisierung ist eine der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen, denen sich Unternehmen heute stellen müssen. Dabei geht es für erfolgreiche Organisationen schon lange nicht mehr nur um einzelne Digitalisierungsprojekte, sondern um eine ganzheitlich aufgestellte Digitalisierungsstrategie. Die Corona-Zeit hat hier die Entwicklung noch einmal deutlich beschleunigt und die Möglichkeiten aber auch die Probleme einzelner Unternehmen offenbart. Unterschiede zwischen einzelnen Unternehmen werden deutlich. Den einen gelang die Anpassung an die neuen Gegebenheiten leicht und sie begannen schnell digitale Möglichkeiten zu nutzen. Andere Firmen waren weniger flexibel und fielen in Produktivität und Entwicklung zurück.

Wieso wurden Unterschiede zwischen Unternehmen während dieser Zeit so deutlich?

Unsere Antwort darauf ist die unterschiedliche Unternehmenskultur und ein unterschiedliches Mindset. Der Mensch mit all seinem Wissen, seinen Erfahrungen und Ideen, aber auch mit seinen Befindlichkeiten, Ängsten und Gefühlen, ist gleichermaßen „Schlüsselfaktor und Spannungsfeld“ auf dem Weg in die digitale Arbeitswelt.

Die Wechselwirkungen, die zwischen neuen Prozessen oder Strukturen und den einzelnen Menschen entstehen, bergen Konfliktpotenzial und können aber gleichzeitig ein Ansatzpunkt für eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie sein. Hierzu haben das imu und WDT in dem gemeinsamen Forschungsprojekt KMUdigital Erfahrungen und Erkenntnisse gesammelt.

Kurz-Vita:
  • Geschäftsführender Gesellschafter von WDT - Werner Dosiertechnik GmbH & Co.KG
  • Jochen ist von Seiten der Geschäftsleitung u.a. zuständig für Personal- und Organisationsentwicklung inklusive der Leitung von evtl. Forschungsprojekten.

Rasmus Fackler-Stamm, imu Augsburg GmbH & Co.KG Digitalen Wandel erfolgreich in Unternehmen durch Kultur und Mindset integral gestalten - Praxisbeispiel aus dem Forschungsrojekt KMUdigital

Die Digitalisierung ist eine der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen, denen sich Unternehmen heute stellen müssen. Dabei geht es für erfolgreiche Organisationen schon lange nicht mehr nur um einzelne Digitalisierungsprojekte, sondern um eine ganzheitlich aufgestellte Digitalisierungsstrategie. Die Corona-Zeit hat hier die Entwicklung noch einmal deutlich beschleunigt und die Möglichkeiten aber auch die Probleme einzelner Unternehmen offenbart. Unterschiede zwischen einzelnen Unternehmen werden deutlich. Den einen gelang die Anpassung an die neuen Gegebenheiten leicht und sie begannen schnell digitale Möglichkeiten zu nutzen. Andere Firmen waren weniger flexibel und fielen in Produktivität und Entwicklung zurück.

Wieso wurden Unterschiede zwischen Unternehmen während dieser Zeit so deutlich?

Unsere Antwort darauf ist die unterschiedliche Unternehmenskultur und ein unterschiedliches Mindset. Der Mensch mit all seinem Wissen, seinen Erfahrungen und Ideen, aber auch mit seinen Befindlichkeiten, Ängsten und Gefühlen, ist gleichermaßen „Schlüsselfaktor und Spannungsfeld“ auf dem Weg in die digitale Arbeitswelt.

Die Wechselwirkungen, die zwischen neuen Prozessen oder Strukturen und den einzelnen Menschen entstehen, bergen Konfliktpotenzial und können aber gleichzeitig ein Ansatzpunkt für eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie sein. Hierzu haben das imu und WDT in dem gemeinsamen Forschungsprojekt KMUdigital Erfahrungen und Erkenntnisse gesammelt.

 

Kurz-Vita:

Integraler Organisationsentwickler und Agil Coach bei imu augsburg GmbH & Co.KG.

Rasmus begleitet zwei Forschungsprojekte und ist neben inhaltlicher Konzeption zuständig für blended learning in Weiterbildungen

imu steht seit über 25 Jahren für integrale
Organisationsentwicklung.

Wir begleiten persönliche und organisationale Transformationsprozesse.
Wir sind Spezialisten für einen potenzialorientierten Umgang mit steigender
Komplexität, Unsicherheit und zunehmender globaler Veränderungsdynamik.

Unsere Kunden profitieren heute von unserem integralen Erfahrungswissen.

Wir verstehen und erarbeiten Geschäftsmodelle, Strategien, Organisations-
strukturen und Prozesse. Wir haben erfahren,  dass Transformation erst dann gelingt, wenn wir konsequent das individuelle und zwischenmenschliche Potenzial der Organisation aktivieren.

FIM FIT Kernkompetenzzentrum

Wissenschaftlicher Leiter am FIM Auf dem Weg zur erfolgreichen Energiewende - Energieflexibilität am Beispiel UPM

Die Energiewende stellt die Gesellschaft vor große technische, wirtschaftliche und regulatorische Herausforderungen. Vor dem Hintergrund der steigenden und hochvolatilen Energiepreise gilt die Energie­flexibilisierung von Produktionsprozessen als einer der Schlüsselbausteine einer erfolgreichen Energiewende. Gerade die Papierindustrie als besonders energieintensiver Industriezweig kann hierbei einen entscheidenden Beitrag leisten. Im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes SynErgie werden unter der Leitung des Kernkompetenzzentrum Finanz- & Informations­management und der Projektgruppe Wirtschafts­informatik des Fraunhofer FIT zusammen mit dem finnischen Konzern UPM innovative Engineering und IT-Lösungen zur Identifizierung und Hebung von Energieflexibilitätspotenzialen zwecks einer klimaneutralen und energieflexiblen Papierproduktion ausgearbeitet. Die erarbeiteten Lösungen werden unter anderem in der im Rahmen vom Projekt etablierten energieflexiblen Modellregion Augsburg umgesetzt und validiert. Dies erlaubt eine ganzheitliche Erprobung von Lösungsansätzen im realen Testfeld und trägt maßgeblich zu deren Übertragbarkeit auf weitere Regionen bei.

Kurz-Vita:

Prof. Dr. Hans Ulrich Buhl ist Professor für BWL, Wirtschaftsinformatik, Finanz- & Informations­management. Seit 2002 baute er als wissenschaftlicher Leiter das von der bayerischen Staatskanzlei eingerichtete Kernkompetenzzentrums Finanz- & Informationsmanagement und zusätzlich seit 2011 auch die Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT in Augsburg und Bayreuth auf. Er ist beiden Einrichtungen weiterhin eng verbunden.

Wissenschaftlicher Leiter am FIM FIT Exploration digitaler Geschäftsmodelle bei der WashTec AG – Einblicke und Lessons Learned

Maschinen- und Anlagenbauer müssen zunehmend den Aufbau organisationaler Ambidextrie beherrschen: Einerseits gilt es operative Exzellenz und Optimierung im bestehenden Kerngeschäft voranzutreiben (Exploitation). Andererseits ist gerade für diese Unternehmen ein strategischer Fokus auf die Entwicklung neuer, digitaler Geschäftsmodelle wichtig (Exploration). Denn besonders durch diese Fähigkeit können neue Marktsegmente erschlossen werden. Zudem ermöglichen die Chancen der Digitalisierung nachhaltiges Wachstum. Die zentrale Herausforderung dieses Balance-Akts besteht in der strategischen Ausrichtung dieser beiden Handlungsfelder und einem agilen, datengetriebenen Vorgehen.

Diesen Herausforderungen stellte sich die WashTec AG in enger Zusammenarbeit mit dem Kernkompetenzzentrum Finanz- und Informationsmanagement und dem Institutsteil Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT im Rahmen eines gemeinsamen Projekts. Ziel war es, geeignete Initiativen zur Exploration und Exploitation anhand eines strategischen Kompasses auszurichten, zu priorisieren und durchzuführen. Dabei stand insbesondere die Entwicklung messbarer und auf die Geschäftsstrategie abgestimmter Ergebnisse im Vordergrund. Das Projektteam arbeitete dazu entlang eines eigens in der Wissenschaft entwickelten Explorationsmodells, das auf die Anforderungen des Anlagen- und Maschinenbaus zugeschnitten ist. Im Rahmen der Diskussion erhalten Sie spannende Einblicke in das methodische Vorgehen, Ergebnisse und hilfreiche „Lessons Learned“.

Kurz-Vita:

Prof. Dr. Björn Häckel ist stellvertretender wissenschaftlicher Leiter am Kernkompetenzzentrum Finanz- & Informationsmanagement und Institutsteil Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT. Zudem ist er Professor der Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt digitale Wertschöpfungsnetze an der Fakultät für Informatik der Hochschule Augsburg.

Direktor Energy UPM GmbH Auf dem Weg zur erfolgreichen Energiewende - Energieflexibilität am Beispiel UPM

Die Energiewende stellt die Gesellschaft vor große technische, wirtschaftliche und regulatorische Herausforderungen. Vor dem Hintergrund der steigenden und hochvolatilen Energiepreise gilt die Energie­flexibilisierung von Produktionsprozessen als einer der Schlüsselbausteine einer erfolgreichen Energiewende. Gerade die Papierindustrie als besonders energieintensiver Industriezweig kann hierbei einen entscheidenden Beitrag leisten. Im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes SynErgie werden unter der Leitung des Kernkompetenzzentrum Finanz- & Informations­management und der Projektgruppe Wirtschafts­informatik des Fraunhofer FIT zusammen mit dem finnischen Konzern UPM innovative Engineering und IT-Lösungen zur Identifizierung und Hebung von Energieflexibilitätspotenzialen zwecks einer klimaneutralen und energieflexiblen Papierproduktion ausgearbeitet. Die erarbeiteten Lösungen werden unter anderem in der im Rahmen vom Projekt etablierten energieflexiblen Modellregion Augsburg umgesetzt und validiert. Dies erlaubt eine ganzheitliche Erprobung von Lösungsansätzen im realen Testfeld und trägt maßgeblich zu deren Übertragbarkeit auf weitere Regionen bei.

Kurz-Vita:

Rainer Häring ist Director Energy für Western Europe bei der UPM Communication Papers und verantwortet das Thema Energie mit den Bereichen Energieeinkauf, Energiewirtschaft, Regulatorik, Flexibilitätsvermarktung und Entwicklung für die UPM Standorte in Europa; dazu gehört seit 2005 die Nutzbarmachung von Flexibilitätspotentialen in Verbrauch und Erzeugung der Produktionsstandorte.

UPM GmbH

UPM ist ein finnischer Konzern, der 17.000 Mitarbeiter in 46 Ländern beschäftigt und auf unterschiedliche Bereiche der Beschaffungs- und Verarbeitungskette von Bio- und Forstwirtschaft spezialisiert ist. Als einer der weltweit führenden Forst- und Papierkonzernen stellt das Unternehmen Papier, Zellstoff und Holzprodukte an 14 internationalen Standorten her, 6 Standorte befinden sich in Deutschland. UPM ist mit neuen Geschäftszweigen, die auf der stofflichen Verwertung des Rohstoffes Holz beruhen, Mitgestalter der Welt „Beyond Fossils“.

CEO WashTec AG Exploration digitaler Geschäftsmodelle bei der WashTec AG – Einblicke und Lessons Learned

Maschinen- und Anlagenbauer müssen zunehmend den Aufbau organisationaler Ambidextrie beherrschen: Einerseits gilt es operative Exzellenz und Optimierung im bestehenden Kerngeschäft voranzutreiben (Exploitation). Andererseits ist gerade für diese Unternehmen ein strategischer Fokus auf die Entwicklung neuer, digitaler Geschäftsmodelle wichtig (Exploration). Denn besonders durch diese Fähigkeit können neue Marktsegmente erschlossen werden. Zudem ermöglichen die Chancen der Digitalisierung nachhaltiges Wachstum. Die zentrale Herausforderung dieses Balance-Akts besteht in der strategischen Ausrichtung dieser beiden Handlungsfelder und einem agilen, datengetriebenen Vorgehen.

Diesen Herausforderungen stellte sich die WashTec AG in enger Zusammenarbeit mit dem Kernkompetenzzentrum Finanz- und Informationsmanagement und dem Institutsteil Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT im Rahmen eines gemeinsamen Projekts. Ziel war es, geeignete Initiativen zur Exploration und Exploitation anhand eines strategischen Kompasses auszurichten, zu priorisieren und durchzuführen. Dabei stand insbesondere die Entwicklung messbarer und auf die Geschäftsstrategie abgestimmter Ergebnisse im Vordergrund. Das Projektteam arbeitete dazu entlang eines eigens in der Wissenschaft entwickelten Explorationsmodells, das auf die Anforderungen des Anlagen- und Maschinenbaus zugeschnitten ist. Im Rahmen der Diskussion erhalten Sie spannende Einblicke in das methodische Vorgehen, Ergebnisse und hilfreiche „Lessons Learned“.

Kurz-Vita:

Dr. Ralf Koeppe ist CEO der WashTec AG, dem weltweit führenden Anbieter von innovativen Lösungen rund um die Fahrzeugwäsche. Nach seiner Promotion auf dem Gebiet der Robotik & KI an der ETH Zürich und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt war Hr. Koeppe als Leiter FuE bei Kuka im Geschäftsfeld Robotics tätig. Zudem war er CTO und Mitglied der Geschäftsleitung der Business Unit Automation & Electrification Solutions bei der Bosch Rexroth AG.

WashTec AG

Die WashTec AG mit Sitz in Augsburg ist der weltweit führende Anbieter von innovativen Lösungen rund um die Fahrzeugwäsche. Der börsennotierte Konzern mit ca. 1.800 Mitarbeiter in mehr als 80 Ländern, hat im Jahr 2021 einen Umsatz von 430 Mio. Euro erwirtschaftet.

Industrie- und Handelskammer Schwaben

Dr. Kristin Wirth, IHK Schwaben

Kurz-Vita:

Dr. Kristin Wirth hat von 1999 - 2005 in Jena Volkswirtschaft studiert mit dem Schwerpunkt Innovationsökonomik und in diesem Themengebiet 2008 auch promoviert. Nach Stationen in der F&E-Beratung, beim Projektträger Jülich und der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH ist sie seit 2015 bei der IHK Schwaben tätig, aktuell verantwortlich für den Fachbereich Mobilität und Mobilitätstechnologien, sowie für Wasserstoff-Themen.

Dr. Kristin Wirth wird gemeinsam mit Stefan Roth (Reiter IGCV) einen Vortrag halten.

Industrie- und Handelskammer Schwaben

Georg Muschik, IHK Schwaben Hands-on: eine Projekt-Reihe der IHK Schwaben – Win-Win für Wirtschaft und Hochschulen

Hands-On-Innovation ist eine Projekt-Reihe der IHK Schwaben. Es steht allen interessierten Unternehmen, Universitäten und Hochschulen in Schwaben zur Teilnahme zur Verfügung. Das
Format ist für alle Seiten kostenfrei. Im Kern geht es darum, dass Unternehmen tatsächliche Problemstellungen aus der Praxis formulieren, die dann von Studierenden im Rahmen einer Semesterarbeit bearbeitet und gelöst werden (Funktionsmuster).

Hands-on InnovationHands-on Materials

 

Kurz-Vita:

Nach einer technischen Ausbildung in einem großen Maschinenbau-Unternehmen, Studium des Maschinenbaus, mit Schwerpunkt in der Energie- und Verfahrenstechnik. Aus dem Studium heraus Mit-Gründung eines Unternehmens für teilsolare Heizsysteme. Seit 2002 bei der Industrie- und Handelskammer Schwaben, im Fachbereich Innovation und Industrie und von 2006 bis 2009 als Clustermanager für Südbayern im Cluster Mechatronik & Automation tätig.

Partner

Die IHK Schwaben ist Dienstleister und Interessenvertreter ihrer Mitgliedsunternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen. Bilden, Bündeln, Beraten: Das ist unser Auftrag.

manroland Goss web systems

Alexander Sailer, Process Intelligence | MAINTELLISENSE, manroland Goss web systems GmbH MAINTELLISENSE. Oder wie Sie mit Ihren Maschinendaten echtes Geld sparen.

Inzwischen weiß das jeder – mit Maschinedaten lässt sich Geld sparen. Doch wie kann das in der Unternehmenspraxis aussehen? In unserem Vortrag zeigen wir Ihnen, anhand unserer predictive Maintenance-Plattform MAINTELLISENSE, wie unsere Kunden von unserer Wartungsplattform im Druckprozess profitieren. Mit anschaulichen Beispielen aus der Druckindustrie erhalten Sie einen spannenden Einblick, wie Anlagenwartung und Prozessoptimierung bereits heute erfolgreich funktioniert und wie der Weg in die Digitalisierung voranschreitet.

 

Kurz-Vita:

Theorie und Praxis perfekt kombiniert – das „manroland Goss Eigengewächs“ Alexander Sailer startete bereits vor 19 Jahren als AZUBI im Bereich Mechatronik bei dem bekannten Augsburger Druckmaschinen Spezialisten manroland Goss web systems. Unzählige Service-, Montageinsätze und Inbetriebnahmen auf der ganzen Welt bilden die Basis für sein umfassendes Know-how. Nach seiner Weiterbildung zum Elektrotechniker mit Schwerpunkt Energietechnik und Prozessautomatisierung arbeitete er viele Jahre im Bereich der Produktentwicklung bei manroland Goss. Heute verantwortet er dort als Product Owner der predictive Maintenance-Plattform MAINTELLISENSE die fortlaufende Weiterentwicklung der Plattform in einem agilen Workflow.

Björn Hansen, Additive Manufacturing | Head of AM, manroland Goss web systems GmbH Additive Fertigung im Sondermaschinenbau? Es muss nicht immer Luftfahrt sein!

Wie viel Potential steckt in Ihrem Unternehmen? Wir zeigen Ihnen in dieser Präsentation, wie Sie das Thema Implementierung der additiven Fertigung als mittelständisches Unternehmen erfolgreich angehen können. Anhand von Bauteilen & Beispielen aus der Praxis stellen wir Ihnen wirtschaftlich sinnvolle Verfahren vor.

 

Kurz-Vita:

Nach seinem Studium an der RWTH und der Bearbeitung von Themen zum laserbasierten 3D-Druck von Metallen, war Björn Hansen für die Entwicklung von Elektronenstrahlbasierten 3D-Druck Verfahren bei der Firma pro-beam GmbH & Co. KGaA verantwortlich. Daraufhin hat er beim TÜV SÜD das Programmmanagement im Bereich additive Fertigung / Hard- und Software übernommen und entwickelte Standards und Zertifizierungen für die industrielle additive Fertigung. Heute leitet Björn Hansen den Fachbereich der additiven Fertigung bei der manroland Goss web systems GmbH.

Partner

manroland Goss web systems ist der führende Anbieter von Rollenoffsetdrucklösungen. Das Unternehmen bietet System-Lösungen für hochautomatisierte Druck- und Weiterverarbeitungsanlagen, Retrofit-Lösungen für mechanische sowie Automatisierungs- und Closed-Loop-Upgrades für alle Maschinentypen, Service-Lösungen für Teile und Personal, Tele-Support und leistungsbezogene Servicevereinbarungen sowie E-Commerce-Lösungen als elektronischer Marktplatz für alle Zulieferer der Druckindustrie.

Podiumsdiskussion: Best-Practice: Lean-ERP für E-Commerce

Best-Practice: Lean-ERP für E-Commerce

Beschreibung:

Moderation:

  • Stefan Schimpfle, Digitales Zentrum Schwaben

Diskussionsteilnehmer:

  • Alexander Durz, digitalXL GmbH & Co. KG
  • Jörn Heller, digitalXL GmbH & Co. KG
  • Markus Kempter, Staplerkönig GmbH
  • Michael Goldemann, Staplerkönig GmbH

Co-Founder, digitalXL GmbH & Co. KG Alexander Durz

Founder & CEO, Staplerkönig GmbH Michael Goldemann

Co-Founder & CEO, digitalXL GmbH & Co. KG Jörn Heller

Founder & CEO, Staplerkönig GmbH Markus Kempter

Geschäftsführer Digitales Zentrum Schwaben (DZ.S) Stefan Schimpfle

Stefan Schimpfle kennt die regionale Gründerszene wie kein Zweiter und weiß um die Bedeutung der Gamechanger für unsere Region. Der Erfolg der Startups steht im Mittelpunkt seiner täglichen Arbeit. Gründer:innen haben oberste Priorität und erhalten stets neutrale Sichtweisen und ein offenes Ohr. Er setzt sich für mehr Gründungsgeist ein und engagiert sich als Juror von zahlreichen Gründungswettbewerben, u.a. dem Förderprogramm Start?Zuschuss! des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.

Das Digitale Zentrum Schwaben (DZ.S) ist mit dem aitiRaum das Innovationsökosystem für Gründung und Digitalisierung im Wirtschaftsraum Augsburg. Zentrales Ziel ist es Startups zu unterstützen und erfolgreich zu machen, z.B. mit Coaching und Mentoring, dem Accelerator-Programm nowtonext oder dem jährlichen Highlight-Event Augsburg gründet! Die Vernetzung von Startups und etablierten Unternehmen nimmt beim DZ.S einen wichtigen Stellenwert ein. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Junge Unternehmen erhalten beispielsweise Referenzprojekte und weltweite Marktzugänge. Der Mittelstand profitiert dagegen von der Agilität, der Schnelligkeit und Flexibilität der Startups, um neue Geschäftsmodelle zu erproben oder Impulse für die Digitalisierung seiner Geschäftsprozesse zu erhalten.

KI-Produktionsnetzwerk Augsburg

KoorperationspartnerM

Das KI-Produktionsnetzwerk Augsburg ist ein Verbund der Universität Augsburg mit dem Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV sowie dem Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Ziel ist eine gemeinsame Erforschung KI-basierter Produktionstechnologien an der Schnittstelle zwischen Werkstoffen, Fertigungstechnologien und datenbasierter Modellierung.

Den Kern des gesamten Produktionsnetzwerkes bildet eine technologische Forschungsinfrastruktur, welche ein verteiltes, modulares und selbstorganisierendes Produktionsnetzwerk in industriellem Maßstab umsetzt. Diese Skala ist notwendig, um fertigungstechnologische Herausforderungen direkt auf der relevanten Skala zu adressieren, um industrienahe Daten in ausreichender Menge und guter Qualität zu akquirieren und um Unternehmen eine überzeugende Plattform zur Integration der erforschten Technologien zu bieten.

Te

  • Dr. Markus Sause (Institut für Materials Resource Managment
    Universität Augsburg)
  • Dr.-Ing. Martin Feistle (Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV)
  • Dr.-Ing. Michael Kupke (Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Augsburg)
  • Prof. Dr. Björn Häckel (Hochschule Augsburg)

Peerigon GmbH

Softwareentwicklerin, Peerigon GmbH Data Bias: designing vor defaults.

Data Bias ist ein Thema, dass alle betrifft. Von klassischer Produktgestaltung bis hin zur Datenverarbeitung begegnet es und überall in unserem Alltag. Denn viele Produkte & Anwendungen, die wir tagtäglich entwickeln, sind unwissentlich für einen 'Normmenschen' gestaltet, den es so nicht gibt. Dabei reicht der Einfluss von Data Bias vom Händewaschen bis hin zu lebensrettenden Maßnahmen. In dem Vortrag soll aufgezeigt werden, wo sich falsche Defaults und Voreingenommenheiten in Daten, Design & Entwicklung verstecken, welche Probleme sie bereiten und was wir dagegen tun können.

Kurz-Vita:

Irena Reitz ist Softwareentwicklerin bei Peerigon. Sie ist in der Welt der Webentwicklung zu Hause und befasst sich intensiv mit feminisitischen Themen & Diversität. In diesem Sinne engagiert sie sich als Mentorin bei Events, die die Informatik zugänglicher machen sollen, wie beispielsweise die Nodeschool oder der Girls'Day.

Partner

Wir sind Peerigon, eine Agentur für Softwareentwicklung. Seit über 10 Jahren stehen wir für professionelle Webentwicklung mit JavaScript, TypeScript und Node.js. Wir helfen unseren Kund:innen bei der Planung und Umsetzung von spannenden Webprojekten und bringen agile Teams in intensiven Workshops auf den neuesten Stand der Technik. Bereits zur Zeit unserer Gründung im Jahr 2012 gehörten wir im deutschsprachigen Raum zu den ersten IT-Dienstleistern, die sowohl im Frontend als auch im Backend ganz auf das JavaScript-Ökosystem gesetzt haben. Heute stehen wir Ihnen mit unserem 20-köpfigen Dev-Team als zuverlässiger Partner für fullstack Softwareentwicklung zur Seite – hochintegriert, zielorientiert und langfristig.

Peerigon GmbH

Stephan Batteiger, Mitgründer Peerigon GmbH Your Mission: Der Wille zum Sinn!

Tief verwurzelt steckt in uns: der Wille zum Sinn. Stephan Batteiger gibt Einblicke in die Fragen, was wir von der Philosophie und Psychiatrie lernen können, wie wir dem Sinn im Leben und unserer Unternehmung näher kommen. Kurz: warum stehen wir morgens auf?

 

Kurz-Vita:

Stephan Batteiger ist Mitgründer der Peerigon GmbH. Peerigon ist eine freundschaftliche und zukunftsweisende Unternehmeskultur sehr wichtig, innerhalb der sich alle Teammitglieder fachlich und zwischenmenschlich entfalten können.

Gleichzeitig ist Stephan Batteiger Vorsitzender des Kreisjugendrings Dachau, Gründungsmitlied des Move-Together e. V. und Mitglied des Dachauer Begleitausschusses "Demokratie Leben". In seinen Ehrenämtern hat er erfahren, was Menschen motiviert, sich zu engagieren – ohne von monetären Anreizen angetrieben zu werden. 

Neben zahlreichen Vorträgen gibt er als Lehrbeauftragter der Hochschule Augsburg seine Erfahrungen in der Vorlesung "Startup Culture and Leadership" weiter.

Partner

Die Peerigon GmbH ist eine Agentur für Softwareentwicklung im Augsburg mit gesellschaftlichem Anspruch. Seit der Gründung im Jahr 2012 steht das Unternehmen für professionelle und individuelle Webentwicklung. Zu den Dienstleistungen zählen IT-Consulting, digitale Produktentwicklung, Web-Projektunterstützung und Workshops.

Ressourceneffizienz-Zentrum Bayern

Teresa Stoll, Ressourceneffizienz-Zentrum Bayern Einfache Maßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz im Unternehmen

Wie schaffen wir es, in Zeiten der Klimaerwärmung unseren Wohlstand zu sichern und gleichzeitig unsere Umwelt zu schützen? Wie können wir unsere Wirtschaft stärken und gleichzeitig den Ressourcenverbrauch senken? Ein Schlüssel zum Erfolg ist der effiziente Einsatz von Ressourcen. Dieser schont Klima und Umwelt, verringert die Importabhängigkeit, senkt die Kosten und steigert damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Oft sind es die ersten, zum Teil einfachen Maßnahmen, die große Effekte auslösen. Das Ressourceneffizienz-Zentrum Bayern (REZ) zeigt konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz entlang des gesamten Lebenswegs eines Produkts auf. Die Impulse richten sich an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die mit überschaubarem Aufwand erste Effizienzmaßnahmen identifizieren und umsetzen möchten.

 

Kurz-Vita:

Teresa Stoll studierte Geowissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und absolvierte ihr Masterstudium in Umweltplanung und Ingenieurökologie an der Technischen Universität München. Seit 2019 arbeitet sie am Bayerischen Landesamt für Umwelt im Ressourceneffizienz-Zentrum Bayern in Augsburg. Dort beschäftigt sie sich mit dem nachhaltigen und effizienten Einsatz von Rohstoffen und Materialien entlang des gesamten Produktlebenszyklus.

Partner Ressourceneffizienz-Zentrum Bayern im Bayerischen Landesamt für Umwelt

Das Ressourceneffizienz-Zentrum Bayern (REZ) ist die zentrale Anlaufstelle für das Thema Ressourceneffizienz in Bayern. Es ist ein Projekt des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz und wird durch das Bayerische Landesamt für Umwelt in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Industrie- und Handelskammertag e. V. umgesetzt.

Für eine bayernweite sowie regionale Vernetzung arbeiten wir eng mit den vier Partnerregionen in Augsburg, in Bayreuth, am Untermain und in der Oberpfalz-Nord zusammen. Einen besonderen Fokus legen wir in unserer Arbeit auf die folgenden zentralen Themen:

  • Steigerung der Rohstoff- und Materialeffizienz
  • Einsatz digitaler Technologien zur Steigerung der Ressourceneffizienz
  • Nachhaltige Substitution von Materialien
  • Steigerung der Akzeptanz und des Einsatzes von Sekundärrohstoffen
  • Stärkung des Ansatzes der Integrierten Produktpolitik und der ökologischen Produktentwicklung

Die Angebote des REZ richten sich an alle bayerischen Unternehmen unter besonderer Berücksichtigung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) des produzierenden Gewerbes. Wir stellen Unternehmen gebündelte und aufbereitete Informationen sowie Fachwissen zum Thema Ressourceneffizienz zur Verfügung. Durch uns können sich Unternehmen mit Partnern oder anderen Akteuren noch schneller vernetzen. Zudem unterstützen wir den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Weitere Informationen zum effizienten Einsatz von Materialien und Rohstoffen finden Sie auf www.rez.bayern.de.

Innovationstreiber Startup

Theresa Schneider, Wirtschaftsförderung, Stadt Augsburg Moderation, Innovationstreiber Startup - Kooperationsmöglichkeiten mit KMU anhand konkreter Beispiele und Pitches

Der Innovationseifer vieler kleiner und mittlerer Firmen ist erlahmt. Sie investieren weniger in neue Produkte und Geschäftsmodelle als Großkonzerne und auch als ihre direkten Konkurrenten im Ausland. Junge, innovative und hochflexible Unternehmen haben viele Branchen aufgemischt und Traditionsunternehmen abgehängt. Diesen radikalen Wandel kann man ignorieren. Oder aktiv mitgestalten. Wer dazu bereit ist, sollte mit den neuen digitalen Herausforderern kooperieren. Das nützt allen Beteiligten: Ein Mittelständler muss nicht alle neuen Technologien und Geschäftsmodelle selbst entwickeln – Startups bringen mit ihren innovativen, agilen Produkten, Services oder Vertriebswegen frischen Wind ins Unternehmen. Und lernen gleichzeitig, wie wichtig Erfahrung, Marktkenntnis und langfristige Planung sind.

Agenda:

  • Best Practice Interview: Entwicklungspartnerschaft zwischen plus10 und Hosokawa Alpine
  • Impulsvortrag von cioplenu zum Thema: Wandel von „earlystage“ Kooperationen via Co-Innovation zu strukturierten Kundenbeziehungen
  • 4 Startups Pitches mit Beispielen von Kooperationen mit KMU: qbilon, Scoobe3D, qtway und KELO Robotics

 

Kurz-Vita:

Theresa Schneider arbeitet bei der Wirtschaftsförderung Stadt Augsburg. Sie ist für den Bereich strategische Wirtschaftsförderung, Innovation und Gründungsgeschehen zuständig und damit unter anderem für die Onlineplattform Gründungslandkarte Augsburg, die Initiative Augsburg gründet!, das Gründungspicknick und weitere attraktive Angebote für die lokale Gründungsszene. Ihre Schwerpunktthemen sind unter anderem die Vernetzung von Startups mit etablierten Unternehmen, sowie die Förderung der nächsten Generation an Gründerinnen und Gründern.

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Benjamin Brockmann, CEO, cioplenu GmbH Impulsvortrag: Wandel von Earlystage-Kooperationen via Co-Innovation zu strukturierten Kundenbeziehungen

cioplenu ist die Software für digitale Arbeitsanweisungen und Checklisten in der Industrie. Mit cioplenu machen Sie Schluss mit der umständlichen Erstellung in Word, Excel oder PowerPoint und der Nutzung von Papierausdrucken in der Produktion. Aus Klemmbrett wird Tablet, aus Komplexität wird Einfachheit, aus Blindspot wird Transparenz.

Felix Georg Müller, CEO und Co-Founder, plus10 GmbH Best-Practice Beispiel

plus10 GmbH ist ein Fraunhofer KI-Spin-Off zur automatisierten Produktionsoptimierung mit Standorten in Augsburg und Stuttgart. Das Unternehmen entwickelt selbstlernende Optimierungssoftware speziell für vollautomatisierte komplexe Maschinen und Anlagen jeglicher Branchen. Die KI-Algorithmen reduzieren Kurzstopps, Störungen, Verkettungsverluste sowie Fehlersuchzeiten in großen Anlagen und schlagen situative Anpassungen von Prozessparametern vor. Auf diese Weise werden Produktivität und Anlageneffektivität im Schnitt um 10 % gesteigert, Ausschuss vermieden und Streuungen im Output minimiert.

 

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Christian Riendl, Head of Electrical Engineering Blown Film Division, Hosokawa Alpine Best-Practice Beispiel

Hosokawa Alpine AG ist ein weltweit führender und innovativer Maschinen- und Anlagenbauer mit Hauptsitz in Augsburg und einer Zweigniederlassung in Leingarten. Außerdem unterhält das Unternehmen mehrere Tochterunternehmen im In- und Ausland. Die Kernkompetenz von Hosokawa Alpine liegt zum einen im Geschäftsbereich Mechanische Verfahrenstechnik in der Fertigung von Maschinen und Systemen zur Aufbereitung von Pulvern, Granulaten und Schüttgütern sowie imGeschäftsbereich Folienextrusion bei Anlagen zur Fertigung und Veredelung von Blasfolien. Das Unternehmen beschäftigt rund 800 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017/2018 einen Jahresumsatz von rund 211 Millionen Euro. Die Exportquote des Unternehmens liegt bei rund 80 Prozent. Seit 1987 ist das Unternehmen 100-prozentiges Tochterunternehmen der japanischen Hosokawa Micron Corporation.

 

Dr. Melanie Langermeier, Geschäftsführerin, qbilon Startup-Pitch

qbilon entwickelt eine Software, die IT-Landschaften in Unternehmen automatisch erfasst, sie zu einem umfassenden Gesamtmodell fusioniert und analysierbar macht. So erhalten IT-Entscheider eine solide Wissensbasis für Digitalisierungs- und Transformationsprojekte.

Subventa

Gerhard von Webenau, Subventa - Deutsche Fördermittel Beratung Fördermittel - Erfolgsfaktor für Ihr Unternehmen

Der Förderdschungel hält viele Unternehmen davon ab, notwendige Innovationsprojekte anzugehen, obwohl diese durch Fördermittel finanziell unterstützt werden könnten. Wie behält man als Unternehmen hier den Überblick? Welche Investitionen sind förderfähig? Wer fördert eigentlich was? Wo muss was, wann und wie beantragt werden? Welche formalen Voraussetzungen sind dabei zu beachten? Das richtige Programm, der richtige Weg, das richtige Verständnis und die richtige Antragsformulierung sind entscheidende Faktoren, um eine Förderung zu erhalten. Der Vortrag vermittelt einen ersten Einblick in die Fördermöglichkeiten aus den Bereichen Wachstum, Innovation, Digitalisierung und Umweltschutz mit dem Fokus auf Bundesprogramme.

 

Kurz-Vita:

Diplom-Betriebswirt (FH) Gerhard von Webenau gründete vor über 13 Jahren die Subventa und beriet hier neben namhaften Konzernen insbesondere KMUs aus den Bereichen erneuerbare Energien, Maschinenbau, IKT, Automotive und Life Science.

Partner

Erfolgreiche Unternehmensförderung mit den Subventa Fördermittelberatern

Wir begleiten Sie bei der Beantragung von Fördermitteln für die Investitions- bzw. Innovationsvorhaben Ihres Unternehmens.

Unsere Fördermittelberater vermitteln Ihrem Unternehmen Zuschüsse, zinsverbilligte Förderdarlehen oder Forschungszulagen  – bei Bedarf ebenso Private Equity über unsere Partner in München und Frankfurt.

 

TEAM23 GmbH

Oliver Vogt, TEAM23 GmbH Komplexe Digitalisierung von Projekten

„Wir müssen reden!“ - Warum scheitern so viele digitale Projekte? Die „neue“ VUCA-Welt macht moderne, flexible Methoden und Werkzeuge in großen komplexen Digitalprojekten zur absoluten Notwendigkeit. Der Vortrag von David Danier und Oliver Vogt beschreibt wie und warum sich die Entwicklung digitaler Softwarelösungen verändert hat und wie Sie diesen in Zukunft begegnen sollten.

 
Kurz-Vita:

Als Geschäftsführer von TEAM23 hat Oliver Vogt über 20 Jahren Erfahrung im Bereich Strategie, Kommunikation und Business Development, sowie der Realisierung von komplexen (Digital-)Projekten. Mit einem Team von über 70 Mitarbeitern konzipiert, gestaltet und entwickelt TEAM23 digitale Lösungen in Strategie und Umsetzung u. a. für Kunden wie die Stadtwerke Augsburg, Synlab, Garten & Freizeit, Grenzebach oder die Stadt Augsburg. In den Agenturräumen im Glaspalast verknüpfen Designer, Webentwickler und Digitalstrategen täglich Innovation und Design mit Content und Code und unterstützen Kunden dabei weit über das Alltägliche hinaus zu denken. 

David Danier, TEAM23 GmbH Komplexe Digitalisierung von Projekten

„Wir müssen reden!“ - Warum scheitern so viele digitale Projekte? Die „neue“ VUCA-Welt macht moderne, flexible Methoden und Werkzeuge in großen komplexen Digitalprojekten zur absoluten Notwendigkeit. Der Vortrag von David Danier und Oliver Vogt beschreibt wie und warum sich die Entwicklung digitaler Softwarelösungen verändert hat und wie Sie diesen in Zukunft begegnen sollten.

 
Kurz-Vita:

Als Gründer von TEAM23 vor über 20 Jahren greift David Danier auf einen umfangreichen Erfahrungsschatz im Bereich Software-Entwicklung und -Architektur zurück. Sein Fokus richtet sich dabei auf technische Umsetzungen, die mithilfe eines effizienten Entwicklungsmodells und im Einklang mit den Anforderungen des Kunden realisiert werden. Heute übernimmt David Danier in zahlreichen Projekten die technische Leitung und treibt aktiv die Optimierung der technischen Prozesse bei TEAM23 voran.

Lukas Sautter, TEAM23 GmbH Hybride Workshops - erfolgreich planen und durchführen

Wie verändern sich Kommunikation, Kreativität und die
Rolle des Moderators im hybriden Raum?
Methodisches Arbeiten in hybriden Szenarien -
Kollaborative Innovationsentwicklung über digitale
Grenzen hinaus
Live Demo: Workshopkonzept, Toolstack und
Methodenset im Einsatz

Kreativität ist der Schlüssel für Unternehmen zu Innovationen und damit zum Erfolg. Kreative Prozesse sind komplex, interaktiv und erfordern ein besonderes Umfeld, das es erlaubt frei zu denken. Workshop Szenarien bieten den optimalen Raum für den iterativen und kollaborativen Ideenaufbau. Doch wie verändern sich Workshop-Szenarien, wenn einige der Teilnehmer vor Ort und einige digital teilnehmen? Wie kann es gelingen alle Teilnehmer unter einen Hut zu bringen und gleichermaßen zu berücksichtigen? Welche Tools und Technologien sind hierfür geeignet? Als digitale Pioniere leben wir bei TEAM23 Hybride Work und kombinieren methodisches Arbeiten mit neusten Technologien. Wir teilen unsere Best Practices und Erfolgs-Konzepte für die Durchführung von Hybriden Workshops.

Kurz-Vita:

Lukas Sautter - UX / UI Designer bei TEAM23, Interaktive Mediensysteme M.A., Konzeption & Realisierung komplexer Digital- und Transformations-Projekte

Frederike Plieth, TEAM23 GmbH Hybride Workshops - erfolgreich planen und durchführen

Wie verändern sich Kommunikation, Kreativität und die
Rolle des Moderators im hybriden Raum?
Methodisches Arbeiten in hybriden Szenarien -
Kollaborative Innovationsentwicklung über digitale
Grenzen hinaus
Live Demo: Workshopkonzept, Toolstack und
Methodenset im Einsatz

Kreativität ist der Schlüssel für Unternehmen zu Innovationen und damit zum Erfolg. Kreative Prozesse sind komplex, interaktiv und erfordern ein besonderes Umfeld, das es erlaubt frei zu denken. Workshop Szenarien bieten den optimalen Raum für den iterativen und kollaborativen Ideenaufbau. Doch wie verändern sich Workshop-Szenarien, wenn einige der Teilnehmer vor Ort und einige digital teilnehmen? Wie kann es gelingen alle Teilnehmer unter einen Hut zu bringen und gleichermaßen zu berücksichtigen? Welche Tools und Technologien sind hierfür geeignet? Als digitale Pioniere leben wir bei TEAM23 Hybride Work und kombinieren methodisches Arbeiten mit neusten Technologien. Wir teilen unsere Best Practices und Erfolgs-Konzepte für die Durchführung von Hybriden Workshops.

Kurz-Vita:

Frederike Plieth - UX / UI Designerin bei TEAM23, Interaktive Mediensysteme M.A., Master-Thesis: Kreative Zusammenarbeit über digitale Tools., Schwerpunkte: Methodisches Arbeiten und UX / Interaction-Design

Partner

Mit einem Team von über 70 Mitarbeitern konzipiert, gestaltet und entwickelt TEAM23 digitale Lösungen in Strategie und Umsetzung u. a. für Kunden wie die Stadtwerke Augsburg, Synlab, Garten & Freizeit, Grenzebach oder die Stadt Augsburg. In den Agenturräumen im Glaspalast verknüpfen Designer, Webentwickler und Digitalstrategen täglich Innovation und Design mit Content und Code und unterstützen Kunden dabei weit über das Alltägliche hinaus zu denken. 

tresmo GmbH

Solution Specialists, tresmo GmbH Erfolgreich im IoT - Anwendungsbeispiele aus der Praxis

Immer mehr Unternehmen im Wirtschaftsraum Augsburg setzen auf digitale Angebote rund um ihr bestehendes Produkt- und Dienstleistungsportfolio. Die zunehmende Vernetzung spielt ihnen dabei in die Karten. Das “Internet of Things”, kurz IoT genannt, bietet zahlreiche Möglichkeiten. Zum Beispiel eine Differenzierung vom Wettbewerb durch smarte Produkte und passende Apps, eine effiziente Fernüberwachung und -steuerung der Geräte durch Condition
Monitoring Lösungen oder eine Realisierung von innovativen Pay-per-Use oder
As-a-Service Angeboten. Auch und besonders in mittelständischen Betrieben hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass der Ansatz, das eigene Geschäftsmodell durch weitere Services zu ergänzen, ein kritischer Erfolgsfaktor für ihre Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit ist.

Doch wie beginnt man als Unternehmen am besten mit der Realisierung einer eigenen IoT-Lösung? Welche Faktoren müssen bedacht und welche Anforderungen erfüllt werden? Und die wichtigste Frage: Wie kann ich das alles möglichst kostenschonend und effizient planen?
Wir zeigen Ihnen anhand von handfesten Praxis-Beispielen, wie sie das IoT für sich und Ihr Kerngeschäft nutzen und mit digitalen Produkten und Services erfolgreich werden können.

Kurz-Vita:

Tobias Heyne und Dr. Sebastian Heger sind Solution Specialists bei der tresmo GmbH. In ihrer Position gestalten sie mit unseren Kunden digitale, kundenorientierte Lösungen rund um IoT, Cloud und Apps. Vom ersten Kennenlernen über die konkrete Erarbeitung der Anforderungen bis hin zur operativen Betreuung während des Projekts stehen sie den Kunden als Ansprechpartner zur Seite. Die beruflichen Erfahrungen, die Herr Heyne als Consultant bei "MHP Management und IT-Beratung – A Porsche Company" und Herr Dr. Heger als Projekt- & Teamleiter beim “Fraunhofer FIT Projektgruppe Wirtschaftsinformatik” zuvor bereits sammeln konnten, helfen ihnen dabei, alle Facetten der Projektphase zu beleuchten und zu berücksichtigen. Gemeinsam präsentieren die beiden ihr Know-How und gewonnene Praxiserfahrungen aus
Projekten auf verschiedenen Konferenzen und Fachkongressen.

Partner

Das als “Top-IoT-Dienstleister” ausgezeichnete Unternehmen tresmo im Herzen von Augsburg beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit dem Internet of Things (IoT). Gemeinsam mit ihren Kunden und Partnern konzipieren und entwickeln die knapp 30 IoT-Experten erstklassige IoT-, Cloud- und App-Lösungen. Der tresmo-eigene IoT-Baukasten basierend auf Microsoft Azure erlaubt zügig und kostengünstig die Vernetzung von Anlagen und Geräten anzugehen und individuelle Lösungen für die Unternehmenskunden zu gestalten. So unterstützt tresmo den Mittelstand dabei, ihre Geschäftsmodelle ins Internet zu verlagern und digitale Ökosysteme aufzubauen.

Die Leistungen der tresmo GmbH umfassen IoT-Gateways und Konnektivität, eine IoT-Plattform und Cloud, sowie Web und Mobile Apps. Dabei begleitet tresmo seine Kunden als Full Service IoT Partner in jeder Phase der Projektumsetzung und darüber hinaus. So hat tresmo bereits zahlreiche digitale Erfolge mit globalen Unternehmen und Hidden Champions erzielt. Zu den Kunden gehören unter anderem Vorwerk, KUKA, TRUMPF, Viessmann, Henke Sass Wolf oder Witty.

XITASO GmbH

Head of Research & Innovation, XITASO GmbH Zwischen Forschung und High-End Software Engineering

XITASO steht für High-End Software Engineering - wie passt das mit Forschung zusammen?

In unserem alltäglichen Projektgeschäft geht es vor allem um die effiziente Entwicklung und Auslieferung von hochqualitativer Software. Zwar gehört kontinuierliche fachliche und persönliche Weiterentwicklung für jeden XITASOnian zur täglichen Arbeit dazu, doch für eine intensive Auseinandersetzung mit Technologiefeldern der Zukunft bleibt hier nicht genug Zeit. Um nicht nur jetzt, sondern auch in den nächsten Jahren exzellente Lösungen für und mit unseren Partnern zu entwickeln, investiert XITASO mit einem Research & Innovation-Team in anwendungsnahe Forschung. So schaffen wir einen Rahmen für kontinuierliche Weiterentwicklung in technologischer Tiefe, auf der Basis unseres agilen Mindsets. Unser Research & Innovation-Team ist als kreativer und technisch versierter Forschungspartner bereits heute deutschlandweit gefragt, dabei reichen unsere Forschungsprojekte von IIoT & 5G über KI & Optimierung und IT-Security bis hin zur autonomen Robotik.

Wer mehr darüber wissen möchte, welche Zukunftstechnologien immer relevanter werden und wie sich die entsprechende Forschung mit dem Alltagsgeschäft eines Digitalisierungsdienstleisters in Einklang bringen lässt, der ist zu diesem Vortrag herzlich eingeladen! Anhand von Beispielen aus unseren Forschungsprojekten zeigen wir den Prozess von der Idee über die Umsetzung bis hin zur kommerziellen Verwertung auf.

Kurz-Vita:

Dr. Andreas Angerer hat Software Engineering an der Universität Augsburg, der TU München und der LMU München studiert. In seiner Forschung an der Universität Augsburg hat er sich über mehrere Jahre intensiv damit beschäftigt, wie Robotik von modernem Software Engineering profitieren kann. Bei XITASO ist Dr. Andreas Angerer als Head of Research & Innovation seit 2018 für die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft in Spitzentechnologiebereichen verantwortlich.

Partner

Als Digitalisierungspartner und Experte für High-End Software Engineering steht XITASO B2B-Kunden beratend zur Seite, identifiziert Digitalisierungspotenziale, optimiert Geschäftsprozesse und erstellt digitale Strategien und Lösungen. Das Unternehmen ist geprägt durch ein agiles Mindset mit einer ausgewiesenen Expertise in den Bereichen Industrie 4.0, Internet of Things (IoT), Data Science, Künstliche Intelligenz und Augmented Reality. Komplexe Systeme in der Anwendung einfach und intuitiv bedienbar zu machen, steht dabei im Mittelpunkt.

Mit dem Fokus auf exzellente Lösungen für die Herausforderungen des digitalen Wandels betreut XITASO Kunden deutschlandweit aus verschiedenen Branchen insbesondere aus dem Maschinen- und Gerätebau sowie dem Gesundheitswesen. Mit einem stetigen Zuwachs auf mittlerweile gut 150 Mitarbeitende seit der Gründung 2011 unterhält das Unternehmen Bürostandorte in Augsburg, Leipzig, Madrid, Ingolstadt, Münster und Krumbach (Schwaben).  Mehr Informationen unter xitaso.com.

XITASO GmbH

Richard Nordsieck, XITASO GmbH Datenbasierte Extraktion von implizitem Expertenwissen in der Produktion

Durch den demographischen Wandel und Fachkräftemangel bedingt ermöglicht die Extraktion von implizitem Expertenwissen in der Industrie Optimierungen sowohl bei Onboarding Vorgängen als auch bei der Prozessautomatisierung. In diesem Vortrag wird eine von traditionellen, interview- oder beobachtungsbasierten Verfahren abweichende datenbasierte Methodik vorgestellt, die die Extraktion von quantifizierten Regeln ermöglicht.

 

Kurz-Vita:

Richard Nordsieck beschäftigt sich im Rahmen seiner Promotion bei XITASO mit Predictive Quality Problemstellungen in additiven und extrusionsbasierten Fertigungsprozessen. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf der Kombination von lernenden Systemen mit Expertenwissen.

Dominik Spaun, XITASO GmbH Ist intelligentes Energiemanagement die neue Erzeugung?

Das Projekt ILLumINE zeigt, dass durch smartes Energiemanagement eine erneuerbare Energieerzeugung mit hoher Versorgungsicherheit schon heute möglich ist.

Ziel des Forschungsprojektes war die Entwicklung einer intelligenten, datengetriebenen und netzstabilisierenden Energiemanagement-Plattform mit Schnittstellen zu Industriesteuerungen, zur Identifikation des individuell optimalen Energiemix für Industrieunternehmen. Hieraus resultiert eine kosten- und erlösoptimierte Steuerung der Energieversorgung in Echtzeit. Die Plattform nutzt ein komplexes lineares Optimierungsmodell mit mehrschichtiger Software-Architektur, um benutzerspezifisch den optimalen Energiemix aus konventionellen und erneuerbaren Eigenerzeugungsanlagen, Energiespeichern sowie Energiemärkten zu identifizieren.

Den widersprüchlichen Anforderungen an Netzstabilität und der komplexen Optimierungslogik, um maximale Kosteneffizienz zu erreichen, wird die IDNE-Plattform durch die aus zwei Layern bestehende Software-Architektur gerecht. So wurde der für die Netzstabilität zuständige Layer 1 in C++ umgesetzt, um die schnelle Reaktion der Plattform bei Instabilitäten sicherzustellen. Der zweite Layer basierend auf .NET Core und C# sowie einem Web Frontend mit React ist für die betriebswirtschaftliche Optimierung zuständig und integriert die lineare Optimierung in Cplex.

Für die Erprobung und Validierung des Energiemanagementsystems hat MAN ES eine Pilotanlage am Standort Augsburg gebaut, um die Funktionalitäten der EMS-Software testen zu können und die Erkenntnisse bei der Weiterentwicklung der Plattform zu berücksichtigen. Diese agile & iterativ inkrementelle Vorgehensweise hat zu einer sehr hohen Effizienz geführt und maßgeblich zum Erreichen der Ziele des Forschungsprojektes beigetragen.

Die Konzeption der IDNE-Plattform bildet weiterhin die Basis für zukünftig darauf aufbauende neuartige und innovative Produkte, Services und Geschäftsmodelle.

ILLumINE wurde als gemeinschaftliches Forschungsprojekt von MAN Energy Solutions, des Kernkompetenzzentrums Finanz- & Informationsmanagement Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT und XITASO als Unterauftragnehmer der MAN Energy Solutions initiiert.

Kurz-Vita:
  • Product Owner bei XITASO für das Projekt ILLumINE
  • Studium des Wirtschaftsingenieurwesens mit Fachrichtung Maschinenbau
  • Nach Abschluss des Studiums mehrere Jahre bei Linde Engineering im Bereich des klassischen Projektmanagements im Großanlagenbau tätig incl. mehrerer Auslandsaufenthalte in Abu Dhabi und Südafrika. Anschließend mehrere Jahre als Projektleiter im Bereich Akustik & Lüftung von Gasturbinen-Kraftwerken von GE, Siemens & Mitsubishi tätig.
  • Einstieg bei XITASO als Product Owner im Bereich agiles Projektmanagement in der Softwareentwicklung und Betreuung des Projektes ILLumINE seit Anfang 2020.
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Michael Raila, MAN Energy Solutions SE Ist intelligentes Energiemanagement die neue Erzeugung?

Das Projekt ILLumINE zeigt, dass durch smartes Energiemanagement eine erneuerbare Energieerzeugung mit hoher Versorgungsicherheit schon heute möglich ist.

Ziel des Forschungsprojektes war die Entwicklung einer intelligenten, datengetriebenen und netzstabilisierenden Energiemanagement-Plattform mit Schnittstellen zu Industriesteuerungen, zur Identifikation des individuell optimalen Energiemix für Industrieunternehmen. Hieraus resultiert eine kosten- und erlösoptimierte Steuerung der Energieversorgung in Echtzeit. Die Plattform nutzt ein komplexes lineares Optimierungsmodell mit mehrschichtiger Software-Architektur, um benutzerspezifisch den optimalen Energiemix aus konventionellen und erneuerbaren Eigenerzeugungsanlagen, Energiespeichern sowie Energiemärkten zu identifizieren.

Den widersprüchlichen Anforderungen an Netzstabilität und der komplexen Optimierungslogik, um maximale Kosteneffizienz zu erreichen, wird die IDNE-Plattform durch die aus zwei Layern bestehende Software-Architektur gerecht. So wurde der für die Netzstabilität zuständige Layer 1 in C++ umgesetzt, um die schnelle Reaktion der Plattform bei Instabilitäten sicherzustellen. Der zweite Layer basierend auf .NET Core und C# sowie einem Web Frontend mit React ist für die betriebswirtschaftliche Optimierung zuständig und integriert die lineare Optimierung in Cplex.

Für die Erprobung und Validierung des Energiemanagementsystems hat MAN ES eine Pilotanlage am Standort Augsburg gebaut, um die Funktionalitäten der EMS-Software testen zu können und die Erkenntnisse bei der Weiterentwicklung der Plattform zu berücksichtigen. Diese agile & iterativ inkrementelle Vorgehensweise hat zu einer sehr hohen Effizienz geführt und maßgeblich zum Erreichen der Ziele des Forschungsprojektes beigetragen.

Die Konzeption der IDNE-Plattform bildet weiterhin die Basis für zukünftig darauf aufbauende neuartige und innovative Produkte, Services und Geschäftsmodelle.

ILLumINE wurde als gemeinschaftliches Forschungsprojekt von MAN Energy Solutions, des Kernkompetenzzentrums Finanz- & Informationsmanagement Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT und XITASO als Unterauftragnehmer der MAN Energy Solutions initiiert.

Kurz-Vita:
  • Project Manager bei MAN Energy Solutions (MAN ES) für das Projekt ILLumINE
  • Studium der Energietechnik an der Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
  • Nach Master-Abschluss des Studiums mehrere Jahre bei MAN ES als Projektingenieur für die Prozessoptimierung von EPC-Kraftwerksanlagen tätig. Anschließend mehrere Jahre als Assistent der Geschäftsführung für die strategische Neuausrichtung der BU Power Plants hin zum Lösungsanbieter mit verantwortlich.
  • Seit März 2021 als Projektleiter für Großkraftwerke der MAN ES tätig.
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Partner

Wir planen, gestalten und entwickeln digitale Lösungen für Produkte, Prozesse und Plattformen.

Als Digitalisierungspartner und Experte für Software Engineering steht XITASO B2B-Kunden beratend zur Seite, identifiziert Digitalisierungspotenziale, optimiert Geschäftsprozesse und erstellt digitale Strategien und Lösungen. Das Unternehmen ist geprägt durch ein agiles Mindset mit einer ausgewiesenen Expertise in den Bereichen Industrie 4.0, Internet of Things (IoT), Healthcare, Cloud, Big Data, Künstliche Intelligenz und Augmented Reality. Komplexe Systeme in der Anwendung einfach und intuitiv bedienbar zu machen, steht dabei im Mittelpunkt.

Neben dem Hauptsitz in Augsburg ist XITASO seit 2019 auch in Ingolstadt vertreten. Mit einem Zuwachs auf gut 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit der Gründung Ende 2011 ist XITASO eines der am stärksten wachsenden IT-Unternehmen im Raum Augsburg und wurde 2018 vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie als „Bayerns Best 50“ Unternehmen ausgezeichnet.

AMU - Bildung 4.0 für KMU

Michael Filipenko,Institut für Software & Systems Engineering (ISSE) der Universität Augsburg Praxisorientiertes Wissensmanagement für KMU

Wie könnte Wissensmanagement in der Praxis eines Klein- und Mittelständischen Betriebs des produzierenden Gewerbes funktionieren?

Komplexe und teure Wissensmanagement-Tools sind eher nicht die Mittel der Wahl. Daher bindet das vorgestellte Konzept Auszubildende in die Explizierung vorhandenen Wissens ein. Hierbei dokumentieren diese Prozesse im Unternehmen unter Nutzung verschiedener Medien, wie beispielsweise Text, Audio und Video. Speziell die Erstellung von Lehrvideos zeigte sich im Rahmen des Projekts Bildung 4.0 für KMU als gut geeignete und bei Auszubildenden beliebte Methode. Obwohl in KMUs noch nicht weit verbreitet, erscheint die Nutzung von Augmented Reality hier als sinnvolle Erweiterung (für die Zukunft).

 

Kurz-Vita:

Michael Filipenko studierte Informatik an der Universität in Augsburg. Derzeit promoviert er am Institut für Software & Systems Engineering (ISSE) der Universität Augsburg im Bereich Augmented Reality. Sein Fokus liegt hierbei auf der Robotik und wie Augmented Reality genutzt werden kann, um die Interaktion zwischen Mensch und Maschine zu verbessern.

Dr. Robert Löw, DIPF | Leibniz-Institut fuer Bildungsforschung und Bildungsinformation Praxisorientiertes Wissensmanagement für KMU

Wie könnte Wissensmanagement in der Praxis eines Klein- und Mittelständischen Betriebs des produzierenden Gewerbes funktionieren?

Komplexe und teure Wissensmanagement-Tools sind eher nicht die Mittel der Wahl. Daher bindet das vorgestellte Konzept Auszubildende in die Explizierung vorhandenen Wissens ein. Hierbei dokumentieren diese Prozesse im Unternehmen unter Nutzung verschiedener Medien, wie beispielsweise Text, Audio und Video. Speziell die Erstellung von Lehrvideos zeigte sich im Rahmen des Projekts Bildung 4.0 für KMU als gut geeignete und bei Auszubildenden beliebte Methode. Obwohl in KMUs noch nicht weit verbreitet, erscheint die Nutzung von Augmented Reality hier als sinnvolle Erweiterung (für die Zukunft).

 

Kurz-Vita:

Dr. Robert Löw promovierte im Bereich Wissensmanagement und beschäftigt sich im DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation mit dem Spannungsfeld zwischen Wissensmanagement und Bildung.

Florian Priesmeier, Eckert Schulen Praxisorientiertes Wissensmanagement für KMU

Wie könnte Wissensmanagement in der Praxis eines Klein- und Mittelständischen Betriebs des produzierenden Gewerbes funktionieren?

Komplexe und teure Wissensmanagement-Tools sind eher nicht die Mittel der Wahl. Daher bindet das vorgestellte Konzept Auszubildende in die Explizierung vorhandenen Wissens ein. Hierbei dokumentieren diese Prozesse im Unternehmen unter Nutzung verschiedener Medien, wie beispielsweise Text, Audio und Video. Speziell die Erstellung von Lehrvideos zeigte sich im Rahmen des Projekts Bildung 4.0 für KMU als gut geeignete und bei Auszubildenden beliebte Methode. Obwohl in KMUs noch nicht weit verbreitet, erscheint die Nutzung von Augmented Reality hier als sinnvolle Erweiterung (für die Zukunft).

 

Kurz-Vita:

Florian Priesmeier studierte Sozialwissenschaften an der Universität Augsburg. Er beschäftigt sich bei den Eckert Schulen mit dem Einsatz von digitalen Tools in der Aus- und Weiterbildung. Insbesondere befasst er sich hierbei mit praktischen Konzepten zur Erstellung von Lehrvideos als einfach umsetzbare Möglichkeit zum Wissenstransfer in KMU.

TEA-Netzwerk-Partner Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung (AMU), Uni Augsburg

Das Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung (AMU) wurde auf Initiative von Professoren des Instituts für Physik und mit Unterstützung des Freistaats Bayern im Jahr 2000 gegründet. Zu seinen Partnern gehören Forschungseinrichtungen, Schulen, Bildungsträger, Kammern, Verbände, sowie ca. 200 Unternehmen aus verschiedensten Branchen.

Das wesentliche Ziel des AMU ist es, das Know-how der Institute für Physik (IfP) und Materials Resource Management (MRM) sowie weiterer Institute der Universität Augsburg aus dem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich für die Gesellschaft, insbesondere für die Industrie, nutzbar zu machen. Der Ausbau und die Pflege dieses bidirektionalen Wissenstransfers soll die Kompetenz der Institute und deren Expertise auf anwendungsrelevanten Gebieten erweitern und die Partner aus Gesellschaft und Industrie stärken. Um diese Ziele umfassend zu erreichen, gliedert sich das AMU in die zwei wissenschaftlichen Bereiche „Auftragsanalytik und Engineering (AAE) & Projekte“ und „MINT_Bildung“. Schwerpunkte der Tätigkeiten liegen auf der Zusammenarbeit mit der Industrie, der Sicherstellung der regionalen MINT-Nachwuchsförderung und dem Aufbau effizienter und innovativer Transferstrukturen. Des Weiteren existiert als dritter Bereich die Transferstelle mit den Schwerpunkten Erfinderberatung und Patente.

Bildung 4.0 für KMU

Angesiedelt am Geschäftsbereich MINT_Bildung des Anwenderzentrums Material- und Umweltforschung (AMU) besteht der Projektverbund von Bildung 4.0 für KMU aus sechs verschiedenen Institutionen (AMU-MINT_Bildung, CU, DIPF, Eckert Schulen, ISSE, MSH), die mit ihrer Expertise aus unterschiedlichen Fachbereichen den KMU zur Seite stehen. Das Vorhaben „Bildung 4.0 für KMU – Wettbewerbsvorsprung im Leichtbau durch Digitales Lernen“ wird im Rahmen des Programms „Digitale Medien in der beruflichen Bildung" durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und den Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Das Projekt Bildung 4.0 für KMU soll kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) der Leichtbaubranche bei der Gestaltung ihrer Aus-, Fort- und Weiterbildungsprozesse unter den Gesichtspunkten "Industrie 4.0" und "Digitalisierung der Arbeitswelt" begleiten. Innerhalb des Netzwerks soll den KMU der Zugang zu einem breiten Basiswissen zum Thema "Digitales Lernen" ermöglicht und die Bündelung überregionaler Synergien und Kooperationsstrukturen angestoßen werden.

Die KMU sollen konkret dabei unterstützt werden, digitale Medien in ihre eigenen Qualifizierungs- und Personalentwicklungsstrategien zu implementieren. Durch ein mobiles Lernstudio kann den KMU die technische Infrastruktur im Unternehmen zur Verfügung gestellt werden und digitale Lehr-Lernlösungen vor Ort mit den Mitarbeitenden erarbeitet werden. Neben bewährten digitalen Lehr-Lernlösungen (wie z. B. Webinare und Videokonferenzen) sollen auch neuartige digitale Lerninfrastrukturen zum Einsatz kommen. Hierzu wird eine Mixed-Reality-Lernumgebung entwickelt. Die Implementierung wird evaluiert und ein Maßnahmenkatalog erarbeitet.

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

Jan Faber, DLR, Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie, Augsburg Composites für eine nachhaltige Mobilität – Vorstellung des Projekts CosiMo

Seit 2018 arbeitet ein bayerisches Konsortium aus Industrie und Forschung gemeinsam im Projekt CosiMo – Composites for sustainable Mobility. Der Vortrag bietet einen Überblick über das Projekt und stellt die Hauptergebnisse aus Sicht des DLR-ZLP dar. Dabei wurde im DLR-ZLP mit Unterstützung der Projektpartner ein sensorgestützter Thermoplastischer RTM-Prozess aufgebaut. Basierend auf einem umfassenden Sensornetzwerk wurden Material- und Prozessprozessparameter während der Polymerisationsreaktion von flüssigem Caprolactam zu Polyamid 6 detektiert und zentral ausgewertet. Innerhalb des Projektkonsortiums konnte mit CosiMo die Industriefähigkeit des T-RTM Prozesses nachgewiesen werden. Gleichzeitig wurde die Grundlage geschaffen um KI gestützte Regelalgorithmen zur Prozessführung zu entwickeln und Simulationsmodelle für die eingesetzten Materialien zu erstellen. Abschließend werden die Teilergebnisse des Projektes in den Kontext zukünftiger nachhaltiger Mobilitätskonzepte eingeordnet.

 

Kurz-Vita:

Jan Faber ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter am DLR-ZLP Augsburg. Er beschäftigt sich in der Gruppe „Prozesse und Automatisierung“ mit Infusionstechnologien zur Herstellung von Faserverbundbauteilen. Ein Hauptschwerpunkt stellt insbesondere die sensorgestützte Prozessüberwachung dar.

Prof. Dr. Michael Kupke, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Virtueller Rundgang durch ZLP

Begleiten Sie Herrn Prof. Michael Kupke auf einen virtuellen Rundgang durch das Augsburger Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie.

 

Kurz-Vita:

Michael Kupke ist stellvertretender Direktor am Institut für Bauweisen und Strukturtechnologie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Leiter des Zentrums für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) am Standort Augsburg. Zudem ist er Lehrstuhlinhaber für Faserverbundkunststofftechnologie an der Universität Augsburg.

Video zum 10-jährigen Bestehen

TEA-Netzwerk-Partner Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie, Augsburg

Am DLR Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) in Augsburg wird die Industrialisierungsfähigkeit von Technologien für die Produktion von Leichtbaustrukturen ganzheitlich sichergestellt. Schwerpunkte sind u.a. Automatisierung, Robotik, integrierte Qualitätssicherung sowie autonome Prozesse und deren dynamische Verkettung. Die Fähigkeiten und Infrastruktur des DLR ZLP Augsburg ermöglichen Herstellung, Montage und Fügeprozesse von Strukturen unter industrienahen Randbedingungen im Full-Scale-Maßstab. Fragestellungen aus Forschung, Industrie und Unternehmen können hier schnell und flexibel beantwortet werden.

Video zum 10-jährigen Bestehen

Innovation Talk

CEO WashTec AG Exploration digitaler Geschäftsmodelle bei der WashTec AG – Einblicke und Lessons Learned

Maschinen- und Anlagenbauer müssen zunehmend den Aufbau organisationaler Ambidextrie beherrschen: Einerseits gilt es operative Exzellenz und Optimierung im bestehenden Kerngeschäft voranzutreiben (Exploitation). Andererseits ist gerade für diese Unternehmen ein strategischer Fokus auf die Entwicklung neuer, digitaler Geschäftsmodelle wichtig (Exploration). Denn besonders durch diese Fähigkeit können neue Marktsegmente erschlossen werden. Zudem ermöglichen die Chancen der Digitalisierung nachhaltiges Wachstum. Die zentrale Herausforderung dieses Balance-Akts besteht in der strategischen Ausrichtung dieser beiden Handlungsfelder und einem agilen, datengetriebenen Vorgehen.

Diesen Herausforderungen stellte sich die WashTec AG in enger Zusammenarbeit mit dem Kernkompetenzzentrum Finanz- und Informationsmanagement und dem Institutsteil Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT im Rahmen eines gemeinsamen Projekts. Ziel war es, geeignete Initiativen zur Exploration und Exploitation anhand eines strategischen Kompasses auszurichten, zu priorisieren und durchzuführen. Dabei stand insbesondere die Entwicklung messbarer und auf die Geschäftsstrategie abgestimmter Ergebnisse im Vordergrund. Das Projektteam arbeitete dazu entlang eines eigens in der Wissenschaft entwickelten Explorationsmodells, das auf die Anforderungen des Anlagen- und Maschinenbaus zugeschnitten ist. Im Rahmen der Diskussion erhalten Sie spannende Einblicke in das methodische Vorgehen, Ergebnisse und hilfreiche „Lessons Learned“.

Kurz-Vita:

Dr. Ralf Koeppe ist CEO der WashTec AG, dem weltweit führenden Anbieter von innovativen Lösungen rund um die Fahrzeugwäsche. Nach seiner Promotion auf dem Gebiet der Robotik & KI an der ETH Zürich und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt war Hr. Koeppe als Leiter FuE bei Kuka im Geschäftsfeld Robotics tätig. Zudem war er CTO und Mitglied der Geschäftsleitung der Business Unit Automation & Electrification Solutions bei der Bosch Rexroth AG.

Wissenschaftlicher Leiter, FIM Exploration digitaler Geschäftsmodelle bei der WashTec AG – Einblicke und Lessons Learned

Maschinen- und Anlagenbauer müssen zunehmend den Aufbau organisationaler Ambidextrie beherrschen: Einerseits gilt es operative Exzellenz und Optimierung im bestehenden Kerngeschäft voranzutreiben (Exploitation). Andererseits ist gerade für diese Unternehmen ein strategischer Fokus auf die Entwicklung neuer, digitaler Geschäftsmodelle wichtig (Exploration). Denn besonders durch diese Fähigkeit können neue Marktsegmente erschlossen werden. Zudem ermöglichen die Chancen der Digitalisierung nachhaltiges Wachstum. Die zentrale Herausforderung dieses Balance-Akts besteht in der strategischen Ausrichtung dieser beiden Handlungsfelder und einem agilen, datengetriebenen Vorgehen.

Diesen Herausforderungen stellte sich die WashTec AG in enger Zusammenarbeit mit dem Kernkompetenzzentrum Finanz- und Informationsmanagement und dem Institutsteil Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT im Rahmen eines gemeinsamen Projekts. Ziel war es, geeignete Initiativen zur Exploration und Exploitation anhand eines strategischen Kompasses auszurichten, zu priorisieren und durchzuführen. Dabei stand insbesondere die Entwicklung messbarer und auf die Geschäftsstrategie abgestimmter Ergebnisse im Vordergrund. Das Projektteam arbeitete dazu entlang eines eigens in der Wissenschaft entwickelten Explorationsmodells, das auf die Anforderungen des Anlagen- und Maschinenbaus zugeschnitten ist. Im Rahmen der Diskussion erhalten Sie spannende Einblicke in das methodische Vorgehen, Ergebnisse und hilfreiche „Lessons Learned“.

Kurz-Vita:

Prof. Dr. Björn Häckel ist stellvertretender wissenschaftlicher Leiter am Kernkompetenzzentrum Finanz- & Informationsmanagement und Institutsteil Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT. Zudem ist er Professor der Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt digitale Wertschöpfungsnetze an der Fakultät für Informatik der Hochschule Augsburg.

Video zum 10-jährigen Bestehen

soffico GmbH

Rica Holzmann, Internationale Partner Managerin, soffico GmbH Vorstellung soffico GmbH

Kurz-Vita:

Rica Holzmann, studierte Betriebswirtin, ist seit 2017 bei der soffico GmbH tätig und verantwortlich für den Ausbau und die Weiterentwicklung von strategischen Geschäftsbeziehungen der soffico GmbH und x-tention Unternehmensgruppe.
Gemeinsam mit einem umfangreichen Partnernetzwerk begleitet sie erfolgreich Kunden aus unterschiedlichen Branchen auf dem Weg der digitalen Transformation – von der Idee bis zur Umsetzung und darüber hinaus.
In ihren Vorträgen zeigt sie anschaulich, wie Sie die richtigen Weichen für die digitale Zukunft stellen und zum Dirigenten Ihrer Daten werden.

Christian Schmidt, Senior-Consultant, soffico GmbH Vorstellung soffico GmbH

Kurz-Vita:

Christian Schmidt, MSc. Wirtschaftsingenieur, forschte nach der Universität eineinhalb Jahre für die Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT an serviceorientierten Software-Architekturen zur Vernetzung industrieller Produktionsanlagen. Seit 2018 betreut Herr Schmidt Industrieunternehmen vom technischen Vertrieb über die Konzeption, Planung und Projektmanagement bis zur Umsetzung als Consultant für die soffico GmbH. Seine fachliche Expertise teilt Herr Schmidt als Ansprechpartner und Spezialist für Maschinenanbindung und die digitale Vernetzung von Produktionsumgebungen gerne.

 

Manuel Kosok, CEO & Co-Founder, Possehl Analytics GmbH Wie vermassele ich ein IoT/Cloud-Projekt in fünf Schritten?

In unserem Vortrag zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr IoT/Cloud-Projekt garantiert an die Wand fahren und wie Sie es sicher verhindern, digitale Geschäftsmodelle umzusetzen, ungeplante Stillstände von Produktionsequipment zu reduzieren oder die Effektivität Ihrer Anlagen zu erhöhen!

 

Kurz-Vita:

Manuel Kosok ist ein begeisterter Fan der Digitalisierung und Automatisierung: Als CEO & Co-Founder des IIoT-, Cloud- & AI-Spezialisten Possehl Analytics treibt er zukunftsweisende Neuentwicklungen für die Industrie 4.0 voran. Ob agile Entwicklungsmethoden, Geschäftsmodellentwicklung oder künstliche Intelligenz - als Business-Coach und NLP-Trainer zeigt er, wie laterales Denken funktioniert und wie Veränderung den Grundstein für zukünftigen Erfolg legt.

Jochen Scheuerer, Head of Connected Smart Factory, Carl Zeiss AG Praktisch angewandter Technologie Transfer - ZEISS connected smart factory

Wie das weltweit führende Technologieunternehmen der optischen und optoelektronischen Industrie ZEISS seine Manufacturing IT in Richtung einer connected smart factory digitalisiert. Zum Einsatz kommen smart factory building blocks und der Manufacturing Service Bus Orchestra.

 
Kurz-Vita:

Seit März 2019 zählt Jochen Scheuerer mitunter den Aufbau und die Leitung des konzerneigenen Bereichs „Connected Smart Factory“ durch ein weltweit übergreifendes Team von erfahrenen Spezialisten zu seinen Aufgaben. Zudem treibt er die Digitalisierung in der Produktion der gruppenweiten Geschäftsbereiche voran und verantwortet den weltweiten operationellen Betrieb einer IT Plattform durch ein Team welches mehrwert-stiftende Lösungen zur Fertigungssteuerung, zum digitalen Abbild der Produktionsstraßen (Digital Twin), sowie Connectivity von Maschinen in der Produktion im Bereich des Industrial Internet of Things (IIoT).

Prof. Dr. Bernd Hafenrichter, Geschäftsführer soffico GmbH Technologietransfer zwischen Lehre, Forschung und Industrie

In seinem Vortrag erläutert Prof. Dr. Hafenrichter, wie der Technologietransfer zwischen Lehre, Forschung und Industrie erfolgreich gelingen kann. Er zeigt auf, welche Möglichkeiten es dazu in der Theorie gibt und wie diese in der Praxis umgesetzt werden könnten.

 

Kurz-Vita:

Prof. Dr. Bernd Hafenrichter ist Professor für Grundlagen der Informatik an der Technischen Hochschule Ingolstadt, sowie als Geschäftsführer der soffico GmbH verantwortlich für die Entwicklung von unserer Software, Orchestra. Als Architekt, Projektleiter und Coach ist er an verschiedensten Softwareentwicklungsprojekten beteiligt, insbesondere hat er das Produkt Orchestra von Beginn an begleitet und wirkt bis heute wesentlich an dessen Umsetzung mit. Im Rahmen seiner Professur verbindet er Theorie und Praxis, um die Synergieeffekte beider Welten zu nutzen. Im Besonderen die Vernetzung heterogener Systeme und deren Technologien begleitet Prof. Dr. Hafenrichter schon sein gesamtes Berufsleben hinweg.

Thomas Kleemann, Leiter der Abteilung Informationstechnologie der Klinikum Ingolstadt GmbH Schicken Sie mir bitte nicht ungefragt eine Nachricht!

Bisher ist die Systemlandschaft in deutschen Krankenhäusern oftmals so heterogen, dass der schnelle und vor allem medienbruchfreie Datenaustausch be- oder sogar verhindert wird. Die aktuelle Realität ist deshalb noch weit von der gleichermaßen geforderten wie gewünschten Interoperabilität entfernt.

Am Ende der stationären Behandlung im Krankenhaus müssen Patienten evtl. in weiterbehandelnde Pflege- oder Rehaeinrichtungen übergeleitet werden. Das Krankenhaus muss eine für den Patienten geeignete Einrichtung finden und einen Pflegeplatz organisieren. Ein/e Mitarbeiter/in des Krankenhauses kümmert sich um das Einholen und Ausfüllen der erforderlichen Informationen und Anfragen der Pflege-/Rehaeinrichtungen – kurzum um die gesamte Organisation.

Um diesen zeitlich sehr aufwendigen Prozess zu verschlanken, kann auf die Unterstützung eines Anbieters zurückgegriffen werden, der die Vermittlung einer passenden Einrichtung übernimmt. Dieser bietet die erforderliche Technologie zur digitalen Eingabe an. Damit wird ein Medienbruch vermieden und der Ablauf beschleunigt.

Aber damit beginnt das eigentliche „Problem“!

Wurden bislang zwischen IT-Systemen Nachrichten verschickt, um Patientendaten auszutauschen, erfolgt nun ein Paradigmenwechsel. Es werden keine Nachrichten mehr ungefragt „in der Welt herum geschickt“. Ein neuer Standard mit dem interessanten Namen „FHIR“ brennt darauf eingeführt zu werden. Er regelt sehr genau das Zusammenspiel der Systeme im Gesundheitswesen, sogar über die Grenzen der Kliniken hinweg. Interoperabilität ist der Anspruch. Der Gesetzgeber schreibt sogar die Einführung von FHIR im Sozialgesetzbuch V bis Mitte 2022 vor. Wie nun die „alte“ mit der „neuen“ Welt zusammenkommt, das erfahren Sie im Vortrag.

 

Kurz-Vita:

Nach seinem Studium des Maschinenbaus an der Technischen Universität München, widmete sich Herr Kleemann in mehreren Projekten dem Einsatz von EDV zur Prozessoptimierung und dem Aufbau großer Netzwerke. Seit 2001 ist er Leiter der IT-Abteilung im Klinikum Ingolstadt. Besonderer

Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Gestaltung eines ganzheitlichen IT-Ablaufes in der intersektoralen Versorgung; vom Hausarzt, über die Aufnahme des Patienten bis zu seiner Entlassung und weiter in eine Reha-Einrichtung.

Heute betreibt er das Schlaganfallnetzwerk NEVAS als telemedizinische Plattform für 18 Kliniken in Mittelbayern zur Verbesserung der Versorgung von Schlaganfallpatienten.

Er ist Lehrbeauftragter an der Technischen Hochschule Ingolstadt. In verschiedenen Abschlussarbeiten bearbeitet er interessante Rand-Themen der Krankenhaus-IT, die neue kreative Denkansätze erfordern.

Exklusiv-Partner

soffico ist ein internationales Unternehmen, das individuelle, zukunftssichere und innovative Softwarelösungen anbietet. Mit unserer Integrationsplattform Orchestra machen wir unsere Kunden zum Dirigenten ihrer Daten, indem wir interne und externe IT-Systeme und Dienste flexibel, sicher und zuverlässig miteinander verbinden. Kunden aus verschiedenen Branchen wie der Fertigungsindustrie, dem Gesundheitswesen und anderen Wirtschaftsakteuren vertrauen bei der Umsetzung innovativer Integrationsprojekte auf unsere Lösung, beispielsweise die AOK im Rahmen des digitalen Gesundheitsnetzwerks. https://www.aok.de/kp/bw/elektronische-patientenakte-aok-mein-leben-app

In Kooperation mit Universitäten und anderen Forschungsinstituten schaffen wir den Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Praxis.

Augsburg Innovationspark GmbH

Wolfgang Hehl, Geschäftsführer, Augsburg Innovationspark GmbH TZA-Exkursionen mit Kurzvorstellungen der TZA-Unternehmen

Mit einer Fläche von 70 Hektar ist der Augsburg Innovationspark (AIP) einer der größten Parks seiner Art in Europa. Das zentrale Element bildet dabei das Technologiezentrum Augsburg (TZA), dessen Nutzer aus Wirtschaft und Wissenschaft Impulsgeber für den ganzen Park sind. Gesteuert wird die Entwicklung des Augsburg Innovationsparks von der gleichnamigen GmbH zusammen mit zahlreichen Partnern aus Wirtschaftsförderung, Kommunen und Unternehmensnetzwerken. Die Augsburg Innovationspark GmbH vernetzt die Technologiebereiche Luft- und Raumfahrt, Leichtbau und Faserverbund, Mechatronik und Automation, Umwelttechnologie, IT und Industrie 4.0, fördert die Kommunikation zwischen den verschiedenen Fachdisziplinen und unterstützt aktiv den Innovationsprozess zur effizienten Nutzung von Ressourcen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Im Rahmen der Exkursion findet zunächst ein Fußmarsch über den WALTER Technology Campus statt, worauf eine kurze Vorstellung der TZA-Unternehmen durch Herrn Hehl folgt. Es werden unter anderem die CORIOLOIS COMPOSITES GmbH, INOYAD GmbH und die Wissenstransfer Region Augsburg (WiR) vorgestellt.

Kurz-Vita:
  • Dipl. oec. Wolfgang Hehl
  • Geschäftsführer der Augsburg Innovationspark GmbH

Als technologieaffiner Ökonom betreut Herr Hehl seit 25 Jahren Innovationsprojekte im Businessbereich. Seit mehreren Jahren begleitet er den Aufbau des Augsburg Innovationsparks und kümmert sich um den Betrieb des Technologiezentrum Augsburg.

Partner

Der Augsburg Innovationspark mit dem TZA ist eine Wirtschaftsförderung von Stadt und Landkreises. Ziel ist es, Innovationen und Technologietransfer für Unternehmen in den Bereichen Luft- u. Raumfahrt, Faserverbund, Mechatronik, IT und Umwelt zu unterstützen. Auf einem 70ha-Gelände neben der Uni Augsburg siedeln sich dazu Forschungseinrichtungen, Technologieunternehmen und das Technologiezentrum TZA an. Das TZA ist ein Multifunktionsgebäude mit Halle, Labor-, Technikums-, Büro- u. Veranstaltungsflächen, die als Nutzflächen mit Dienstleistungspaket für Projekte, Unternehmen, Startups, Entwicklungsprojekte und Fachveranstaltungen genutzt werden können. Aktuell sind im TZA bereits über 40 Nutzer mit über 400 Mitarbeiter aktiv und im Innovationspark 14 Forschungseinrichtungen (DLR, Fraunhofer…) tätig.

Erster Eindruck: www.augsburg-innovationspark.com/aktuelles/imagefilm/

Details unter www.augsburg-innovationspark.com

News und Beiträge zum TEchnologietransfer-Kongress Themen & Artikel

Pressemitteilung 06.05.2022 Technologietransfer-Kongress 2022: Netzwerken mit über 300 Gästen

Beim diesjährigen Technologietransfer-Kongress kamen über 300 Gäste, 74 Referenten und 35 Partner zusammen. Im Walter Technology Campus fand der Kongress in einem der ehemaligen Fujitsu-Bürogebäude unter diesem Motto statt: Wandel trifft Innovation! Mit der Übergabe von 3 Förderbescheiden ...
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News Innovation Erfolgreich im IoT - Anwendungsbeispiele aus der Praxis

Aus dem Programm des Technologietransfer-Kongresses. Ein Gastbeitrag von Tobias Heyne und Dr. Sebastian Heger, tresmo GmbH. Ein kritischer Erfolgsfaktor für Unternehmen ist häufig der Schritt weg von reinen Produkten, hin zu hybriden Produkt-Service-Angeboten. Expert:innen sprechen von ...
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News Innovation Im Spannungsverhältnis zwischen Dekarbonisierung und Versorgungssicherheit

Aus dem Programm des Technologietransfer-Kongresses. Ein Gastbeitrag von Dr. Karen Möhlenkamp, WTS Group AG. Ökosteuern, Umlage und CO2 Zertifikate sind an der Tagesordnung, um den Ausstieg aus den fossilen Energien im Kampf gegen die Klimakrise zu beschleunigen. Der Ukraine Krieg und die Angst ...
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News Innovation Die Welt im Umbruch - Transformationskompetenz als elementarer Wettbewerbsfaktor

Aus dem Programm des Technologietransfer-Kongresses. Ein Gastbeitrag der Köhninger GmbH. Die Welt ist im Umbruch. Die Krisen wechseln einander immer rascher ab, und eine klare Aussage über die Zukunft fällt uns allen nicht leicht. Unsichere Zeiten zeichnen sich dadurch aus, dass sie wenige ...
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News Innovation Data Bias: designing for defaults

Aus dem Programm des Technologietransfer-Kongresses am 04. Mai 2022. Ein Gastbeitrag von Irena Reitz, Peerigon GmbH. 1,77 Meter groß, im mittleren Alter, 76 Kilogramm auf der Waage, nicht-menstruierend, weiß. Mal ganz unvoreingenommen gefragt: Trifft eines oder mehrere der aufgezählten ...
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News Innovation Wandel in der Lichtindustrie

Aus dem Programm des Technologietransfer-Kongresses am 04. Mai 2022. Ein Gastbeitrag von Ingo Hild, ams OSRAM. Neue Anforderungen durch den digitalen Wandel stellen nahezu jede Branche vor Herausforderungen. Genauso ist es auch im Bereich der Lichtindustrie. Hier hat sich in den letzten Jahren ...
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News Innovation Innovative Hochschulkooperation: Das WTS Research Institute Augsburg

Aus dem Programm des Technologietransfer-Kongresses am 04. Mai 2022. Ein Gastbeitrag von Georg Fahrenschon, WTS Group AG. Schon länger macht sich das Phänomen bemerkbar und längst ist die Entwicklung auch belegt: Der Fachkräftemangel in Deutschland verschärft sich zunehmend. Gaben 2020 ...
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News Fachkräfte Erfahren, was funktioniert – Ideen zum hybriden Arbeiten in der fly-tech New Work Experience Tour

Aus dem Programm des Technologietransfer-Kongresses am 04. Mai 2022. Ein Gastbeitrag von der fly-tech IT GmbH & Co KG. Özcan steht im großen Besprechungsraum und macht Notizen auf einem digitalen Whiteboard. Aktuell stellt er Stefanie, die heute im Home Office arbeitet, die neusten ...
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News Innovation Künstliche Intelligenz: Öffentliche Ringvorlesung an der Hochschule Augsburg

Künstliche Intelligenz ist das Thema der Stunde. Die Hochschule Augsburg veranstaltet eine große öffentliche Ringvorlesung, bei der in zehn Veranstaltungen im Sommersemester 2022 untersucht wird, welche Auswirkungen Künstliche Intelligenz auf unser gesellschaftliches Zusammenleben haben kann. ...
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News Innovation Erfolgreich im IoT - Anwendungsbeispiele aus der Praxis

Aus dem Programm des Technologietransfer-Kongresses am 04. Mai 2022. Ein Gastbeitrag der tresmo GmbH. Ein kritischer Erfolgsfaktor für Unternehmen ist häufig der Schritt weg von reinen Produkten, hin zu hybriden Produkt-Service-Angeboten. Expert:innen sprechen von Servitization. Dabei bietet ...
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News Innovation KI-Produktionsnetzwerk seit einem Jahr in Augsburg

Aus dem Programm des Technologietransfer-Kongresses am 04. Mai 2022. Das KI-Produktionsnetzwerk Augsburg startete im Januar 2021 mit dem Ziel, die Produktion und Automation von Unternehmen in ganz Bayern mit Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) wettbewerbs- und zukunftsfähig zu halten. Der ...
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News Innovation EPÜ reloaded: Das neue europäische Patentsystem

Aus dem Programm des Technologietransfer-Kongresses am 04. Mai 2022. Ein Gastbeitrag v on Dr. Stefan Gehrsitz, Charrier Rapp und Liebau. Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte wird ein neues europäisches Patentsystem in Kraft treten. Es ist eingebunden in das bisherige Europäische ...
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Innovation Technologietransfer-Kongress

Der Technologietransfer-Kongress ist seit Jahren die Vernetzungs-Veranstaltung für Unternehmen aus der Region für Innovation und Technologietransfer. Hier treffen sich jedes Jahr Wissenschaft und Wirtschaft, um sich über Zukunftstrends auszutauschen und stellen die aktuellen Projekte vor.
Der Technologietransfer-Kongress ist seit Jahren die Vernetzungs-Veranstaltung für Unternehmen aus der Region für Innovation und Technologietransfer. Hier treffen sich jedes Jahr Wissenschaft und Wirtschaft, um sich über Zukunftstrends auszutauschen und stellen die aktuellen Projekte vor.
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Leitung Geschäftsfeld Nachhaltiges Wirtschaften

Stefanie Haug

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