News Immobilien Auswirkungen von COVID-19 auf den Immobilienmarkt

Gastbeitrag von Martin Steininger, Chefvolkswirt der bulwiengesa AG, Stand: Juni 2020

Unternehmen aus zukunftsträchtigen Schlüsselindustrien entlang kompletter Wertschöpfungsketten siedeln sich seit Jahren in der Region A³ an. Kurze Wege und Ressourceneffizienz, die sich als Motor des Wachstums in diesem Ballungsraum herausgebildet hatten, führten in der jüngsten Vergangenheit zu Auswirkun­gen auf dem hiesigen Immobilienmarkt: Kaufpreise und Mieten kannten seit Jah­ren nur eine Richtung – nach oben.

Gerät diese Entwicklung unter dem Einfluss von COVID-19 ins Wanken? Dies scheint nicht der Fall zu sein. Der Eindruck mag zwar derzeit aufkommen, dass der Motor unter den Folgen der Pandemie ins Stottern geraten kann. Wichtige Leuchtturmprojekte aber, wie der Augsburg Innovationspark – oder – anknüpfend an die neue Universitätsmedizin – die Gesundheitswirtschaft werden konsequent vorangetrieben. Sie schaffen Potenzial für nachhaltiges Wachstum.

Weltmarktführer wie auch Hidden Champions befinden sich im Wirtschaftsraum Augsburg: Dies hat sich in den Arbeitsmarktzahlen zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung bemerkbar gemacht. Diese sind in den vergangenen Jahren im Durchschnitt um mehr als 2 Prozent pro Jahr gewachsen. Gut ausgebildete Fachkräfte ziehen in die Region und tragen zum wirtschaftlichen Aufschwung bei. Die geschaffenen Strukturen geben auch jetzt in der Corona-Situation die nötige wirtschaftliche Stabilität. bulwiengesa geht in der regionalen Arbeitsmarktprognose für den Wirtschaftsraum Augsburg von einem weiteren, wenn auch gedämpften Wachstum der sozial-versicherungspflichtig Beschäftigten aus.

Selbstständige sowie (ausschließlich) geringfügig Beschäftigte tragen die Hauptlast der Folgen derzeitigen Pandemie am Arbeitsmarkt: Hier wird ein Abbau an Stellen in diesem und teils im nächsten Jahr prognostiziert. Mit der einsetzenden wirtschaftlichen Erholung ab der zweiten Jahreshälfte 2020 wird der regionale Arbeitsmarkt erneut am eingeschlagenen Wachstumspfad des Gesamtkonzepts für den Standort A³ partizipieren. Insbesondere die für den Büroimmobilienmarkt wichtige Gruppe der Bürobeschäftigten wird ab 2021 wieder auf einen Wachstumskurs einschwenken. Dies nach einem Übergangsjahr 2020, mit stagnierenden Beschäftigtenzahlen.

Büroimmobilienmarkt Augsburg weiterhin stabil und aufwärtsgerichtet

Von einem fundamentalen Nachfrageein­bruch aufgrund rückläufiger Beschäf­tigung ist somit im Bürobereich derzeit nicht auszugehen. Dennoch hinterlässt die Krise ihre Spuren, die bereits jetzt spürbar sind: So werden geplante Neu­anmietungsvorhaben teils zurückgestellt, es ist ferner auch zu erwarten, dass die Flächenumsätze in allen Märkten stark rückläufig sein werden. Nicht nur die Anzahl an Bürobeschäftigen, sondern auch der Flächenverbrauch pro Kopf ist relevant für die zukünftige Nachfrage. Hier sind zwei diametral verlaufende Entwicklungen zu sehen: Einerseits wird die Relevanz von Homeoffice Regelungen in der Arbeitsorganisation zunehmen, was sich grundsätzlich komprimierend auf den Verbrauch auswirkt. Andererseits werden neue Arbeitsplatzkonzepte mehr Abstand der Mitarbeiter zueinander beinhalten, um hygienische Standards zu gewährleisten.

Erhebliche Auswirkungen durch die Krise sind im Projektenwicklungsbereich zu er­warten. Insbesondere Bauvorhaben mit ungesicherter Finanzierung und geringen Vorvermietungsquoten dürften derzeit zurückgestellt werden. Für den Büroimmobilienmarkt der Stadt Augsburg erwartet bulwiengesa in 2020 eine leicht rückläufige Leerstandsquote. Über den Prognosezeitraum von fünf Jah­ren werden sich die Leerstände weiterhin zwischen 4 und 5 Prozent stabilisieren. Dies ist auf einem historisch niedrigen Niveau.

Die weiterhin vorhandene Nachfrage nach hochwertigen Büroobjekten absorbiert auch zukünftig das zu erwartende Ange­bot an neuerrichteten Büroflächen. Über Bedarf wird in den kommenden Jahren nicht gebaut. Der Büroimmobilienmarkt Augsburg bleibt stabil im Gleichgewicht und führt bei steigender Nachfrage zu einem Anstieg der Spitzenmieten in den kommenden Jahren. Ausgehend von 13,20 Euro in 2019 wird sich die Spitzenmiete auf knapp über 14 Euro in 2024 erhöhen.

(...) Artikel in voller Länge weiterlesen im A³ Immobilienmarktreport, Ausgabe 2019/2020, Seite 68-77: Download PDF

 
Anmerkungen:
  • Für die hier vorliegende Prognose wurde die Grundannahme getroffen, dass die Öffnung Schritt für Schritt bis zum Jahresende erfolgt
  • Aktuelle Informationen und Einschätzungen zum Marktgeschehen, siehe auch bulwiengesa Newsblog: Link

Gastbeitrag von Martin Steininger, Chefvolkswirt der bulwiengesa AG, Stand: Juni 2020

Unternehmen aus zukunftsträchtigen Schlüsselindustrien entlang kompletter Wertschöpfungsketten siedeln sich seit Jahren in der Region A³ an. Kurze Wege und Ressourceneffizienz, die sich als Motor des Wachstums in diesem Ballungsraum herausgebildet hatten, führten in der jüngsten Vergangenheit zu Auswirkun­gen auf dem hiesigen Immobilienmarkt: Kaufpreise und Mieten kannten seit Jah­ren nur eine Richtung – nach oben.

Gerät diese Entwicklung unter dem Einfluss von COVID-19 ins Wanken? Dies scheint nicht der Fall zu sein. Der Eindruck mag zwar derzeit aufkommen, dass der Motor unter den Folgen der Pandemie ins Stottern geraten kann. Wichtige Leuchtturmprojekte aber, wie der Augsburg Innovationspark – oder – anknüpfend an die neue Universitätsmedizin – die Gesundheitswirtschaft werden konsequent vorangetrieben. Sie schaffen Potenzial für nachhaltiges Wachstum.

Weltmarktführer wie auch Hidden Champions befinden sich im Wirtschaftsraum Augsburg: Dies hat sich in den Arbeitsmarktzahlen zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung bemerkbar gemacht. Diese sind in den vergangenen Jahren im Durchschnitt um mehr als 2 Prozent pro Jahr gewachsen. Gut ausgebildete Fachkräfte ziehen in die Region und tragen zum wirtschaftlichen Aufschwung bei. Die geschaffenen Strukturen geben auch jetzt in der Corona-Situation die nötige wirtschaftliche Stabilität. bulwiengesa geht in der regionalen Arbeitsmarktprognose für den Wirtschaftsraum Augsburg von einem weiteren, wenn auch gedämpften Wachstum der sozial-versicherungspflichtig Beschäftigten aus.

Selbstständige sowie (ausschließlich) geringfügig Beschäftigte tragen die Hauptlast der Folgen derzeitigen Pandemie am Arbeitsmarkt: Hier wird ein Abbau an Stellen in diesem und teils im nächsten Jahr prognostiziert. Mit der einsetzenden wirtschaftlichen Erholung ab der zweiten Jahreshälfte 2020 wird der regionale Arbeitsmarkt erneut am eingeschlagenen Wachstumspfad des Gesamtkonzepts für den Standort A³ partizipieren. Insbesondere die für den Büroimmobilienmarkt wichtige Gruppe der Bürobeschäftigten wird ab 2021 wieder auf einen Wachstumskurs einschwenken. Dies nach einem Übergangsjahr 2020, mit stagnierenden Beschäftigtenzahlen.

Büroimmobilienmarkt Augsburg weiterhin stabil und aufwärtsgerichtet

Von einem fundamentalen Nachfrageein­bruch aufgrund rückläufiger Beschäf­tigung ist somit im Bürobereich derzeit nicht auszugehen. Dennoch hinterlässt die Krise ihre Spuren, die bereits jetzt spürbar sind: So werden geplante Neu­anmietungsvorhaben teils zurückgestellt, es ist ferner auch zu erwarten, dass die Flächenumsätze in allen Märkten stark rückläufig sein werden. Nicht nur die Anzahl an Bürobeschäftigen, sondern auch der Flächenverbrauch pro Kopf ist relevant für die zukünftige Nachfrage. Hier sind zwei diametral verlaufende Entwicklungen zu sehen: Einerseits wird die Relevanz von Homeoffice Regelungen in der Arbeitsorganisation zunehmen, was sich grundsätzlich komprimierend auf den Verbrauch auswirkt. Andererseits werden neue Arbeitsplatzkonzepte mehr Abstand der Mitarbeiter zueinander beinhalten, um hygienische Standards zu gewährleisten.

Erhebliche Auswirkungen durch die Krise sind im Projektenwicklungsbereich zu er­warten. Insbesondere Bauvorhaben mit ungesicherter Finanzierung und geringen Vorvermietungsquoten dürften derzeit zurückgestellt werden. Für den Büroimmobilienmarkt der Stadt Augsburg erwartet bulwiengesa in 2020 eine leicht rückläufige Leerstandsquote. Über den Prognosezeitraum von fünf Jah­ren werden sich die Leerstände weiterhin zwischen 4 und 5 Prozent stabilisieren. Dies ist auf einem historisch niedrigen Niveau.

Die weiterhin vorhandene Nachfrage nach hochwertigen Büroobjekten absorbiert auch zukünftig das zu erwartende Ange­bot an neuerrichteten Büroflächen. Über Bedarf wird in den kommenden Jahren nicht gebaut. Der Büroimmobilienmarkt Augsburg bleibt stabil im Gleichgewicht und führt bei steigender Nachfrage zu einem Anstieg der Spitzenmieten in den kommenden Jahren. Ausgehend von 13,20 Euro in 2019 wird sich die Spitzenmiete auf knapp über 14 Euro in 2024 erhöhen.

(...) Artikel in voller Länge weiterlesen im A³ Immobilienmarktreport, Ausgabe 2019/2020, Seite 68-77: Download PDF

 
Anmerkungen:
  • Für die hier vorliegende Prognose wurde die Grundannahme getroffen, dass die Öffnung Schritt für Schritt bis zum Jahresende erfolgt
  • Aktuelle Informationen und Einschätzungen zum Marktgeschehen, siehe auch bulwiengesa Newsblog: Link

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