News Nachhaltiges Wirtschaften Zirkulär & Digital - Einstieg in die Circular Economy für KMU

Ein kostenloses, individuelles Unterstützungsprogramm für Unternehmen, die mit Hilfe digitaler Technologien die Einführung zirkulärer Wertschöpfung in ihrem Unternehmen vorantreiben wollen, bietet aktuell der Umweltcluster Bayern im  Projekt Circular 4.0. an. In zwei Runden im Dezember und Januar können sich interessierte KMU für das individuelle Coaching bewerben.

Circular Economy heißt für Unternehmen, dass sie ihre Produkte und Dienstleistungen weiterdenken als nur bis zum Verkauf des Produkts. Die Idee: Qualitativ hochwertige Produkte werden durch geeignetes Produktdesign, aber auch durch geteilte Nutzung, durch Reparatur oder Wiederaufbereitung länger im Kreislauf geführt,  bevor sie dem Recycling zugeführt werden. Dieses zirkuläre Denken eines Produkts ermöglicht ganz neue innovative Geschäftsmodelle abseits des reinen Verkaufs.

Neues zirkuläres Geschäftsmodell: Der Wasserzähler als Service

Der Wasserzählerhersteller Lorenz GmbH & Co. KG hat sich so auf ein ganz neues, zirkuläres Product-as-a-Service Geschäftsmodell umgestellt: Seine Wasserzähler gehen nach Ablauf des ersten Eich-Zyklus wieder an ihn zurück. Die Optimierung des Produktdesigns für die Wiederaufbereitung hat nicht nur zu einer massiven Reduzierung von Material- und Energieaufwand sowie Produktionskosten geführt, sondern gleichzeitig 10% mehr Arbeitsplätze im Unternehmen geschaffen. Dies ließ sich durch die Digitalisierung der Produktion und des Wasserzählers selbst realisieren.

Best-Practice-Beispiele wie diese zeigen, dass die Idee einer "Circular Economy" nicht nur für Konzerne, sondern auch für Mittelständler spannend und realisierbar ist.  Analysen zeigen außerdem, dass zirkuläre Geschäftsmodelle wie „Equipment as a Service“ ein CO2-Einsparpotenzial von bis zu 65% haben können[1].

Kostenloses Unterstützungsprogramm für KMU

Interessierte KMU aus  Bayern, die Ideen suchen, wie sie mit Hilfe digitaler Technologien die Einführung zirkulärer Wertschöpfung in ihrem Unternehmen vorantreiben wollen, haben aktuell dazu eine günstige Gelegenheit:

Unter dem Titel „Zirkulär & Digital - Das Unterstützungsprogramm für KMU in Bayern“ bietet der Umweltcluster konkrete, individuelle und kostenlose Unterstützung auf ihrem Weg zum zirkulären & digitalen Unternehmen an.

 

Mehrwert:

  1. Individuelle Chancen- und Risikoanalyse mit konkreten Handlungsempfehlungen
  2. Zugang zu Lernplattform mit zahlreichen Best-Practice-Beispielen
  3. Austausch mit Expert*innen und anderen Teilnehmer*innen

 

Bewerben können sich vorerst bis zum 8. Dezember (eine weitere Runde ist Anfang 2022 geplant) KMU mit Sitz in Bayern, bevorzugt aus dem produzierenden Gewerbe. Die Pilotaktion richtet sich an Geschäftsführer*innen und Führungskräfte. Die Anzahl an Plätzen ist begrenzt, es gilt „First Come – First Served“.

 

Mehr Infos und Bewerbung unter https://www.umweltcluster.net/de/aktuelles/1141-kmu-fuer-eu-pilotprogramm-gesucht.html.

 

[1] Braun, M; Herrmann, S; Kick, M; Kobus, J; Stuchtey, M. R.; Teuber, A. (2021) XaaS (Everything-as-a-Service) - How businesses can thrive in the age of climate change and digitalization. SYSTEMIQ im Auftrag von The Sun Institute.

Ein kostenloses, individuelles Unterstützungsprogramm für Unternehmen, die mit Hilfe digitaler Technologien die Einführung zirkulärer Wertschöpfung in ihrem Unternehmen vorantreiben wollen, bietet aktuell der Umweltcluster Bayern im  Projekt Circular 4.0. an. In zwei Runden im Dezember und Januar können sich interessierte KMU für das individuelle Coaching bewerben.

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Neues zirkuläres Geschäftsmodell: Der Wasserzähler als Service

Der Wasserzählerhersteller Lorenz GmbH & Co. KG hat sich so auf ein ganz neues, zirkuläres Product-as-a-Service Geschäftsmodell umgestellt: Seine Wasserzähler gehen nach Ablauf des ersten Eich-Zyklus wieder an ihn zurück. Die Optimierung des Produktdesigns für die Wiederaufbereitung hat nicht nur zu einer massiven Reduzierung von Material- und Energieaufwand sowie Produktionskosten geführt, sondern gleichzeitig 10% mehr Arbeitsplätze im Unternehmen geschaffen. Dies ließ sich durch die Digitalisierung der Produktion und des Wasserzählers selbst realisieren.

Best-Practice-Beispiele wie diese zeigen, dass die Idee einer "Circular Economy" nicht nur für Konzerne, sondern auch für Mittelständler spannend und realisierbar ist.  Analysen zeigen außerdem, dass zirkuläre Geschäftsmodelle wie „Equipment as a Service“ ein CO2-Einsparpotenzial von bis zu 65% haben können[1].

Kostenloses Unterstützungsprogramm für KMU

Interessierte KMU aus  Bayern, die Ideen suchen, wie sie mit Hilfe digitaler Technologien die Einführung zirkulärer Wertschöpfung in ihrem Unternehmen vorantreiben wollen, haben aktuell dazu eine günstige Gelegenheit:

Unter dem Titel „Zirkulär & Digital - Das Unterstützungsprogramm für KMU in Bayern“ bietet der Umweltcluster konkrete, individuelle und kostenlose Unterstützung auf ihrem Weg zum zirkulären & digitalen Unternehmen an.

 

Mehrwert:

  1. Individuelle Chancen- und Risikoanalyse mit konkreten Handlungsempfehlungen
  2. Zugang zu Lernplattform mit zahlreichen Best-Practice-Beispielen
  3. Austausch mit Expert*innen und anderen Teilnehmer*innen

 

Bewerben können sich vorerst bis zum 8. Dezember (eine weitere Runde ist Anfang 2022 geplant) KMU mit Sitz in Bayern, bevorzugt aus dem produzierenden Gewerbe. Die Pilotaktion richtet sich an Geschäftsführer*innen und Führungskräfte. Die Anzahl an Plätzen ist begrenzt, es gilt „First Come – First Served“.

 

Mehr Infos und Bewerbung unter https://www.umweltcluster.net/de/aktuelles/1141-kmu-fuer-eu-pilotprogramm-gesucht.html.

 

[1] Braun, M; Herrmann, S; Kick, M; Kobus, J; Stuchtey, M. R.; Teuber, A. (2021) XaaS (Everything-as-a-Service) - How businesses can thrive in the age of climate change and digitalization. SYSTEMIQ im Auftrag von The Sun Institute.

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