News Innovation Bayerisch Schwaben als Leitregion für digitale Pflege: CARE REGIO

Das Verbundprojekt CARE REGIO erhielt von Staatsminister Klaus Holetschek einen Förderbescheid über rund 6,1 Millionen Euro. Wesentlich beteiligt sind auch die Universität und Hochschule Augsburg.

„Wir müssen die Pflege zukunftssicher machen. Das ist eine unserer zentralen Aufgaben. Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt, die Anforderungen an den Pflegeberuf nehmen zu. Hier brauchen wir innovative, kluge Lösungen – und das Projekt CARE REGIO setzt genau an dieser Stelle an. Ich unterstütze das Projekt deshalb gerne und freue mich, dass sich die geballte Fachkompetenz in der Region zusammentut, um Schwaben als Leitregion für die Pflege digital zu etablieren und damit auch den Pflegeberuf weiterzuentwickeln“, so Klaus Holetschek, Staatminister für Gesundheit und Pflege, als er am 18. März 2021 an der Hochschule Kempten feierlich den Förderbescheid überreichte.

 

Projektverbund CARE REGIO

Gemeinsam arbeiten die Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm sowie die Universität Augsburg und das Universitätsklinikum Augsburg, um eine digitale Unterstützung für eine moderne Pflege zu entwickeln. Die Leitung und Koordination des in sechs Teilprojekte aufgeteilten Verbundprojektes liegen bei der Hochschule Kempten.

CARE REGIO entwickelte sich im Rahmen des 'Netzwerkes Pflege Digital Bayern' und schloss Phase 1 des Projektes im September 2020 ab. Es wurden bereits bestehende Versorgungsstrukturen analysiert, Experten befragt und konkrete Anwendungsfälle identifiziert. In Phase 2 sollen auf den erarbeiteten Handlungsfeldern aufgebaut und konkrete Maßnahmen für Verbesserungen der Rahmenbedingungen, Prozesse und Technologien in den sechs Teilprojekten implementiert und evaluiert werden.

Beiträge der Hochschule Augsburg und der Universität Augsburg

Der Fokus der Hochschule Augsburg liegt mit dem Universitätsklinikum auf dem gemeinsamen Teilprojekt „Digitalisierung des Pflegeüberleitungsberichtes“. Dabei soll ein einheitliches System zur Dokumentation und digitalen Überleitung von Pflegeberichten geschaffen werden, um den Verwaltungsaufwand für Pflegekräften zu verringern und eine schnellere Übertragung von Patienteninformationen zu gewährleisten. Dazu gehört es, die unterschiedlichen Schnittstellen der Pflegeeinrichtungen zu bündeln. Um das Projekt zu verwirklichen, steht die Hochschule Augsburg in engem Austausch mit dem Universitätsklinikum Augsburg, der Altenhilfe der Stadt Augsburg, Awonia-Christian-Dierig-Haus und der Sozialstation Augsburg-Göggingen.

Die Universität Augsburg widmet sich derweil der Konzipierung, Entwicklung und Evaluierung eines data lake. Ziel ist es, relevante Daten für Forschung und Ausbildung zu generieren und diese inter-institutionell austauschbar zu machen. Damit können digitalisierte Forschungs- und Lehrprojekte in der Pflege vorangebracht und realisiert werden, die wiederum bessere Pflege und effektivere Prozesse ermöglichen.

Datenschutz und IT-Sicherheit

Das Thema Datenschutz und IT-Sicherheit spielt in beiden Einrichtungen eine übergeordnete Rolle. Dominik Merli, IT-Sicherheitsexperte und Leiter von HSA_innos – Institut für innovative Sicherheit der Hochschule Augsburg betont: „Gerade im Pflegebereich haben wir es mit hochsensiblen Daten zu tun. Je früher in der Software-Entwicklung die IT-Sicherheit berücksichtigt wird, umso höhere Sicherheitsstandards weist das finale Produkt auf – ein entscheidender Punkt, um das Vertrauen bei der digitalen Unterstützung von Pflege weiter zu steigern“.

Weitere Informationen zu CARE REGIO und Ansprechpartner der

  • Hochschule Augsburg finden Sie hier.
  • Universität Augsburg finden Sie hier.

Das Verbundprojekt CARE REGIO erhielt von Staatsminister Klaus Holetschek einen Förderbescheid über rund 6,1 Millionen Euro. Wesentlich beteiligt sind auch die Universität und Hochschule Augsburg.

„Wir müssen die Pflege zukunftssicher machen. Das ist eine unserer zentralen Aufgaben. Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt, die Anforderungen an den Pflegeberuf nehmen zu. Hier brauchen wir innovative, kluge Lösungen – und das Projekt CARE REGIO setzt genau an dieser Stelle an. Ich unterstütze das Projekt deshalb gerne und freue mich, dass sich die geballte Fachkompetenz in der Region zusammentut, um Schwaben als Leitregion für die Pflege digital zu etablieren und damit auch den Pflegeberuf weiterzuentwickeln“, so Klaus Holetschek, Staatminister für Gesundheit und Pflege, als er am 18. März 2021 an der Hochschule Kempten feierlich den Förderbescheid überreichte.

 

Projektverbund CARE REGIO

Gemeinsam arbeiten die Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm sowie die Universität Augsburg und das Universitätsklinikum Augsburg, um eine digitale Unterstützung für eine moderne Pflege zu entwickeln. Die Leitung und Koordination des in sechs Teilprojekte aufgeteilten Verbundprojektes liegen bei der Hochschule Kempten.

CARE REGIO entwickelte sich im Rahmen des 'Netzwerkes Pflege Digital Bayern' und schloss Phase 1 des Projektes im September 2020 ab. Es wurden bereits bestehende Versorgungsstrukturen analysiert, Experten befragt und konkrete Anwendungsfälle identifiziert. In Phase 2 sollen auf den erarbeiteten Handlungsfeldern aufgebaut und konkrete Maßnahmen für Verbesserungen der Rahmenbedingungen, Prozesse und Technologien in den sechs Teilprojekten implementiert und evaluiert werden.

Beiträge der Hochschule Augsburg und der Universität Augsburg

Der Fokus der Hochschule Augsburg liegt mit dem Universitätsklinikum auf dem gemeinsamen Teilprojekt „Digitalisierung des Pflegeüberleitungsberichtes“. Dabei soll ein einheitliches System zur Dokumentation und digitalen Überleitung von Pflegeberichten geschaffen werden, um den Verwaltungsaufwand für Pflegekräften zu verringern und eine schnellere Übertragung von Patienteninformationen zu gewährleisten. Dazu gehört es, die unterschiedlichen Schnittstellen der Pflegeeinrichtungen zu bündeln. Um das Projekt zu verwirklichen, steht die Hochschule Augsburg in engem Austausch mit dem Universitätsklinikum Augsburg, der Altenhilfe der Stadt Augsburg, Awonia-Christian-Dierig-Haus und der Sozialstation Augsburg-Göggingen.

Die Universität Augsburg widmet sich derweil der Konzipierung, Entwicklung und Evaluierung eines data lake. Ziel ist es, relevante Daten für Forschung und Ausbildung zu generieren und diese inter-institutionell austauschbar zu machen. Damit können digitalisierte Forschungs- und Lehrprojekte in der Pflege vorangebracht und realisiert werden, die wiederum bessere Pflege und effektivere Prozesse ermöglichen.

Datenschutz und IT-Sicherheit

Das Thema Datenschutz und IT-Sicherheit spielt in beiden Einrichtungen eine übergeordnete Rolle. Dominik Merli, IT-Sicherheitsexperte und Leiter von HSA_innos – Institut für innovative Sicherheit der Hochschule Augsburg betont: „Gerade im Pflegebereich haben wir es mit hochsensiblen Daten zu tun. Je früher in der Software-Entwicklung die IT-Sicherheit berücksichtigt wird, umso höhere Sicherheitsstandards weist das finale Produkt auf – ein entscheidender Punkt, um das Vertrauen bei der digitalen Unterstützung von Pflege weiter zu steigern“.

Weitere Informationen zu CARE REGIO und Ansprechpartner der

  • Hochschule Augsburg finden Sie hier.
  • Universität Augsburg finden Sie hier.

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