News Innovation Im Spannungsverhältnis zwischen Dekarbonisierung und Versorgungssicherheit

Aus dem Programm des Technologietransfer-Kongresses. Ein Gastbeitrag von Dr. Karen Möhlenkamp, WTS Group AG.

Ökosteuern, Umlage und CO2 Zertifikate sind an der Tagesordnung, um den Ausstieg aus den fossilen Energien im Kampf gegen die Klimakrise zu beschleunigen. Der Ukraine Krieg und die Angst um unsere Versorgungssicherheit wirken als Katalysator. Ökologische Gegenleistungen werden damit noch schneller rentabel. Parallel werden nichtfinanzielle Kennzahlen eingeführt, die nachhaltiges Wirtschaften messbar und transparent machen sollen. Auf Seite der Unternehmen sind CEOs und Führungskräfte daher gehalten, ihre Strategien, Risiken und Geschäftsmodelle unter Klimaaspekten neu zu bewerten und ihre CO2-Bilanzen zu verbessern. Denn auch Kunden und Investoren setzen bei ihren Entscheidungen zunehmend auf Nachhaltigkeit. Im Jahr 2021 flossen gemäß einer Studie der Investmentgesellschaft Black Rock bereits 120 Milliarden US-Dollar in nachhaltige Investments, die ESG-Kriterien berücksichtigen. Im gleichen Umfang wurden Mittel aus anderen Bereichen abgezogen.

Eingesparte Emissionen werden so zunehmend zum Wettbewerbsfaktor der Zukunft. Nicht zuletzt deshalb nehmen mittlerweile rund 12.000 Unternehmen weltweit am Carbon Disclosure Project (CDP) teil und veröffentlichen transparent ihre Umweltdaten, wie etwa den Ausstoß von Treibhausgasen oder den Wasserverbrauch. Gemäß einer Studie der Beratungsgesellschaft Roland Berger drohen Unternehmen, die nicht gegensteuern, in Zukunft Gewinneinbußen von bis zu 50 Prozent.  Doch die bevorstehenden Herausforderungen in Punkto nachhaltiges Wirtschaften und Versorgungssicherheit sind immens. Der Transformationsprozess von Industrie und Wirtschaft steht erst am Anfang. Alleine für Deutschland beziffert das Ifo-Institut die Kosten der Energiewende bis 2050 auf bis zu 3.000 Milliarden Euro. Das entspräche rund 2,5 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik bis zur Mitte des Jahrhunderts.  

Hinweis: Dr. Karen Möhlenkamp wird zu diesem Thema auf dem kommenden Technologietransfer-Kongress einen Impulsvortrag halten.

Dabei wird folgende Fragestellung im Vordergrund stehen: Wie kann also der Balanceakt gelingen, das Weltklima zu stabilisieren und von Öl-, Gas- und Kohleimporten unabhängig zu werden, ohne gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen negativ zu beeinflussen?  

Der Vortrag vermittelt umfassende Einblicke in die aktuellen Entwicklungen auf nationaler sowie supranationaler Ebene und soll Orientierung geben.

Aus dem Programm des Technologietransfer-Kongresses. Ein Gastbeitrag von Dr. Karen Möhlenkamp, WTS Group AG.

Ökosteuern, Umlage und CO2 Zertifikate sind an der Tagesordnung, um den Ausstieg aus den fossilen Energien im Kampf gegen die Klimakrise zu beschleunigen. Der Ukraine Krieg und die Angst um unsere Versorgungssicherheit wirken als Katalysator. Ökologische Gegenleistungen werden damit noch schneller rentabel. Parallel werden nichtfinanzielle Kennzahlen eingeführt, die nachhaltiges Wirtschaften messbar und transparent machen sollen. Auf Seite der Unternehmen sind CEOs und Führungskräfte daher gehalten, ihre Strategien, Risiken und Geschäftsmodelle unter Klimaaspekten neu zu bewerten und ihre CO2-Bilanzen zu verbessern. Denn auch Kunden und Investoren setzen bei ihren Entscheidungen zunehmend auf Nachhaltigkeit. Im Jahr 2021 flossen gemäß einer Studie der Investmentgesellschaft Black Rock bereits 120 Milliarden US-Dollar in nachhaltige Investments, die ESG-Kriterien berücksichtigen. Im gleichen Umfang wurden Mittel aus anderen Bereichen abgezogen.

Eingesparte Emissionen werden so zunehmend zum Wettbewerbsfaktor der Zukunft. Nicht zuletzt deshalb nehmen mittlerweile rund 12.000 Unternehmen weltweit am Carbon Disclosure Project (CDP) teil und veröffentlichen transparent ihre Umweltdaten, wie etwa den Ausstoß von Treibhausgasen oder den Wasserverbrauch. Gemäß einer Studie der Beratungsgesellschaft Roland Berger drohen Unternehmen, die nicht gegensteuern, in Zukunft Gewinneinbußen von bis zu 50 Prozent.  Doch die bevorstehenden Herausforderungen in Punkto nachhaltiges Wirtschaften und Versorgungssicherheit sind immens. Der Transformationsprozess von Industrie und Wirtschaft steht erst am Anfang. Alleine für Deutschland beziffert das Ifo-Institut die Kosten der Energiewende bis 2050 auf bis zu 3.000 Milliarden Euro. Das entspräche rund 2,5 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik bis zur Mitte des Jahrhunderts.  

Hinweis: Dr. Karen Möhlenkamp wird zu diesem Thema auf dem kommenden Technologietransfer-Kongress einen Impulsvortrag halten.

Dabei wird folgende Fragestellung im Vordergrund stehen: Wie kann also der Balanceakt gelingen, das Weltklima zu stabilisieren und von Öl-, Gas- und Kohleimporten unabhängig zu werden, ohne gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen negativ zu beeinflussen?  

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