News Nachhaltiges Wirtschaften Grüne Wege aus der Coronakrise: Nachhaltige Masken made in A³

Eine Krise kann nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance für Veränderung sein. So bietet auch die durch die COVID-19 Pandemie ausgelöste Krise für Unternehmen die Möglichkeit, neue Wege zu gehen und das eigene wirtschaftliche Handeln nachhaltiger zu gestalten. Die Weichen dafür können schon jetzt gestellt werden. Dieses Potential hat auch die Modebranche erkannt, die besonders von den Auswirkungen der Coronakrise betroffen ist. Aufgrund der bundesweiten Maskenpflicht sowie den Versorgungsengpässen von medizinischer Schutzkleidung, haben Bekleidungshersteller aus der Region beschlossen, ihr Angebot durch Gesichtsmasken zu erweitern, allerdings nachhaltig produziert.

Die Coronakrise stellt die Modebranche in den vergangenen Wochen vor große Herausforderungen. Die Produktion musste teilweise gestoppt werden, weil die Geschäfte im Einzelhandel geschlossen wurden. Deshalb bleiben viele Bekleidungshersteller momentan auf ihren produzierten Waren sitzen. Nun stellen einige Betriebe ihre Produktion kurzer Hand auf die Herstellung von Gesichtsmasken um, denn die Nachfrage nach diesen Produkten ist spätestens seit dem Beschluss der bundesweiten Maskenpflicht groß.

Masken sind Mangelware

Gleichzeitig ist das Angebot an hochwertigen Atemmasken in Deutschland sehr knapp. Besonders die wirkungsvollen „Filtering Face Pieces“ (FFP), die medizinische Einrichtungen dringend für die Behandlung von Corona-Patienten benötigen, sind zur Mangelware geworden. Damit die Bevölkerung nicht mit dem Medizinbereich um diesen speziellen Mundschutz konkurriert, wird zunehmend auf den Verkauf von waschbaren und somit wiederverwendbaren Gesichtsmasken aus Stoff gesetzt.

Regionale Produzenten setzen auf nachhaltige Materialien für Schutzmasken

Der Bekleidungshersteller ERVY produziert seit über 70 Jahren Turnanzüge und andere Sportbekleidung in Bobingen. Aufgrund der COVID-19 Pandemie entschied sich das Unternehmen im März, die Produktion auf waschbare Mund-Nasen-Masken und andere im medizinischen und öffentlichen Bereich nachgefragte Arbeitskleidung (OP-Kittel, Hauben, Overalls etc.) umzustellen. Täglich fertigt das Unternehmen zwischen 800 und 1.000 Gesichtsmasken, die es in vier verschiedenen Größen (Kinder, S, M, L) und unterschiedlichen Farben gibt. Bei der Herstellung der Masken setzt ERVY auf Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit: Die benötigten Materialien stellt eine Weberei, die auf Textilien für den medizinischen Einsatz spezialisiert ist, bereit. Der Stoff besteht zum Teil aus Holzfasern und damit aus nachwachsenden Rohstoffen, die eine geringe Menge an Frischwasser in der Herstellung verbrauchen. Außerdem sind die Materialien frei von jeglichen Schadstoffen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von ERVY unter http://www.ervy.de/.

Auch das Unternehmen TRICO aus Augsburg, das eigentlich Krawatten, Tücher und Schals herstellt, hat sich aufgrund der Versorgungsengpässe entschlossen, wiederverwendbare Gesichtsmasken zu produzieren. Die Masken bestehen aus zum Großteil aus nachhaltiger Baumwolle und wurden vom Deutschen Institut für Nachhaltigkeit und Ökonomie zertifiziert. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von TRICO unter folgendem Link https://www.trico.de/de/.

Das Öko-Label Degree Clothing aus Augsburg, das im Jahr 2018 den Nachhaltigkeitspreis der Stadt Augsburg in der Kategorie „Nachhaltiges Wirtschaften“ gewann, bietet nun ebenfalls fair produzierte Gesichtsmasken an. Die schwarzen Masken werden aus organischer Bio-Baumwolle hergestellt und sind wiederverwendbar. Damit möchte die Modemarke nicht nur zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus beitragen, sondern auch die Arbeitsplätze sowie die Auftragslage für die Hersteller in Portugal sichern. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Fashion Labels unter https://degreeclothing.de/tag/masken/.

Nachhaltige Masken stellt auch das Augsburger Mode-Startup Heaters her, das eigentlich ökologisch faire Streetwear produziert. Die Nase-Mund-Masken bestehen aus festgewebter Baumwolle, können gewaschen und somit wiederverwendet werden und sind als zertifiziertes Naturprodukt umweltfreundlich. Zusätzlich sind die Gesichtsmasken größenverstellbar und es gibt ein Extrafach für spezielle Schutzfilter wie FFP2/FFP3. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link https://atem-mundschutz.de/.

Eine Krise kann nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance für Veränderung sein. So bietet auch die durch die COVID-19 Pandemie ausgelöste Krise für Unternehmen die Möglichkeit, neue Wege zu gehen und das eigene wirtschaftliche Handeln nachhaltiger zu gestalten. Die Weichen dafür können schon jetzt gestellt werden. Dieses Potential hat auch die Modebranche erkannt, die besonders von den Auswirkungen der Coronakrise betroffen ist. Aufgrund der bundesweiten Maskenpflicht sowie den Versorgungsengpässen von medizinischer Schutzkleidung, haben Bekleidungshersteller aus der Region beschlossen, ihr Angebot durch Gesichtsmasken zu erweitern, allerdings nachhaltig produziert.

Die Coronakrise stellt die Modebranche in den vergangenen Wochen vor große Herausforderungen. Die Produktion musste teilweise gestoppt werden, weil die Geschäfte im Einzelhandel geschlossen wurden. Deshalb bleiben viele Bekleidungshersteller momentan auf ihren produzierten Waren sitzen. Nun stellen einige Betriebe ihre Produktion kurzer Hand auf die Herstellung von Gesichtsmasken um, denn die Nachfrage nach diesen Produkten ist spätestens seit dem Beschluss der bundesweiten Maskenpflicht groß.

Masken sind Mangelware

Gleichzeitig ist das Angebot an hochwertigen Atemmasken in Deutschland sehr knapp. Besonders die wirkungsvollen „Filtering Face Pieces“ (FFP), die medizinische Einrichtungen dringend für die Behandlung von Corona-Patienten benötigen, sind zur Mangelware geworden. Damit die Bevölkerung nicht mit dem Medizinbereich um diesen speziellen Mundschutz konkurriert, wird zunehmend auf den Verkauf von waschbaren und somit wiederverwendbaren Gesichtsmasken aus Stoff gesetzt.

Regionale Produzenten setzen auf nachhaltige Materialien für Schutzmasken

Der Bekleidungshersteller ERVY produziert seit über 70 Jahren Turnanzüge und andere Sportbekleidung in Bobingen. Aufgrund der COVID-19 Pandemie entschied sich das Unternehmen im März, die Produktion auf waschbare Mund-Nasen-Masken und andere im medizinischen und öffentlichen Bereich nachgefragte Arbeitskleidung (OP-Kittel, Hauben, Overalls etc.) umzustellen. Täglich fertigt das Unternehmen zwischen 800 und 1.000 Gesichtsmasken, die es in vier verschiedenen Größen (Kinder, S, M, L) und unterschiedlichen Farben gibt. Bei der Herstellung der Masken setzt ERVY auf Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit: Die benötigten Materialien stellt eine Weberei, die auf Textilien für den medizinischen Einsatz spezialisiert ist, bereit. Der Stoff besteht zum Teil aus Holzfasern und damit aus nachwachsenden Rohstoffen, die eine geringe Menge an Frischwasser in der Herstellung verbrauchen. Außerdem sind die Materialien frei von jeglichen Schadstoffen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von ERVY unter http://www.ervy.de/.

Auch das Unternehmen TRICO aus Augsburg, das eigentlich Krawatten, Tücher und Schals herstellt, hat sich aufgrund der Versorgungsengpässe entschlossen, wiederverwendbare Gesichtsmasken zu produzieren. Die Masken bestehen aus zum Großteil aus nachhaltiger Baumwolle und wurden vom Deutschen Institut für Nachhaltigkeit und Ökonomie zertifiziert. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von TRICO unter folgendem Link https://www.trico.de/de/.

Das Öko-Label Degree Clothing aus Augsburg, das im Jahr 2018 den Nachhaltigkeitspreis der Stadt Augsburg in der Kategorie „Nachhaltiges Wirtschaften“ gewann, bietet nun ebenfalls fair produzierte Gesichtsmasken an. Die schwarzen Masken werden aus organischer Bio-Baumwolle hergestellt und sind wiederverwendbar. Damit möchte die Modemarke nicht nur zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus beitragen, sondern auch die Arbeitsplätze sowie die Auftragslage für die Hersteller in Portugal sichern. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Fashion Labels unter https://degreeclothing.de/tag/masken/.

Nachhaltige Masken stellt auch das Augsburger Mode-Startup Heaters her, das eigentlich ökologisch faire Streetwear produziert. Die Nase-Mund-Masken bestehen aus festgewebter Baumwolle, können gewaschen und somit wiederverwendet werden und sind als zertifiziertes Naturprodukt umweltfreundlich. Zusätzlich sind die Gesichtsmasken größenverstellbar und es gibt ein Extrafach für spezielle Schutzfilter wie FFP2/FFP3. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link https://atem-mundschutz.de/.

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