News Nachhaltiges Wirtschaften KUMAS-Leitprojekte 2021

Um Innovationen für den aktiven Umweltschutz für jedermann sichtbar zu machen und zu fördern, zeichnet KUMAS e. V. seit 1998 innovative Verfahren, Produkte, Dienstleistungen, Anlagen, Entwicklungen oder Forschungsergebnisse, die in besonderem Maße Umweltkompetenz ausstrahlen, aus.

Die ausgezeichneten Leitprojekte werden öffentlichkeitswirksam ein Jahr lang in den Medien, auf der Internetseite des KUMAS-UMWELTNETZWERKS im Rahmen der KUMAS-Fachkongresse, Messeauftritten und den Netzwerkveranstaltungen präsentiert.

Im Jahr 2021 wurden folgende drei Projekte als KUMAS-Leitprojekte ausgezeichnet:

Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030

eza! Service GmbH, Kempten

Mit dem Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030 wird die Region zum Vorreiter beim Thema Klimaschutz. Die teilnehmenden Unternehmen, Kommunen und Institutionen verpflichten sich, freiwillig bis spätestens zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen zunächst die eigenen CO2-Emissionen durch mehr Energieeffizienz und den stärkeren Einsatz von erneuerbaren Energien vor Ort. Unvermeidbare Restemissionen werden durch die Förderung hochwertiger Projekte zur CO2-Einsparung in der Region, aber auch im Ausland kompensiert.

Entwicklung und Validierung eines wasserbasierten Schmierstoffs für Getriebeanwendungen

Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau (FZG) der TU München

Konventionelle Getriebeschmierstoffe bestehen meist aus fossil-basierten Ölen, sind nicht umweltverträglich und in brandkritischen Bereichen häufig bedenklich. Aus nachwachsenden Rohstoffen lassen sich jedoch Polymere in Pulverform gewinnen, die unter Zugabe von Wasser und Additiven als Schmierstoff verwendet werden können. Auf diese Weise wurde bereits ein marktgängiger Kühlschmierstoff für die Metallbearbeitung entwickelt. Mittels dieses Prinzips wird nicht nur CO2 gespart, sondern eine neuartige, umweltverträgliche und nachhaltige Schmierstofftechnologie für Getriebeanwendungen entwickelt. 

Einsparung von Energie, Wasser und weiteren Ressourcen durch die Anpassung von Kernprozessen

BSH Hausgeräte GmbH, Dillingen

Bei der Produktion von Geschirrspülern war in der Vergangenheit ein hoher Energie- und Frischwassereinsatz für die Herstellung von Bauteilen notwendig. Verantwortlich dafür waren die notwendigen Wasch- und Passivieranlagen. Durch die Optimierung von Kernprozessen, wie dem Schweißverfahren sowie die Umstellung auf einen biologisch abbaubaren Schmierstoff konnte der Passivier- und Waschprozess komplett entfallen. Der Entfall dieser Prozesse führte zu einer erheblichen Reduktion des Strom- und Gasverbrauchs, der zudem mit einer signifikanten CO2-Einsparung einhergeht. Zusätzlich konnte der Frischwasserbedarf  und die Menge an Schadstoffeinträgen in das Abwasser deutlich reduziert werden.

Ausstellung im HSA_transmitter

Gezeigt werden die „Offiziellen Leitprojekte 2021“ vom 21. Dezember 2021 bis zum 12. Januar 2022 an der Hochschule Augsburg im HSA_transmitter – wo Wissen weiterwächst. Der Innovationsraum der Hochschule Augsburg an der Haunstetter Straße 27 ermöglicht durch seine großen Schaufenster eine Besichtigung der Ausstellung „von außen”.

www.hs-augsburg.de/HSA-transfer/KUMAS-Umweltpreis-2021-Offizielle-Leitprojekte-erzaehlen-Erfolgsgeschichte.

 

Alle KUMAS-Leitprojekte finden Sie hier.

Um Innovationen für den aktiven Umweltschutz für jedermann sichtbar zu machen und zu fördern, zeichnet KUMAS e. V. seit 1998 innovative Verfahren, Produkte, Dienstleistungen, Anlagen, Entwicklungen oder Forschungsergebnisse, die in besonderem Maße Umweltkompetenz ausstrahlen, aus.

Die ausgezeichneten Leitprojekte werden öffentlichkeitswirksam ein Jahr lang in den Medien, auf der Internetseite des KUMAS-UMWELTNETZWERKS im Rahmen der KUMAS-Fachkongresse, Messeauftritten und den Netzwerkveranstaltungen präsentiert.

Im Jahr 2021 wurden folgende drei Projekte als KUMAS-Leitprojekte ausgezeichnet:

Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030

eza! Service GmbH, Kempten

Mit dem Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030 wird die Region zum Vorreiter beim Thema Klimaschutz. Die teilnehmenden Unternehmen, Kommunen und Institutionen verpflichten sich, freiwillig bis spätestens zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen zunächst die eigenen CO2-Emissionen durch mehr Energieeffizienz und den stärkeren Einsatz von erneuerbaren Energien vor Ort. Unvermeidbare Restemissionen werden durch die Förderung hochwertiger Projekte zur CO2-Einsparung in der Region, aber auch im Ausland kompensiert.

Entwicklung und Validierung eines wasserbasierten Schmierstoffs für Getriebeanwendungen

Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau (FZG) der TU München

Konventionelle Getriebeschmierstoffe bestehen meist aus fossil-basierten Ölen, sind nicht umweltverträglich und in brandkritischen Bereichen häufig bedenklich. Aus nachwachsenden Rohstoffen lassen sich jedoch Polymere in Pulverform gewinnen, die unter Zugabe von Wasser und Additiven als Schmierstoff verwendet werden können. Auf diese Weise wurde bereits ein marktgängiger Kühlschmierstoff für die Metallbearbeitung entwickelt. Mittels dieses Prinzips wird nicht nur CO2 gespart, sondern eine neuartige, umweltverträgliche und nachhaltige Schmierstofftechnologie für Getriebeanwendungen entwickelt. 

Einsparung von Energie, Wasser und weiteren Ressourcen durch die Anpassung von Kernprozessen

BSH Hausgeräte GmbH, Dillingen

Bei der Produktion von Geschirrspülern war in der Vergangenheit ein hoher Energie- und Frischwassereinsatz für die Herstellung von Bauteilen notwendig. Verantwortlich dafür waren die notwendigen Wasch- und Passivieranlagen. Durch die Optimierung von Kernprozessen, wie dem Schweißverfahren sowie die Umstellung auf einen biologisch abbaubaren Schmierstoff konnte der Passivier- und Waschprozess komplett entfallen. Der Entfall dieser Prozesse führte zu einer erheblichen Reduktion des Strom- und Gasverbrauchs, der zudem mit einer signifikanten CO2-Einsparung einhergeht. Zusätzlich konnte der Frischwasserbedarf  und die Menge an Schadstoffeinträgen in das Abwasser deutlich reduziert werden.

Ausstellung im HSA_transmitter

Gezeigt werden die „Offiziellen Leitprojekte 2021“ vom 21. Dezember 2021 bis zum 12. Januar 2022 an der Hochschule Augsburg im HSA_transmitter – wo Wissen weiterwächst. Der Innovationsraum der Hochschule Augsburg an der Haunstetter Straße 27 ermöglicht durch seine großen Schaufenster eine Besichtigung der Ausstellung „von außen”.

www.hs-augsburg.de/HSA-transfer/KUMAS-Umweltpreis-2021-Offizielle-Leitprojekte-erzaehlen-Erfolgsgeschichte.

 

Alle KUMAS-Leitprojekte finden Sie hier.

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