News Immobilien Medaillen für den Denkmalschutz

Die Denkmalpflege hat im Wirtschaftsraum Augsburg einen besonders hohen Stellenwert. Im Juli 2020 wurde bekannt, dass gleich drei der maximal 30 Medaillen im Denkmalschutz in den Landkreis Augsburg gehen. Diese werden jährlich bayernweit vergeben. Die Preisträger machten sich besonders verdient in den Bereichen Archäologie, Bodendenkmalpflege und Renovierung. Seit 1978 verleiht das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst diese außergewöhnliche Ehrung bayernweit an Personen oder Vereinigungen, die sich herausragende Verdienste erworben haben. Sei es im Bereich Denkmalschutz, der Sanierung von Baudenkmälern. Oder auch im Bereich der Erforschung, bzw. Rettung von Bodendenkmälern.

Historie mit heutigen Ansprüchen vereinen

Der sensible Umgang mit den Zeugnissen der Vergangenheit wurde als vorbildlich gewürdigt. Ihre Arbeiten zeigten, wie gut es gelingen kann, Historisches zu bewahren und gleichzeitig mit unseren heutigen Ansprüchen in Einklang zu bringen. Eine Person wurde für die Sanierung eines Objektes, einem ehemaligen Pfarrhaus in Ustersbach, ausgezeichnet. Die anderen erhielten die Denkmalschutzmedaille für besondere Verdienste in der Archäologie und Bodendenkmalpflege. Mit der Instandsetzung des ehemaligen Pfarrhofs konnte eine Bau- und Handwerkstradition erhalten werden, die heute nicht mehr viele Menschen beherrschen. "Damit haben Sie nicht nur einen elementaren Beitrag zum Gemeinwohl, sondern auch zur Aufarbeitung der Geschichte im Augsburger Land geleistet, für die ich mich auch persönlich sehr interessiere", resümierte Landrat Martin Sailer.

Region Augsburg im Denkmalschutz breit aufgestellt

Kunstminister Sibler betonte im Rahmen der Preisverleihung, dass Denkmäler wertvolle Zeugen unserer Vergangenheit seien. Mittels dieser könnten wir auf ganz besondere Weise in unsere Geschichte eintauchen. Daher seien diese auch ein prägendes Element unserer Identität. Sie sind zudem Teil des charakteristischen Erscheinungsbildes von Kultur- und Naturraum. Das kulturelle Erbe wird erhalten und bleibt vor allem lebendig. Im Wirtschaftsraum Augsburg kommt dem Thema eine besondere Bedeutung zu. Die lange Geschichte Augsburgs spiegelt sich im heutigen Denkmalbestand wider, mit zahlreichen Gebäuden, Einzelbaudenkmälern und Denkmalensembles. Die Bodendenkmäler sind die Zeugnisse der frühesten Besiedlung und verweisen auf die Bedeutung als römische Provinzhauptstadt.

Weitere Expertisen aus A³

Regionale Akteure haben eine besondere Expertise im Bereich Denkmalschutz aufgebaut, wie zum Beispiel Dierig. Binnen weniger Jahre verwandelte das Unternehmen eine Industriebrache im Augsburger Textilviertel zum heute attraktiven SchlachthofQuartier. Dort haben sich vor allem gastronomische Betriebe angesiedelt. Und wo einst die Produktionshallen einer Kerzenfabrik mitten in der Stadt Augsburg standen, hat KLAUS Wohnbau die Brücke zwischen Früher und Heute geschlagen. Mit dem Projekt „MOZART Wohnen am Dom“ blieb die Kontinuität des urbanen Blocks bewahrt. Die neue Bebauung ist eigenständig erkennbar und fügt sich zugleich ein. Höchste Rücksicht wurde dabei auf die archäologischen Denkmäler genommen. Die dort vorhandene Strahlenkranzmadonna wurde zum Beispiel saniert und identitätsstiftend in die neue Fassade integriert.

Weitere Informationen zur Denkmalschutzmedaille 2020: Link

Die Denkmalpflege hat im Wirtschaftsraum Augsburg einen besonders hohen Stellenwert. Im Juli 2020 wurde bekannt, dass gleich drei der maximal 30 Medaillen im Denkmalschutz in den Landkreis Augsburg gehen. Diese werden jährlich bayernweit vergeben. Die Preisträger machten sich besonders verdient in den Bereichen Archäologie, Bodendenkmalpflege und Renovierung. Seit 1978 verleiht das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst diese außergewöhnliche Ehrung bayernweit an Personen oder Vereinigungen, die sich herausragende Verdienste erworben haben. Sei es im Bereich Denkmalschutz, der Sanierung von Baudenkmälern. Oder auch im Bereich der Erforschung, bzw. Rettung von Bodendenkmälern.

Historie mit heutigen Ansprüchen vereinen

Der sensible Umgang mit den Zeugnissen der Vergangenheit wurde als vorbildlich gewürdigt. Ihre Arbeiten zeigten, wie gut es gelingen kann, Historisches zu bewahren und gleichzeitig mit unseren heutigen Ansprüchen in Einklang zu bringen. Eine Person wurde für die Sanierung eines Objektes, einem ehemaligen Pfarrhaus in Ustersbach, ausgezeichnet. Die anderen erhielten die Denkmalschutzmedaille für besondere Verdienste in der Archäologie und Bodendenkmalpflege. Mit der Instandsetzung des ehemaligen Pfarrhofs konnte eine Bau- und Handwerkstradition erhalten werden, die heute nicht mehr viele Menschen beherrschen. "Damit haben Sie nicht nur einen elementaren Beitrag zum Gemeinwohl, sondern auch zur Aufarbeitung der Geschichte im Augsburger Land geleistet, für die ich mich auch persönlich sehr interessiere", resümierte Landrat Martin Sailer.

Region Augsburg im Denkmalschutz breit aufgestellt

Kunstminister Sibler betonte im Rahmen der Preisverleihung, dass Denkmäler wertvolle Zeugen unserer Vergangenheit seien. Mittels dieser könnten wir auf ganz besondere Weise in unsere Geschichte eintauchen. Daher seien diese auch ein prägendes Element unserer Identität. Sie sind zudem Teil des charakteristischen Erscheinungsbildes von Kultur- und Naturraum. Das kulturelle Erbe wird erhalten und bleibt vor allem lebendig. Im Wirtschaftsraum Augsburg kommt dem Thema eine besondere Bedeutung zu. Die lange Geschichte Augsburgs spiegelt sich im heutigen Denkmalbestand wider, mit zahlreichen Gebäuden, Einzelbaudenkmälern und Denkmalensembles. Die Bodendenkmäler sind die Zeugnisse der frühesten Besiedlung und verweisen auf die Bedeutung als römische Provinzhauptstadt.

Weitere Expertisen aus A³

Regionale Akteure haben eine besondere Expertise im Bereich Denkmalschutz aufgebaut, wie zum Beispiel Dierig. Binnen weniger Jahre verwandelte das Unternehmen eine Industriebrache im Augsburger Textilviertel zum heute attraktiven SchlachthofQuartier. Dort haben sich vor allem gastronomische Betriebe angesiedelt. Und wo einst die Produktionshallen einer Kerzenfabrik mitten in der Stadt Augsburg standen, hat KLAUS Wohnbau die Brücke zwischen Früher und Heute geschlagen. Mit dem Projekt „MOZART Wohnen am Dom“ blieb die Kontinuität des urbanen Blocks bewahrt. Die neue Bebauung ist eigenständig erkennbar und fügt sich zugleich ein. Höchste Rücksicht wurde dabei auf die archäologischen Denkmäler genommen. Die dort vorhandene Strahlenkranzmadonna wurde zum Beispiel saniert und identitätsstiftend in die neue Fassade integriert.

Weitere Informationen zur Denkmalschutzmedaille 2020: Link

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