News Fachkräfte Neuer Job, anderes Land – so gehts.

Rund 130 Teilnehmer kamen am 24.10.2019 zur Veranstaltung der Fachkräfte Initiative Wirtschaftsraum Augsburg in die Fan-Kneipe des FC Augsburg an der WWK-Arena. Anhand von regionalen Praxisbeispielen aus Handwerk, Industrie und Gesundheitswirtschaft wurden die Herausforderungen und Chancen der Rekrutierung und Integration von internationalen Fachkräften in Unternehmen aufgezeigt. Auch der FC Augsburg gab einen spannenden Einblick in die Willkommenskultur des Vereins.
Neben dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der Agentur für Arbeit Augsburg sowie der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH sind die Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK) und die Handwerkskammer für Schwaben (HWK) Partner der Fachkräfte Initiative Wirtschaftsraum Augsburg und ein wichtiger Ansprechpartner für Unternehmen beim Thema Fachkräftesicherung. Dazu gehört auch die Unterstützung bei der Gewinnung von internationalen Fachkräften.

Wie lassen sich internationalen Fachkräfte gewinnen?

Eine wichtige Rolle spielt auch die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit. Die ZAV ist der Profi für den internationalen Arbeitsmarkt und die Vermittlung von Fachkräften aus dem Ausland. Manfred Jäger, Vorsitzender der Geschäftsführung der ZAV, berichtet in seinem Vortrag, dass in Deutschland jedes Jahr 140.000 Fachkräfte fehlen und dies auch in Zukunft nicht weniger werden wird. Dieser Bedarf kann weder aus dem Inland noch aus der EU gedeckt werden. Beim Virtuellen Welcome Center der ZAV gehen jährlich rund 150.000 Anfragen ausländischer Fachkräfte mit Interesse an einer Arbeitsaufnahme in Deutschland ein. Ein guter Weg sind hier Kooperationsvereinbarungen mit Drittstatten wie z. B. mit Mexiko zum Thema Pflege.

Auch die Willkommenskultur spielt eine wichtige Rolle

Einen Einblick in die Willkommenskultur im Nachwuchsleistungszentrum des FC Augsburg gab Roy Stapelfeld, kaufmännischer Leiter. Er berichtete, dass der Verein, wie auch die Unterhemen, im Wettbewerb mit anderen Vereinen um die besten Talente steht. Bei der Betreuung der ausländischen Talente, welche er am Beispiel des Spielers Kevin Danso erläuterte, legt der Verein auf fünf Schwerpunkte Wert: Unterbringung, Schule/Ausbildung, Sprache, soziale Integration und die fußballerischen Ausbildung. Diese Themen kann man gut auf Unternehmen übertragen, die internationale Fachkräfte einstellen.

Beispiele aus der Unternehmenspraxis

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit praktischen Tipps von Unternehmen. So hat bspw. Ramona Meinzer, Geschäftsführerin der AUMÜLLER AUMATIC GmbH, hat auf einen Tipp von Frau Koller-Knedlik hin, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Augsburg, die Frauen ihrer syrischen Mitarbeiter angesprochen und daraufhin zwei eingestellt. Matthew Robinson, Head of Technology der International School Augsburg (ISA), berichtete, dass die Familien, die aus dem Ausland hierher kommen, vor großen Herausforderungen stehen. Die Schule unterstützt sie hierbei mit Informationen sowie Musik- und Sportangeboten und unter anderem auch mit Sprachkursen für die Eltern. Durch das weltweit anerkannte Programm der Schule können die Schüler und Schülerinnen jederzeit in einem anderen Land an das Programm anknüpfen und mit dem Abschluss überall studieren.

Erfolgsgeschichten aus dem Wirtschaftsraum Augsburg

Petar Petrovic, Anerkennungspraktikant für Gesundheits- und Krankenpflege am Universitätsklinikum Augsburg, kam über einen privaten Kontakt zum Universitätsklinikum und wurde sowohl beim notwendigen Deutschkurs, als auch bei der Beantragung des Anerkennungsverfahrens vom Klinikum intensiv unterstützt. Er befindet sich gerade mitten in der Qualifizierung und wird voraussichtlich Ende nächsten Jahres seine Urkunde erhalten und künftig als anerkannte Fachkraft am Universitätsklinikum und in ganz Deutschland arbeiten können. Begeistert vom Potential internationaler Fachkräfte ist auch Robert Helmreich, Geschäftsführer der Elektro Ludwig GmbH in Augsburg. 60 Prozent seiner rund 30 Mitarbeiter sind aus dem Ausland oder haben Migrationshintergrund. Das Unternehmen will weiter expandieren und braucht weitere Fachkräfte, die Helmreich in Zusammenarbeit mit der HWK finden möchten.

Rund 130 Teilnehmer kamen am 24.10.2019 zur Veranstaltung der Fachkräfte Initiative Wirtschaftsraum Augsburg in die Fan-Kneipe des FC Augsburg an der WWK-Arena. Anhand von regionalen Praxisbeispielen aus Handwerk, Industrie und Gesundheitswirtschaft wurden die Herausforderungen und Chancen der Rekrutierung und Integration von internationalen Fachkräften in Unternehmen aufgezeigt. Auch der FC Augsburg gab einen spannenden Einblick in die Willkommenskultur des Vereins.
Neben dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der Agentur für Arbeit Augsburg sowie der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH sind die Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK) und die Handwerkskammer für Schwaben (HWK) Partner der Fachkräfte Initiative Wirtschaftsraum Augsburg und ein wichtiger Ansprechpartner für Unternehmen beim Thema Fachkräftesicherung. Dazu gehört auch die Unterstützung bei der Gewinnung von internationalen Fachkräften.

Wie lassen sich internationalen Fachkräfte gewinnen?

Eine wichtige Rolle spielt auch die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit. Die ZAV ist der Profi für den internationalen Arbeitsmarkt und die Vermittlung von Fachkräften aus dem Ausland. Manfred Jäger, Vorsitzender der Geschäftsführung der ZAV, berichtet in seinem Vortrag, dass in Deutschland jedes Jahr 140.000 Fachkräfte fehlen und dies auch in Zukunft nicht weniger werden wird. Dieser Bedarf kann weder aus dem Inland noch aus der EU gedeckt werden. Beim Virtuellen Welcome Center der ZAV gehen jährlich rund 150.000 Anfragen ausländischer Fachkräfte mit Interesse an einer Arbeitsaufnahme in Deutschland ein. Ein guter Weg sind hier Kooperationsvereinbarungen mit Drittstatten wie z. B. mit Mexiko zum Thema Pflege.

Auch die Willkommenskultur spielt eine wichtige Rolle

Einen Einblick in die Willkommenskultur im Nachwuchsleistungszentrum des FC Augsburg gab Roy Stapelfeld, kaufmännischer Leiter. Er berichtete, dass der Verein, wie auch die Unterhemen, im Wettbewerb mit anderen Vereinen um die besten Talente steht. Bei der Betreuung der ausländischen Talente, welche er am Beispiel des Spielers Kevin Danso erläuterte, legt der Verein auf fünf Schwerpunkte Wert: Unterbringung, Schule/Ausbildung, Sprache, soziale Integration und die fußballerischen Ausbildung. Diese Themen kann man gut auf Unternehmen übertragen, die internationale Fachkräfte einstellen.

Beispiele aus der Unternehmenspraxis

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit praktischen Tipps von Unternehmen. So hat bspw. Ramona Meinzer, Geschäftsführerin der AUMÜLLER AUMATIC GmbH, hat auf einen Tipp von Frau Koller-Knedlik hin, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Augsburg, die Frauen ihrer syrischen Mitarbeiter angesprochen und daraufhin zwei eingestellt. Matthew Robinson, Head of Technology der International School Augsburg (ISA), berichtete, dass die Familien, die aus dem Ausland hierher kommen, vor großen Herausforderungen stehen. Die Schule unterstützt sie hierbei mit Informationen sowie Musik- und Sportangeboten und unter anderem auch mit Sprachkursen für die Eltern. Durch das weltweit anerkannte Programm der Schule können die Schüler und Schülerinnen jederzeit in einem anderen Land an das Programm anknüpfen und mit dem Abschluss überall studieren.

Erfolgsgeschichten aus dem Wirtschaftsraum Augsburg

Petar Petrovic, Anerkennungspraktikant für Gesundheits- und Krankenpflege am Universitätsklinikum Augsburg, kam über einen privaten Kontakt zum Universitätsklinikum und wurde sowohl beim notwendigen Deutschkurs, als auch bei der Beantragung des Anerkennungsverfahrens vom Klinikum intensiv unterstützt. Er befindet sich gerade mitten in der Qualifizierung und wird voraussichtlich Ende nächsten Jahres seine Urkunde erhalten und künftig als anerkannte Fachkraft am Universitätsklinikum und in ganz Deutschland arbeiten können. Begeistert vom Potential internationaler Fachkräfte ist auch Robert Helmreich, Geschäftsführer der Elektro Ludwig GmbH in Augsburg. 60 Prozent seiner rund 30 Mitarbeiter sind aus dem Ausland oder haben Migrationshintergrund. Das Unternehmen will weiter expandieren und braucht weitere Fachkräfte, die Helmreich in Zusammenarbeit mit der HWK finden möchten.

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