News Immobilien Popup Konzept nun auch für Wohnen

Auf PopUp Store folgt popup living. Zwei Gründer aus Augsburg wollen Flächen besser nutzen und neuen Wohnraum schaffen. Die Macher von popup living lehnen sich dabei an das Konzept der PopUp Stores an, das regen Zuspruch in Augsburg findet.

Die Idee dahinter ist: Innerstädtische gewerbliche Leerstände werden umgenutzt, mit Wohn-Modulen ausgestattet und anschließend weitervermietet. So werden Innenstädte belebt und der Druck vom überhitzen Wohnungsmarkt genommen. Der stetige Zuzug in Städte und Ballungsräume führt zu einer Verknappung des verfügbaren Wohnraums. Dies trifft besonders Personen, die nur für kurze Zeit wohnen möchten, wie Digital Nomads oder Studierende. Die Idee von popup living soll hier Abhilfe schaffen.

Schon kleine Flächen genügen

Die bisherige Strategie für die Zwischennutzung von Leerständen bestand darin, mittels sogenannter PopUp Stores ungenutzten Raum für einen bestimmten Zeitraum für gewerbliche Nutzungen zur Verfügung zu stellen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Designkaufhaus „Zwischenzeit“ in der Annastraße in Augsburg. Als nächstes präsentieren dort im November/Dezember 15 junge Unternehmer aus Augsburg und der Region regionale bzw. fair produzierte Produkte.

Leere Flächen können jedoch mit popup living auch für Wohnen nutzbar gemacht werden, wie dieses Beispiel zeigt. "Unser Wohnmodul beinhaltet alle Aspekte, die zu einer Wohnung dazugehören auf kompaktem Raum. Dieses setzen wir in die ehemaligen Geschäfte, statten sie mit Badezimmern aus, designen die Communitybereiche und lassen so Wohnräume entstehen. Der modulare Aufbau ermöglicht, das Modul in verschiedensten Flächen aufzustellen und innerhalb kürzester Zeit zu montieren", so die Gründer Philipp Linsmeier und Stefan Kapfer.

Die Wohnfläche besteht aus einzelnen Modulen, die sich jeweils in drei Bereiche teilen: Einer multifunktionalen Wand, einem großen Schreibtisch und einem Bett. Auf kleinstem Raum wird so eine voll eingerichtete Wohnung geschaffen - mit Schrank, Bett, Couch und Arbeitsplatz. Die Küche und Sanitäreinheiten befinden sich in der gemeinschaftlichen community area und werden von je 3 Bewohnern geteilt. In das Konzept fließen auch Ansätze von Micro-Living ein, was einen modernen Lebensstil auf kleinstem Raum meint.

Chancen des Wandels nutzen

Nachdem sich das Konsumverhalten in Deutschland immer stärker vom stationären Einzelhandel zum internetbasierten Handel wandelt, fällt es Städten schwer, die so entstehenden Freiräume mit neuem Leben zu füllen. Mit dem Konzept von popup living soll urbaner Wohnraum dort geschaffen werden, wo er – ggf. auch nur kurzfristig – benötigt wird. Eine unkonventionelle Lösung, die jedoch einige Zielgruppen anspricht. „Alleine wohnen – gemeinsam leben“ lautet daher das Motto, das in eine Nische geht und nah dran ist am Bedarf junger Menschen.

 

Auf PopUp Store folgt popup living. Zwei Gründer aus Augsburg wollen Flächen besser nutzen und neuen Wohnraum schaffen. Die Macher von popup living lehnen sich dabei an das Konzept der PopUp Stores an, das regen Zuspruch in Augsburg findet.

Die Idee dahinter ist: Innerstädtische gewerbliche Leerstände werden umgenutzt, mit Wohn-Modulen ausgestattet und anschließend weitervermietet. So werden Innenstädte belebt und der Druck vom überhitzen Wohnungsmarkt genommen. Der stetige Zuzug in Städte und Ballungsräume führt zu einer Verknappung des verfügbaren Wohnraums. Dies trifft besonders Personen, die nur für kurze Zeit wohnen möchten, wie Digital Nomads oder Studierende. Die Idee von popup living soll hier Abhilfe schaffen.

Schon kleine Flächen genügen

Die bisherige Strategie für die Zwischennutzung von Leerständen bestand darin, mittels sogenannter PopUp Stores ungenutzten Raum für einen bestimmten Zeitraum für gewerbliche Nutzungen zur Verfügung zu stellen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Designkaufhaus „Zwischenzeit“ in der Annastraße in Augsburg. Als nächstes präsentieren dort im November/Dezember 15 junge Unternehmer aus Augsburg und der Region regionale bzw. fair produzierte Produkte.

Leere Flächen können jedoch mit popup living auch für Wohnen nutzbar gemacht werden, wie dieses Beispiel zeigt. "Unser Wohnmodul beinhaltet alle Aspekte, die zu einer Wohnung dazugehören auf kompaktem Raum. Dieses setzen wir in die ehemaligen Geschäfte, statten sie mit Badezimmern aus, designen die Communitybereiche und lassen so Wohnräume entstehen. Der modulare Aufbau ermöglicht, das Modul in verschiedensten Flächen aufzustellen und innerhalb kürzester Zeit zu montieren", so die Gründer Philipp Linsmeier und Stefan Kapfer.

Die Wohnfläche besteht aus einzelnen Modulen, die sich jeweils in drei Bereiche teilen: Einer multifunktionalen Wand, einem großen Schreibtisch und einem Bett. Auf kleinstem Raum wird so eine voll eingerichtete Wohnung geschaffen - mit Schrank, Bett, Couch und Arbeitsplatz. Die Küche und Sanitäreinheiten befinden sich in der gemeinschaftlichen community area und werden von je 3 Bewohnern geteilt. In das Konzept fließen auch Ansätze von Micro-Living ein, was einen modernen Lebensstil auf kleinstem Raum meint.

Chancen des Wandels nutzen

Nachdem sich das Konsumverhalten in Deutschland immer stärker vom stationären Einzelhandel zum internetbasierten Handel wandelt, fällt es Städten schwer, die so entstehenden Freiräume mit neuem Leben zu füllen. Mit dem Konzept von popup living soll urbaner Wohnraum dort geschaffen werden, wo er – ggf. auch nur kurzfristig – benötigt wird. Eine unkonventionelle Lösung, die jedoch einige Zielgruppen anspricht. „Alleine wohnen – gemeinsam leben“ lautet daher das Motto, das in eine Nische geht und nah dran ist am Bedarf junger Menschen.

 

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