Pressemitteilung 09.12.19 A³ Wirtschaftsdialog bei Schöffel in Schwabmünchen

Wie kann eine Nachhaltigkeitsstrategie für Unternehmen entwickelt und kommuniziert werden? Was bedeutet nachhaltiges Human Resource Management? Diese und weitere Fragen standen am 4. Dezember beim A³ Wirtschaftsdialog „Tradition und Zukunft – Wie Nachhaltigkeit als Wert das Unternehmen Schöffel prägt“ im Fokus.

Gastgeber der Veranstaltung war die Schöffel Sportbekleidung GmbH in Schwabmünchen. Mit einer über 215-jährigen Tradition lebt das Familienunternehmen zeitlose Werte und betrachtet für eine starke Zukunftsausrichtung die Welt aus den Augen der kommenden Generation. Damit untrennbar verbunden: Nachhaltigkeit im Unternehmen. Das Thema wird als Unternehmenssäule seit vielen Jahren vorangetrieben und ist fest in allen Unternehmensprozessen verankert.

Einblicke in Service Factory und Development Center

Rund 50 Gäste fanden sich zur Unternehmensführung durch die Service Factory und das Development Center des Familienbetriebs ein. Die Service Factory mit eigener Reparatur-Werkstatt und Näherei ist in ihrer Art einmalig in Europa und wichtiger Teil der Nachhaltigkeitsstrategie: Kleidung wird repariert und wieder voll einsatzfähig an den Kunden zurückgeschickt. Im Sinne der Nachhaltigkeit wird die Lebensdauer der Kleidung durch diesen Service verlängert. Waren, die nicht repariert werden können, werden einem Second Life-Prozess zugeführt.
Einblicke in die Entwicklung der Kleidung wurde den TeilnehmerInnen im Development Center gewährt. Bekleidungstechniker, Designer und Produktmanager arbeiten zeitgleich an bis zu vier Kollektionen. Auch hier wird auf sehr nachhaltige und teils recycelte Materialien geachtet.

Generationenauftrag verpflichtet zu Nachhaltigkeit

Anschließend folgte die Begrüßung durch Andreas Thiel, Geschäftsführer der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, Martin Sailer, Landrat des Landkreises Augsburg, und Lorenz Müller, 1. Bürgermeister der Stadt Schwabmünchen sowie den Gastgeber Peter Schöffel, geschäftsführender Gesellschafter der Schöffel Sportbekleidung GmbH in siebter Generation. Gerade der Generationenauftrag verpflichte den Familienbetrieb nachhaltig zu agieren, so Schöffel. Um Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit einander näher zu bringen, benötige es eine klare Strategie und langfristig gesteckte Ziele. Das Thema Nachhaltigkeit betreffe das gesamte Unternehmen. Dementsprechend müsse an alle Mitarbeiter kommuniziert werden, was das Unternehmen unter Nachhaltigkeit versteht. Die MitarbeiterInnen sieht er als das wichtigste „Gut“ des Unternehmens.

Auch die achte Generation war mit Johanna Schöffel vertreten. Sie berichtete von den Anfängen des Unternehmens, von den wegweisenden Entscheidungen ihres Großvaters und was hinter dem Namen Schöffel steht. Drei Workshops ermöglichten vertiefte Einblicke, wie das Thema Nachhaltigkeit einzelne Unternehmensbereiche bei Schöffel durchdringt.

Strategisch in Richtung Nachhaltigkeit

Adele Kolos, Corporate Responsibility Manager bei Schöffel, berichtete im Workshop „Erstellung einer Nachhaltigkeitsstrategie“ vom Entwicklungsprozess einer das gesamte Unternehmen durchdringenden Strategie. Es sei wichtig, dass das Thema in der Führungsebene angesiedelt sei – nur so könnten alle Bereiche erreicht werden. Grundlage sei Kommunikation. Ohne zu informieren, zu vernetzen und für das Thema zu sensibilisieren, sei Nachhaltigkeit nicht möglich.

Kunde im Mittelpunkt

Katrin Lörch, PR-Referentin, berichtete im Workshop „Ursprung und Zukunft – eine Positionierung zwischen beständigen Werten und wegweisenden Visionen“ über die Kommunikation des Unternehmens. Letztlich stehe bei Schöffel immer der Kunde im Mittelpunkt. Nachhaltigkeit sei bei Schöffel nicht das primär kommunizierte Thema. Dennoch liege es in der DNA des Familienbetriebs und sei als Basis des gesamten Unternehmens zu verstehen. Schöffel verstehe Nachhaltigkeit nicht als Trendthema, sondern agiere hier aus Überzeugung. Dementsprechend sei Nachhaltigkeit in der Kommunikation nach innen und außen ein fortlaufender Prozess.

Mitarbeiter individuell unterstützen

Am Thementisch „Nachhaltiges Human Resource Management“ gab die Personalleiterin Hildrun Brendler einen Einblick in die Personalführung bei Schöffel. Persönliche Eignung stehe bei Schöffel über der fachlichen, so Brendler. Man sei sich der oft sehr individuellen fachlichen und persönlichen Kompetenzen und Stärken, aber auch Schwächen eines Mitarbeiters bewusst. Großes Anliegen sei daher, die richtigen MitarbeiterInnen an den richtigen Positionen im Unternehmen zu wissen. In regelmäßigen Abständen werden Mitarbeitergespräche geführt. Zudem wird großer Wert auf Ehrlichkeit gelegt. Auch die persönlichen Lebensumstände der MitarbeiterInnen nehme man ernst, notfalls mit Anpassung der Arbeitsbedingungen.

Beim abschließenden Get-together konnten sich die TeilnehmerInnen persönlich mit den Referentinnen austauschen und auch das Netzwerken kam selbstverständlich nicht zu kurz.

 

Wie kann eine Nachhaltigkeitsstrategie für Unternehmen entwickelt und kommuniziert werden? Was bedeutet nachhaltiges Human Resource Management? Diese und weitere Fragen standen am 4. Dezember beim A³ Wirtschaftsdialog „Tradition und Zukunft – Wie Nachhaltigkeit als Wert das Unternehmen Schöffel prägt“ im Fokus.

Gastgeber der Veranstaltung war die Schöffel Sportbekleidung GmbH in Schwabmünchen. Mit einer über 215-jährigen Tradition lebt das Familienunternehmen zeitlose Werte und betrachtet für eine starke Zukunftsausrichtung die Welt aus den Augen der kommenden Generation. Damit untrennbar verbunden: Nachhaltigkeit im Unternehmen. Das Thema wird als Unternehmenssäule seit vielen Jahren vorangetrieben und ist fest in allen Unternehmensprozessen verankert.

Einblicke in Service Factory und Development Center

Rund 50 Gäste fanden sich zur Unternehmensführung durch die Service Factory und das Development Center des Familienbetriebs ein. Die Service Factory mit eigener Reparatur-Werkstatt und Näherei ist in ihrer Art einmalig in Europa und wichtiger Teil der Nachhaltigkeitsstrategie: Kleidung wird repariert und wieder voll einsatzfähig an den Kunden zurückgeschickt. Im Sinne der Nachhaltigkeit wird die Lebensdauer der Kleidung durch diesen Service verlängert. Waren, die nicht repariert werden können, werden einem Second Life-Prozess zugeführt.
Einblicke in die Entwicklung der Kleidung wurde den TeilnehmerInnen im Development Center gewährt. Bekleidungstechniker, Designer und Produktmanager arbeiten zeitgleich an bis zu vier Kollektionen. Auch hier wird auf sehr nachhaltige und teils recycelte Materialien geachtet.

Generationenauftrag verpflichtet zu Nachhaltigkeit

Anschließend folgte die Begrüßung durch Andreas Thiel, Geschäftsführer der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, Martin Sailer, Landrat des Landkreises Augsburg, und Lorenz Müller, 1. Bürgermeister der Stadt Schwabmünchen sowie den Gastgeber Peter Schöffel, geschäftsführender Gesellschafter der Schöffel Sportbekleidung GmbH in siebter Generation. Gerade der Generationenauftrag verpflichte den Familienbetrieb nachhaltig zu agieren, so Schöffel. Um Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit einander näher zu bringen, benötige es eine klare Strategie und langfristig gesteckte Ziele. Das Thema Nachhaltigkeit betreffe das gesamte Unternehmen. Dementsprechend müsse an alle Mitarbeiter kommuniziert werden, was das Unternehmen unter Nachhaltigkeit versteht. Die MitarbeiterInnen sieht er als das wichtigste „Gut“ des Unternehmens.

Auch die achte Generation war mit Johanna Schöffel vertreten. Sie berichtete von den Anfängen des Unternehmens, von den wegweisenden Entscheidungen ihres Großvaters und was hinter dem Namen Schöffel steht. Drei Workshops ermöglichten vertiefte Einblicke, wie das Thema Nachhaltigkeit einzelne Unternehmensbereiche bei Schöffel durchdringt.

Strategisch in Richtung Nachhaltigkeit

Adele Kolos, Corporate Responsibility Manager bei Schöffel, berichtete im Workshop „Erstellung einer Nachhaltigkeitsstrategie“ vom Entwicklungsprozess einer das gesamte Unternehmen durchdringenden Strategie. Es sei wichtig, dass das Thema in der Führungsebene angesiedelt sei – nur so könnten alle Bereiche erreicht werden. Grundlage sei Kommunikation. Ohne zu informieren, zu vernetzen und für das Thema zu sensibilisieren, sei Nachhaltigkeit nicht möglich.

Kunde im Mittelpunkt

Katrin Lörch, PR-Referentin, berichtete im Workshop „Ursprung und Zukunft – eine Positionierung zwischen beständigen Werten und wegweisenden Visionen“ über die Kommunikation des Unternehmens. Letztlich stehe bei Schöffel immer der Kunde im Mittelpunkt. Nachhaltigkeit sei bei Schöffel nicht das primär kommunizierte Thema. Dennoch liege es in der DNA des Familienbetriebs und sei als Basis des gesamten Unternehmens zu verstehen. Schöffel verstehe Nachhaltigkeit nicht als Trendthema, sondern agiere hier aus Überzeugung. Dementsprechend sei Nachhaltigkeit in der Kommunikation nach innen und außen ein fortlaufender Prozess.

Mitarbeiter individuell unterstützen

Am Thementisch „Nachhaltiges Human Resource Management“ gab die Personalleiterin Hildrun Brendler einen Einblick in die Personalführung bei Schöffel. Persönliche Eignung stehe bei Schöffel über der fachlichen, so Brendler. Man sei sich der oft sehr individuellen fachlichen und persönlichen Kompetenzen und Stärken, aber auch Schwächen eines Mitarbeiters bewusst. Großes Anliegen sei daher, die richtigen MitarbeiterInnen an den richtigen Positionen im Unternehmen zu wissen. In regelmäßigen Abständen werden Mitarbeitergespräche geführt. Zudem wird großer Wert auf Ehrlichkeit gelegt. Auch die persönlichen Lebensumstände der MitarbeiterInnen nehme man ernst, notfalls mit Anpassung der Arbeitsbedingungen.

Beim abschließenden Get-together konnten sich die TeilnehmerInnen persönlich mit den Referentinnen austauschen und auch das Netzwerken kam selbstverständlich nicht zu kurz.

 

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