Pressemitteilung 29.11.19 Nachhaltig wachsen: Wie sieht die Zukunft der Industrie im Wirtschaftsraum Augsburg aus?

Wie kann die Zukunft der Industrie am Standort Augsburg aussehen? Welche Rolle spielt nachhaltiges Wirtschaften dabei? Und wie gehen Unternehmen, Netzwerke und Forschung vor Ort mit aktuellen Herausforderungen um? Diese und weitere Fragen wurden im Rahmen des 3. Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³ diskutiert.

Von Luft- und Raumfahrt und Faserverbundtechnologie über Informations- und Kommunikationstechnologie bis hin zu Umwelttechnik und Mechatronik: Die Wirtschaftsstruktur der Region A³ ist seit jeher stark durch produzierende Unternehmen geprägt. Doch auch vor der Industrie machen große Herausforderungen wie Digitalisierung, Ressourcen- und Energieeffizienz, Klimaschutz und globaler Wettbewerb nicht Halt. Wie kann die Zukunft der Industrie am Standort Augsburg aussehen? Ein wichtiger Aspekt kann und sollte auf der Suche nach Antworten nicht außenvorgelassen werden: Nachhaltigkeit. Strategien für eine nachhaltige Industrie am Standort Augsburg finden: Dieses Ziel stand im Mittelpunkt des inzwischen 3. Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³.

Angeregte Podiumsdiskussion mit Vertretern der regionalen Wirtschaft

Eva Weber, 2. Bürgermeisterin und Wirtschafts- und Finanzreferentin der Stadt Augsburg, begrüßte über 100 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf dem 3. Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³. Die Keynote mit dem Titel „Nachhaltigkeit in produzierenden Unternehmen – Verantwortung und Chance zugleich!“ hielt Prof. Dr. Dr. Christian Berg. Er ging auf die soziale Verantwortung von Unternehmen ein und zeigte auf, wie sich die Sicht auf dieses Thema in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt hat – weg von der Einstellung, die unternehmerische Verantwortung läge allein darin, Profit zu machen. Denn zunehmend werden planetar die Belastungsgrenzen überschritten, die Sekundär-Rohstoffquote ist verhältnismäßig gering. Klimawandel, Artensterben, soziale Ungleichheit und viele weitere Faktoren sind die Folge. Dabei sei Nachhaltigkeit eine riesige Chance für die Wirtschaft. Der Wille und die Notwendigkeit, ressourcenschonend zu handeln, mache Unternehmen innovativ. In diesem Zusammenhang stellte Prof. Dr. Dr. Berg auch die Frage, ob die Wirtschaft bisweilen nicht sogar mutiger sei als die Politik. Sein Fazit: Unternehmen müssen (noch) nachhaltiger werden – aus Verantwortung heraus, aber auch, um eigene Potenziale zu adressieren.

An Thementischen erarbeiteten die Teilnehmer jeweils drei Vorschläge für eine nachhaltige Industrie mit Fokus auf Handlungsmöglichkeiten auf der kommunalen Ebene. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit der eigenen Produkte, nachhaltigere Vergabekriterien, ganzheitliche Bildungsansätze und nachhaltigere Unternehmen besser zu fördern – diese vier Vorschläge stellen nur einen Auszug der im Anschluss präsentierten Ergebnisse dar, die dann im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Vertretern von Grenzebach Maschinenbau, Schöffel Sportbekleidung, Faurecia Clean Mobility, Bernd Siegmund und MAN Energy Solutions diskutiert wurden. Das Fazit aus Sicht der Augsburger Stadtverwaltung zog Reiner Erben, Referent für Umwelt, Nachhaltigkeit und Migration: Schon heute gebe es in der Region Augsburg tiefgreifende Strukturen, die nachhaltige Prozesse fördern und stärken. Vieles werde bereits umgesetzt, doch es gebe auch noch viel zu tun. Sein Dank ging an die Teilnehmer des 3. Nachhaltigkeitstags Wirtschaft A³: Sie seien für diesen Wandel wichtige Botschafter.
Hauptsponsor Stadtwerke Augsburg

Der 3. Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³ wurde von der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH im Auftrag des Wirtschaftsreferates und des Umweltreferates organisiert. Hauptsponsor des Events waren die Stadtwerke Augsburg. Wie auch in den vergangenen beiden Jahren war der Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³ eingebettet in die Wochen der Nachhaltigkeit. Diese finden noch bis zum 4. Dezember in der Region A³ statt und bündeln unterschiedliche Events verschiedener Veranstalter rund um das Thema Nachhaltigkeit. www.nachhaltigkeitswochen-A3.de

Mehr zum Keynote-Speaker

Prof. Dr. Dr. Christian Berg engagiert sich in verschiedenen Funktionen und Rollen seit fast 20 Jahren für das Thema Nachhaltigkeit: Er verfügt über Erfahrungen in der Wirtschaft und war u.a. als Chief Sustainability Architect bei SAP sowie als Honorar- und Gastprofessor an verschiedenen Universitäten tätig. Als assoziiertes Mitglied im Club of Rome setzt er sich auch in der Zivilgesellschaft für Nachhaltigkeit ein.

Wie kann die Zukunft der Industrie am Standort Augsburg aussehen? Welche Rolle spielt nachhaltiges Wirtschaften dabei? Und wie gehen Unternehmen, Netzwerke und Forschung vor Ort mit aktuellen Herausforderungen um? Diese und weitere Fragen wurden im Rahmen des 3. Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³ diskutiert.

Von Luft- und Raumfahrt und Faserverbundtechnologie über Informations- und Kommunikationstechnologie bis hin zu Umwelttechnik und Mechatronik: Die Wirtschaftsstruktur der Region A³ ist seit jeher stark durch produzierende Unternehmen geprägt. Doch auch vor der Industrie machen große Herausforderungen wie Digitalisierung, Ressourcen- und Energieeffizienz, Klimaschutz und globaler Wettbewerb nicht Halt. Wie kann die Zukunft der Industrie am Standort Augsburg aussehen? Ein wichtiger Aspekt kann und sollte auf der Suche nach Antworten nicht außenvorgelassen werden: Nachhaltigkeit. Strategien für eine nachhaltige Industrie am Standort Augsburg finden: Dieses Ziel stand im Mittelpunkt des inzwischen 3. Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³.

Angeregte Podiumsdiskussion mit Vertretern der regionalen Wirtschaft

Eva Weber, 2. Bürgermeisterin und Wirtschafts- und Finanzreferentin der Stadt Augsburg, begrüßte über 100 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf dem 3. Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³. Die Keynote mit dem Titel „Nachhaltigkeit in produzierenden Unternehmen – Verantwortung und Chance zugleich!“ hielt Prof. Dr. Dr. Christian Berg. Er ging auf die soziale Verantwortung von Unternehmen ein und zeigte auf, wie sich die Sicht auf dieses Thema in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt hat – weg von der Einstellung, die unternehmerische Verantwortung läge allein darin, Profit zu machen. Denn zunehmend werden planetar die Belastungsgrenzen überschritten, die Sekundär-Rohstoffquote ist verhältnismäßig gering. Klimawandel, Artensterben, soziale Ungleichheit und viele weitere Faktoren sind die Folge. Dabei sei Nachhaltigkeit eine riesige Chance für die Wirtschaft. Der Wille und die Notwendigkeit, ressourcenschonend zu handeln, mache Unternehmen innovativ. In diesem Zusammenhang stellte Prof. Dr. Dr. Berg auch die Frage, ob die Wirtschaft bisweilen nicht sogar mutiger sei als die Politik. Sein Fazit: Unternehmen müssen (noch) nachhaltiger werden – aus Verantwortung heraus, aber auch, um eigene Potenziale zu adressieren.

An Thementischen erarbeiteten die Teilnehmer jeweils drei Vorschläge für eine nachhaltige Industrie mit Fokus auf Handlungsmöglichkeiten auf der kommunalen Ebene. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit der eigenen Produkte, nachhaltigere Vergabekriterien, ganzheitliche Bildungsansätze und nachhaltigere Unternehmen besser zu fördern – diese vier Vorschläge stellen nur einen Auszug der im Anschluss präsentierten Ergebnisse dar, die dann im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Vertretern von Grenzebach Maschinenbau, Schöffel Sportbekleidung, Faurecia Clean Mobility, Bernd Siegmund und MAN Energy Solutions diskutiert wurden. Das Fazit aus Sicht der Augsburger Stadtverwaltung zog Reiner Erben, Referent für Umwelt, Nachhaltigkeit und Migration: Schon heute gebe es in der Region Augsburg tiefgreifende Strukturen, die nachhaltige Prozesse fördern und stärken. Vieles werde bereits umgesetzt, doch es gebe auch noch viel zu tun. Sein Dank ging an die Teilnehmer des 3. Nachhaltigkeitstags Wirtschaft A³: Sie seien für diesen Wandel wichtige Botschafter.
Hauptsponsor Stadtwerke Augsburg

Der 3. Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³ wurde von der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH im Auftrag des Wirtschaftsreferates und des Umweltreferates organisiert. Hauptsponsor des Events waren die Stadtwerke Augsburg. Wie auch in den vergangenen beiden Jahren war der Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³ eingebettet in die Wochen der Nachhaltigkeit. Diese finden noch bis zum 4. Dezember in der Region A³ statt und bündeln unterschiedliche Events verschiedener Veranstalter rund um das Thema Nachhaltigkeit. www.nachhaltigkeitswochen-A3.de

Mehr zum Keynote-Speaker

Prof. Dr. Dr. Christian Berg engagiert sich in verschiedenen Funktionen und Rollen seit fast 20 Jahren für das Thema Nachhaltigkeit: Er verfügt über Erfahrungen in der Wirtschaft und war u.a. als Chief Sustainability Architect bei SAP sowie als Honorar- und Gastprofessor an verschiedenen Universitäten tätig. Als assoziiertes Mitglied im Club of Rome setzt er sich auch in der Zivilgesellschaft für Nachhaltigkeit ein.

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