News Innovation Steuerliche Förderung für Forschung in Unternehmen

In Deutschland gibt es nun ein einfaches Verfahren, um Forschungsaktivitäten von Unternehmen finanziell zu fördern. Durch das Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung werden Forschungsaktivitäten unterstützt – unabhängig von Größe, Branche oder Rechtsform des Unternehmens

Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung

Um die Forschungsaktivitäten insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen zu steigern und damit den Investitionsstandort Deutschland zu stärken, werden Anreize geschaffen, in Forschung und Entwicklung zu investieren. In Deutschland können steuerpflichtige Unternehmen durch das Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung (FZulG; BGBl I S. 2763), unabhängig von Branche, Rechtsform und Größe, steuerlich begünstigt werden. Dies wurde durch jahrelange und vielfältige Verbands- und Lobbyarbeit, unter anderem durch den Bundesverband der Technologiezentren, ermöglicht. 

Wer hat einen Förderanspruch?

Unabhängig von Rechtsform, Branche und Größe haben die Unternehmen Anspruch, die in Deutschland im Sinne des Einkommensteuer- und des Körperschaftsteuergesetzes steuerpflichtig sind, soweit sie Einkünfte nach § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 des Einkommensteuergesetzes erzielen.

Hochschulen, Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind nicht direkt förderfähig. Indirekt profitieren sie jedoch durch Auftragsforschung.

Welche Aktivitäten werden gefördert?

Es werden Neuentwicklungen, Verbesserungen, Produkte und Verfahren und Dienstleistungen gefördert. Begünstigt sind Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, soweit sie der Kategorien Grundlagenforschung, industrielle Forschung oder experimentelle Entwicklung zuzuordnen sind. Für alle Technologien ist eine Förderung möglich.

Wie gestaltet sich die Förderung?

Maximal gefördert werden die Gesamtkosten für F&E bis vier Millionen Euro, davon mit einer Förderquote von 25 Prozent als nicht rückzuzahlenden Zuschuss. Je Unternehmen sind mehrere Projekte zulagenfähig. Die Forschungszulage wird unabhängig vom Geschäftsergebnis ausgezahlt bzw. steuerlich verrechnet.

Folgende Kosten werden gefördert
  • Ausgaben für Fremdaufträge in Forschungs- und Entwicklungsprojekten, also Auftragsforschung (zu 60 Prozent förderfähig).
  • Die Eigenleistungen eines Einzelunternehmers, der in einem begünstigten Forschungsvorhaben selbst aktiv tätig ist. Als förderfähige Aufwendungen können 40 Euro je Arbeitsstunde, die der Einzelunternehmer mit Forschungstätigkeiten beschäftigt ist, angesetzt werden bei maximal 40 Arbeitsstunden pro Woche.
  • Lohnkosten inkl. Lohnnebenkosten für Mitarbeiter, die an Forschungs- und Entwicklungs-Projekten arbeiten, jeweils für den Anteil ihrer Arbeitszeit für Forschungsarbeiten.
So können Unternehmen die Förderung beantragen
  • Schritt 1: Antrag für eine Forschungszulagen-Bescheinigung bei der Bescheinigungsstelle Forschungszulage BSFZ (auch rückwirkend beantragbar)
  • Schritt 2: Antrag für die steuerliche Forschungszulage beim zuständigen Finanzamt mit o.g. Bescheinigung.

Weitere Informationen zur Antragsstellung finden Sie auf dem Webportal der Bescheinigungsstelle Forschungszulage.

In Deutschland gibt es nun ein einfaches Verfahren, um Forschungsaktivitäten von Unternehmen finanziell zu fördern. Durch das Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung werden Forschungsaktivitäten unterstützt – unabhängig von Größe, Branche oder Rechtsform des Unternehmens

Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung

Um die Forschungsaktivitäten insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen zu steigern und damit den Investitionsstandort Deutschland zu stärken, werden Anreize geschaffen, in Forschung und Entwicklung zu investieren. In Deutschland können steuerpflichtige Unternehmen durch das Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung (FZulG; BGBl I S. 2763), unabhängig von Branche, Rechtsform und Größe, steuerlich begünstigt werden. Dies wurde durch jahrelange und vielfältige Verbands- und Lobbyarbeit, unter anderem durch den Bundesverband der Technologiezentren, ermöglicht. 

Wer hat einen Förderanspruch?

Unabhängig von Rechtsform, Branche und Größe haben die Unternehmen Anspruch, die in Deutschland im Sinne des Einkommensteuer- und des Körperschaftsteuergesetzes steuerpflichtig sind, soweit sie Einkünfte nach § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 des Einkommensteuergesetzes erzielen.

Hochschulen, Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind nicht direkt förderfähig. Indirekt profitieren sie jedoch durch Auftragsforschung.

Welche Aktivitäten werden gefördert?

Es werden Neuentwicklungen, Verbesserungen, Produkte und Verfahren und Dienstleistungen gefördert. Begünstigt sind Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, soweit sie der Kategorien Grundlagenforschung, industrielle Forschung oder experimentelle Entwicklung zuzuordnen sind. Für alle Technologien ist eine Förderung möglich.

Wie gestaltet sich die Förderung?

Maximal gefördert werden die Gesamtkosten für F&E bis vier Millionen Euro, davon mit einer Förderquote von 25 Prozent als nicht rückzuzahlenden Zuschuss. Je Unternehmen sind mehrere Projekte zulagenfähig. Die Forschungszulage wird unabhängig vom Geschäftsergebnis ausgezahlt bzw. steuerlich verrechnet.

Folgende Kosten werden gefördert
  • Ausgaben für Fremdaufträge in Forschungs- und Entwicklungsprojekten, also Auftragsforschung (zu 60 Prozent förderfähig).
  • Die Eigenleistungen eines Einzelunternehmers, der in einem begünstigten Forschungsvorhaben selbst aktiv tätig ist. Als förderfähige Aufwendungen können 40 Euro je Arbeitsstunde, die der Einzelunternehmer mit Forschungstätigkeiten beschäftigt ist, angesetzt werden bei maximal 40 Arbeitsstunden pro Woche.
  • Lohnkosten inkl. Lohnnebenkosten für Mitarbeiter, die an Forschungs- und Entwicklungs-Projekten arbeiten, jeweils für den Anteil ihrer Arbeitszeit für Forschungsarbeiten.
So können Unternehmen die Förderung beantragen
  • Schritt 1: Antrag für eine Forschungszulagen-Bescheinigung bei der Bescheinigungsstelle Forschungszulage BSFZ (auch rückwirkend beantragbar)
  • Schritt 2: Antrag für die steuerliche Forschungszulage beim zuständigen Finanzamt mit o.g. Bescheinigung.

Weitere Informationen zur Antragsstellung finden Sie auf dem Webportal der Bescheinigungsstelle Forschungszulage.

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