22. Personalertag der Hochschule Augsburg Studierende analysieren Arbeitgebermarketing und Recruiting von Unternehmen

Präsentation der Ergebnisse des Transferprojekts „Fachkräftesicherung im ländlichen Raum”

Work-Life-Balance steht bei der Generation Z an erster Stelle? Macht der Wunsch nach Flexibilisierung des Arbeitsortes das Büro in Zukunft überflüssig? Wie lassen sich Auszubildende und Fachkräfte überzeugen, wenn der Arbeitsort abseits der Ballungsgebiete liegt und möglicherweise öffentlich nur zeitaufwendig zu erreichen ist? Vor welchen Herausforderungen stehen die Unternehmen in der Region, wenn es gilt, Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden? Welche Potenziale lassen sich aus Sicht der Studierenden beim Recruitingprozess heben?

Antworten auf diese Fragen aus der Perspektive der Wirtschaftswissenschaften, der Sozialen Arbeit und der regionalen Unternehmen zu geben, war Ziel des Transferprojekts „Fachkräftesicherung im ländlichen Raum”. Die Ergebnisse wurden auf dem 22. Personalertag der Fakultät für Wirtschaft am 21.07.2022 rund 100 teilnehmenden Vertreter:innen von regionalen Unternehmen vorgestellt.

Das Transferprojekt „Fachkräftesicherung im ländlichen Raum” wurde im Sommersemester 2022 in Kooperation mit der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH A³ durchgeführt und von HSA_transfer – der Agentur für kooperative Hochschulprojekte im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule” begleitet.

In interdisziplinären Teams haben 30 Studierende der Studiengänge Betriebswirtschaft, International Management und Soziale Arbeit unter der Leitung von Prof. Dr. Erika Regnet, Fakultät für Wirtschaft, und Prof. Dr. Martin Stummbaum, Studiengang Soziale Arbeit, das Personalmarketing von 14 Unternehmen, darunter auch zwei Organisationen der Sozialen Arbeit, in der Region A³ – dazu zählen Augsburg und die Landkreise Aichach-Friedberg und Landkreis Augsburg – analysiert, Best Practices gesammelt und konkret umsetzbare Vorschläge entwickelt.

„Im Projekt analysierten die Studierenden die jeweilige Unternehmenssituation mit ihrer Fachexpertise, sie betrachteten die Unternehmen aber auch aus ihrer 'Bewerber:innenbrille'. Fazit: Unternehmen können auf sich aufmerksam machen und Fachkräfte wie Nachwuchs überzeugen – von der Branche, der Tätigkeit, der Region, dem Unternehmen. Doch sie müssen dies bewusst kommunizieren und authentisch mit Leben füllen. Das Transferprojekt hat uns allen interessante und teilweise überraschende Antworten auf die aktuellen Herausforderungen geliefert,” sagte Prof. Dr. Erika Regnet von der Fakultät für Wirtschaft.

„Es war eine Premiere, die Expertisen aus den Wirtschaftswissenschaften und der Sozialen Arbeit in diesem Transferprojekt zu bündeln. Insbesondere konnten wir damit die Bedarfe von zwei Organisationen der Sozialen Arbeit in der Region bestmöglich aufgreifen. Personalmarketing ist angesichts des Fachkräftemangels in Pflege- und Sozialberufen insbesondere für diese Organisationen ein hochaktuelles Thema. Mit unseren Ergebnissen können wir hierzu wertvolle Impulse geben,” sagte Prof. Martin Stummbaum vom Studiengang Soziale Arbeit.

Auf dem 22. Personalertag zeigten – nach einer Einführung in das Projekt durch Prof. Dr. Erika Regnet und Prof. Dr. Martin Stummbaum – Studierende der einzelnen Projektteams unter anderem, welche Erwartungen der Nachwuchs an den Arbeitgeber hat, wie eine daran angepasste Stellenausschreibung aussehen könnte oder welche Rolle Social Media für die Rekrutierung heute spielt. Häufig muss auch die Suchperspektive erweitert werden: Frauen in Männerdomänen, ältere Arbeitnehmer:innen, Menschen mit Behinderungen, Menschen mit Migrationshintergrund – um nur einige Aspekte zu nennen. Auch eine Unterstützung bei der Integration in Vereine und bei der Wohnungssuche können weitere Erfolgsfaktoren sein.

„Ein herzliches Dankeschön an die Redner:innen und Organisator:innen für die interessanten Vorträge und die gelungene Veranstaltung,” sagte Prof. Dr. Erika Regnet, von der Fakultät für Wirtschaft.

Die Veranstaltungsreihe Personalertag wird am 30. September 2022 fortgesetzt – dann mit dem Thema Diversity.

(Text: Hochschule Augsburg)

Work-Life-Balance steht bei der Generation Z an erster Stelle? Macht der Wunsch nach Flexibilisierung des Arbeitsortes das Büro in Zukunft überflüssig? Wie lassen sich Auszubildende und Fachkräfte überzeugen, wenn der Arbeitsort abseits der Ballungsgebiete liegt und möglicherweise öffentlich nur zeitaufwendig zu erreichen ist? Vor welchen Herausforderungen stehen die Unternehmen in der Region, wenn es gilt, Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden? Welche Potenziale lassen sich aus Sicht der Studierenden beim Recruitingprozess heben?

Antworten auf diese Fragen aus der Perspektive der Wirtschaftswissenschaften, der Sozialen Arbeit und der regionalen Unternehmen zu geben, war Ziel des Transferprojekts „Fachkräftesicherung im ländlichen Raum”. Die Ergebnisse wurden auf dem 22. Personalertag der Fakultät für Wirtschaft am 21.07.2022 rund 100 teilnehmenden Vertreter:innen von regionalen Unternehmen vorgestellt.

Das Transferprojekt „Fachkräftesicherung im ländlichen Raum” wurde im Sommersemester 2022 in Kooperation mit der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH A³ durchgeführt und von HSA_transfer – der Agentur für kooperative Hochschulprojekte im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule” begleitet.

In interdisziplinären Teams haben 30 Studierende der Studiengänge Betriebswirtschaft, International Management und Soziale Arbeit unter der Leitung von Prof. Dr. Erika Regnet, Fakultät für Wirtschaft, und Prof. Dr. Martin Stummbaum, Studiengang Soziale Arbeit, das Personalmarketing von 14 Unternehmen, darunter auch zwei Organisationen der Sozialen Arbeit, in der Region A³ – dazu zählen Augsburg und die Landkreise Aichach-Friedberg und Landkreis Augsburg – analysiert, Best Practices gesammelt und konkret umsetzbare Vorschläge entwickelt.

„Im Projekt analysierten die Studierenden die jeweilige Unternehmenssituation mit ihrer Fachexpertise, sie betrachteten die Unternehmen aber auch aus ihrer 'Bewerber:innenbrille'. Fazit: Unternehmen können auf sich aufmerksam machen und Fachkräfte wie Nachwuchs überzeugen – von der Branche, der Tätigkeit, der Region, dem Unternehmen. Doch sie müssen dies bewusst kommunizieren und authentisch mit Leben füllen. Das Transferprojekt hat uns allen interessante und teilweise überraschende Antworten auf die aktuellen Herausforderungen geliefert,” sagte Prof. Dr. Erika Regnet von der Fakultät für Wirtschaft.

„Es war eine Premiere, die Expertisen aus den Wirtschaftswissenschaften und der Sozialen Arbeit in diesem Transferprojekt zu bündeln. Insbesondere konnten wir damit die Bedarfe von zwei Organisationen der Sozialen Arbeit in der Region bestmöglich aufgreifen. Personalmarketing ist angesichts des Fachkräftemangels in Pflege- und Sozialberufen insbesondere für diese Organisationen ein hochaktuelles Thema. Mit unseren Ergebnissen können wir hierzu wertvolle Impulse geben,” sagte Prof. Martin Stummbaum vom Studiengang Soziale Arbeit.

Auf dem 22. Personalertag zeigten – nach einer Einführung in das Projekt durch Prof. Dr. Erika Regnet und Prof. Dr. Martin Stummbaum – Studierende der einzelnen Projektteams unter anderem, welche Erwartungen der Nachwuchs an den Arbeitgeber hat, wie eine daran angepasste Stellenausschreibung aussehen könnte oder welche Rolle Social Media für die Rekrutierung heute spielt. Häufig muss auch die Suchperspektive erweitert werden: Frauen in Männerdomänen, ältere Arbeitnehmer:innen, Menschen mit Behinderungen, Menschen mit Migrationshintergrund – um nur einige Aspekte zu nennen. Auch eine Unterstützung bei der Integration in Vereine und bei der Wohnungssuche können weitere Erfolgsfaktoren sein.

„Ein herzliches Dankeschön an die Redner:innen und Organisator:innen für die interessanten Vorträge und die gelungene Veranstaltung,” sagte Prof. Dr. Erika Regnet, von der Fakultät für Wirtschaft.

Die Veranstaltungsreihe Personalertag wird am 30. September 2022 fortgesetzt – dann mit dem Thema Diversity.

(Text: Hochschule Augsburg)

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