News Immobilien Umweltfreundliche Hotellerie? Das Naturhotel Wittelsbach macht es vor

Passen Umweltbewusstsein und Hotellerie zusammen? Das Naturhotel Wittelsbach im Landkreis Aichach-Friedberg zeigt, dass das geht. Das Besondere an dem Hotel sind die naturnahe Bauweise sowie die nachhaltigen Bausubstanzen: Das Gebäude besteht zum Großteil aus recyceltem Stahl und Holz aus dem eigenen Forst von Bauherr Umberto Beck-Peccoz. Das außergewöhnliche Konzept soll zeigen, dass Nachhaltigkeit nicht Verzicht bedeutet. Im Gegenteil, die bewusste Verwendung von Naturprodukten kann einen großen Beitrag zu einer erfolgreichen, nachhaltigen Hotellerie leisten.

Das Naturhotel Wittelsbach nimmt eine Vorreiterrolle in der umweltbewussten und ökologischen Hotellerie ein. Mit 24 Zimmern ist es ausschließlich aus naturnahen Materialien wie Holz, Lehmfarben und verschiedenen Recyclingmaterialien gebaut. Dies wurde durch die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB e.V.) zertifiziert. Das Gebäude wurde zur Eröffnung der Landesausstellung „Stadt befreit“ im Landkreis Aichach-Friedberg Ende April 2020 fertiggestellt.

Die Bauherren, Umberto Freiherr von Beck-Peccoz und seine Frau Gwendolyn Freifrau von Beck-Peccoz, sind auch Geschäftsführer der Brauerei Kühbach. Das Familienunternehmen verfügt bereits über Erfahrung im Erwerb und der Entwicklung von Hotels. Ende 2018 entschlossen sich die Unternehmer, das brauereieigene Restaurant Burghof in Oberwittelsbach um ein nachhaltiges Naturhotel zu ergänzen. Das Naturhotel Oberwittelsbach befindet sich inmitten der Forstverwaltung Kühbach, welche seit 1862 im Familienbesitz der Freiherrn von Beck-Peccoz ist.

Der Nachhaltigkeit verschrieben

Für die tragende Konstruktion wurde 100 Prozent Recyclingstahl des Stahlwerks Thüringen verwendet. Der Schrott stammt in erster Linie aus dem 200 Kilometer Radius rund um das Stahlwerk. Da Stahl einer der wenigen Rohstoffe ist, der komplett recycelt werden kann, wird dieser aus Sicht der Bauherren auch in Zukunft eine wichtige Rolle im ökologischen Bauen spielen. Für die Konstruktion wurde Brettsperrholz eines Unternehmens genutzt, das nach dem No-Waste Prinzip produziert.

Hierbei wird der Rohstoff Holz weitgehend klimaneutral und zu 100 Prozent verwertet. Dieser Prozess beginnt bereits bei der schonenden Holzernte. Alle bei der Herstellung anfallenden Nebenprodukte werden vollständig verwertet und in eigenen Biomasse-Heizkraftwerken in grüne Energie umgewandelt oder für die Produktion von Biobrennstoffen genutzt.

Das Dach besteht aus einem ökologisch nachhaltigen Brucha Paneel mit Dämmerkern aus nachwachsenden Rohstoffen. Das Holz dafür stammt aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern und ist unabhängig gemäß den Richtlinien des FSC zertifiziert. Für die ökologische Dämmung wurde Thermo Jute der Firma Thermo Natur gewählt. Diese wird aus den Jutesäcken des Unternehmens Ritter Sport hergestellt, in denen die Kakaobohnen nach Deutschland geliefert werden. So entsteht ein ressourcenschonender und schadstofffreier Dämmstoff mit überzeugenden bauphysikalischen Eigenschaften.

Energetisch durchdacht

Für die Wände wurden sogenannte Fermacell Gipsfaser-Platten verwendet. Diese werden in einem umweltfreundlichen Verfahren ausschließlich auf der Basis von natürlichen Materialien (recyceltes Papier, Gips und Wasser) und ohne zusätzliche Leime hergestellt. Sie sind praktisch emissionsfrei und enthalten keine gesundheitsgefährdenden Stoffe wie z. B. Formaldehyd. Selbst für den Anstrich der Wände wurden ausschließlich ökologische VOLVOX Farben aus Lehm verwendet. Diese sind lösemittelfrei, sie regulieren die Feuchtigkeit und binden Gerüche sowie Schadstoffe. Diese Farben werden vollständig in Deutschland hergestellt.

Bei der Gestaltung und Einrichtung des Hotels wurde in erster Linie auf den Werkstoff Holz gesetzt. So soll ein angenehmes Wohngefühl im Einklang mit der Natur entstehen. Die Böden bestehen weitesgehend aus hochwertigem Eichenparkett. Beim umweltgerechten Designerboden in den Badezimmern wurden weder Chlor noch Weichmacher oder andere Schadstoffe verwendet.

Die energetische Versorgung des Naturhotels erfolgt über eine neue Hackschnitzelanlage, in der Rest- und Schadholz aus der Forstverwaltung Kühbach verwertet werden. Zudem sorgt eine Luft-Wärme Pumpe für die zusätzliche Heiz- und Kühlleistung unserer Deckenheizung. In einem weiteren Schritt ist die Errichtung einer Photovoltaikanlage zur Selbstversorgung geplant.

Passen Umweltbewusstsein und Hotellerie zusammen? Das Naturhotel Wittelsbach im Landkreis Aichach-Friedberg zeigt, dass das geht. Das Besondere an dem Hotel sind die naturnahe Bauweise sowie die nachhaltigen Bausubstanzen: Das Gebäude besteht zum Großteil aus recyceltem Stahl und Holz aus dem eigenen Forst von Bauherr Umberto Beck-Peccoz. Das außergewöhnliche Konzept soll zeigen, dass Nachhaltigkeit nicht Verzicht bedeutet. Im Gegenteil, die bewusste Verwendung von Naturprodukten kann einen großen Beitrag zu einer erfolgreichen, nachhaltigen Hotellerie leisten.

Das Naturhotel Wittelsbach nimmt eine Vorreiterrolle in der umweltbewussten und ökologischen Hotellerie ein. Mit 24 Zimmern ist es ausschließlich aus naturnahen Materialien wie Holz, Lehmfarben und verschiedenen Recyclingmaterialien gebaut. Dies wurde durch die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB e.V.) zertifiziert. Das Gebäude wurde zur Eröffnung der Landesausstellung „Stadt befreit“ im Landkreis Aichach-Friedberg Ende April 2020 fertiggestellt.

Die Bauherren, Umberto Freiherr von Beck-Peccoz und seine Frau Gwendolyn Freifrau von Beck-Peccoz, sind auch Geschäftsführer der Brauerei Kühbach. Das Familienunternehmen verfügt bereits über Erfahrung im Erwerb und der Entwicklung von Hotels. Ende 2018 entschlossen sich die Unternehmer, das brauereieigene Restaurant Burghof in Oberwittelsbach um ein nachhaltiges Naturhotel zu ergänzen. Das Naturhotel Oberwittelsbach befindet sich inmitten der Forstverwaltung Kühbach, welche seit 1862 im Familienbesitz der Freiherrn von Beck-Peccoz ist.

Der Nachhaltigkeit verschrieben

Für die tragende Konstruktion wurde 100 Prozent Recyclingstahl des Stahlwerks Thüringen verwendet. Der Schrott stammt in erster Linie aus dem 200 Kilometer Radius rund um das Stahlwerk. Da Stahl einer der wenigen Rohstoffe ist, der komplett recycelt werden kann, wird dieser aus Sicht der Bauherren auch in Zukunft eine wichtige Rolle im ökologischen Bauen spielen. Für die Konstruktion wurde Brettsperrholz eines Unternehmens genutzt, das nach dem No-Waste Prinzip produziert.

Hierbei wird der Rohstoff Holz weitgehend klimaneutral und zu 100 Prozent verwertet. Dieser Prozess beginnt bereits bei der schonenden Holzernte. Alle bei der Herstellung anfallenden Nebenprodukte werden vollständig verwertet und in eigenen Biomasse-Heizkraftwerken in grüne Energie umgewandelt oder für die Produktion von Biobrennstoffen genutzt.

Das Dach besteht aus einem ökologisch nachhaltigen Brucha Paneel mit Dämmerkern aus nachwachsenden Rohstoffen. Das Holz dafür stammt aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern und ist unabhängig gemäß den Richtlinien des FSC zertifiziert. Für die ökologische Dämmung wurde Thermo Jute der Firma Thermo Natur gewählt. Diese wird aus den Jutesäcken des Unternehmens Ritter Sport hergestellt, in denen die Kakaobohnen nach Deutschland geliefert werden. So entsteht ein ressourcenschonender und schadstofffreier Dämmstoff mit überzeugenden bauphysikalischen Eigenschaften.

Energetisch durchdacht

Für die Wände wurden sogenannte Fermacell Gipsfaser-Platten verwendet. Diese werden in einem umweltfreundlichen Verfahren ausschließlich auf der Basis von natürlichen Materialien (recyceltes Papier, Gips und Wasser) und ohne zusätzliche Leime hergestellt. Sie sind praktisch emissionsfrei und enthalten keine gesundheitsgefährdenden Stoffe wie z. B. Formaldehyd. Selbst für den Anstrich der Wände wurden ausschließlich ökologische VOLVOX Farben aus Lehm verwendet. Diese sind lösemittelfrei, sie regulieren die Feuchtigkeit und binden Gerüche sowie Schadstoffe. Diese Farben werden vollständig in Deutschland hergestellt.

Bei der Gestaltung und Einrichtung des Hotels wurde in erster Linie auf den Werkstoff Holz gesetzt. So soll ein angenehmes Wohngefühl im Einklang mit der Natur entstehen. Die Böden bestehen weitesgehend aus hochwertigem Eichenparkett. Beim umweltgerechten Designerboden in den Badezimmern wurden weder Chlor noch Weichmacher oder andere Schadstoffe verwendet.

Die energetische Versorgung des Naturhotels erfolgt über eine neue Hackschnitzelanlage, in der Rest- und Schadholz aus der Forstverwaltung Kühbach verwertet werden. Zudem sorgt eine Luft-Wärme Pumpe für die zusätzliche Heiz- und Kühlleistung unserer Deckenheizung. In einem weiteren Schritt ist die Errichtung einer Photovoltaikanlage zur Selbstversorgung geplant.

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