News Nachhaltiges Wirtschaften Vielfalt in der Augsburger Innenstadt

Die Stadt Augsburg fördert mit Maßnahmen, wie beispielsweise der Zwischennutzung von Leerständen, eine vitale und belebte Innenstadt.

Die Vermietung sogenannter Pop-up-Stores wird immer beliebter. Darunter wird die kurzfristige und provisorische Nutzung von Verkaufsflächen verstanden, die vorübergehend in leer stehenden Geschäftsräumen stattfindet. Vorteilhaft ist dieses Konzept vor allem deshalb, da es Abwechslung bietet und das Stadtbild ständig verändert. Die Nutzungsmöglichkeiten sind vielfältig, sei es für Ausstellungen, als Werkstatt oder Verkaufsraum. Das Angebot wird von Startups, Unternehmen, der Kultur- und Kreativwirtschaft oder Einzelhändlern gerne genutzt. Wie gut das Konzept der Zwischennutzung funktioniert, zeigen neue Projekte in Augsburg.

Pop-up-Store statt Leerstand

Der Pop-up-Store „Zwischenzeit“ in der Annastraße 16 ist eine Plattform für innovative, kreative Konzepte und Produkte aus Augsburg und der Region geworden. So wurde die Verkaufsfläche beispielsweise dazu verwendet, handgefertigte, ökologische oder fair gehandelte Produkte anzubieten und Ausstellungen zu veranstalten. Auch Innovationen werden gezielt damit gefördert. Zum Beispiel im Herbst 2019, als mit dem Auxelerator für einen Monat ein Think Tank und Schaufenster für innovative Produkte, Services und Konzepte geschaffen wurde.

Zum Sommersemester plant nun die Universität Augsburg in die Räumlichkeiten des Pop-up-Store einzuziehen. Die Idee ist, den Campus in die Innenstadt zu bringen, sie mit Wissen zu füllen und die Arbeit der Universität greifbarer zu machen. Geplant sind Konzerte, Office-Yoga, Seminare, und vieles mehr. Dadurch wird Interessierten die universitäre Lehre nähergebracht und sie erlangen neue Einblicke in die Wissenschaft, wie auch den universitären Alltag. Zusätzlich präsentiert die Universität, die dieses Jahr 50jähriges Jubiläum hat, jeden Samstag unter anderem ihre Forschungsthemen.

Doch eine Zwischennutzung kann auch mehr als nur ein Übergangsprojekt sein. Der Pop-up Store Zwischenzeit fährt die Strategie der Zwischennutzung auf längere Zeit. Denn hier wechseln die Mieter in sehr regelmäßigen Abständen – und das ganz bewusst. Ab Januar 2021 besteht die Möglichkeit für interessierte Labels und Startups sich mit einem Nutzungskonzept zu bewerben. Die Räumlichkeiten werden dabei von der Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung gestellt. Auch an anderen Standorten beleben Pop-up-Stores die Augsburger Innenstadt.

Lieferdienst für Einkäufe

Ende 2019 lief auch das Service-Angebot „Shop & Drop“ an. Dabei bietet „Shop & Drop“ die Möglichkeit, während des Einkaufens Tüten oder Taschen kostenlos an einem Servicepoint in der Innenstadt abzugeben. Zusätzlich können –innerhalb des Stadtgebiets ‒ auf Wunsch die Einkäufe von „Boxbote“, einem Fahrradkurrier aus Augsburg, umweltfreundlich nach Hause geliefert werden. Das zahlt zugleich ein auf das städtische Mobilitätskonzept zur Verringerung der Schadstoffbelastung in der Stadt, von dem auch der innerstädtische Einzelhandel profitieren soll.

Die Stadt Augsburg fördert mit Maßnahmen, wie beispielsweise der Zwischennutzung von Leerständen, eine vitale und belebte Innenstadt.

Die Vermietung sogenannter Pop-up-Stores wird immer beliebter. Darunter wird die kurzfristige und provisorische Nutzung von Verkaufsflächen verstanden, die vorübergehend in leer stehenden Geschäftsräumen stattfindet. Vorteilhaft ist dieses Konzept vor allem deshalb, da es Abwechslung bietet und das Stadtbild ständig verändert. Die Nutzungsmöglichkeiten sind vielfältig, sei es für Ausstellungen, als Werkstatt oder Verkaufsraum. Das Angebot wird von Startups, Unternehmen, der Kultur- und Kreativwirtschaft oder Einzelhändlern gerne genutzt. Wie gut das Konzept der Zwischennutzung funktioniert, zeigen neue Projekte in Augsburg.

Pop-up-Store statt Leerstand

Der Pop-up-Store „Zwischenzeit“ in der Annastraße 16 ist eine Plattform für innovative, kreative Konzepte und Produkte aus Augsburg und der Region geworden. So wurde die Verkaufsfläche beispielsweise dazu verwendet, handgefertigte, ökologische oder fair gehandelte Produkte anzubieten und Ausstellungen zu veranstalten. Auch Innovationen werden gezielt damit gefördert. Zum Beispiel im Herbst 2019, als mit dem Auxelerator für einen Monat ein Think Tank und Schaufenster für innovative Produkte, Services und Konzepte geschaffen wurde.

Zum Sommersemester plant nun die Universität Augsburg in die Räumlichkeiten des Pop-up-Store einzuziehen. Die Idee ist, den Campus in die Innenstadt zu bringen, sie mit Wissen zu füllen und die Arbeit der Universität greifbarer zu machen. Geplant sind Konzerte, Office-Yoga, Seminare, und vieles mehr. Dadurch wird Interessierten die universitäre Lehre nähergebracht und sie erlangen neue Einblicke in die Wissenschaft, wie auch den universitären Alltag. Zusätzlich präsentiert die Universität, die dieses Jahr 50jähriges Jubiläum hat, jeden Samstag unter anderem ihre Forschungsthemen.

Doch eine Zwischennutzung kann auch mehr als nur ein Übergangsprojekt sein. Der Pop-up Store Zwischenzeit fährt die Strategie der Zwischennutzung auf längere Zeit. Denn hier wechseln die Mieter in sehr regelmäßigen Abständen – und das ganz bewusst. Ab Januar 2021 besteht die Möglichkeit für interessierte Labels und Startups sich mit einem Nutzungskonzept zu bewerben. Die Räumlichkeiten werden dabei von der Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung gestellt. Auch an anderen Standorten beleben Pop-up-Stores die Augsburger Innenstadt.

Lieferdienst für Einkäufe

Ende 2019 lief auch das Service-Angebot „Shop & Drop“ an. Dabei bietet „Shop & Drop“ die Möglichkeit, während des Einkaufens Tüten oder Taschen kostenlos an einem Servicepoint in der Innenstadt abzugeben. Zusätzlich können –innerhalb des Stadtgebiets ‒ auf Wunsch die Einkäufe von „Boxbote“, einem Fahrradkurrier aus Augsburg, umweltfreundlich nach Hause geliefert werden. Das zahlt zugleich ein auf das städtische Mobilitätskonzept zur Verringerung der Schadstoffbelastung in der Stadt, von dem auch der innerstädtische Einzelhandel profitieren soll.

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