News Nachhaltiges Wirtschaften Studierende helfen Unternehmen beim (Abfall) Sparen: Wie Unternehmen durch Kunststoffrecycling sparen können

Eines der wohl wichtigsten Themen in der aktuellen Nachhaltigkeitsdiskussion ist Plastikabfall. Auch bei Unternehmen fallen zahlreiche Plastikabfälle in Form von Folien, Tüten, Kisten und Füllmaterialien an. Einiges davon ist schwer zu vermeiden, aber eine gute Eigenschaft von Kunststoffen ist, dass sie sich sehr gut recyceln lassen. Allerdings nur, wenn sie sortenrein vorliegen. Gemeinsam mit Studierenden der Universität Augsburg hat Airbus Helicopters im Rahmen des Projekts „Hands-on-Innovations“ gezeigt, dass sich das bessere Sortieren der Plastikabfälle für Unternehmen auch rechnen und einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten kann. Die Schlüsselpersonen dabei: Die Mitarbeiter. Ein Projekt zum Nachmachen – interessierte Unternehmen, die ebenfalls gern Projekt-Unterstützung von Studierenden können sich hier  bis zum 29.10. noch für das Hands-on-Materials 2020/2021 anmelden.

Über 30 Tonnen reine Kunststoffabfälle im Jahr fallen schon einmal an, bei einem großen Unternehmen wie Airbus Helicopters in Donauwörth. Ein großer Teil davon sind Kunststoffe, die selbst eingekauft werden, mit denen dann Produkte oder Bauteile verpackt, intern transportiert und dann wieder ausgepackt werden. Um Artikel zu schützen, werden sie auch beim werksinternen Transport zwischen einzelnen Werksteilen in Plastiktüten verpackt, eingelagert, dann erneut werksintern angefordert. So kann ein Bauteil schon einmal zwei bis drei Umverpackungszyklen mit immer neuen Folien durchleben. Bei jeder Station fallen so diverse Kunststoffabfälle an, die alle mit anderen Plastikabfällen in einer gemeinsamen Kunststoffabfalltonne landen. „Was kann man hier sinnvoll verbessern?“ fragte sich Herr Matthias Ekert, der Abfallbeauftragte von Airbus Helicopters und beauftragte Studierende der Universität Augsburg, hierzu Alternativen zu prüfen.

Wie notwendig sind Verpackungen?

Aus Abfallvermeidungssicht wünschenswert wäre es natürlich, Bauteile ganz ohne Verpackung intern zu transportieren. Die Verpackung soll die Teile vor allem vor Schmutz und Beschädigung schützen. Theoretisch könnte man das auch anders gewährleisten, zumal die Teile bei weiteren Verarbeitungsstufen auch noch einmal gereinigt werden. Praktisch verhindert hier jedoch die Sorge um Qualitätsmängel den gänzlichen Verzicht auf die Verpackung. „Lieber 1000 Tüten als eine Reklamation“ so die Sorge. Die Qualitätsanforderungen in der Luftfahrt sind auf höchstem Niveau und Reklamationen sehr teuer.

Die Bedeutung von Recycling

Also fokussierten sich die Studierenden auf eine andere vielversprechende Maßnahme: Das Recycling des hochwertigen Kunststoffabfalls. Verunreinigte und nicht sortenrein getrennte Kunststoffabfälle sind häufig nur noch als Brennstoff einzusetzen und gehen damit dem Wertstoffkreislauf verloren. Bedauerlich ist dies besonders bei den genannten Verpackungen: kaum verunreinigte, frisch eigekaufte und hochwertige Kunststoffe, nur einmal verwendet, sind viel zu Schade zum Wegwerfen. Sie bilden einen wertvollen Rohstoff zur Herstellung von Recyclaten.

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Eines der wohl wichtigsten Themen in der aktuellen Nachhaltigkeitsdiskussion ist Plastikabfall. Auch bei Unternehmen fallen zahlreiche Plastikabfälle in Form von Folien, Tüten, Kisten und Füllmaterialien an. Einiges davon ist schwer zu vermeiden, aber eine gute Eigenschaft von Kunststoffen ist, dass sie sich sehr gut recyceln lassen. Allerdings nur, wenn sie sortenrein vorliegen. Gemeinsam mit Studierenden der Universität Augsburg hat Airbus Helicopters im Rahmen des Projekts „Hands-on-Innovations“ gezeigt, dass sich das bessere Sortieren der Plastikabfälle für Unternehmen auch rechnen und einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten kann. Die Schlüsselpersonen dabei: Die Mitarbeiter. Ein Projekt zum Nachmachen – interessierte Unternehmen, die ebenfalls gern Projekt-Unterstützung von Studierenden können sich hier  bis zum 29.10. noch für das Hands-on-Materials 2020/2021 anmelden.

Über 30 Tonnen reine Kunststoffabfälle im Jahr fallen schon einmal an, bei einem großen Unternehmen wie Airbus Helicopters in Donauwörth. Ein großer Teil davon sind Kunststoffe, die selbst eingekauft werden, mit denen dann Produkte oder Bauteile verpackt, intern transportiert und dann wieder ausgepackt werden. Um Artikel zu schützen, werden sie auch beim werksinternen Transport zwischen einzelnen Werksteilen in Plastiktüten verpackt, eingelagert, dann erneut werksintern angefordert. So kann ein Bauteil schon einmal zwei bis drei Umverpackungszyklen mit immer neuen Folien durchleben. Bei jeder Station fallen so diverse Kunststoffabfälle an, die alle mit anderen Plastikabfällen in einer gemeinsamen Kunststoffabfalltonne landen. „Was kann man hier sinnvoll verbessern?“ fragte sich Herr Matthias Ekert, der Abfallbeauftragte von Airbus Helicopters und beauftragte Studierende der Universität Augsburg, hierzu Alternativen zu prüfen.

Wie notwendig sind Verpackungen?

Aus Abfallvermeidungssicht wünschenswert wäre es natürlich, Bauteile ganz ohne Verpackung intern zu transportieren. Die Verpackung soll die Teile vor allem vor Schmutz und Beschädigung schützen. Theoretisch könnte man das auch anders gewährleisten, zumal die Teile bei weiteren Verarbeitungsstufen auch noch einmal gereinigt werden. Praktisch verhindert hier jedoch die Sorge um Qualitätsmängel den gänzlichen Verzicht auf die Verpackung. „Lieber 1000 Tüten als eine Reklamation“ so die Sorge. Die Qualitätsanforderungen in der Luftfahrt sind auf höchstem Niveau und Reklamationen sehr teuer.

Die Bedeutung von Recycling

Also fokussierten sich die Studierenden auf eine andere vielversprechende Maßnahme: Das Recycling des hochwertigen Kunststoffabfalls. Verunreinigte und nicht sortenrein getrennte Kunststoffabfälle sind häufig nur noch als Brennstoff einzusetzen und gehen damit dem Wertstoffkreislauf verloren. Bedauerlich ist dies besonders bei den genannten Verpackungen: kaum verunreinigte, frisch eigekaufte und hochwertige Kunststoffe, nur einmal verwendet, sind viel zu Schade zum Wegwerfen. Sie bilden einen wertvollen Rohstoff zur Herstellung von Recyclaten.

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