Lehre und Forschung brauchen Raum

   

Die Studenten wie auch die mehreren hundert Mitarbeiter der medizinischen Fakultät brauchen Platz –Platz für Lehre und Forschung. Gemäß des geplanten Konzepts, das Theorie und Praxis eng verzahnt, möglichst in unmittelbarer Nähe der Patienten. In Kriegshaber entsteht daher ein neues Quartier mit hochwertiger Bebauung. Der neue Unicampus mit einer Größe von 13,5 Hektar soll in einem Zeitraum von mehreren Jahren bzw. fast Jahrzehnten realisiert werden. Mit einer von Norden nach Süden/Westen abgestuften Bebauung mit maximal bis zu acht Stockwerken reagiert die erste Keimzelle der Bebauung auf das markante 16-stöckige Hauptgebäude der zukünftigen Uniklinik und der auf Stadtberger Flur angrenzenden Wohnbebauung. Erste Möglichkeiten zur Erweiterung gibt es im Südosten des Planareals.

 

Im Rahmen der Bebauungsplanung wurde bereits ein grundlegendes Konzept zur Grünordnung der Flächen im Campus selbst sowie der Einbettung in die bestehenden Grünflächen des jetzigen Klinikums erarbeitet. Die verkehrliche Erschließung erfolgt im Wesentlichen über die Virchowstraße. Ergänzend ist entlang der Südgrenze des Planungsgebietes eine Stichstraße zur weiteren Erschließung geplant. Parkraum ist auf den Flächen des derzeitigen Mitarbeiterparkplatzes westlich der Virchowstraße sowie auf den südöstlichen Erweiterungsflächen vorgesehen. Der Campus selbst soll jedoch weitgehend autofrei bleiben. Infrastruktur für Fußgänger und Radler wird besondere Bedeutung beigemessen. Auch eine Wendeschleife für die neue Linie 5 ist im Kreuzungsbereich von Stenglin-/Virchowstraße eingeplant.

   

Die ersten beiden Gebäude der Medizinischen Fakultät werden ein Lehr- und ein Forschungsgebäude sein - sie bilden den Auftakt des Medizin-Campus und werden 2023 bzw. 2024 bezugsfertig sein.

 

Quelle:  BHBVT Gesellschaft von Architekten mbH Berlin

    

    

Neue Projekte flankieren Uniklinik

Auch an anderen kliniknahen Orten entsteht Infrastruktur für die neue, deutschlandweit einzigartige, Universitätsklinik. Im Gewerbegebiet Kobelcenter Süd werden zwei neue Hotels errichtet. Auf dem ehemaligen NCR-Gelände entstehen ein Konferenzzentrum mit flexibel buchbaren Räumen für Besprechungen, Schulungen und Konferenzen für Jedermann, sowie zusätzliche Gebäude für Büro- und Dienstleistungsflächen. Das neue Quartier, das über die Dr.-Dürrwanger-Straße erschlossen wird, steht allen Unternehmen offen, hat im Besonderen aber Forschungs- und Dienstleistungsunternehmen aus den Bereichen Pharma und Gesundheit im Blick. Diese könnten von der Nähe zum Uniklinikum und dem Unicampus in hohem Maß profitieren.