Veröffentlicht am 9. September 2026
News Arbeitgeber – Trends beim Ausbildungsstart in Bayerisch-Schwaben
Zum 1. September starteten fast 6.900 junge Menschen eine Berufsausbildung bei einem Unternehmen in Bayerisch-Schwaben. Auch wenn diese Zahl einen Rückgang um rund vier Prozent gegenüber dem Vorjahreswert bedeutet, bleibt die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen im Wirtschaftsraum Augsburg mit rund 2.250 abgeschlossenen neuen Verträgen weiterhin hoch.
Zu den Berufen mit den meisten neuen Verträgen zählen weiterhin Verkäufer/-in, Industriemechaniker/-in und Kauffrau/Kaufmann im Einzelhandel. Insgesamt fällt die Entwicklung jedoch je nach Branche unterschiedlich aus.
Rückgang in der Industrie, ein Plus für die Gastronomie
Während die gewerblich-technischen Ausbildungsberufe in der Industrie 6,5 Prozent weniger Auszubildende und kaufmännische Industrieausbildungen rund 16 Prozent weniger Auszubildende verzeichnen, legt das Hotel- und Gaststättengewerbe deutlich zu. Hier wurden fast 17 Prozent mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen. Auch im Verkehrs- und Transportgewerbe ist die Zahl der neuen Ausbildungsverhältnisse gestiegen.
Handwerksberufe im Aufschwung
Eine weitere positive Entwicklung zeigte sich im Handwerk: Zum Ausbildungsstart meldete die HWK Schwaben insgesamt 3.515 neue Ausbildungsverträge – zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Damit setzt sich der Trend aus dem vergangenen Jahr fort. Besonders im Allgäu und in Nordschwaben legten die Zahlen zu, während im Wirtschaftsraum Augsburg die Anzahl neuer Ausbildungsverträge in Handwerksberufen leicht zurückgegangen ist.
Praktische Kompetenzen gewinnen an Bedeutung
Die Statistiken zeigen: Der technologische Wandel beeinflusst auch die Berufswahl. Jugendliche interessieren sich zunehmend für Berufe, die praktische und anwendungsbezogene Kompetenzen erfordern, welche von der KI zwar unterstützt, aber nicht ersetzt werden können. Eine Ausbildung verbindet theoretisches Wissen mit praxisbezogenen Fertigkeiten – eine Kombination, die von vielen jungen Menschen als zukunftssicher wahrgenommen wird.
Gleichzeitig sind weiterhin zahlreiche Ausbildungsplätze offen: in Bayerisch-Schwaben konnten gut 1.700 Ausbildungsplätze nicht besetzt werden. Hier bietet sich eine Chance für Kurzentschlossene – in etlichen Ausbildungsberufen, gerade im Handwerk, ist der Einstieg noch bis Ende des Jahres möglich.
Zum 1. September starteten fast 6.900 junge Menschen eine Berufsausbildung bei einem Unternehmen in Bayerisch-Schwaben. Auch wenn diese Zahl einen Rückgang um rund vier Prozent gegenüber dem Vorjahreswert bedeutet, bleibt die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen im Wirtschaftsraum Augsburg mit rund 2.250 abgeschlossenen neuen Verträgen weiterhin hoch.
Zu den Berufen mit den meisten neuen Verträgen zählen weiterhin Verkäufer/-in, Industriemechaniker/-in und Kauffrau/Kaufmann im Einzelhandel. Insgesamt fällt die Entwicklung jedoch je nach Branche unterschiedlich aus.
Rückgang in der Industrie, ein Plus für die Gastronomie
Während die gewerblich-technischen Ausbildungsberufe in der Industrie 6,5 Prozent weniger Auszubildende und kaufmännische Industrieausbildungen rund 16 Prozent weniger Auszubildende verzeichnen, legt das Hotel- und Gaststättengewerbe deutlich zu. Hier wurden fast 17 Prozent mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen. Auch im Verkehrs- und Transportgewerbe ist die Zahl der neuen Ausbildungsverhältnisse gestiegen.
Handwerksberufe im Aufschwung
Eine weitere positive Entwicklung zeigte sich im Handwerk: Zum Ausbildungsstart meldete die HWK Schwaben insgesamt 3.515 neue Ausbildungsverträge – zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Damit setzt sich der Trend aus dem vergangenen Jahr fort. Besonders im Allgäu und in Nordschwaben legten die Zahlen zu, während im Wirtschaftsraum Augsburg die Anzahl neuer Ausbildungsverträge in Handwerksberufen leicht zurückgegangen ist.
Praktische Kompetenzen gewinnen an Bedeutung
Die Statistiken zeigen: Der technologische Wandel beeinflusst auch die Berufswahl. Jugendliche interessieren sich zunehmend für Berufe, die praktische und anwendungsbezogene Kompetenzen erfordern, welche von der KI zwar unterstützt, aber nicht ersetzt werden können. Eine Ausbildung verbindet theoretisches Wissen mit praxisbezogenen Fertigkeiten – eine Kombination, die von vielen jungen Menschen als zukunftssicher wahrgenommen wird.
Gleichzeitig sind weiterhin zahlreiche Ausbildungsplätze offen: in Bayerisch-Schwaben konnten gut 1.700 Ausbildungsplätze nicht besetzt werden. Hier bietet sich eine Chance für Kurzentschlossene – in etlichen Ausbildungsberufen, gerade im Handwerk, ist der Einstieg noch bis Ende des Jahres möglich.