Standort mit nachhaltiger Perspektive Impulse für einfaches Bauen im Wirtschaftsraum Augsburg

Im Wirtschaftsraum Augsburg hat sich Holz als zentraler Baustoff für nachhaltiges und zugleich wirtschaftliches Bauen etabliert. Dahinter steht ein starkes regionales Netzwerk aus Zimmereien, Planungsbüros und Architektinnen und Architekten, das den Holzbau in der Region kontinuierlich weiterentwickelt.

Architektur trifft Holz

Eine Plattform für Austausch und Inspiration bietet die Veranstaltungsreihe „Architektur trifft Holz“ des Netzwerks Holzbau im Wirtschaftsraum Augsburg. Hier werden regelmäßig aktuelle Projekte vorgestellt und diskutiert – von Wohnanlagen über Gewerbebauten bis hin zu innovativen Quartiersentwicklungen. Die Reihe bringt Planende, Holzbaubetriebe und Interessierte zusammen und zeigt, wie vielseitig und zukunftsfähig das Bauen mit Holz heute ist. Ein Schwerpunkt lag zuletzt auf Projekten im Sheridan Park Augsburg, einem der größten Stadtentwicklungsgebiete der Region. Dort entstehen mehrere Wohnprojekte in Holzbauweise, die neue Ansätze für nachhaltiges und gemeinschaftliches Wohnen erproben – darunter die Wohnanlage Sheridan Park & Junia sowie das genossenschaftliche Projekt WOGENAU. Die Realisierung beider Anlagen erfolgte durch den Holzbauer Gumpp & Maier GmbH. Auch weitere Gebäude im Quartier greifen den Baustoff auf. So wurde in der Apostelin-Junia-Kirche Holz konsequent eingesetzt: Mehr als 260 Kubikmeter des nachwachsenden Rohstoffs kamen beim Bau zum Einsatz und unterstreichen den Anspruch, Klimaschutz auch im Kirchenbau mitzudenken.

Holzbau belebt neue Quartiere

Die Wohnanlage Sheridan Park & Junia zeigt beispielhaft, wie moderner Holzbau und gemeinschaftliches Wohnen zusammenfinden können. Das Projekt Sheridan Park & Junia, Planung Lattke Architekten entstand aus einer privaten Baugemeinschaft, die im Sommer 2021 den Zuschlag für ein Grundstück auf der ehemaligen Sheridan-Kaserne erhielt. Drei Gebäude mit drei beziehungsweise vier Geschossen bilden zwei Innenhöfe, die über einen zentralen Weg miteinander verbunden sind. Insgesamt entstanden 32 Wohnungen unterschiedlicher Größe, ergänzt durch Gemeinschaftsräume und Gewerbeeinheiten. Die Gebäude wurden über einer Tiefgarage in Holzbauweise errichtet und basieren auf einer Holzskelettstruktur. Besonderes Augenmerk liegt auf den gemeinschaftlich nutzbaren Räumen: Niedrige Einbauten strukturieren die Freiflächen zwischen den Häusern und schaffen einen fließenden Übergang vom öffentlichen zum privaten Raum. Durchgänge im Erdgeschoss ermöglichen die Durchwegung der begrünten Innenhöfe, während offene Laubengänge mit Treppen als vertikale Verbindungen dienen – und zugleich Orte der Begegnung schaffen.

Die Wohnanlage Sheridan Park & Junia zeigt beispielhaft, wie moderner Holzbau und gemeinschaftliches Wohnen zusammenfinden können. Das Projekt Sheridan Park & Junia, Planung Lattke Architekten entstand aus einer privaten Baugemeinschaft, die im Sommer 2021 den Zuschlag für ein Grundstück auf der ehemaligen Sheridan-Kaserne erhielt. Drei Gebäude mit drei beziehungsweise vier Geschossen bilden zwei Innenhöfe, die über einen zentralen Weg miteinander verbunden sind. Insgesamt entstanden 32 Wohnungen unterschiedlicher Größe, ergänzt durch Gemeinschaftsräume und Gewerbeeinheiten. Die Gebäude wurden über einer Tiefgarage in Holzbauweise errichtet und basieren auf einer Holzskelettstruktur. Besonderes Augenmerk liegt auf den gemeinschaftlich nutzbaren Räumen: Niedrige Einbauten strukturieren die Freiflächen zwischen den Häusern und schaffen einen fließenden Übergang vom öffentlichen zum privaten Raum. Durchgänge im Erdgeschoss ermöglichen die Durchwegung der begrünten Innenhöfe, während offene Laubengänge mit Treppen als vertikale Verbindungen dienen – und zugleich Orte der Begegnung schaffen.

Genossenschaftliches Wohnen mit Holz

Ein weiteres Projekt im Sheridan Park realisiert die Baugenossenschaft WOGENAU eG, geplant durch die ARGE BGG Lattke Architekten. Geplant sind 55 Wohneinheiten, die teilweise gefördert werden und vollständig barrierefrei erreichbar sind. Ergänzt wird das Wohnangebot durch gemeinschaftliche Nutzungen wie einen Kiosk, eine Werkstatt und einen Co-Working-Raum. Zusammen mit dem großzügigen Platz vor dem Gebäude sollen sie zur Belebung des Quartiers beitragen. Nachhaltigkeit spielt dabei eine zentrale Rolle: Das Gebäude entsteht als Energieeffizienzhaus nach QNG-Standard. Die Fertigstellung ist für Sommer 2026 vorgesehen.

Ein weiteres Projekt im Sheridan Park realisiert die Baugenossenschaft WOGENAU eG, geplant durch die ARGE BGG Lattke Architekten. Geplant sind 55 Wohneinheiten, die teilweise gefördert werden und vollständig barrierefrei erreichbar sind. Ergänzt wird das Wohnangebot durch gemeinschaftliche Nutzungen wie einen Kiosk, eine Werkstatt und einen Co-Working-Raum. Zusammen mit dem großzügigen Platz vor dem Gebäude sollen sie zur Belebung des Quartiers beitragen. Nachhaltigkeit spielt dabei eine zentrale Rolle: Das Gebäude entsteht als Energieeffizienzhaus nach QNG-Standard. Die Fertigstellung ist für Sommer 2026 vorgesehen.

Einfach bauen – nachhaltig bauen

Die Projekte zeigen, wie sich der Ansatz des einfachen Bauens im mehrgeschossigen Holzbau umsetzen lässt. Ein hoher Vorfertigungsgrad, klare Gebäudestrukturen und reduzierte Haustechnik erleichtern Planung und Bauprozess. Gleichzeitig punktet Holz mit guten Dämmeigenschaften und einer deutlich günstigeren Klimabilanz als viele konventionelle Baustoffe. Durch klar trennbare Materialien lassen sich Gebäude am Ende ihres Lebenszyklus zudem leichter rückbauen und recyceln. Nicht zuletzt entstehen durch gemeinschaftliche Planungsprozesse oft besonders passgenaue Lösungen. Projekte wie Sheridan Park & Junia oder WOGENAU zeigen, wie nachhaltiges Bauen, soziale Konzepte und architektonische Qualität zusammenfinden können – und wie Holzbau zur Entwicklung lebendiger Quartiere beiträgt.

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Zu der Veranstaltungsreihe "Architektur trifft Holz" des Netzwerks Holzbau im Wirtschaftsraum Augsburg

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