Nachbericht – Teamresilienz hautnah erleben: Mit Virtual Reality eine Raumstation retten
Wie gut funktioniert ein Team unter Stress? Und was macht Teams widerstandsfähig gegenüber Herausforderungen? Diesen Fragen gingen die Mitglieder des Resilienznetzwerks A³ bei einem interaktiven VR-Workshop mit Lukas Karwan, Gründer und Geschäftsführer der Lumium GmbH, nach. Die besondere Herausforderung: Gemeinsam eine Raumstation vor einem Meteoriteneinschlag retten.
Teamarbeit unter Druck: Eine Mission im virtuellen Weltraum
Eine Raumstation, ein drohender Meteoriteneinschlag und wenig Zeit zum Handeln: Bei der VR-Experience von Lumium wurden die Teilnehmenden bewusst einer Stresssituation ausgesetzt. Ausgestattet mit VR-Brillen mussten sie unter Zeitdruck Entscheidungen treffen, Aufgaben koordinieren und auf unerwartete Herausforderungen reagieren.
Was von außen teilweise amüsant aussah – Menschen, die mit VR-Brillen durch den Seminarraum gestikulierten – wurde in der virtuellen Welt zu einer intensiven Teamerfahrung. Schnell zeigte sich, wie wichtig klare Kommunikation, gegenseitige Unterstützung und eine gute Abstimmung für den Erfolg der gemeinsamen Mission sind.
Scheitern erlaubt: Aus Fehlern lernen
Eine wichtige Erkenntnis des Workshops: Resilienz bedeutet nicht, dass immer alles auf Anhieb funktionieren muss. Vielmehr kommt es darauf an, wie Teams mit Rückschlägen umgehen.
Die Teilnehmenden erhielten deshalb die Möglichkeit, die Raumstation ein zweites Mal zu retten. Dabei konnten sie ihre Erfahrungen aus dem ersten Durchlauf nutzen und ihre Vorgehensweise anpassen. Die Übung verdeutlichte, wie wertvoll es ist, Fehler als Lernchance zu begreifen und gemeinsam neue Lösungswege zu entwickeln.
Individuelle Resilienz oder Teamresilienz – worauf kommt es an?
Im anschließenden Impulsvortrag ordnete Lukas Karwan das Erlebte ein und gab Einblicke in die Forschungsarbeit von Lumium und der Technischen Hochschule Augsburg. Untersucht wird, wie sich Teamverhalten unter Druck beobachten und auswerten lässt und welche Faktoren die Widerstandsfähigkeit von Teams beeinflussen.
Dabei stand insbesondere das Zusammenspiel von individueller und gemeinschaftlicher Resilienz im Mittelpunkt. Denn die persönliche Belastbarkeit einzelner Mitarbeitender allein garantiert noch keine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Für Führungskräfte stellt sich daher die Frage, welche Rahmenbedingungen Teams benötigen, um auch in komplexen und unsicheren Situationen handlungsfähig zu bleiben. Eine offene Fehlerkultur, Vertrauen und die Bereitschaft, gewohnte Vorgehensweisen zu hinterfragen, spielen dabei eine wichtige Rolle.
Erkenntnisse für den Arbeitsalltag
Die Verbindung aus Virtual Reality und wissenschaftlicher Forschung ermöglichte den Teilnehmenden einen praxisnahen Perspektivwechsel. Sie konnten ihr eigenes Verhalten reflektieren und Impulse für die Zusammenarbeit in ihren Organisationen mitnehmen.
Der Workshop machte deutlich: Teamresilienz entsteht nicht von allein. Sie entwickelt sich dort, wo Menschen Erfahrungen miteinander teilen, ihre Zusammenarbeit kontinuierlich verbessern und Herausforderungen gemeinsam bewältigen.
Über das Resilienznetzwerk A³
Die Veranstaltung fand im Rahmen des Resilienznetzwerks A³ statt. Mit praxisnahen Impulsveranstaltungen, interaktiven Formaten und Möglichkeiten zum Austausch unterstützt das Netzwerk Unternehmen und Organisationen dabei, ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken und sich zukunftsfähig aufzustellen.
Interessierte können sich auf der kostenlosen Community-Plattform des Resilienznetzwerks A³ zu den Themen Gemeinwohl, Engagement, Resilienz und Nachhaltigkeit vernetzen.
Das Kooperationsprojekt „GERN – Resilienznetzwerk A³“ der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH und der nunc sustainability consulting GmbH wird im Rahmen des Programms „Nachhaltig Wirken“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Wie gut funktioniert ein Team unter Stress? Und was macht Teams widerstandsfähig gegenüber Herausforderungen? Diesen Fragen gingen die Mitglieder des Resilienznetzwerks A³ bei einem interaktiven VR-Workshop mit Lukas Karwan, Gründer und Geschäftsführer der Lumium GmbH, nach. Die besondere Herausforderung: Gemeinsam eine Raumstation vor einem Meteoriteneinschlag retten.
Teamarbeit unter Druck: Eine Mission im virtuellen Weltraum
Eine Raumstation, ein drohender Meteoriteneinschlag und wenig Zeit zum Handeln: Bei der VR-Experience von Lumium wurden die Teilnehmenden bewusst einer Stresssituation ausgesetzt. Ausgestattet mit VR-Brillen mussten sie unter Zeitdruck Entscheidungen treffen, Aufgaben koordinieren und auf unerwartete Herausforderungen reagieren.
Was von außen teilweise amüsant aussah – Menschen, die mit VR-Brillen durch den Seminarraum gestikulierten – wurde in der virtuellen Welt zu einer intensiven Teamerfahrung. Schnell zeigte sich, wie wichtig klare Kommunikation, gegenseitige Unterstützung und eine gute Abstimmung für den Erfolg der gemeinsamen Mission sind.
Scheitern erlaubt: Aus Fehlern lernen
Eine wichtige Erkenntnis des Workshops: Resilienz bedeutet nicht, dass immer alles auf Anhieb funktionieren muss. Vielmehr kommt es darauf an, wie Teams mit Rückschlägen umgehen.
Die Teilnehmenden erhielten deshalb die Möglichkeit, die Raumstation ein zweites Mal zu retten. Dabei konnten sie ihre Erfahrungen aus dem ersten Durchlauf nutzen und ihre Vorgehensweise anpassen. Die Übung verdeutlichte, wie wertvoll es ist, Fehler als Lernchance zu begreifen und gemeinsam neue Lösungswege zu entwickeln.
Individuelle Resilienz oder Teamresilienz – worauf kommt es an?
Im anschließenden Impulsvortrag ordnete Lukas Karwan das Erlebte ein und gab Einblicke in die Forschungsarbeit von Lumium und der Technischen Hochschule Augsburg. Untersucht wird, wie sich Teamverhalten unter Druck beobachten und auswerten lässt und welche Faktoren die Widerstandsfähigkeit von Teams beeinflussen.
Dabei stand insbesondere das Zusammenspiel von individueller und gemeinschaftlicher Resilienz im Mittelpunkt. Denn die persönliche Belastbarkeit einzelner Mitarbeitender allein garantiert noch keine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Für Führungskräfte stellt sich daher die Frage, welche Rahmenbedingungen Teams benötigen, um auch in komplexen und unsicheren Situationen handlungsfähig zu bleiben. Eine offene Fehlerkultur, Vertrauen und die Bereitschaft, gewohnte Vorgehensweisen zu hinterfragen, spielen dabei eine wichtige Rolle.
Erkenntnisse für den Arbeitsalltag
Die Verbindung aus Virtual Reality und wissenschaftlicher Forschung ermöglichte den Teilnehmenden einen praxisnahen Perspektivwechsel. Sie konnten ihr eigenes Verhalten reflektieren und Impulse für die Zusammenarbeit in ihren Organisationen mitnehmen.
Der Workshop machte deutlich: Teamresilienz entsteht nicht von allein. Sie entwickelt sich dort, wo Menschen Erfahrungen miteinander teilen, ihre Zusammenarbeit kontinuierlich verbessern und Herausforderungen gemeinsam bewältigen.
Über das Resilienznetzwerk A³
Die Veranstaltung fand im Rahmen des Resilienznetzwerks A³ statt. Mit praxisnahen Impulsveranstaltungen, interaktiven Formaten und Möglichkeiten zum Austausch unterstützt das Netzwerk Unternehmen und Organisationen dabei, ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken und sich zukunftsfähig aufzustellen.
Interessierte können sich auf der kostenlosen Community-Plattform des Resilienznetzwerks A³ zu den Themen Gemeinwohl, Engagement, Resilienz und Nachhaltigkeit vernetzen.
Das Kooperationsprojekt „GERN – Resilienznetzwerk A³“ der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH und der nunc sustainability consulting GmbH wird im Rahmen des Programms „Nachhaltig Wirken“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Learnings aus der VR-Experience:
Teamresilienz ist mehr als individuelle Stärke: Entscheidend ist nicht nur die Belastbarkeit Einzelner, sondern wie gut ein Team unter Druck zusammenarbeitet.
Kommunikation ist der Schlüssel: Klare Absprachen, gegenseitige Unterstützung und ein gemeinsames Verständnis helfen, auch in Stresssituationen handlungsfähig zu bleiben.
Scheitern bietet Lernchancen: Wer Fehler gemeinsam reflektiert und daraus lernt, kann Herausforderungen beim nächsten Mal besser meistern.
Resilienz braucht die richtigen Rahmenbedingungen: Vertrauen, eine offene Fehlerkultur und Raum für gemeinsames Lernen stärken Teams langfristig.
Zum Resilienznetzwerk A³