nachbericht Holzbau kompakt 2020

Veranstaltungsreihe für Bauingenieure, Architekten, Holzbauer, Studierende des Bauingenieurswesens und der Architektur

Das Netzwerk Holzbau vereint unabhängige und beratende Institutionen sowie Unternehmen aus der Region. Das Netzwerk fördert betriebsübergreifend die Verbreitung des Holzbaus in der Region mit Öffentlichkeitsarbeit und Fachveranstaltungen. Ansprechpartner des Netzwerks stehen Kommunen, Architekten und Planern auch bei Fragen rund um das Thema Holzkonstruktionen beratend zur Verfügung. In der jährlich stattfindenden Veranstaltungsreihe „Holzbau kompakt“ präsentiert das Netzwerk Holzbau Fachinformationen zum Holzbau für Architekten und Bauingenieure.

Die Themen der Abende waren:

Aufstocken, Nachverdichten und Bauen mit Holz im urbanen Umfeld (Montag 09.11.2020)

Seit rund 20 Jahren erlebt das mehrgeschossige Bauen mit Holz eine wahre Renaissance. Holzbauingenieure unterstützen die Architekten beim Entwurf und planen die Holzbauprojekte vom Tragwerk bis zur Fassadenverkleinerung, die Holzbauunternehmer setzen die Projekte mit ihrem unternehmerischen Knowhow in kürzester Zeit um. Diese enge Zusammenarbeit von am Holzbau interessierten Architekten, von Holzbauingenieuren, und von Holzbauern, welche sich im Vorfabrizieren und im effizienten Montieren der Holzbauten auf der Baustelle spezialisierten, verschiebt die Grenzen des Möglichen immer mehr.

Im Vortrag wurde die Entwicklung des mehrgeschossigen Holzbaus und bewährtes Zusammenarbeiten vom Entwurf über die Planung bis zur Ausführung diskutiert. Was heute noch Vision ist, wird morgen Realität sein – dies gilt insbesondere für das mehrgeschossige Bauen mit Holz, auch für Ausstockungen und Erweiterungen. Es wurden Entwicklungen und Technologien vorgestellt, die Gebäude von neuen Dimensionen in kaum denkbaren Höhen ermöglichen.

Zum Referenten:

Pirmin Jung erlernte den Beruf des Zimmermanns, um danach in Biel das Studium zum Holzbauingenieur FH zu absolvieren. Nach einem einjährigen Praktikum bei der Planungsgesellschaft Natterer und Dittlich mbH in München und zwei Jahren Projektleitung bei Prof. Julius Natterer in Etoy (CH) gründete er sein eigenes Ingenieurbüro für Holzbau. Aus der Einzelfirma entstand eine Ingenieurunternehmung für Tragwerksplanung, Brandschutz und Bauphysik mit über 60 Planern an sechs Standorten, seit 2019 auch in Augsburg. Pirmin Jung hat bisher zusammen mit seinem Team das mehrgeschossige Bauen mit Holz tragend gestaltet.

Perspektiven des Holzbaues in der digitalen Bauwirtschaft (Montag 23.11.2020)

Der Vortrag zeigte auf, was die ERNE AG Holzbau unter der Digitalisierung versteht, wie man bei ERNE damit umgeht und in welchen Bereichen der Holzbau bereits sehr gut aufgestellt ist. Am Beispiel verschiedener Projekte, auch die Holzhochhäuser auf dem Suurstoffi Areal, zeigte Thomas Wehrle die Zusammenhänge und heutigen Möglichkeiten auf. Bei den Holzhochhäusern wurde versucht, die BIM-Koordination und die Digitalen Daten so einfach wie möglich zu halten: Beim S22 (10 Geschosse) wurde digital geplant und das LEAN-Management bzw. die BIM-Koordination mittels Board von Hand und Computer gemacht. Beim ARBO (16 Geschosse) wurden bereits Karten mit einem Barcode verwendet, die den Bautenstand per Scan digital abgebildet und innerhalb kurzer Zeit in einer Cloud haben. Beiden Gebäuden ist eine hohe Vorfertigung und somit schnellere Bauzeiten gemein, die ohne digitale Planung und Koordination nicht möglich ist. Zum Abschluss erklärte Wehrle die parametrischen Möglichkeiten im Bereich Holzfassaden.

Zum Referenten:

Thomas Wehrle ist Holzbauspezialist und CTO bei ERNE AG Holzbau. Er forscht mit seinem Team zu den Themen Digitale Fabrikation, Parametrik und robotisches Prototyping. 2014 erweiterte er die Produktion bei ERNE AG Holzbau mit einem 7-Achs-Portalroboter - derzeit in der Baubranche die grösste robotische Fertigungsanlage Europas. Von Oktober 2016 bis März 2018 war er in der NFS als Researcher in Residence angestellt und wirkte bei der Entwicklung des DFAB House im NEST, dem modularen Forschungs- und Innovationsgebäude der Empa und der Eawag in Dübendorf, mit.
Seit 2009 begleitet er das Thema Digitalisierung bei der ERNE AG Holzbau.

Auch 2021 werden wir diese Veranstaltungsreihe fortführen. Die Termine veröffentlichen wir in Kürze.

Veranstaltungsreihe für Bauingenieure, Architekten, Holzbauer, Studierende des Bauingenieurswesens und der Architektur

Das Netzwerk Holzbau vereint unabhängige und beratende Institutionen sowie Unternehmen aus der Region. Das Netzwerk fördert betriebsübergreifend die Verbreitung des Holzbaus in der Region mit Öffentlichkeitsarbeit und Fachveranstaltungen. Ansprechpartner des Netzwerks stehen Kommunen, Architekten und Planern auch bei Fragen rund um das Thema Holzkonstruktionen beratend zur Verfügung. In der jährlich stattfindenden Veranstaltungsreihe „Holzbau kompakt“ präsentiert das Netzwerk Holzbau Fachinformationen zum Holzbau für Architekten und Bauingenieure.

Die Themen der Abende waren:

Aufstocken, Nachverdichten und Bauen mit Holz im urbanen Umfeld (Montag 09.11.2020)

Seit rund 20 Jahren erlebt das mehrgeschossige Bauen mit Holz eine wahre Renaissance. Holzbauingenieure unterstützen die Architekten beim Entwurf und planen die Holzbauprojekte vom Tragwerk bis zur Fassadenverkleinerung, die Holzbauunternehmer setzen die Projekte mit ihrem unternehmerischen Knowhow in kürzester Zeit um. Diese enge Zusammenarbeit von am Holzbau interessierten Architekten, von Holzbauingenieuren, und von Holzbauern, welche sich im Vorfabrizieren und im effizienten Montieren der Holzbauten auf der Baustelle spezialisierten, verschiebt die Grenzen des Möglichen immer mehr.

Im Vortrag wurde die Entwicklung des mehrgeschossigen Holzbaus und bewährtes Zusammenarbeiten vom Entwurf über die Planung bis zur Ausführung diskutiert. Was heute noch Vision ist, wird morgen Realität sein – dies gilt insbesondere für das mehrgeschossige Bauen mit Holz, auch für Ausstockungen und Erweiterungen. Es wurden Entwicklungen und Technologien vorgestellt, die Gebäude von neuen Dimensionen in kaum denkbaren Höhen ermöglichen.

Zum Referenten:

Pirmin Jung erlernte den Beruf des Zimmermanns, um danach in Biel das Studium zum Holzbauingenieur FH zu absolvieren. Nach einem einjährigen Praktikum bei der Planungsgesellschaft Natterer und Dittlich mbH in München und zwei Jahren Projektleitung bei Prof. Julius Natterer in Etoy (CH) gründete er sein eigenes Ingenieurbüro für Holzbau. Aus der Einzelfirma entstand eine Ingenieurunternehmung für Tragwerksplanung, Brandschutz und Bauphysik mit über 60 Planern an sechs Standorten, seit 2019 auch in Augsburg. Pirmin Jung hat bisher zusammen mit seinem Team das mehrgeschossige Bauen mit Holz tragend gestaltet.

Perspektiven des Holzbaues in der digitalen Bauwirtschaft (Montag 23.11.2020)

Der Vortrag zeigte auf, was die ERNE AG Holzbau unter der Digitalisierung versteht, wie man bei ERNE damit umgeht und in welchen Bereichen der Holzbau bereits sehr gut aufgestellt ist. Am Beispiel verschiedener Projekte, auch die Holzhochhäuser auf dem Suurstoffi Areal, zeigte Thomas Wehrle die Zusammenhänge und heutigen Möglichkeiten auf. Bei den Holzhochhäusern wurde versucht, die BIM-Koordination und die Digitalen Daten so einfach wie möglich zu halten: Beim S22 (10 Geschosse) wurde digital geplant und das LEAN-Management bzw. die BIM-Koordination mittels Board von Hand und Computer gemacht. Beim ARBO (16 Geschosse) wurden bereits Karten mit einem Barcode verwendet, die den Bautenstand per Scan digital abgebildet und innerhalb kurzer Zeit in einer Cloud haben. Beiden Gebäuden ist eine hohe Vorfertigung und somit schnellere Bauzeiten gemein, die ohne digitale Planung und Koordination nicht möglich ist. Zum Abschluss erklärte Wehrle die parametrischen Möglichkeiten im Bereich Holzfassaden.

Zum Referenten:

Thomas Wehrle ist Holzbauspezialist und CTO bei ERNE AG Holzbau. Er forscht mit seinem Team zu den Themen Digitale Fabrikation, Parametrik und robotisches Prototyping. 2014 erweiterte er die Produktion bei ERNE AG Holzbau mit einem 7-Achs-Portalroboter - derzeit in der Baubranche die grösste robotische Fertigungsanlage Europas. Von Oktober 2016 bis März 2018 war er in der NFS als Researcher in Residence angestellt und wirkte bei der Entwicklung des DFAB House im NEST, dem modularen Forschungs- und Innovationsgebäude der Empa und der Eawag in Dübendorf, mit.
Seit 2009 begleitet er das Thema Digitalisierung bei der ERNE AG Holzbau.

Auch 2021 werden wir diese Veranstaltungsreihe fortführen. Die Termine veröffentlichen wir in Kürze.

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