Praxisbeispiel: Inklusion am Arbeitsplatz Mit Offenheit Lösungen finden

Dr. Dennis Diepold ist Konzernvertrauensperson der Schwerbehinderten in der Lechwerke Gruppe und setzt sich für mehr Inklusion am Arbeitsplatz ein.

Beim A³ Wirtschaftsdialog berichtete Herr Dr. Diepold aus der alltäglichen Praxis und betonte dabei, dass die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten, also vor allem zwischen den Schwerbehinderten und der Schwerbehindertenvertretung mit dem Betriebsrat und dem Personalbereich eine wichtige Bedeutung hat. Er empfiehlt anderen Unternehmen eine offene Kultur im Betrieb zu schaffen, die nicht nur die Probleme und Herausforderungen, sondern auch die Chancen sieht.

Beim Einstellen von Mitarbeitern wurde schon des Öfteren festgestellt, dass Personen ihre Beeinträchtigung nicht in der Bewerbung angegeben haben, teilweise aus Angst, dadurch Nachteile beim Einstellungsverfahren zu erhalten. Gerade das ist jedoch wichtig, da bei LEW die Schwerbehindertenvertretung schon beim Bewerbungsprozess miteingebunden wird und Bewerbungen von Menschen mit Beeinträchtigungen gerne gesehen werden. Die Herausforderung ist es, die Mitarbeiter so einzusetzen, dass sie ihre persönlichen Stärken bestmöglich einbringen können und so der Mitarbeiter als auch das Unternehmen profitieren kann. Für den richtigen Umgang lässt sich LEW vom Inklusionsamt beraten. Daraufhin können dann auch entsprechende Anpassungen des Arbeitsplatzes vorgenommen werden. So wurde zum Beispiel für einen Mitarbeiter mit Sehschwäche ein größerer Bildschirm mit Schwenkarm angeschafft und ein Firmenfahrzeug für Rollstuhlfahrer umgebaut.

„Man kann grundsätzlich jeden Arbeitsplatz mit schwerbehinderten Menschen besetzen“, so Dr. Diepolds Ansicht, „dabei ist natürlich im Einzelfall zu prüfen, welche spezifischen Voraussetzungen für einen Arbeitsplatz gelten.“ Vor allem große Unternehmen können sich leichter der sozialen Verantwortung stellen. „Diese Verantwortung nehmen wir bei LEW sehr ernst und fördern die Einstellung von Menschen mit Behinderung aktiv.“ Dafür ist es jedoch wichtig, auch von ihnen genug Bewerbungen zu bekommen. Er ermutigt Bewerber mit Beeinträchtigungen, dies in der Bewerbung offen anzugeben, denn man erhalte dadurch keine Nachteile, sondern nur Nachteilsausgleiche.

Dr. Dennis Diepold ist Konzernvertrauensperson der Schwerbehinderten in der Lechwerke Gruppe und setzt sich für mehr Inklusion am Arbeitsplatz ein.

Beim A³ Wirtschaftsdialog berichtete Herr Dr. Diepold aus der alltäglichen Praxis und betonte dabei, dass die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten, also vor allem zwischen den Schwerbehinderten und der Schwerbehindertenvertretung mit dem Betriebsrat und dem Personalbereich eine wichtige Bedeutung hat. Er empfiehlt anderen Unternehmen eine offene Kultur im Betrieb zu schaffen, die nicht nur die Probleme und Herausforderungen, sondern auch die Chancen sieht.

Beim Einstellen von Mitarbeitern wurde schon des Öfteren festgestellt, dass Personen ihre Beeinträchtigung nicht in der Bewerbung angegeben haben, teilweise aus Angst, dadurch Nachteile beim Einstellungsverfahren zu erhalten. Gerade das ist jedoch wichtig, da bei LEW die Schwerbehindertenvertretung schon beim Bewerbungsprozess miteingebunden wird und Bewerbungen von Menschen mit Beeinträchtigungen gerne gesehen werden. Die Herausforderung ist es, die Mitarbeiter so einzusetzen, dass sie ihre persönlichen Stärken bestmöglich einbringen können und so der Mitarbeiter als auch das Unternehmen profitieren kann. Für den richtigen Umgang lässt sich LEW vom Inklusionsamt beraten. Daraufhin können dann auch entsprechende Anpassungen des Arbeitsplatzes vorgenommen werden. So wurde zum Beispiel für einen Mitarbeiter mit Sehschwäche ein größerer Bildschirm mit Schwenkarm angeschafft und ein Firmenfahrzeug für Rollstuhlfahrer umgebaut.

„Man kann grundsätzlich jeden Arbeitsplatz mit schwerbehinderten Menschen besetzen“, so Dr. Diepolds Ansicht, „dabei ist natürlich im Einzelfall zu prüfen, welche spezifischen Voraussetzungen für einen Arbeitsplatz gelten.“ Vor allem große Unternehmen können sich leichter der sozialen Verantwortung stellen. „Diese Verantwortung nehmen wir bei LEW sehr ernst und fördern die Einstellung von Menschen mit Behinderung aktiv.“ Dafür ist es jedoch wichtig, auch von ihnen genug Bewerbungen zu bekommen. Er ermutigt Bewerber mit Beeinträchtigungen, dies in der Bewerbung offen anzugeben, denn man erhalte dadurch keine Nachteile, sondern nur Nachteilsausgleiche.

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