Nachbericht New Work in der Praxis - Raum, Mensch, Wissen

Am 13. Oktober trafen sich zum Thema „New Work in der Praxis – Raum, Mensch, Wissen“ rund 90 Gäste im virtuellen Konferenzraum, um gemeinsam mit 14 Partnern und Referenten die verschiedenen Aspekte der veränderten Arbeitswelt zu diskutieren.

Frau Prof. Erika Regnet (Hochschule Augsburg) spannte in ihrer Keynote den Bogen von der Zeit vor Corona bis heute, von Kollaboration zu virtueller Kommunikation. Coworking war bis zum Beginn der Corona-Pandemie der Trend. Mit Beginn der Pandemie wurden Teams durch den Umzug ins Homeoffice von heute auf morgen separiert. Kollaboration im räumlichen Kontext war plötzlich nicht mehr möglich und Kommunikation findet nun vermehrt digital statt. Studienergebnisse zeigen jedoch, dass der Informationsaustausch zwischen KollegInnen darunter leidet – die so wichtigen informellen Kommunikationswege fehlen.

Mehr Flexibilität von Arbeitsort und -zeit

Das Auflösen des festen Büroarbeitsplatzes hin zu mehr Homeoffice hatte aber auch positive Effekte. Mehr Flexibilität von Arbeitsort und -zeit steigert die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und die Work-Life-Balance wird mehrheitlich als positiv wahrgenommen. Was bedeutet das für die Zukunft? Neben einer klaren Erwartung zur Beibehaltung der räumlichen Flexibilisierung zeigt sich auch eine Verschiebung der Bedürfnisse bei der Arbeitszeitgestaltung.

Birgit Wintermann von der Bertelsmann Stiftung beleuchtete in der zweiten Keynote, was es braucht, um diese Anpassung erfolgreich gestalten zu können und worauf Unternehmen rechtlich achten müssen. Denn die Digitalisierung stellt für Betriebe einen ernstzunehmenden Transformationsprozess dar. Auch die Frage, inwiefern Zeit die passende Skala für die Bewertung der Arbeit ist, oder ob an ihre Stelle die Performance rückt, steht im Raum. Langfristig bedarf es in jedem Fall einer Anpassung und Flexibilisierung des Arbeitnehmerschutzgesetzes. Die Herausforderung liegt jedoch nicht nur bei den Unternehmen. Digitales Arbeiten bedeutet auch auf individueller Ebene von MitarbeiterInnen, sich selbst gut zu organisieren.

Um die zahlreichen Aspekte von „New Work“ zu beleuchten, diskutierten die TeilnehmerInnen anschließend an die Keynotes in drei virtuellen Räumen jeweils zu den Auswirkungen bezüglich „Raum“, „Mensch“ und „Wissen“.

Am 13. Oktober trafen sich zum Thema „New Work in der Praxis – Raum, Mensch, Wissen“ rund 90 Gäste im virtuellen Konferenzraum, um gemeinsam mit 14 Partnern und Referenten die verschiedenen Aspekte der veränderten Arbeitswelt zu diskutieren.

Frau Prof. Erika Regnet (Hochschule Augsburg) spannte in ihrer Keynote den Bogen von der Zeit vor Corona bis heute, von Kollaboration zu virtueller Kommunikation. Coworking war bis zum Beginn der Corona-Pandemie der Trend. Mit Beginn der Pandemie wurden Teams durch den Umzug ins Homeoffice von heute auf morgen separiert. Kollaboration im räumlichen Kontext war plötzlich nicht mehr möglich und Kommunikation findet nun vermehrt digital statt. Studienergebnisse zeigen jedoch, dass der Informationsaustausch zwischen KollegInnen darunter leidet – die so wichtigen informellen Kommunikationswege fehlen.

Mehr Flexibilität von Arbeitsort und -zeit

Das Auflösen des festen Büroarbeitsplatzes hin zu mehr Homeoffice hatte aber auch positive Effekte. Mehr Flexibilität von Arbeitsort und -zeit steigert die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und die Work-Life-Balance wird mehrheitlich als positiv wahrgenommen. Was bedeutet das für die Zukunft? Neben einer klaren Erwartung zur Beibehaltung der räumlichen Flexibilisierung zeigt sich auch eine Verschiebung der Bedürfnisse bei der Arbeitszeitgestaltung.

Birgit Wintermann von der Bertelsmann Stiftung beleuchtete in der zweiten Keynote, was es braucht, um diese Anpassung erfolgreich gestalten zu können und worauf Unternehmen rechtlich achten müssen. Denn die Digitalisierung stellt für Betriebe einen ernstzunehmenden Transformationsprozess dar. Auch die Frage, inwiefern Zeit die passende Skala für die Bewertung der Arbeit ist, oder ob an ihre Stelle die Performance rückt, steht im Raum. Langfristig bedarf es in jedem Fall einer Anpassung und Flexibilisierung des Arbeitnehmerschutzgesetzes. Die Herausforderung liegt jedoch nicht nur bei den Unternehmen. Digitales Arbeiten bedeutet auch auf individueller Ebene von MitarbeiterInnen, sich selbst gut zu organisieren.

Um die zahlreichen Aspekte von „New Work“ zu beleuchten, diskutierten die TeilnehmerInnen anschließend an die Keynotes in drei virtuellen Räumen jeweils zu den Auswirkungen bezüglich „Raum“, „Mensch“ und „Wissen“.

Download New Work in der Praxis. Trotz Digitalisierung - der Mensch steht im Mittelpunkt

Laden Sie hier die Pressemitteilung zur Online-Veranstaltung "New Work in der Praxis. Trotz Digitalisierung - der Mensch steht im Mittelpunktals" PDF herunter.

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