News Fachkräftesicherung Coworking – eine Büroalternative für Arbeitnehmer?

CoWorking-Spaces, also gemeinschaftlich genutzte Arbeitsräume, gibt es schon eine ganze Weile. Lange Zeit waren diese vor allem Selbstständigen und Start-Ups vorbehalten.

Das verändert sich. Beschleunigt durch die Covid-Pandemie haben Arbeitsplatzalternativen an Bedeutung gewonnen. Für die meisten Arbeitnehmer war das vor allem das Homeoffice und dessen Vorteile lernten sie schätzen: der fehlende Arbeitsweg und die daraus resultierende größere zeitliche Flexibilität. Dennoch gibt es auch einige Herausforderungen. Fehlende Kontakte mit den Kollegen, eine Vermischung von Privat- und Berufsleben, die technische Ausstattung aber auch Bedenken der Arbeitgeber bezüglich Arbeitsplatzsicherheit und Datenschutz. Ein alternativer Arbeitsplatz in einer (nahegelegenen) Coworking-Möglichkeit kann diese Nachteile aufwiegen.

Coworking-Angebote machen Arbeitgeber attraktiv

In einer aktuellen Studienarbeit wurden sowohl Arbeitnehmer, Arbeitgeber aber auch Nachwuchskräfte zu ihren Einschätzungen bezüglich Coworking-Spaces befragt. Dabei wurde beleuchtet, inwieweit das Angebot einer solchen Arbeitsplatzalternative Unternehmen, gerade auch im ländlichen Raum, bei der Fachkräftesuche und Mitarbeiterbindung unterstützen kann, also auf die Arbeitgeberattraktivität einzahlt.

Ein interessantes Ergebnis war: 73 Prozent der befragten Arbeitnehmer und Nachwuchskräfte sind der Meinung, dass die Möglichkeit an einem dritten Arbeitsort zu arbeiten ein Unternehmen attraktiver macht. 90 Prozent verbinden das mit einer modernen und aufgeschlossenen Unternehmenskultur. Bezüglich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sehen 83 Prozent einen Vorteil bei der Nutzung eines wohnortnahen CoWorking-Space.

Zur Stichprobe:
Die zugrundeliegende Online-Befragung fand im Zeitraum vom 20. Februar 2024 bis zum 24. März 2023 statt. Ausgewertet wurden insgesamt 190 Antworten, davon 23 Nachwuchskräfte 125 Arbeitnehmer 42 Arbeitgeber.      

Coworking vermindert Arbeitsmobilität

Ein Projekt der Europäischen Metropolregion München hat analysiert, inwieweit Coworking-Angebote als sogenannte Dritte Arbeitsorte das Mobilitätsproblem im Ballungsraum lösen können.

Arbeitgeber können in unterschiedlichen Coworking-Spaces Flächen buchen und ihren Mitarbeitern anbieten, wohnortnah in einem professionellen Umfeld zu arbeiten. Langfristig soll ein Netz an CoWorking-Spaces in der gesamten Metropolregion München geschaffen werden, damit Arbeitgeber möglichst allen Arbeitnehmern anbieten können, wohnortnah an einem Dritten Arbeitsort zu arbeiten.

Arbeitnehmer sparen sich so stressige Arbeitswege und viel Zeit. Unternehmen haben die Möglichkeit, an den teuren, zentralen Standorten Büroflächen zu sparen und können im Sinne der Fachkräftebindung den Angestellten attraktive, moderne Arbeitsangebote machen. Kommunen schaffen durch CoWorking-Spaces kreative, innovative Zentren und können dadurch Ortskerne wieder revitalisieren und für die Metropolregion München ist es Bestandteil auf dem Weg zu einer polyzentraleren Entwicklung.

Weitere Informationen zu dem Projekt unter: Dritte Arbeitsorte / Coworking – Metropolregion München (metropolregion-muenchen.eu)

 
 
Übersicht der Coworking-Angebote in der Region A³

Auch im Wirtschaftsraum Augsburg gibt es schon verschiedene Coworking-Möglichkeiten unterschiedlicher Anbieter. Eine Übersicht aller Coworking-Spaces finden Sie auf unserer neuen Übersichtskarte.

CoWorking-Spaces, also gemeinschaftlich genutzte Arbeitsräume, gibt es schon eine ganze Weile. Lange Zeit waren diese vor allem Selbstständigen und Start-Ups vorbehalten.

Das verändert sich. Beschleunigt durch die Covid-Pandemie haben Arbeitsplatzalternativen an Bedeutung gewonnen. Für die meisten Arbeitnehmer war das vor allem das Homeoffice und dessen Vorteile lernten sie schätzen: der fehlende Arbeitsweg und die daraus resultierende größere zeitliche Flexibilität. Dennoch gibt es auch einige Herausforderungen. Fehlende Kontakte mit den Kollegen, eine Vermischung von Privat- und Berufsleben, die technische Ausstattung aber auch Bedenken der Arbeitgeber bezüglich Arbeitsplatzsicherheit und Datenschutz. Ein alternativer Arbeitsplatz in einer (nahegelegenen) Coworking-Möglichkeit kann diese Nachteile aufwiegen.

Coworking-Angebote machen Arbeitgeber attraktiv

In einer aktuellen Studienarbeit wurden sowohl Arbeitnehmer, Arbeitgeber aber auch Nachwuchskräfte zu ihren Einschätzungen bezüglich Coworking-Spaces befragt. Dabei wurde beleuchtet, inwieweit das Angebot einer solchen Arbeitsplatzalternative Unternehmen, gerade auch im ländlichen Raum, bei der Fachkräftesuche und Mitarbeiterbindung unterstützen kann, also auf die Arbeitgeberattraktivität einzahlt.

Ein interessantes Ergebnis war: 73 Prozent der befragten Arbeitnehmer und Nachwuchskräfte sind der Meinung, dass die Möglichkeit an einem dritten Arbeitsort zu arbeiten ein Unternehmen attraktiver macht. 90 Prozent verbinden das mit einer modernen und aufgeschlossenen Unternehmenskultur. Bezüglich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sehen 83 Prozent einen Vorteil bei der Nutzung eines wohnortnahen CoWorking-Space.

Zur Stichprobe:
Die zugrundeliegende Online-Befragung fand im Zeitraum vom 20. Februar 2024 bis zum 24. März 2023 statt. Ausgewertet wurden insgesamt 190 Antworten, davon 23 Nachwuchskräfte 125 Arbeitnehmer 42 Arbeitgeber.      

Coworking vermindert Arbeitsmobilität

Ein Projekt der Europäischen Metropolregion München hat analysiert, inwieweit Coworking-Angebote als sogenannte Dritte Arbeitsorte das Mobilitätsproblem im Ballungsraum lösen können.

Arbeitgeber können in unterschiedlichen Coworking-Spaces Flächen buchen und ihren Mitarbeitern anbieten, wohnortnah in einem professionellen Umfeld zu arbeiten. Langfristig soll ein Netz an CoWorking-Spaces in der gesamten Metropolregion München geschaffen werden, damit Arbeitgeber möglichst allen Arbeitnehmern anbieten können, wohnortnah an einem Dritten Arbeitsort zu arbeiten.

Arbeitnehmer sparen sich so stressige Arbeitswege und viel Zeit. Unternehmen haben die Möglichkeit, an den teuren, zentralen Standorten Büroflächen zu sparen und können im Sinne der Fachkräftebindung den Angestellten attraktive, moderne Arbeitsangebote machen. Kommunen schaffen durch CoWorking-Spaces kreative, innovative Zentren und können dadurch Ortskerne wieder revitalisieren und für die Metropolregion München ist es Bestandteil auf dem Weg zu einer polyzentraleren Entwicklung.

Weitere Informationen zu dem Projekt unter: Dritte Arbeitsorte / Coworking – Metropolregion München (metropolregion-muenchen.eu)

 
 
Übersicht der Coworking-Angebote in der Region A³

Auch im Wirtschaftsraum Augsburg gibt es schon verschiedene Coworking-Möglichkeiten unterschiedlicher Anbieter. Eine Übersicht aller Coworking-Spaces finden Sie auf unserer neuen Übersichtskarte.

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Angebot für Unternehmen A³ Fachkräftekampagne: arbeiten und leben in A³

Ohne gezieltes Fachkräfte-Marketing geht heute nichts mehr. Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH startet 2024 mit einer neuen A³ Fachkräftekampagne für den Wirtschaftsraum Augsburg.

Ziel: Werbung für die Region und für die attraktiven Arbeitgeber in A³.

Beteiligen Sie sich als Arbeitgeber, denn nur gemeinsam erreichen wir einen hohen Bekanntheitsgrad und ein (noch) besseres Image für die Region Augsburg bei gesuchten Fachkräften.

Ohne gezieltes Fachkräfte-Marketing geht heute nichts mehr. Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH startet 2024 mit einer neuen A³ Fachkräftekampagne für den Wirtschaftsraum Augsburg.

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