Pressemitteilung 22.07.2026 – Augsburger Technologietransferkongress diskutiert Zukunft der Industrie in der Region

Zum 15. Mal trafen sich Wissenschaft und Wirtschaft beim Augsburger Technologietransfer-Kongress

Sind wir in der Krise? Wie könnte das Geschäftsmodell der Zukunft für den Wirtschaftsstandort Augsburg aussehen? Diesen wichtigen Fragen ging der inzwischen fünfzehnte Technologietransfer-Kongress des Netzwerks der TransferEinrichtungen Augsburg (TEA), durchgeführt durch die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, am 21. Juli 2026 in der Founders Factory im Digitalen Zentrum Schwaben (DZ.S) in Augsburg nach. Gemeinsam mit den 200 Teilnehmern aus Unternehmen, Wissenschaft und Innovationsakteuren der Region stellte der Kongress wieder wichtige Zukunftsinnovation aus der Region vor, z.B. für die Energiewende, den Einsatz von KI, der Robotik und Materialforschung. Der Kongress, der mit einer Veranstaltung 2012 begann, zeigte auch dieses Jahr wieder ein eindrucksvolles Innovationsfeuerwerk in der Region.

Augsburg ist zukunftsfähig…

… und kann alle Herausforderungen des industriellen Wandels bewältigen! Davon zeigten sich die Veranstalter des Kongresses überzeugt. Andreas Thiel, Geschäftsführer der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH und Prof. Dr. Sabine Ardey, die Leiterin des DLR Instituts für Test und Simulation von Gasturbinen, betonten das riesige Potenzial des Standorts Augsburg: „Augsburg hat mit seiner Technologievielfalt und seinen starken Forschungseinrichtungen alle Möglichkeiten, die Zukunftsmärkte der Welt zu erschließen“, erklärte Andreas Thiel. Den Innovationsstandort lobte auch Stefan Schimpfle, der das IT-Gründerzentrum gerade im Sigma Technopark erfolgreich erweitert hat und nun erstmals Gastgeber des Augsburger Technologietransferkongresses war. Mit welchen Technologien das gelingen kann, zeigten eindrucksvoll die über 20 Referenten aus der Region aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Arbeiten nur noch Roboter in der Fabrik der Zukunft?

Zwischen Demo-Video und Serienschicht liegt der eigentliche Härtetest jeder Technologie. Prof. Dominik Bösl von der TU München zeigte in seiner Eröffnungs-Keynote, wo Robotik und Künstliche Intelligenz heute wirklich stehen, welche vier robotischen Revolutionen die Industrie durchläuft und warum die vierte - perzeptive, kognitive, agentische Systeme - gerade beginnt. Er schlug den Bogen vom technischen Reifegrad mit den regulatorischen und gesellschaftlichen Fragen, die im Mittelstand längst am Werkstor ankommen: Wer haftet, wer entscheidet, wer bildet aus. Sein Fazit für das Publikum in Augsburg: Die nächste industrielle Dekade wird nicht in Modellen gewonnen, sondern in Montagmorgen, an denen Systeme das erste Mal ohne Beobachter laufen.

Datensouveränität, Resilienz und Sicherheit

Vier Experten der Technischen Hochschule Augsburg beleuchteten Ansatzpunkte, wie neue Geschäftsmodelle im Kontext zirkulärer Wertschöpfungssysteme und vertrauenswürdige Datenökosysteme aussehen können. Unternehmen müssen dabei Wirtschaftlichkeit, Resilienz und Souveränität verbinden können, ohne den strategischen Kompass in diesem Bermudadreieck zu verlieren. Die Professoren Prof. Dr. Johannes Schönreich, neuer Spitzenprofessor an der Technischen Hochschule Augsburg, Prof. Dr. Björn Häckel, Prof. Dr. Jochen Übelhör und der als rappender Cybersecurity-Experte berühmte Prof. Dr. Dominik Merli zeigten, wie resiliente Wertschöpfungsnetzwerke, lokale Kontrolle und digitale Handlungsfähigkeit für Unternehmen aussehen können.

Raketen in Serie aus Augsburg?

Raumfahrt wird weltweit für viele Anwendungen erschwinglich – ein Trend, dem sich auch die MT Aerospace nicht entziehen kann. In ihrer Keynote stellte Linda Mayr vor, was das für MT Aerospace in Augsburg bedeutet: Die Raumfahrt wächst nicht mehr linear – sie skaliert und stellt das Unternehmen vor neue Anforderungen. Die Keynote zeigte, wie die MTA den Wachstumsdruck in eine konkrete Transformationsaufgabe übersetzt: durch Industrialisierung, neue Kapazitätsmodelle und digitale Steuerung. Dabei ging es um die zentralen Fragen, die sich Unternehmen stellen müssen, wenn Wachstum nicht mehr in Prozenten, sondern in Faktoren kommt und was das für Prozesse, Strukturen und Standorte bedeutet.

Zahlreiche Innovationen aus der Region

Das Nachmittagsprogramm widmete sich in 14 Einzelvorträgen konkreten Innovationen aus Unternehmen und Wissenschaft, z.B. humanoiden Robotern made in Bayern (Cluster Mechatronik), sozialen Roboter in der Produktion (Fraunhofer IGCV) oder den Gewinnern des Bayerischen Energiepreises (LEW), die mit KI-gesteuerter Prognosetechnik erneuerbare Energien besser in das Netz integrieren sollen. Aber auch praktische Prozessinnovationen für Unternehmen wurden geboten, z.B. die Sicherheit von KI-Daten in der Luft- und Raumfahrt (makandar) oder wie Unternehmen aus unstrukturierten Daten sinnvolle Informationen ableiten können (Forschungsinstitut für Informationsmanagement FIM/Fraunhofer FIT). Auch Mittelständler der Region berichteten von ihren Innovationen, z.B. das Unternehmen FISCO von den Innovationen für die Baubranche oder das Unternehmen Witty zum Technologiescouting, mit dem hausintern Innovationen entwickelt werden.

Im Zentrum regionaler Innovation: Der Augsburger Innovationspark

Wie weit die Region in Sachen Innovation gekommen ist, resümierte Wolfgang Hehl, Geschäftsführer der Augsburg Innovationspark GmbH: „Wir haben es in der Region geschafft, über 14 Wissensquellen und hochrangigste Forschungseinrichtungen und Forschergruppen auf engstem Raum praktisch auf der grünen Wiese anzusiedeln. Den immensen Innovationsoutput dieses Ansiedlungserfolgs konnten wir heute wieder eindrucksvoll bewundern.“ So das Fazit des langjährigen Innovationsförderers, der den Augsburger Technologietransferkongress seit der ersten Stunde 2012 aktiv begleitet hat. Die Partner des Augsburger Technologietransfer-Kongresses dankten ihm im Rahmen der Veranstaltung für sein jahrelanges Engagement!

Zum 15. Mal trafen sich Wissenschaft und Wirtschaft beim Augsburger Technologietransfer-Kongress

Sind wir in der Krise? Wie könnte das Geschäftsmodell der Zukunft für den Wirtschaftsstandort Augsburg aussehen? Diesen wichtigen Fragen ging der inzwischen fünfzehnte Technologietransfer-Kongress des Netzwerks der TransferEinrichtungen Augsburg (TEA), durchgeführt durch die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, am 21. Juli 2026 in der Founders Factory im Digitalen Zentrum Schwaben (DZ.S) in Augsburg nach. Gemeinsam mit den 200 Teilnehmern aus Unternehmen, Wissenschaft und Innovationsakteuren der Region stellte der Kongress wieder wichtige Zukunftsinnovation aus der Region vor, z.B. für die Energiewende, den Einsatz von KI, der Robotik und Materialforschung. Der Kongress, der mit einer Veranstaltung 2012 begann, zeigte auch dieses Jahr wieder ein eindrucksvolles Innovationsfeuerwerk in der Region.

Augsburg ist zukunftsfähig…

… und kann alle Herausforderungen des industriellen Wandels bewältigen! Davon zeigten sich die Veranstalter des Kongresses überzeugt. Andreas Thiel, Geschäftsführer der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH und Prof. Dr. Sabine Ardey, die Leiterin des DLR Instituts für Test und Simulation von Gasturbinen, betonten das riesige Potenzial des Standorts Augsburg: „Augsburg hat mit seiner Technologievielfalt und seinen starken Forschungseinrichtungen alle Möglichkeiten, die Zukunftsmärkte der Welt zu erschließen“, erklärte Andreas Thiel. Den Innovationsstandort lobte auch Stefan Schimpfle, der das IT-Gründerzentrum gerade im Sigma Technopark erfolgreich erweitert hat und nun erstmals Gastgeber des Augsburger Technologietransferkongresses war. Mit welchen Technologien das gelingen kann, zeigten eindrucksvoll die über 20 Referenten aus der Region aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Arbeiten nur noch Roboter in der Fabrik der Zukunft?

Zwischen Demo-Video und Serienschicht liegt der eigentliche Härtetest jeder Technologie. Prof. Dominik Bösl von der TU München zeigte in seiner Eröffnungs-Keynote, wo Robotik und Künstliche Intelligenz heute wirklich stehen, welche vier robotischen Revolutionen die Industrie durchläuft und warum die vierte - perzeptive, kognitive, agentische Systeme - gerade beginnt. Er schlug den Bogen vom technischen Reifegrad mit den regulatorischen und gesellschaftlichen Fragen, die im Mittelstand längst am Werkstor ankommen: Wer haftet, wer entscheidet, wer bildet aus. Sein Fazit für das Publikum in Augsburg: Die nächste industrielle Dekade wird nicht in Modellen gewonnen, sondern in Montagmorgen, an denen Systeme das erste Mal ohne Beobachter laufen.

Datensouveränität, Resilienz und Sicherheit

Vier Experten der Technischen Hochschule Augsburg beleuchteten Ansatzpunkte, wie neue Geschäftsmodelle im Kontext zirkulärer Wertschöpfungssysteme und vertrauenswürdige Datenökosysteme aussehen können. Unternehmen müssen dabei Wirtschaftlichkeit, Resilienz und Souveränität verbinden können, ohne den strategischen Kompass in diesem Bermudadreieck zu verlieren. Die Professoren Prof. Dr. Johannes Schönreich, neuer Spitzenprofessor an der Technischen Hochschule Augsburg, Prof. Dr. Björn Häckel, Prof. Dr. Jochen Übelhör und der als rappender Cybersecurity-Experte berühmte Prof. Dr. Dominik Merli zeigten, wie resiliente Wertschöpfungsnetzwerke, lokale Kontrolle und digitale Handlungsfähigkeit für Unternehmen aussehen können.

Raketen in Serie aus Augsburg?

Raumfahrt wird weltweit für viele Anwendungen erschwinglich – ein Trend, dem sich auch die MT Aerospace nicht entziehen kann. In ihrer Keynote stellte Linda Mayr vor, was das für MT Aerospace in Augsburg bedeutet: Die Raumfahrt wächst nicht mehr linear – sie skaliert und stellt das Unternehmen vor neue Anforderungen. Die Keynote zeigte, wie die MTA den Wachstumsdruck in eine konkrete Transformationsaufgabe übersetzt: durch Industrialisierung, neue Kapazitätsmodelle und digitale Steuerung. Dabei ging es um die zentralen Fragen, die sich Unternehmen stellen müssen, wenn Wachstum nicht mehr in Prozenten, sondern in Faktoren kommt und was das für Prozesse, Strukturen und Standorte bedeutet.

Zahlreiche Innovationen aus der Region

Das Nachmittagsprogramm widmete sich in 14 Einzelvorträgen konkreten Innovationen aus Unternehmen und Wissenschaft, z.B. humanoiden Robotern made in Bayern (Cluster Mechatronik), sozialen Roboter in der Produktion (Fraunhofer IGCV) oder den Gewinnern des Bayerischen Energiepreises (LEW), die mit KI-gesteuerter Prognosetechnik erneuerbare Energien besser in das Netz integrieren sollen. Aber auch praktische Prozessinnovationen für Unternehmen wurden geboten, z.B. die Sicherheit von KI-Daten in der Luft- und Raumfahrt (makandar) oder wie Unternehmen aus unstrukturierten Daten sinnvolle Informationen ableiten können (Forschungsinstitut für Informationsmanagement FIM/Fraunhofer FIT). Auch Mittelständler der Region berichteten von ihren Innovationen, z.B. das Unternehmen FISCO von den Innovationen für die Baubranche oder das Unternehmen Witty zum Technologiescouting, mit dem hausintern Innovationen entwickelt werden.

Im Zentrum regionaler Innovation: Der Augsburger Innovationspark

Wie weit die Region in Sachen Innovation gekommen ist, resümierte Wolfgang Hehl, Geschäftsführer der Augsburg Innovationspark GmbH: „Wir haben es in der Region geschafft, über 14 Wissensquellen und hochrangigste Forschungseinrichtungen und Forschergruppen auf engstem Raum praktisch auf der grünen Wiese anzusiedeln. Den immensen Innovationsoutput dieses Ansiedlungserfolgs konnten wir heute wieder eindrucksvoll bewundern.“ So das Fazit des langjährigen Innovationsförderers, der den Augsburger Technologietransferkongress seit der ersten Stunde 2012 aktiv begleitet hat. Die Partner des Augsburger Technologietransfer-Kongresses dankten ihm im Rahmen der Veranstaltung für sein jahrelanges Engagement!

Programm und Impressionen

Download – Presseunterlagen

Download – PM Augsburger Technologietransferkongress 2026

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Pressekontakt – Ansprechpartner/in

Projektleitung Innovation & Expo Real

Lisa Dallner

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