Erfolgsstory Topstar Tradition schätzen, Innovation leben

Das Familienunternehmen TOPSTAR™ verbindet eine über 70-jährige Geschichte mit dem Standort Langenneufnach. Wo einst der Großvater in einer kleinen Fabrik Stühle fertigte, sorgt heute eines der modernsten Logistiksysteme der Branche für eine reibungslose Produktion der Stuhlkollektionen, die in Zusammenarbeit mit renommierten Designern entstehen. Der Hidden Champion aus A³ zeigt, wie Tradition und Innovation Hand in Hand gehen können.

Darum geht’s:

TOPSTAR™, ein Hidden Champion der Sitzmöbelbranche, vereint auf eindrucksvolle Weise Tradition, Innovation und nachhaltiges Wirtschaften.

Schon im Jahr 1949 begann Moritz Wagner in Langenneufnach Holzstühle zu fertigen. Aus dem kleinen Stuhlhersteller ist inzwischen einer der weltweit innovativsten Fertigungsbetriebe für Bürostühle und Sitzmöbel entstanden. Hinter den Mauern der TOPSTAR™ GmbH in der Gemeinde Langenneufnach im Landkreis Augsburg wird inzwischen mithilfe wegweisender Industrie 4.0-Technologie produziert. Kurzum: Innovationsbereitschaft prägt seit jeher die Geschichte des inzwischen mittelständischen Unternehmens. Heute wird sie von den Enkeln Peter Wagner und Prof. Dr. Rainer Maria Wagner fortgeschrieben. Mit den Marken TOPSTAR™ und WAGNER™ bedienen die beiden Brüder alle Märkte rund um das Thema gesundes und anspruchsvolles Sitzen national und international.

Digitale Produktion in A³: TOPSTAR goes robotics

Rund 10.000 Stühle werden jeden Tag in den Produktionshallen von TOPSTAR™ hergestellt. Neben den Mitarbeitenden bewegen sich in den Gängen auch kleine Roboterfahrzeuge. Sie übernehmen Aufgaben des internen Transports und der Produktionslogik. Dabei fahren sie vollkommen autonom, sind lernfähig und kommunizieren per WLAN. Auch begrüßen sie schon einmal Besucher über ihr Sprachmodul. Eines wird deutlich: Digitalisierung ist hier schon lange keine Zukunftsmusik mehr. Bereits seit 2017 hat das Unternehmen die smarten Helfer im Haus. Sie sind Teil der neuen, hochmodernen Produktionslinien, welche die wohl ersten echtzeitgesteuerten Produktionslinien für Sitzmöbel in ganz Europa sind. Über 15 Jahre Engagement in der wissenschaftlichen Forschung zahlen sich also aus: Neueste Industrie 4.0-Technologien konnten erfolgreich in die eigene Produktion integriert werden. Im nächsten Schritt planen die Geschäftsführer, die digitalen Techniken auf alle Produktionsbereiche zu übertragen.

So macht das Unternehmen die Zukunft besser:

  • Großer Arbeitgeber in der Region, der weiterhin in den Standort investiert und damit regionale Arbeitsplätze erhält
  • Gezielter Einsatz neuer Technologien, um Produktion effizienter sowie Arbeitsbedingungen für Mitarbeitende gesundheitsschonender zu gestalten

Attraktives Arbeitsumfeld

„Die Digitalisierung ermöglicht es uns, effizienter und nachhaltiger zu produzieren, auch im Sinne unserer Mitarbeiter“, erklärt Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Maria Wagner. Im Zuge der Umstrukturierung wurden auch die Montageplätze auf den technisch neuesten Stand gebracht. Sie lassen sich nun ergonomisch und individuell anpassen. Selbst die Schraubwerkzeuge sind digital miteinander vernetzt. Eine lohnende Investition, vor allem für die Mitarbeiter: Die händisch zu bewegenden Gegenstände wurden um über 75 Prozent reduziert. So werden unter anderem physische Belastungen minimiert. Und durch die sauber strukturierten Arbeitsabläufe, die dank digitalen Hilfestellungen am eigenen Rechner leicht verständlich sind, konnte der Stresspegel reduziert werden. „In der Entwicklung setzen wir mittlerweile die digitalen Entwürfe unserer Designer als seriennahe Prototypen auf unseren hauseigenen 3D-Druckern um“, so Peter Wagner, der für Design und Markensteuerung zuständig ist. „Auch die Markenkommunikation findet mittlerweile überwiegend digital statt“, ergänzt er.

Enge Verbundenheit mit dem Standort A³ – Das neue Wagnerdesignlab

Die Innovationskraft des regionalen Stuhlproduzenten zeigt sich jüngst auch an einem spektakulären Neubau. Über dem ehemaligen Wohnhaus der Familie Wagner in Langenneufnach befindet sich das Wagnerdesignlab, das zum einen als Showroom für die Stuhlkollektion der Marke WAGNER dient. Zum anderen treffen sich hier Architekten, Planer und Designagenturen aus der ganzen Welt zu Workshops und Planungsrunden. Auch die Mitarbeiter des Marketings finden im neuen LAB ihren Platz. Das Highlight: 117 Quadratmeter große Glasfassaden an den Längsseiten, die jeweils aus nur zwei Isoliergläsern bestehen. Grenzen wurden damit neu gesetzt, denn es sind die weltweit größten Isolierglasscheiben, die jemals verbaut wurden. Das Gebäude, das 2020 mit dem German Design Award ausgezeichnet wurde, bedeutet für TOPSTAR™ eine weitere Investition und Bestätigung in den Standort A³. Denn nicht zuletzt verzeichnet das Unternehmen – mit Wurzeln bis ins Jahr 1949 – eine über 70-jährige Geschichte mit Langenneufnach. Eine Tradition, die bis zum heutigen Tag in Ehren gehalten wird. Eine Tradition, die mit familiären Werten einhergeht. Das wissen die rund 450 Mitarbeiter zu schätzen: Ein Großteil der Belegschaft arbeitet bereits viele Jahre für das Familienunternehmen.

Besonderheit:

  • Durch langjährige Forschung und Entwicklung ist es dem Unternehmen gelungen, 3D-Sitztechnologien zu entwickeln. Diese ermöglichen es, belegt durch wissenschaftliche Studien, nachhaltig gesund zu sitzen.
  • Erstes Unternehmen der Branche, das die Herstellung von Aktivhockern im 3D-Druckverfahren serienmäßig einführt.
  • Die Wirtshausstühle aus Holz, mit denen alles begann, sind noch heute in zahlreichen Gaststätten zu finden – in der Region und weltweit.

Für Mensch und Umwelt – Unternehmerische Verantwortung in der Region

Gleichzeitig bildet das Bewusstsein für die ökologische und soziale Verantwortung einen Bestandteil der Unternehmenskultur. Deshalb hat TOPSTAR™ ein intensives Nachhaltigkeitssystem entwickelt: Eingesetzte Staplerfahrzeuge laufen beispielsweise komplett elektrisch und umweltfreundlich mit aus Wasserkraft gewonnenem Strom. Rund 70 Prozent der Produktionsabfälle werden wieder eingesetzt. Darüber hinaus speist das Unternehmen durch die firmeneigene Photovoltaikanlage Sonnenenergie ins öffentliche Netz. So ist es sogar gelungen, mehr CO2 einzusparen, als das Unternehmen samt Fuhrpark verbraucht. Der gesamte Fuhrpark wird mittlerweile auf Hybridfahrzeuge umgestellt. Doch auch nachhaltige Mitarbeiterführung und Gesundheitsmanagement spielen eine wichtige Rolle. Zusätzlich hat TOPSTAR™ anlässlich des 60. Geburtstags des Seniorchefs Michael Wagner die mildtätige Stiftung Kinderlachen gegründet. Über 2.500 Projekte hat die Stiftung seit ihrer Gründung bereits in der Region realisiert.

Vom Holzstuhl zum 3D-gedruckten Aktivhocker

Derzeit wird der erste Aktivhocker, der am Standort aus einem 3D-Drucker stammt, am Markt eingeführt. Der Druckkörper besteht zu 100 Prozent aus einem Bio-Kunststoff der auf Basis nachwachsender Rohstoffe hergestellt wird. Damit greift TOPSTAR™ die ursprünglichen Tugenden des Firmengründers Moritz Wagner wieder auf, der seine Holzstühle vom Rohmaterial bis zum Fertigprodukt am Standort hergestellt hat. Der regionale Stuhlproduzent geht somit einen entscheidenden weiteren Schritt in die von unserer Gesellschaft so dringend geforderte Nachhaltigkeit. Das Familienunternehmen aus A³ zeigt einmal mehr, dass sich Traditionsbewusstsein und innovatives Handeln nicht widersprechen. Im Gegenteil: Bei TOPSTAR™ ist man überzeugt, dass Digitalisierung auf den Umgang mit den Mitarbeitenden, eine nachhaltige Produktion sowie auf die Unternehmensentwicklung einzahlt – wenn sie gezielt eingesetzt wird.

Innovation bedarf heute einer klaren Zielrichtung. Wir lösen dies immer im Team und auf Wirtschaftlichkeit bedacht. Als zentrale Themen sehen wir für uns Digitalisierung, Markenattraktivität und das Wohl unserer Belegschaft.

Prof. Dr. Rainer Maria Wagner – Geschäftsführer der TOPSTAR™ GmbH

Weiterführende Links

Webseite TOPSTAR™

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