Veröffentlicht am 24. März 2026
News FutureH2O – Abwasser als Rohstoffquelle: Forschungsprojekt „LiquidMining“ an der Universität Augsburg
Industrielle Abwässer enthalten nicht nur Stoffe, die aus Umweltgründen entfernt werden müssen – sie können auch wertvolle Rohstoffe bergen. Genau hier setzt das Forschungsprojekt „LiquidMining“ an, das an der Universität Augsburg unter der Leitung von Daniel Vollprecht durchgeführt wird.
Kritische Metalle im Fokus
Im Zentrum des Projekts steht die Rückgewinnung sogenannter kritischer Metalle wie Lithium oder Seltene Erden. Diese werden unter anderem für Batterien, Elektronik und Technologien der Energiewende benötigt. Bisher werden sie in der Abwasserbehandlung kaum berücksichtigt, da sie in der Regel keine unmittelbare Umweltgefahr darstellen.
„LiquidMining“ untersucht daher systematisch, welche dieser Stoffe in industriellen Abwässern vorkommen, in welchen Mengen sie enthalten sind und welches wirtschaftliche Potenzial in ihrer Rückgewinnung steckt.
Technologieentwicklung und Zusammenarbeit
Gemeinsam mit Partnern wie dem Karlsruher Institut für Technologie sowie Unternehmen aus der Praxis werden Verfahren entwickelt, mit denen sich diese Rohstoffe aus wässrigen Lösungen gewinnen lassen. Ziel ist es, unterschiedliche Technologien so zu kombinieren, dass sie flexibel auf verschiedene Wasserzusammensetzungen reagieren können.
In einer späteren Projektphase ist zudem eine Pilotanlage geplant, um die technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit im industriellen Maßstab zu prüfen.
Sekundärrohstoffe sichtbar machen
Ein weiterer Baustein des Projekts ist die Entwicklung einer „Sekundärrohstofflandkarte“. Diese soll erstmals aufzeigen, wo in Deutschland relevante Rohstoffpotenziale in Abwässern und anderen Wasserquellen vorhanden sind. Ergänzend wird ein Tool entwickelt, das Unternehmen bei der Bewertung möglicher Erlöse unterstützt.
Beitrag zu Ressourcensicherheit und Nachhaltigkeit
Die Rückgewinnung von Metallen aus Abwasser kann dazu beitragen, die Abhängigkeit von Rohstoffimporten zu verringern und gleichzeitig Umweltbelastungen zu reduzieren. Vor dem Hintergrund steigender Rohstoffbedarfe im Zuge von Energiewende und Digitalisierung gewinnt dieser Ansatz zunehmend an Bedeutung.
Das Projekt „LiquidMining“ wird im Rahmen des Energieforschungsprogramms der Bundesregierung gefördert und hat eine Laufzeit von drei Jahren.
Industrielle Abwässer enthalten nicht nur Stoffe, die aus Umweltgründen entfernt werden müssen – sie können auch wertvolle Rohstoffe bergen. Genau hier setzt das Forschungsprojekt „LiquidMining“ an, das an der Universität Augsburg unter der Leitung von Daniel Vollprecht durchgeführt wird.
Kritische Metalle im Fokus
Im Zentrum des Projekts steht die Rückgewinnung sogenannter kritischer Metalle wie Lithium oder Seltene Erden. Diese werden unter anderem für Batterien, Elektronik und Technologien der Energiewende benötigt. Bisher werden sie in der Abwasserbehandlung kaum berücksichtigt, da sie in der Regel keine unmittelbare Umweltgefahr darstellen.
„LiquidMining“ untersucht daher systematisch, welche dieser Stoffe in industriellen Abwässern vorkommen, in welchen Mengen sie enthalten sind und welches wirtschaftliche Potenzial in ihrer Rückgewinnung steckt.
Technologieentwicklung und Zusammenarbeit
Gemeinsam mit Partnern wie dem Karlsruher Institut für Technologie sowie Unternehmen aus der Praxis werden Verfahren entwickelt, mit denen sich diese Rohstoffe aus wässrigen Lösungen gewinnen lassen. Ziel ist es, unterschiedliche Technologien so zu kombinieren, dass sie flexibel auf verschiedene Wasserzusammensetzungen reagieren können.
In einer späteren Projektphase ist zudem eine Pilotanlage geplant, um die technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit im industriellen Maßstab zu prüfen.
Sekundärrohstoffe sichtbar machen
Ein weiterer Baustein des Projekts ist die Entwicklung einer „Sekundärrohstofflandkarte“. Diese soll erstmals aufzeigen, wo in Deutschland relevante Rohstoffpotenziale in Abwässern und anderen Wasserquellen vorhanden sind. Ergänzend wird ein Tool entwickelt, das Unternehmen bei der Bewertung möglicher Erlöse unterstützt.
Beitrag zu Ressourcensicherheit und Nachhaltigkeit
Die Rückgewinnung von Metallen aus Abwasser kann dazu beitragen, die Abhängigkeit von Rohstoffimporten zu verringern und gleichzeitig Umweltbelastungen zu reduzieren. Vor dem Hintergrund steigender Rohstoffbedarfe im Zuge von Energiewende und Digitalisierung gewinnt dieser Ansatz zunehmend an Bedeutung.
Das Projekt „LiquidMining“ wird im Rahmen des Energieforschungsprogramms der Bundesregierung gefördert und hat eine Laufzeit von drei Jahren.