Suchverhalten verändert sich radikal. Immer mehr Menschen stellen ihre Fragen direkt in KI-Chatbots oder nutzen KI-Antworten von Google und Co. Und: Sie vertrauen den Informationen der KI-Systeme.
„ChatGPT hat Sie empfohlen, deswegen will ich mit Ihnen zusammenarbeiten.“ Laut einer McKinsey-Studie nutzen 50 Prozent der Befragten gezielt KI-Suchen. 44 Prozent davon geben an, dass KI-Antworten ihre bevorzugte Informationsquelle sind. Eine aktuelle Umfrage von Gartner ergab, dass 31 Prozent der Befragten aufgrund von KI-Überblicken mehr Produkte in Betracht ziehen. Semrush konstatierte, dass rund 60 Prozent der Suchanfragen inzwischen zu keinem Klick führen. Diese Zahlen zeigen die Herausforderung für Unternehmen: Immer weniger potenzielle Kunden besuchen Webseiten, denn KI-Systeme vergleichen, fassen zusammen und sprechen Empfehlungen aus. Taucht das Unternehmen dort nicht auf, ist es für diese Zielgruppe nicht sichtbar.
Was KI-Suchen für Unternehmen bedeuten
Für Marketingverantwortliche bedeutet das: SEO reicht nicht mehr. Wer sichtbar bleiben will und Online-Conversions braucht, muss strategisch umdenken und zusätzlich GEO betreiben. GEO steht für Generative Engine Optimization, also die Optimierung von Inhalten für KI-Systeme. Das Ziel: Bei relevanten User-Prompts in den Antworten von KI-Systemen zitiert werden. LLMO, die Optimierung für Large Language Models, verwenden wir hier als Synonym. GEO/LLMO erfordert eine klare Neuausrichtung des Onlinemarketings hin zu Formaten, Strukturen und Botschaften, die von beiden Zielgruppen (Kunde und KI-System) verstanden werden.
Die eigene GEO-Strategie planen und umsetzen
Der GEO-Prozess startet mit einem GEO-Audit, bei dem Sie analysieren, ob und wie Ihr Unternehmen in KI-Antworten erscheint. Sie simulieren typische Nutzerfragen und prüfen KI-Antworten, um Sichtbarkeitslücken und Fehlpositionierungen zu erkennen. So entsteht ein realistisches Bild der aktuellen KI-Präsenz.
Tipp: Starten Sie, indem Sie mögliche User-Prompts (meist länger als Keywords / Keyphrases) in gängige KI-Chatbots eingeben. Alternativ verwenden Sie spezialisierte Software wie Otterly.ai oder Peec AI (> gratis Testzeit nutzen).
Darauf folgt die GEO-Strategie, in der Sie definieren, für welche Themen und Kontexte Ihr Unternehmen in KI-Systemen zitiert werden soll. Vieles können Sie aus Ihrer SEO-Strategie ableiten. Neu: Sie legen klare GEO-Kennzahlen und Ziele fest und priorisieren KI-Plattformen.
Tipp: ChatGPT und Google KI-Antworten sind bei uns die meistgenutzten KI-Systeme.
Diese strategische Leitlinie steuert alle weiteren Maßnahmen.
Für GEO-Content überarbeiten Sie bestehende oder erstellen neue Inhalte, damit beide Zielgruppen sie eindeutig verstehen. KI-Modelle verarbeiten Informationen anders als Menschen: Sie extrahieren, verdichten und bewerten Wahrscheinlichkeiten.
Tipp: Entscheidend sind klare Aussagen, definierte Begriffe, strukturierte Inhalte und überprüfbare Quellen. Achten Sie auf die Ausrichtung auf reale Nutzerprompts statt auf Keywords.
Parallel dazu sorgt technisches GEO für Maschinenlesbarkeit. Sauberes HTML, semantisches Markup und eine leistungsfähige Webseite bilden die Grundlage, damit Inhalte von KI-Systemen erfasst werden. Tipp: Mit strukturierten Daten (z.B. nach schema.org) machen Sie Entitäten, Autorenschaften und Zusammenhänge maschinenverständlich. Eine sauber gepflegte llms.txt Datei hilft KI-Systemen, Ihre Inhalte zu verstehen.
Parallel betreiben Sie den Aufbau von E-E-A-T-Signalen. E-E-A-T steht für Erfahrung, Expertise, Autorität und Trust. Denn nachvollziehbare fachliche Expertise, Nennung in renommierten Quellen und Fachportalen und konsistente Positionierung erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass KI-Modelle Ihr Unternehmen als vertrauenswürdig und relevant einordnen und es in Antworten zitieren.
Fazit
Unternehmen, die bereits aktiv GEO/LLMO betreiben, sind in KI-Antworten sichtbar und gewinnen sogar neue Kundengruppen hinzu. GEO-Erfolge, auch von Unternehmen in der Region A³, belegen dies.
Ansprechpartner
Dr. Nina Schmitt
Newsblog – News zum Thema Fachkräfte
News Arbeitgeber – Sechs Unternehmen aus Schwaben unter Bayerns besten Arbeitgebern 2026
Sechs Unternehmen aus Bayerisch-Schwaben gehören zu „Bayerns Beste Arbeitgeber 2026“. Ausgezeichnet wurden sie für mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur, attraktive Arbeitsbedingungen und hohe Mitarbeiterzufriedenheit. ... mehr
Mehr lesen
News Arbeitgeber – Bayern sucht die familienfreundlichsten Unternehmen – Wettbewerb „Erfolgreich.Familienfreundlich.“ gestartet
Bayern sucht erneut die 20 familienfreundlichsten Unternehmen im Wettbewerb „Erfolgreich.Familienfreundlich.“. Ziel ist es, Betriebe auszuzeichnen, die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf bieten und so Fachkräfte gewinnen und binden. ... mehr
Mehr lesen
News Arbeitgeber – Unternehmensnachfolge im Mittelstand: Offensive soll junge Unternehmer gewinnen
In Bayern soll die „Offensive Unternehmensnachfolge“ mehr junge Menschen für Unternehmensübernahmen gewinnen. Ziel ist es, den Mittelstand zu stärken, Betriebe erfolgreich in die nächste Generation zu führen und so Arbeitsplätze und Wirtschaftsleistung zu sichern. ... mehr
Mehr lesen