Nachbericht – Regionale Klimaschutzkonferenz 2024
Anfang 2024 stand das Thema Klimaschutz in der Region A³ auf dem Programm: Gezeigt wurden Good Practice-Beispiele, die die bunte Vielfalt an Klimaschutzprojekten und Engagement in der Region Augsburg auffächern. Außerdem war vor Ort ein Marktplatz mit Partnern und Ausstellern geboten. Zwei spannende Keynotes zum "Bayernplan 2040" von Detelf Fischer und zum Thema "Klimaresilienz" von Prof. Dr. Harald Kunstmann gaben Impulse für unsere Region. Die 6. Regionale Klimaschutzkonferenz A³ fand Ende Januar in der Stadthalle in Neusäß mit rund 180 Personen statt. Im Mittelpunkt standen dieses Mal gute Beispiele für regionalen Klimaschutz aus der Praxis, insbesondere von und für Unternehmen.
Eingeladen waren interessierte Unternehmen, Politik, Verbände, Organisationen, Vereine, Genossenschaften, Presse, Kommunen, Bürger:innen und Forschungseinrichtungen. Die Regionale Klimaschutzkonferenz wurde von der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH gemeinsam mit den Kooperationspartnern Stadt Augsburg, Landkreis Augsburg und Landkreis Aichach-Friedberg organisiert.
Anfang 2024 stand das Thema Klimaschutz in der Region A³ auf dem Programm: Gezeigt wurden Good Practice-Beispiele, die die bunte Vielfalt an Klimaschutzprojekten und Engagement in der Region Augsburg auffächern. Außerdem war vor Ort ein Marktplatz mit Partnern und Ausstellern geboten. Zwei spannende Keynotes zum "Bayernplan 2040" von Detelf Fischer und zum Thema "Klimaresilienz" von Prof. Dr. Harald Kunstmann gaben Impulse für unsere Region. Die 6. Regionale Klimaschutzkonferenz A³ fand Ende Januar in der Stadthalle in Neusäß mit rund 180 Personen statt. Im Mittelpunkt standen dieses Mal gute Beispiele für regionalen Klimaschutz aus der Praxis, insbesondere von und für Unternehmen.
Eingeladen waren interessierte Unternehmen, Politik, Verbände, Organisationen, Vereine, Genossenschaften, Presse, Kommunen, Bürger:innen und Forschungseinrichtungen. Die Regionale Klimaschutzkonferenz wurde von der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH gemeinsam mit den Kooperationspartnern Stadt Augsburg, Landkreis Augsburg und Landkreis Aichach-Friedberg organisiert.
Begrüßung
Oberbürgermeisterin der Stadt Augsburg – Eva Weber
„Klimaschutz sichert unsere Zukunft als innovative, wettbewerbsfähige Wirtschaftsregion. Und wirkungsvoller Klimaschutz geht nur gemeinsam. Wir haben alle Kraft und viel Know-How in unserer Region. Ich freue mich auf die Synergieeffekte, die diese Klimaschutzkonferenz generiert! Hier können wir die Transformation gemeinsam in Gang bringen.“
Landrat des Landkreises Augsburg – Martin Sailer
„Wirtschaftlicher Wohlstand ist für mich auch davon abhängig, wie wir mit den Krisen unserer Zeit umgehen. Jedes Unternehmen, das sich mit dem Thema Klimaschutz beschäftigt und nach Lösungen sucht, ist eine Bereicherung für unsere Region.“
Landrat des Landkreises Aichach-Friedberg – Dr. Klaus Metzger
„Nur durch die enge Zusammenarbeit aller Akteure - Kommunen, Bürger und Unternehmen – können wir aktiven und effektiven Klimaschutz in unserer Region voranbringen. Diese Konferenz ist ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem gemeinsamen Weg hin zum Erreichen der Klimaschutzziele.“
Keynote-Speaker – Detlef Fischer
Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e. V. - VBEW – Bayernplan Energie 2040 – Ärmel hochkrempeln!
Die Keynote beschreibt ausgehend von der Zielvorgabe im Bayerischen Klimaschutzgesetz, wonach Bayern spätestens im Jahr 2040 klimaneutral sein sollte, die damit verbundenen technischen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Die Dimension der damit zu lösenden epochalen Aufgaben wird aufgezeigt.
Kurz-Vita:
Nach einer Ausbildung zum Maschinenschlosserfacharbeiter in Coburg und einem Maschinenbaustudium an der Fachhochschule Osnabrück verfolgte Detlef Fischer eine Tätigkeit als Heizungsanlagenplaner im Ingenieurbüro Gleich in Marktrodach. Danach durchlief er weitere berufliche Stationen in München, als Sachbearbeiter im Sicherheitswesen und Genehmigung in der "Nuklearen Energieerzeugung" bei Bayernwerk AG, als stellvertretender Abteilungsleiter für "Technik-Sicherheitswesen/Grundsatzaufgaben" bei Bayernwerk Kernenergie GmbH, als Gutachter für Sicherheitstechnik in der Kernenergie bei TÜV-Bau und Betrieb GmbH und als Referent für "Energiewirtschaft und Technik".
Ab 2003 übernahm er die stellvertretende Geschäftsführung beim Verband der Bayerischen Elektrizitätswirtschaft e. V. - VBEW, seit Januar 2008 die Geschäftsführung der VBEW Dienstleistungsgesellschaft mbH und seit Juli 2008 die Geschäftsführung des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e. V. - VBEW in München. Seit Mai 2022 ist Detlef Fischer Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Vorstands des VBEW e.V.
Statement:
„Das Bayerische Klimaschutzgesetz gibt die Klimaneutralität Bayerns bis spätestens 2040 vor. Ich möchte meinen Kindern nicht den Unterschied zwischen Gesetzen erklären, die man in Bayern zu beachten hat und denjenigen die man nur aus politischem Kalkül durch den Landtag gebracht hat. Für unseren Wirtschaftszweig ist das Klimaneutrale Bayern 2040 eine der wichtigsten Planungsgrundlagen.“
Die Keynote beschreibt ausgehend von der Zielvorgabe im Bayerischen Klimaschutzgesetz, wonach Bayern spätestens im Jahr 2040 klimaneutral sein sollte, die damit verbundenen technischen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Die Dimension der damit zu lösenden epochalen Aufgaben wird aufgezeigt.
Kurz-Vita:
Nach einer Ausbildung zum Maschinenschlosserfacharbeiter in Coburg und einem Maschinenbaustudium an der Fachhochschule Osnabrück verfolgte Detlef Fischer eine Tätigkeit als Heizungsanlagenplaner im Ingenieurbüro Gleich in Marktrodach. Danach durchlief er weitere berufliche Stationen in München, als Sachbearbeiter im Sicherheitswesen und Genehmigung in der "Nuklearen Energieerzeugung" bei Bayernwerk AG, als stellvertretender Abteilungsleiter für "Technik-Sicherheitswesen/Grundsatzaufgaben" bei Bayernwerk Kernenergie GmbH, als Gutachter für Sicherheitstechnik in der Kernenergie bei TÜV-Bau und Betrieb GmbH und als Referent für "Energiewirtschaft und Technik".
Ab 2003 übernahm er die stellvertretende Geschäftsführung beim Verband der Bayerischen Elektrizitätswirtschaft e. V. - VBEW, seit Januar 2008 die Geschäftsführung der VBEW Dienstleistungsgesellschaft mbH und seit Juli 2008 die Geschäftsführung des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e. V. - VBEW in München. Seit Mai 2022 ist Detlef Fischer Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Vorstands des VBEW e.V.
Statement:
„Das Bayerische Klimaschutzgesetz gibt die Klimaneutralität Bayerns bis spätestens 2040 vor. Ich möchte meinen Kindern nicht den Unterschied zwischen Gesetzen erklären, die man in Bayern zu beachten hat und denjenigen die man nur aus politischem Kalkül durch den Landtag gebracht hat. Für unseren Wirtschaftszweig ist das Klimaneutrale Bayern 2040 eine der wichtigsten Planungsgrundlagen.“
Keynote-Speaker – Prof. Dr. Harald Kunstmann
Zentrum für Klimaresilienz an der Universität Augsburg – Klimawandel global und in der Region: von der Erdsystemforschung zur Klimaresilienz
Die regionale Klimaänderung ist bei uns gegenüber dem globalen Mittel weit verstärkt. Wo stehen wir gerade global und wo in unserer Region? Moderne Erdsystemmodellierung erlaubt uns abzuleiten, auf was wir uns bis 2050, z.B. im Bereich Wasserhaushalt, konkret einstellen müssen. Wie verändern sich die Extreme Starkniederschläge und Trockenheit in Bayern? Was können wir tun und welche Herausforderungen begegnen uns auf dem Weg zur Klimaresilienz?
Kurz-Vita:
Harald Kunstmann hat in Marburg, Virginia/USA und Heidelberg Physik (Diplom) studiert und an der ETH Zürich in Umweltnaturwissenschaften promoviert. Er ist Professor und Lehrstuhlinhaber für Regionales Klima und Hydrologie an der Universität Augsburg in gemeinsamer Berufung mit dem Karlsruher Institut für Technologie (Campus Alpin in Garmisch-Partenkirchen). Als Gastwissenschaftler forschte er an der Universität Bloemfontein in Südafrika und der Universität Oxford. Seit 2021 ist er Gründungsdirektor des neu geschaffenen Zentrums für Klimaresilienz der Universität Augsburg.
Statement
„Trotz vielfältigster Klimaschutzmaßnahmen regional, national und weltweit erreichen wir schon bald erstmals eine Temperaturerhöhung von 1,5°C, die wir im Pariser Klimavertrag eigentlich nicht überschreiten wollten. Anpassung an die Folgen des Klimawandels wird zu einer zentralen gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, die eine enorme Kraftanstrengung erfordert."
Die regionale Klimaänderung ist bei uns gegenüber dem globalen Mittel weit verstärkt. Wo stehen wir gerade global und wo in unserer Region? Moderne Erdsystemmodellierung erlaubt uns abzuleiten, auf was wir uns bis 2050, z.B. im Bereich Wasserhaushalt, konkret einstellen müssen. Wie verändern sich die Extreme Starkniederschläge und Trockenheit in Bayern? Was können wir tun und welche Herausforderungen begegnen uns auf dem Weg zur Klimaresilienz?
Kurz-Vita:
Harald Kunstmann hat in Marburg, Virginia/USA und Heidelberg Physik (Diplom) studiert und an der ETH Zürich in Umweltnaturwissenschaften promoviert. Er ist Professor und Lehrstuhlinhaber für Regionales Klima und Hydrologie an der Universität Augsburg in gemeinsamer Berufung mit dem Karlsruher Institut für Technologie (Campus Alpin in Garmisch-Partenkirchen). Als Gastwissenschaftler forschte er an der Universität Bloemfontein in Südafrika und der Universität Oxford. Seit 2021 ist er Gründungsdirektor des neu geschaffenen Zentrums für Klimaresilienz der Universität Augsburg.
Statement
„Trotz vielfältigster Klimaschutzmaßnahmen regional, national und weltweit erreichen wir schon bald erstmals eine Temperaturerhöhung von 1,5°C, die wir im Pariser Klimavertrag eigentlich nicht überschreiten wollten. Anpassung an die Folgen des Klimawandels wird zu einer zentralen gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, die eine enorme Kraftanstrengung erfordert."