Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften – Green IT in der Region A³: Zwischen Cloud, Code und Klimaschutz
Digitalisierung ist ein zentraler Treiber für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig steigen durch Rechenzentren, Softwareentwicklung und digitale Infrastrukturen der Energiebedarf und Ressourcenverbrauch. Die „Green IT“ setzt hier an: Sie verbindet technologische Innovation mit Ressourcenschonung und zeigt Wege auf, wie digitale Lösungen nachhaltiger gestaltet werden können. Welchen Beitrag kann Green IT im Wirtschaftsraum Augsburg A³ zu einer nachhaltigeren Digitalisierung leisten?
Green IT umfasst die umweltfreundliche Herstellung, Nutzung und Entsorgung von Informations- und Kommunikationstechnik, etwa von Laptops, Mobilfunknetzen, Servern und Rechenzentren. Ziel ist es, die Digitalisierung energieeffizienter und ressourcenschonender zu gestalten. Denn mit der zunehmenden Nutzung von Cloud-Diensten, KI-Anwendungen und digitalen Geräten steigt auch der Energie- und Ressourcenverbrauch. Ansatzpunkte liegen unter anderem in energieeffizienten Geräten und Rechenzentren sowie im Einsatz erneuerbarer Energien. Dadurch lassen sich CO₂-Emissionen und Betriebskosten senken. Auch eine längere Nutzung und Reparatur von Hardware sowie Wiederverwendung und Recycling reduzieren Elektroschrott und den Bedarf an neuen Rohstoffen.
Stimmen aus der Region A³:
Green IT als Teil der Digitalstrategie bei der Kommdirekt GmbH:
„Bei Kommdirekt verstehen wir Green IT als festen Bestandteil einer zukunftsfähigen Digitalstrategie. Entscheidend ist für uns, digitale Lösungen nicht nur nach Funktionalität und Wirtschaftlichkeit zu bewerten, sondern auch den effizienten Einsatz von Ressourcen mitzudenken. In unseren Projekten setzen wir genau dort an: Wir analysieren bestehende Strukturen, digitalisieren papierbasierte Abläufe, optimieren Prozesse und vernetzen Systeme, um unnötige Arbeitsschritte zu reduzieren. Dabei geht es nicht um Nachhaltigkeit als Zusatz, sondern um digitale Lösungen, die langfristig effizient funktionieren. Unser Anspruch ist es, wirtschaftlichen Nutzen und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen zusammenzubringen.“
Kommdirekt ist Mitglied der Initiative A³ klimaneutral. Die Initiative A³ klimaneutral begleitet Unternehmen aus der Region Augsburg auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2030. Gemeinsam mit dem Partner KUMAS Umweltnetzwerk bietet die Initiative Unterstützung bei der Bilanzierung der CO₂-Emissionen, Informationen zu möglichen Reduktionsmaßnahmen sowie Fach- und Netzwerkveranstaltungen an.
Digitalisierung ist ein zentraler Treiber für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig steigen durch Rechenzentren, Softwareentwicklung und digitale Infrastrukturen der Energiebedarf und Ressourcenverbrauch. Die „Green IT“ setzt hier an: Sie verbindet technologische Innovation mit Ressourcenschonung und zeigt Wege auf, wie digitale Lösungen nachhaltiger gestaltet werden können. Welchen Beitrag kann Green IT im Wirtschaftsraum Augsburg A³ zu einer nachhaltigeren Digitalisierung leisten?
Green IT umfasst die umweltfreundliche Herstellung, Nutzung und Entsorgung von Informations- und Kommunikationstechnik, etwa von Laptops, Mobilfunknetzen, Servern und Rechenzentren. Ziel ist es, die Digitalisierung energieeffizienter und ressourcenschonender zu gestalten. Denn mit der zunehmenden Nutzung von Cloud-Diensten, KI-Anwendungen und digitalen Geräten steigt auch der Energie- und Ressourcenverbrauch. Ansatzpunkte liegen unter anderem in energieeffizienten Geräten und Rechenzentren sowie im Einsatz erneuerbarer Energien. Dadurch lassen sich CO₂-Emissionen und Betriebskosten senken. Auch eine längere Nutzung und Reparatur von Hardware sowie Wiederverwendung und Recycling reduzieren Elektroschrott und den Bedarf an neuen Rohstoffen.
Stimmen aus der Region A³:
Green IT als Teil der Digitalstrategie bei der Kommdirekt GmbH:
„Bei Kommdirekt verstehen wir Green IT als festen Bestandteil einer zukunftsfähigen Digitalstrategie. Entscheidend ist für uns, digitale Lösungen nicht nur nach Funktionalität und Wirtschaftlichkeit zu bewerten, sondern auch den effizienten Einsatz von Ressourcen mitzudenken. In unseren Projekten setzen wir genau dort an: Wir analysieren bestehende Strukturen, digitalisieren papierbasierte Abläufe, optimieren Prozesse und vernetzen Systeme, um unnötige Arbeitsschritte zu reduzieren. Dabei geht es nicht um Nachhaltigkeit als Zusatz, sondern um digitale Lösungen, die langfristig effizient funktionieren. Unser Anspruch ist es, wirtschaftlichen Nutzen und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen zusammenzubringen.“
Kommdirekt ist Mitglied der Initiative A³ klimaneutral. Die Initiative A³ klimaneutral begleitet Unternehmen aus der Region Augsburg auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2030. Gemeinsam mit dem Partner KUMAS Umweltnetzwerk bietet die Initiative Unterstützung bei der Bilanzierung der CO₂-Emissionen, Informationen zu möglichen Reduktionsmaßnahmen sowie Fach- und Netzwerkveranstaltungen an.
Digitale Transformation mit Verantwortung bei TEAM23
„Bei TEAM23 berücksichtigen wir neben technologischer Leistungsfähigkeit und Nutzerorientierung auch einen bewussten Umgang mit Ressourcen. Dazu gehören effiziente Infrastrukturen, langlebige Systeme, bewusste Technologieentscheidungen und ein kritischer Blick auf Rechenleistung und Datenmengen. Gerade mit dem wachsenden Einsatz von KI gewinnt dieser Aspekt an Bedeutung, denn sowohl die Entwicklung als auch der Betrieb von KI-Modellen benötigen erhebliche Ressourcen und Energie. Perspektivisch können deshalb lokale KI-Systeme für Unternehmen interessant werden. Sie können mehr Kontrolle über Daten, Infrastruktur und Energieeinsatz ermöglichen und zugleich die technologische Souveränität stärken.“
Peerigon GmbH: Green IT in der Praxis
„Green IT klingt nach Verzicht, ist in der Praxis aber meistens das Gegenteil. Vier Entscheidungen wirken bei fast jedem Projekt gleichzeitig auf CO₂-Bilanz und Kosten: die Architektur, der Betrieb, die Hosting-Region und, seit Kurzem, die Wahl des KI-Modells. Serverless-Architekturen etwa nutzen Rechenressourcen nur dann, wenn sie tatsächlich benötigt werden. Ein Rechenzentrum mit einem emissionsärmeren Strommix kann die betriebsbedingten Emissionen um bis zu 95 Prozent senken. Ein Standort in der EU kann zudem die Umsetzung datenschutzrechtlicher Anforderungen erleichtern. Wer sich bei KI die Wahl zwischen mehreren Anbietern offenhält, kann Kosten reduzieren und Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern verringern. Ressourcensparende Software kann damit ökologische und wirtschaftliche Vorteile verbinden. Als B Corp und Mitglied im Bundesverband Green Software berücksichtigen wir diese Aspekte in unseren Projekten.“
LEW Green Data Center: Colocation-Rechenzentrum in der Region
Die LEW TelNet GmbH betreibt mit dem LEW Green Data Center in Augsburg ein Colocation-Rechenzentrum für Unternehmens-IT. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um das erste grüne Colocation-Rechenzentrum im Wirtschaftsraum Augsburg A³. Im Regelbetrieb wird das Rechenzentrum zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien aus Wasserkraft und Photovoltaik versorgt. Auf dem Dach des Rechenzentrums und in einem integrierten Photovoltaikpark wird direkt vor Ort ein Teil des benötigten Stroms durch Solarenergie erzeugt. Damit wird ein Teil des Strombedarfs unmittelbar am Standort gedeckt.
Digitale Transformation mit Verantwortung bei TEAM23
„Bei TEAM23 berücksichtigen wir neben technologischer Leistungsfähigkeit und Nutzerorientierung auch einen bewussten Umgang mit Ressourcen. Dazu gehören effiziente Infrastrukturen, langlebige Systeme, bewusste Technologieentscheidungen und ein kritischer Blick auf Rechenleistung und Datenmengen. Gerade mit dem wachsenden Einsatz von KI gewinnt dieser Aspekt an Bedeutung, denn sowohl die Entwicklung als auch der Betrieb von KI-Modellen benötigen erhebliche Ressourcen und Energie. Perspektivisch können deshalb lokale KI-Systeme für Unternehmen interessant werden. Sie können mehr Kontrolle über Daten, Infrastruktur und Energieeinsatz ermöglichen und zugleich die technologische Souveränität stärken.“
Peerigon GmbH: Green IT in der Praxis
„Green IT klingt nach Verzicht, ist in der Praxis aber meistens das Gegenteil. Vier Entscheidungen wirken bei fast jedem Projekt gleichzeitig auf CO₂-Bilanz und Kosten: die Architektur, der Betrieb, die Hosting-Region und, seit Kurzem, die Wahl des KI-Modells. Serverless-Architekturen etwa nutzen Rechenressourcen nur dann, wenn sie tatsächlich benötigt werden. Ein Rechenzentrum mit einem emissionsärmeren Strommix kann die betriebsbedingten Emissionen um bis zu 95 Prozent senken. Ein Standort in der EU kann zudem die Umsetzung datenschutzrechtlicher Anforderungen erleichtern. Wer sich bei KI die Wahl zwischen mehreren Anbietern offenhält, kann Kosten reduzieren und Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern verringern. Ressourcensparende Software kann damit ökologische und wirtschaftliche Vorteile verbinden. Als B Corp und Mitglied im Bundesverband Green Software berücksichtigen wir diese Aspekte in unseren Projekten.“
LEW Green Data Center: Colocation-Rechenzentrum in der Region
Die LEW TelNet GmbH betreibt mit dem LEW Green Data Center in Augsburg ein Colocation-Rechenzentrum für Unternehmens-IT. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um das erste grüne Colocation-Rechenzentrum im Wirtschaftsraum Augsburg A³. Im Regelbetrieb wird das Rechenzentrum zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien aus Wasserkraft und Photovoltaik versorgt. Auf dem Dach des Rechenzentrums und in einem integrierten Photovoltaikpark wird direkt vor Ort ein Teil des benötigten Stroms durch Solarenergie erzeugt. Damit wird ein Teil des Strombedarfs unmittelbar am Standort gedeckt.