Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften – Sicher durch den Sommer: Hitzeschutz bei swa Netze
Wenn die Temperaturen steigen und die Sonneneinstrahlung zunimmt, wird der Schutz der Mitarbeitenden zu einer zentralen Aufgabe im Arbeitsalltag. Das Unternehmen swa Netze setzt sich aktiv mit den gesundheitlichen Belastungen durch Hitze und UV-Strahlung auseinander und integriert entsprechende Maßnahmen in seine Arbeitsabläufe. Dazu gehört auch, dass allen Mitarbeitenden Sonnencreme zur Verfügung gestellt wurde, um den Schutz vor UV-Strahlung im Arbeitsalltag zu unterstützen. Im Rahmen eines leitfadengestützten Interviews wurde Anke Bartel, Leitung der Serviceunterstützung, bei der swa Netze GmbH, zu Ihren Erfahrungen, Herausforderungen und Ansätzen im Umgang mit Hitze- und Sonnenschutz im Arbeitsalltag befragt.
Welche Risiken und möglichen Folgen waren für Sie ein zentraler Aspekt bei der Entscheidung für die Sonnencremeaktion?
Bei der Entscheidung für die Sonnencreme-Aktion standen primär zwei Risikofelder im Fokus: die langfristigen gesundheitlichen Schäden durch UV-Strahlung und die unmittelbaren Gefahren durch Hitzeeinwirkung.Die UV-Strahlung ist ein unterschätztes Risiko, das langfristig zu chronischen Hautschäden und im schlimmsten Fall zu Hautkrebs führen kann. Da viele unserer Tätigkeiten im Freien oder in Bereichen mit hoher Einstrahlung stattfinden, sehen wir es als unsere Fürsorgepflicht, hier präventiv einzugreifen. Kurzfristig führen Sonnenbrand und Hitzeerschöpfung zu einer erheblichen Belastung des Immunsystems und des Herz-Kreislauf-Systems.Die Aktion ist somit nicht nur Gesundheitsschutz, sondern ein direkter Beitrag zur allgemeinen Arbeitssicherheit.
Welche Erfahrungen machen Ihre Teams bei der Arbeit unter hohen Temperaturen im Arbeitsalltag?
Die Rückmeldungen unserer Teams zeigen deutlich, dass die Arbeit unter Extremtemperaturen eine enorme physische und psychische Belastung darstellt. Mitarbeiter berichten von einer schnelleren Ermüdung und einer längeren Regenerationszeit nach dem Feierabend. Es fällt schwerer, den Fokus über acht Stunden hochzuhalten, besonders in der Mittagshitze zwischen 11 und 15 Uhr. Neben dem Schwitzen und dem damit verbundenen Flüssigkeitsverlust wird oft die schwere Schutzkleidung als zusätzliche Last empfunden, die den Wärmeaustausch erschwert.
Wenn die Temperaturen steigen und die Sonneneinstrahlung zunimmt, wird der Schutz der Mitarbeitenden zu einer zentralen Aufgabe im Arbeitsalltag. Das Unternehmen swa Netze setzt sich aktiv mit den gesundheitlichen Belastungen durch Hitze und UV-Strahlung auseinander und integriert entsprechende Maßnahmen in seine Arbeitsabläufe. Dazu gehört auch, dass allen Mitarbeitenden Sonnencreme zur Verfügung gestellt wurde, um den Schutz vor UV-Strahlung im Arbeitsalltag zu unterstützen. Im Rahmen eines leitfadengestützten Interviews wurde Anke Bartel, Leitung der Serviceunterstützung, bei der swa Netze GmbH, zu Ihren Erfahrungen, Herausforderungen und Ansätzen im Umgang mit Hitze- und Sonnenschutz im Arbeitsalltag befragt.
Welche Risiken und möglichen Folgen waren für Sie ein zentraler Aspekt bei der Entscheidung für die Sonnencremeaktion?
Bei der Entscheidung für die Sonnencreme-Aktion standen primär zwei Risikofelder im Fokus: die langfristigen gesundheitlichen Schäden durch UV-Strahlung und die unmittelbaren Gefahren durch Hitzeeinwirkung.Die UV-Strahlung ist ein unterschätztes Risiko, das langfristig zu chronischen Hautschäden und im schlimmsten Fall zu Hautkrebs führen kann. Da viele unserer Tätigkeiten im Freien oder in Bereichen mit hoher Einstrahlung stattfinden, sehen wir es als unsere Fürsorgepflicht, hier präventiv einzugreifen. Kurzfristig führen Sonnenbrand und Hitzeerschöpfung zu einer erheblichen Belastung des Immunsystems und des Herz-Kreislauf-Systems.Die Aktion ist somit nicht nur Gesundheitsschutz, sondern ein direkter Beitrag zur allgemeinen Arbeitssicherheit.
Welche Erfahrungen machen Ihre Teams bei der Arbeit unter hohen Temperaturen im Arbeitsalltag?
Die Rückmeldungen unserer Teams zeigen deutlich, dass die Arbeit unter Extremtemperaturen eine enorme physische und psychische Belastung darstellt. Mitarbeiter berichten von einer schnelleren Ermüdung und einer längeren Regenerationszeit nach dem Feierabend. Es fällt schwerer, den Fokus über acht Stunden hochzuhalten, besonders in der Mittagshitze zwischen 11 und 15 Uhr. Neben dem Schwitzen und dem damit verbundenen Flüssigkeitsverlust wird oft die schwere Schutzkleidung als zusätzliche Last empfunden, die den Wärmeaustausch erschwert.
Wie wird das Thema Sonnenschutz/Hitzeschutz aktuell im täglichen Arbeitsablauf berücksichtigt?
Unsere Arbeitskleidung wird so ausgewählt, dass sie die Kollegen vor Sonne optimal schützt, Kopfbedeckung und Material mit UV-Schutz. Leider ist die Arbeitskleidung nicht so leicht und luftig, wie wir uns das an heißen Tagen wünschen. Da die Kleidung auch vor Arbeitsunfällen schützen muss - haben wir hier natürlich ein Spannungsfeld.
Welche weiteren Maßnahmen verfolgen Sie, um Hitzeschutz und Arbeitssicherheit langfristig zu stärken?
Hitzeschutz ist für uns kein saisonales Randthema, sondern ein strategischer Teil der Arbeitssicherheit, den wir kontinuierlich ausbauen:
Wir planen nun auch Schulungen: Regelmäßige Workshops zur Erkennung von Hitzeerkrankungen (z. B. Hitzeschlag-Früherkennung) stärken die gegenseitige Achtsamkeit in den Teams. Wir stellen den Kollegen und Kolleginnen Trinkflaschen und Wasserspender zur Verfügung. Und an ein paar ausgewählten Tagen im Jahr kommt auch mal der Eiswagen vorbei und alle können sich bei einem leckeren Eis abkühlen.
Welche Rolle spielt die Sonnencreme-Aktion im Kontext Ihrer übergeordneten Strategie zur Mitarbeitergesundheit?
Die Sonnencreme-Aktion ist weit mehr als nur die Verteilung von Tuben – sie ist ein sichtbares Signal unserer Wertschätzung und ein wichtiger Baustein unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Die Aktion unterstreicht unser Ziel, von einer reaktiven zu einer proaktiven Präventionskultur zu gelangen. Sie zeigt, dass uns die langfristige Gesundheit unserer Belegschaft am Herzen liegt und wir bereit sind, aktiv in diese zu investieren.
Wie wird das Thema Sonnenschutz/Hitzeschutz aktuell im täglichen Arbeitsablauf berücksichtigt?
Unsere Arbeitskleidung wird so ausgewählt, dass sie die Kollegen vor Sonne optimal schützt, Kopfbedeckung und Material mit UV-Schutz. Leider ist die Arbeitskleidung nicht so leicht und luftig, wie wir uns das an heißen Tagen wünschen. Da die Kleidung auch vor Arbeitsunfällen schützen muss - haben wir hier natürlich ein Spannungsfeld.
Welche weiteren Maßnahmen verfolgen Sie, um Hitzeschutz und Arbeitssicherheit langfristig zu stärken?
Hitzeschutz ist für uns kein saisonales Randthema, sondern ein strategischer Teil der Arbeitssicherheit, den wir kontinuierlich ausbauen:
Wir planen nun auch Schulungen: Regelmäßige Workshops zur Erkennung von Hitzeerkrankungen (z. B. Hitzeschlag-Früherkennung) stärken die gegenseitige Achtsamkeit in den Teams. Wir stellen den Kollegen und Kolleginnen Trinkflaschen und Wasserspender zur Verfügung. Und an ein paar ausgewählten Tagen im Jahr kommt auch mal der Eiswagen vorbei und alle können sich bei einem leckeren Eis abkühlen.
Welche Rolle spielt die Sonnencreme-Aktion im Kontext Ihrer übergeordneten Strategie zur Mitarbeitergesundheit?
Die Sonnencreme-Aktion ist weit mehr als nur die Verteilung von Tuben – sie ist ein sichtbares Signal unserer Wertschätzung und ein wichtiger Baustein unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Die Aktion unterstreicht unser Ziel, von einer reaktiven zu einer proaktiven Präventionskultur zu gelangen. Sie zeigt, dass uns die langfristige Gesundheit unserer Belegschaft am Herzen liegt und wir bereit sind, aktiv in diese zu investieren.