Expertise Innovation Prof. Dr. Sabine Ardey – Die Leiterin des DLR-Instituts

Große Turbinen sind derzeit überall auf der Welt sehr gefragt und auch in Bayern sollen neue Gaskraftwerke für die Energieversorgung entstehen. Zukünftig sollen die effizienten Turbomaschinen mit Wasserstoff betrieben werden sollen.  Eine weitere Rolle spielt der Verkehrssektor, um Treibstoffverbrauch, Treibhausgasemissionen, Lärm und Abgase in Flugzeugen und im Schiffsverkehr zu senken. Das DLR-Institut für Test und Simulation für Gasturbinen in Augsburg ist ganz vorn dabei, um Turbinen nachhaltig, zukunftsfähig und fit für neue Anforderungen zu machen. Prof. Dr. Sabine Ardey ist seit dem 1. Januar 2025 die neue Direktorin des Instituts und kann dieses Jahr mit ihren 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das neue Institutsgebäude im Augsburg Innovationspark beziehen.

In dem neuen Institutsgebäude sollen künftig Werkstoffe, Bauteile und Gasturbinenkomponenten geprüft und mithilfe von Simulationsrechnungen als „Virtuelles Triebwerk“ berechnet werden. Aktuell entwickeln die Forschenden numerische Methoden und Modelle, die mit Hilfe digitaler Ontologien direkt mit den untersuchten Objekten, ihrem virtuellen Zwilling und den Echtzeit-Daten der Versuche verknüpft werden. Eine digitale Innovation, die auch andere komplexe IT-Prozesse in Industrieprozessen wie z.B. das Zusammenführen von Nachhaltigkeits- und Produktionsdaten revolutionieren könnte. Beim DLR lassen sich damit die komplexen Triebwerkskomponenten, Prozesse sowie Anforderungen digital abbilden.

Parallel dazu werden am DLR einzigartige Prüfstände entwickelt. „Wir bringen die Materialien in unseren Prüfständen an ihre Leistungsgrenzen, um die Belastbarkeit zu testen“, erklärt die neue Institutsleiterin Prof. Sabine Ardey. „So können Unternehmen ihre neuen Entwicklungen bei uns überprüfen und deren Lebensdauer und Zuverlässigkeit optimieren.“ Vor dem Umzug ins neue Gebäude im Augsburg Innovationspark befanden sich die Prüfstände des Instituts im Technologiezentrum Augsburg.

„Diese Stelle ist mein absoluter Traum-Job!“ verrät Prof. Dr. Sabine Ardey gleich zu Beginn ihrer Vorstellung. „Ich wollte immer noch einmal in die Forschung, deswegen habe ich mich sehr über das Angebot des DLR gefreut.“

Mit mehr als 20 Jahren Industrieerfahrung liegt der Luft- und Raumfahrtingenieurin Sabine Ardey die Perspektive der Unternehmensanwender sehr am Herzen. Nach ihrem Studium an der TU München und der Tätigkeit und Promotion als wissenschaftliche Mitarbeiterin an Universität der Bundeswehr München, hat sie bei MTU Aero Engines in den Bereichen Aerodynamik, Triebwerksleistungsberechnung, Technologiemanagement und Triebwerksregelung gearbeitet.

Kompetenz aus der Industrie für die Region

Die Frage nach der Belastbarkeit von Materialien und der „Digitale Zwilling“ im Produktlebenszyklus beschäftigten sie auch als Entwicklungsleiterin bei Bosch-Siemens-Hausgeräte.

Gemeinsam mit dem bisherigen Leiter, Prof. Dr. Stefan Reh, der dem DLR-Institut „Test und Simulation für Gasturbinen“ als stellvertretender Leiter weiter verbunden bleibt, und 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht Prof. Dr. Sabine Ardey nun mit ihrer Expertise Unternehmen für Kooperationsprojekte zur Verfügung.

Große Turbinen sind derzeit überall auf der Welt sehr gefragt und auch in Bayern sollen neue Gaskraftwerke für die Energieversorgung entstehen. Zukünftig sollen die effizienten Turbomaschinen mit Wasserstoff betrieben werden sollen.  Eine weitere Rolle spielt der Verkehrssektor, um Treibstoffverbrauch, Treibhausgasemissionen, Lärm und Abgase in Flugzeugen und im Schiffsverkehr zu senken. Das DLR-Institut für Test und Simulation für Gasturbinen in Augsburg ist ganz vorn dabei, um Turbinen nachhaltig, zukunftsfähig und fit für neue Anforderungen zu machen. Prof. Dr. Sabine Ardey ist seit dem 1. Januar 2025 die neue Direktorin des Instituts und kann dieses Jahr mit ihren 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das neue Institutsgebäude im Augsburg Innovationspark beziehen.

In dem neuen Institutsgebäude sollen künftig Werkstoffe, Bauteile und Gasturbinenkomponenten geprüft und mithilfe von Simulationsrechnungen als „Virtuelles Triebwerk“ berechnet werden. Aktuell entwickeln die Forschenden numerische Methoden und Modelle, die mit Hilfe digitaler Ontologien direkt mit den untersuchten Objekten, ihrem virtuellen Zwilling und den Echtzeit-Daten der Versuche verknüpft werden. Eine digitale Innovation, die auch andere komplexe IT-Prozesse in Industrieprozessen wie z.B. das Zusammenführen von Nachhaltigkeits- und Produktionsdaten revolutionieren könnte. Beim DLR lassen sich damit die komplexen Triebwerkskomponenten, Prozesse sowie Anforderungen digital abbilden.

Parallel dazu werden am DLR einzigartige Prüfstände entwickelt. „Wir bringen die Materialien in unseren Prüfständen an ihre Leistungsgrenzen, um die Belastbarkeit zu testen“, erklärt die neue Institutsleiterin Prof. Sabine Ardey. „So können Unternehmen ihre neuen Entwicklungen bei uns überprüfen und deren Lebensdauer und Zuverlässigkeit optimieren.“ Vor dem Umzug ins neue Gebäude im Augsburg Innovationspark befanden sich die Prüfstände des Instituts im Technologiezentrum Augsburg.

„Diese Stelle ist mein absoluter Traum-Job!“ verrät Prof. Dr. Sabine Ardey gleich zu Beginn ihrer Vorstellung. „Ich wollte immer noch einmal in die Forschung, deswegen habe ich mich sehr über das Angebot des DLR gefreut.“

Mit mehr als 20 Jahren Industrieerfahrung liegt der Luft- und Raumfahrtingenieurin Sabine Ardey die Perspektive der Unternehmensanwender sehr am Herzen. Nach ihrem Studium an der TU München und der Tätigkeit und Promotion als wissenschaftliche Mitarbeiterin an Universität der Bundeswehr München, hat sie bei MTU Aero Engines in den Bereichen Aerodynamik, Triebwerksleistungsberechnung, Technologiemanagement und Triebwerksregelung gearbeitet.

Kompetenz aus der Industrie für die Region

Die Frage nach der Belastbarkeit von Materialien und der „Digitale Zwilling“ im Produktlebenszyklus beschäftigten sie auch als Entwicklungsleiterin bei Bosch-Siemens-Hausgeräte.

Gemeinsam mit dem bisherigen Leiter, Prof. Dr. Stefan Reh, der dem DLR-Institut „Test und Simulation für Gasturbinen“ als stellvertretender Leiter weiter verbunden bleibt, und 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht Prof. Dr. Sabine Ardey nun mit ihrer Expertise Unternehmen für Kooperationsprojekte zur Verfügung.

Kontakt

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) Institut für Test und Simulation für Gasturbinen

Prof. Dr. Sabine Ardey
Direktorin

Forschungsallee 1
86159 Augsburg

+49 821 319874-1000
contact-dlr@dlr.de
http://www.DLR.de/SG

Angebote des Instituts für Simulation von Gasturbinen für Unternehmen

weitere Expertise aus dem Bereich Innovation

weitere Artikel zum Thema Innovation

Pressemitteilung 22.07.2026 Augsburger Technologietransferkongress diskutiert Zukunft der Industrie in der Region

Bei dem 15. Augsburger Technologietransfer-Kongress 2026, der in in der Factory im Digitalen Zentrum Schwaben (DZ.S) in Augsburg stattfand, wurden gemeinsam mit den 200 Teilnehmern aus Unternehmen, Wissenschaft und Innovationsakteuren der Region wieder wichtige Zukunftsinnovation aus der Region wie z.B. für die Energiewende, den Einsatz von KI, der Robotik und Materialforschung vorgestellt. ... mehr
Mehr lesen

Pressemitteilung 25.06.2026 Innovation Walk am TTZ Aichach zeigt neue Wege für digitales und nachhaltiges Bauen

„Das Technologietransferzentrum Aichach steht exemplarisch für die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Region. Alle ziehen an einem Strang, um die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu sichern. Ein Ort, an dem Zukunft nicht nur diskutiert, sondern gebaut wird“, sagte Dr. ... mehr
Mehr lesen

News Nachhaltigkeit Sustain Lab der THA und IHK Schwaben: praxisnaher Wissenstransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft

Unternehmen können im SustainLab kostenfrei mit Studierenden zusammenarbeiten und praxisnahe Lösungen entwickeln. Projektvorschläge sind bis zum 30.06. einzureichen. ... mehr
Mehr lesen

News Innovation Zukunftsperspektive für Faurecia-Werk am Standort Augsburg

Das Unternehmen General Dynamics European Land Systems hat eine Vereinbarung mit der französischen Forvia-Gruppe geschlossen, zum Erwerb des Faurecia-Werks in Augsburg. Diese Vereinbarung gewährleistet die Kontinuität des langjährigen Industriestandorts, der sich auf Abgasanlagen für ... mehr
Mehr lesen

▲ TOP