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Videoclip Universitätsmedizin Augsburg Forschung und Patientenbetreuung im Einklang

Das Universitätsklinikum Augsburg (UKA) ist seit 2019 in der Trägerschaft des Freistaates Bayern. Als solches bietet es durch die Expertise der Mitarbeitenden sowie durch die Einbindung in die universitäre medizinische Forschung und Lehre an der Medizinischen Fakultät eine optimale Versorgung für zirka zwei Millionen Menschen in ganz Schwaben. Einer, der sowohl Forschung als auch Krankenversorgung in seinem Alltag vereint, ist Dr. Josua Decker, den wir einen Tag lang bei seiner Arbeit im Universitätsklinikum Augsburg begleiten durften. Dr. Decker ist Facharzt für Radiologie und Teilnehmer des sogenannten Clinician Scientist Programms der Medizinischen Fakultät. Es unterstützt Ärztinnen und Ärzte beim Aufbau einer Forschungskarriere, was wiederum auch der Patientenversorgung zugute kommt. Herrn Dr. Decker haben wir außerdem bei einem Feierabendspaziergang mit seiner Familie in der Deuringer Heide begleitet.

Wir sehen im Clip Ihre Arbeit an einem photonenzählenden Computertomographen. Was ist das Besondere an diesem Gerät?

Die Computertomographie (CT) mit photonenzählenden Detektoren wurde erst im letzten Jahr in der klinischen Routine eingeführt und das Universitätsklinikum Augsburg hat eines der ersten Geräte weltweit (und das erste in Deutschland) erhalten. Neben einer höheren Auflösung haben die Bilder dieses CTs auch weniger Bildrauschen und zudem inhärente Spektralinformationen, die es uns erlaubt eine Vielzahl möglicher Nachbearbeitungsschritte z.B. eine Materialdifferenzierung vorzunehmen und dadurch zusätzliche Informationen über das untersuchte Gewebe zu erhalten. Es entstehen hierdurch viele neue Möglichkeiten in der klinischen Routine, die wir aktuell intensiv untersuchen, um letztendlich die erhobenen Daten optimal zur individuellen Diagnostik eines jeden Patienten verwenden zu können.

Das Universitätsklinikum Augsburg (UKA) ist seit 2019 in der Trägerschaft des Freistaates Bayern. Als solches bietet es durch die Expertise der Mitarbeitenden sowie durch die Einbindung in die universitäre medizinische Forschung und Lehre an der Medizinischen Fakultät eine optimale Versorgung für zirka zwei Millionen Menschen in ganz Schwaben. Einer, der sowohl Forschung als auch Krankenversorgung in seinem Alltag vereint, ist Dr. Josua Decker, den wir einen Tag lang bei seiner Arbeit im Universitätsklinikum Augsburg begleiten durften. Dr. Decker ist Facharzt für Radiologie und Teilnehmer des sogenannten Clinician Scientist Programms der Medizinischen Fakultät. Es unterstützt Ärztinnen und Ärzte beim Aufbau einer Forschungskarriere, was wiederum auch der Patientenversorgung zugute kommt. Herrn Dr. Decker haben wir außerdem bei einem Feierabendspaziergang mit seiner Familie in der Deuringer Heide begleitet.

Wir sehen im Clip Ihre Arbeit an einem photonenzählenden Computertomographen. Was ist das Besondere an diesem Gerät?

Die Computertomographie (CT) mit photonenzählenden Detektoren wurde erst im letzten Jahr in der klinischen Routine eingeführt und das Universitätsklinikum Augsburg hat eines der ersten Geräte weltweit (und das erste in Deutschland) erhalten. Neben einer höheren Auflösung haben die Bilder dieses CTs auch weniger Bildrauschen und zudem inhärente Spektralinformationen, die es uns erlaubt eine Vielzahl möglicher Nachbearbeitungsschritte z.B. eine Materialdifferenzierung vorzunehmen und dadurch zusätzliche Informationen über das untersuchte Gewebe zu erhalten. Es entstehen hierdurch viele neue Möglichkeiten in der klinischen Routine, die wir aktuell intensiv untersuchen, um letztendlich die erhobenen Daten optimal zur individuellen Diagnostik eines jeden Patienten verwenden zu können.

Sie nehmen am Clinician Scientist Programm teil, mit dem die Medizinische Fakultät Ärztinnen und Ärzten in der Weiterbildung ermöglicht, ihren Forschungsinteressen zu folgen und einen akademischen Karriereweg einzuschlagen. Warum machen Sie das?

Die klinisch-radiologische Tätigkeit hat mir von Beginn an sehr gut gefallen. Ich habe jedoch auch früh gemerkt, dass ich dieses Wissen auch sehr gerne weitergeben möchte und bisher offene Fragen und Wissenslücken durch Forschung klären bzw. schließen möchte. Wie viele Ärzte habe ich die Forschung initial neben der klinischen Arbeit in meiner Freizeit betrieben, wodurch das Vorankommen an sich zeitlich limitiert ist. Das Clinician Scientist Programm fördert feste Zeiten für Forschung, an denen ich von der klinischen Tätigkeit freigestellt bin. Hierdurch konnte ich meine Forschungsarbeiten deutlich voranbringen und hatte zudem noch Raum für neue und auch größere Projekte, an denen ich aktuell arbeite. Neben dem Schaffen von Wissen ist aber auch die Weitergabe ein wichtiger Pfeiler in der universitären Arbeit. In diversen Vorlesungen, Seminaren und Praktika konnte ich sowohl klinisch-radiologisches Wissen, aber auch physiologische Grundlagen, an Studierende der Humanmedizin vom 1. Semester bis zum praktischen Jahr vermitteln, was mir immer sehr viel Freude bereitet.

Wie viel Zeit bleibt Ihnen bei diesem straffen Programm noch für Familie und Freizeit und wie gestalten Sie diese?

Die Balance zwischen Arbeit und Familie ist für mich tatsächlich eine der größten Herausforderungen, was insbesondere durch den Schichtdienst nicht immer einfach ist. Zudem kann man sagen: Die Forschung schläft nicht; es gibt immer wieder Deadlines, die zusätzliche Bearbeitungen am späten Abend oder am Wochenende erfordern – dies funktioniert auf Dauer denke ich auch nur so, wenn man ein großes persönliches Interesse und Spaß an der Sache hat. Persönliche Freizeit oder Hobbies sind zwar eher weniger geworden, dafür verbringe ich die freie Zeit neben der Arbeit überwiegend mit meiner Frau und meinen Kindern. Hierfür nutzen wir besonders gerne die Natur um Augsburg und sind hier z.B. oft zu Fuß oder mit den Fahrrädern in den westlichen Wäldern unterwegs. 

Sie nehmen am Clinician Scientist Programm teil, mit dem die Medizinische Fakultät Ärztinnen und Ärzten in der Weiterbildung ermöglicht, ihren Forschungsinteressen zu folgen und einen akademischen Karriereweg einzuschlagen. Warum machen Sie das?

Die klinisch-radiologische Tätigkeit hat mir von Beginn an sehr gut gefallen. Ich habe jedoch auch früh gemerkt, dass ich dieses Wissen auch sehr gerne weitergeben möchte und bisher offene Fragen und Wissenslücken durch Forschung klären bzw. schließen möchte. Wie viele Ärzte habe ich die Forschung initial neben der klinischen Arbeit in meiner Freizeit betrieben, wodurch das Vorankommen an sich zeitlich limitiert ist. Das Clinician Scientist Programm fördert feste Zeiten für Forschung, an denen ich von der klinischen Tätigkeit freigestellt bin. Hierdurch konnte ich meine Forschungsarbeiten deutlich voranbringen und hatte zudem noch Raum für neue und auch größere Projekte, an denen ich aktuell arbeite. Neben dem Schaffen von Wissen ist aber auch die Weitergabe ein wichtiger Pfeiler in der universitären Arbeit. In diversen Vorlesungen, Seminaren und Praktika konnte ich sowohl klinisch-radiologisches Wissen, aber auch physiologische Grundlagen, an Studierende der Humanmedizin vom 1. Semester bis zum praktischen Jahr vermitteln, was mir immer sehr viel Freude bereitet.

Wie viel Zeit bleibt Ihnen bei diesem straffen Programm noch für Familie und Freizeit und wie gestalten Sie diese?

Die Balance zwischen Arbeit und Familie ist für mich tatsächlich eine der größten Herausforderungen, was insbesondere durch den Schichtdienst nicht immer einfach ist. Zudem kann man sagen: Die Forschung schläft nicht; es gibt immer wieder Deadlines, die zusätzliche Bearbeitungen am späten Abend oder am Wochenende erfordern – dies funktioniert auf Dauer denke ich auch nur so, wenn man ein großes persönliches Interesse und Spaß an der Sache hat. Persönliche Freizeit oder Hobbies sind zwar eher weniger geworden, dafür verbringe ich die freie Zeit neben der Arbeit überwiegend mit meiner Frau und meinen Kindern. Hierfür nutzen wir besonders gerne die Natur um Augsburg und sind hier z.B. oft zu Fuß oder mit den Fahrrädern in den westlichen Wäldern unterwegs. 

Im Clip sind Sie in der Deuringer Heide unterwegs. Was sind Ihre liebsten Orte in der Region?

Neben Fahrradtouren und kleinen Wanderungen in den westlichen Wäldern oder im Schmuttertal, machen wir auch gerne Ausflüge, bei denen insbesondere unsere Kinder auf ihre Kosten kommen. Zum Beispiel zum Naturparkhaus und Spielplatz am Kloster Oberschönenfeld, in die Altstadt Augsburgs oder auch mal in den Augsburger Zoo.  

Bitte beschreiben Sie die Region mit drei Schlagworten!

Dynamisch, naturnah, familienfreundlich

 

Infos zu Dr. Josua Decker 

Herr Dr. Decker hat in Ulm sein Medizinstudium absolviert und anschließend in den ersten beiden Jahren der Weiterbildung in der Radiologie des Helios Amper Klinikum in Dachau gearbeitet. Mit der Gründung des Universitätsklinikums Augsburg, kam der Wechsel nach Augsburg. Nach ersten Forschungsarbeiten in der Abteilung, bekam Dr. Decker 2020 einen Platz im Clinician Scientist Programm der medizinischen Fakultät der Universität. Im Rahmen dessen war er zusammen mit seiner Familie zunächst neun Monate für einen Forschungsaufenthalt in den USA an der Medical University of South Carolina in Charleston. Diese Forschungsarbeiten führt er nun in Augsburg weiter. Im August 2022 absolvierte er zusätzlich die Facharztprüfung als Facharzt für Radiologie. Aktuell arbeitet er 50 Prozent klinisch und 50 Prozent forschend in der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am UKA.

Im Clip sind Sie in der Deuringer Heide unterwegs. Was sind Ihre liebsten Orte in der Region?

Neben Fahrradtouren und kleinen Wanderungen in den westlichen Wäldern oder im Schmuttertal, machen wir auch gerne Ausflüge, bei denen insbesondere unsere Kinder auf ihre Kosten kommen. Zum Beispiel zum Naturparkhaus und Spielplatz am Kloster Oberschönenfeld, in die Altstadt Augsburgs oder auch mal in den Augsburger Zoo.  

Bitte beschreiben Sie die Region mit drei Schlagworten!

Dynamisch, naturnah, familienfreundlich

 

Infos zu Dr. Josua Decker 

Herr Dr. Decker hat in Ulm sein Medizinstudium absolviert und anschließend in den ersten beiden Jahren der Weiterbildung in der Radiologie des Helios Amper Klinikum in Dachau gearbeitet. Mit der Gründung des Universitätsklinikums Augsburg, kam der Wechsel nach Augsburg. Nach ersten Forschungsarbeiten in der Abteilung, bekam Dr. Decker 2020 einen Platz im Clinician Scientist Programm der medizinischen Fakultät der Universität. Im Rahmen dessen war er zusammen mit seiner Familie zunächst neun Monate für einen Forschungsaufenthalt in den USA an der Medical University of South Carolina in Charleston. Diese Forschungsarbeiten führt er nun in Augsburg weiter. Im August 2022 absolvierte er zusätzlich die Facharztprüfung als Facharzt für Radiologie. Aktuell arbeitet er 50 Prozent klinisch und 50 Prozent forschend in der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am UKA.

Zum Clinician Scientist Programm

Das Clinican Scientist Programm richtet sich an Ärztinnen und Ärzte ab dem dritten Jahr der ärztlichen Weiterbildung. Das Programm soll den forschenden Nachwuchs nahhaltig fördern und in seiner akademischen Karriere unterstützen. Die medizinischen Fakultät der Universität Augsburg finanziert im Rahmen des Clinican Scientist Programm medizinische Forschungszeiten und somit die Freistellung von klinischen Aufgaben der Teilnehmer während der Programmlaufzeit von zwei bis drei Jahren. Darüber hinaus kann ein Sachmittelzuschuss in Höhe von maximal 10.000 € beantragt werden. Voraussetzungen für die Förderung als Clinician Scientist sind eine abgeschlossene Promotion, eine hohe Motivation und Neugier für wissenschaftliche Fragenstellungen und ihre Bearbeitung, ein Arbeitsvertrag mit dem Universitätsklinikum Augsburg oder einem Kooperationskrankenhaus sowie eigene Publikationsleistungen oder Beteiligung an Publikationen.

Zur Betreuung während des Programms werden den Teilnehmern sowohl ein klinischer als auch ein wissenschaftlicher Mentor zur Seite gestellt.

Universitätsmedizin Augsburg und Medizincampus

Die Universitätsmedizin Augsburg umfasst die Medizinische Fakultät der Universität Ausburg, das Universitätsklinikum Augsburg und - als Kooperationspartner - das Bezirkskrankenhaus Augsburg. Der neue Medizincampus der Universität Augsburg entsteht in direkter räumlicher Nähe zur Uniklinik im Augsburger Stadtteil Kriegshaber. Dies bietet optimale Bedingungen für den Modellstudiengang Medizin, der großen Wert auf die frühe Einbindung der Studierenden in den klinischen Alltag legt.

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Seit 2019 ist Augsburg nicht nur Universitätsstadt, sondern auch Standort für Hochschulmedizin. Im Modellstudiengang Humanmedizin und dem Bachelor-Studiengang Medizinische Informatik werden hier neben den Ärzten von morgen auch Medizininformatiker ausgebildet. Die Forschungsschwerpunkte der Augsburger Universitätsmedizin liegen in den Bereichen Umwelt und Gesundheit sowie Medizininformatik. Mit diesen Fachrichtungen besetzt Augsburg eine wichtige Nische – europaweit.
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