Veröffentlicht am 14. Oktober 2026
Expansion Robotik – Universitätsklinikum Augsburg schafft dritten DaVinci® an
Mit der Inbetriebnahme des dritten DaVinci®-OP-Roboters baut das Universitätsklinikum Augsburg (UKA) seine robotisch-assistierte Chirurgie konsequent weiter aus. Der Ausbau ist Teil einer langfristigen Strategie des UKA, chirurgische Versorgung, universitäre Forschung und medizinische Innovation eng miteinander zu verzahnen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Behandlung komplexer Tumorerkrankungen sowie dem Aufbau eines interdisziplinären Robotikzentrums. Dazu wird im Herbst der Lehrstuhl für medizinische Robotik eingerichtet.
Der dritte DaVinci®-OP-Roboter war kaum angeliefert und aufgestellt, da wurde er auch schon von den speziell ausgebildeten Medizinern der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (AVTT) in Betrieb genommen. Seitdem werden wöchentlich Patientinnen und Patienten mit teils lebensverkürzenden Diagnosen mit dem DaVinci Xi operiert. Eine von ihnen war eine Frau Mitte 40 mit einem sogenannten Leiomyom, einem zwar gutartigen Tumor an der Speiseröhre, allerdings von der Größe einer kleinen Orange. „Eine medizinische Seltenheit“, sagt Leitender Oberarzt Dr. Bernd Geißler. Die Prognose der Patientin: vollständige Heilung unter Erhalt der Speiseröhre.
Langfristige Strategie für die Behandlung komplexer Tumorerkrankungen
Das neue DaVinci Xi-System steht in Operationssaal 16 und wird bei zirka 300 robotisch-assistierten Eingriffen pro Jahr zum Einsatz kommen – insbesondere bei Tumorerkrankungen der Lunge, der Leber, des Dick- und Enddarms, der Bauchspeicheldrüse, des Magens und der Speiseröhre.
„Wir sprechen hier von schwerwiegenden Erkrankungen, bei denen jede Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten zählt“, sagt Prof. Dr. Katharina Beyer, Direktorin der AVTT-Klinik. „Mit dem dritten DaVinci-System können wir deutlich mehr Patientinnen und Patienten besonders schonende, präzise und sichere Eingriffe anbieten – und damit ihre Heilungschancen weiter verbessern.“ Nach aktuellem Stand ist das UKA eine von wenigen Universitätskliniken in Deutschland, die drei DaVinci®-Operationssysteme betreibt. Und damit soll noch nicht Schluss sein.
Mit der Inbetriebnahme des dritten DaVinci®-OP-Roboters baut das Universitätsklinikum Augsburg (UKA) seine robotisch-assistierte Chirurgie konsequent weiter aus. Der Ausbau ist Teil einer langfristigen Strategie des UKA, chirurgische Versorgung, universitäre Forschung und medizinische Innovation eng miteinander zu verzahnen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Behandlung komplexer Tumorerkrankungen sowie dem Aufbau eines interdisziplinären Robotikzentrums. Dazu wird im Herbst der Lehrstuhl für medizinische Robotik eingerichtet.
Der dritte DaVinci®-OP-Roboter war kaum angeliefert und aufgestellt, da wurde er auch schon von den speziell ausgebildeten Medizinern der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (AVTT) in Betrieb genommen. Seitdem werden wöchentlich Patientinnen und Patienten mit teils lebensverkürzenden Diagnosen mit dem DaVinci Xi operiert. Eine von ihnen war eine Frau Mitte 40 mit einem sogenannten Leiomyom, einem zwar gutartigen Tumor an der Speiseröhre, allerdings von der Größe einer kleinen Orange. „Eine medizinische Seltenheit“, sagt Leitender Oberarzt Dr. Bernd Geißler. Die Prognose der Patientin: vollständige Heilung unter Erhalt der Speiseröhre.
Langfristige Strategie für die Behandlung komplexer Tumorerkrankungen
Das neue DaVinci Xi-System steht in Operationssaal 16 und wird bei zirka 300 robotisch-assistierten Eingriffen pro Jahr zum Einsatz kommen – insbesondere bei Tumorerkrankungen der Lunge, der Leber, des Dick- und Enddarms, der Bauchspeicheldrüse, des Magens und der Speiseröhre.
„Wir sprechen hier von schwerwiegenden Erkrankungen, bei denen jede Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten zählt“, sagt Prof. Dr. Katharina Beyer, Direktorin der AVTT-Klinik. „Mit dem dritten DaVinci-System können wir deutlich mehr Patientinnen und Patienten besonders schonende, präzise und sichere Eingriffe anbieten – und damit ihre Heilungschancen weiter verbessern.“ Nach aktuellem Stand ist das UKA eine von wenigen Universitätskliniken in Deutschland, die drei DaVinci®-Operationssysteme betreibt. Und damit soll noch nicht Schluss sein.
DaVinci-System kommt auch in der Ausbildung zur Anwendung
Neben der Patientenversorgung spielt die universitäre Lehre eine zentrale Rolle für die Universitätsmedizin Augsburg. Das 2025 beschaffte DaVinci Xi-System verfügt über zwei Bedienkonsolen und ermöglicht sogenannte Lehr-Eingriffe. Dabei können erfahrene Operateurinnen und Operateure und der chirurgische Nachwuchs gleichzeitig am System arbeiten. Dieses Ausbildungskonzept unterstützt den Wissenstransfer und fördert die strukturierte Qualifizierung künftiger Robotik-Chirurginnen und -Chirurgen.
Der Ausbau der technischen Infrastruktur wird durch den Aufbau entsprechender wissenschaftlicher Strukturen ergänzt. Eine neue W3-Professur soll ab Herbst 2026 die Weiterentwicklung der medizinischen Robotik am Standort Augsburg vorantreiben.
Künftig frühe Einbindung klinischer Expertise in technologische Entwicklung
„Der Forschungsschwerpunkt der vergangenen Jahre lag generell häufig auf der rein technologischen Entwicklung robotischer Systeme mit unzureichender Einbindung klinischer Expertise“, sagt Prof. Dr.-Ing. Dennis Kundrat, designierter Inhaber der neuen W3-Professur für Medizinische Robotik am Universitätsklinikum. „Im bereits laufenden BMFTR-geförderten Projekt SURREAL, gemeinsam mit klinischen und industriellen Partnern, fokussieren wir genau diese Problematik im Kontext von sprachgesteuerter Robotik für ultraschallgeführte Interventionen. Dieses Know-how aus der translationalen Medizintechnik soll direkt in das UKA eingebracht werden, um robotische Verfahren nicht nur in der Systementwicklung, sondern auch frühzeitig in der präklinischen bzw. klinischen Anwendung konsequent weiterzudenken“.
Ziel ist, so Kundrat, der Aufbau eines interdisziplinären Kompetenzzentrums am UKA, das technologische Entwicklungen, klinische Anwendung und wissenschaftliche Forschung eng miteinander verbindet.
Nächste Ausbaustufe: Robotik künftig auch in der Wirbelsäulenchirurgie
Perspektivisch sieht das UKA Potenzial unter anderem in der Wirbelsäulenchirurgie, auch hier laufen derzeit Gespräche über die Anschaffung eines Robotiksystems. Der weitere Ausbau des Robotikzentrums verbindet Versorgung, Forschung und Lehre und soll die Weiterentwicklung robotischer Verfahren in der Patientenversorgung unterstützen.
DaVinci-System kommt auch in der Ausbildung zur Anwendung
Neben der Patientenversorgung spielt die universitäre Lehre eine zentrale Rolle für die Universitätsmedizin Augsburg. Das 2025 beschaffte DaVinci Xi-System verfügt über zwei Bedienkonsolen und ermöglicht sogenannte Lehr-Eingriffe. Dabei können erfahrene Operateurinnen und Operateure und der chirurgische Nachwuchs gleichzeitig am System arbeiten. Dieses Ausbildungskonzept unterstützt den Wissenstransfer und fördert die strukturierte Qualifizierung künftiger Robotik-Chirurginnen und -Chirurgen.
Der Ausbau der technischen Infrastruktur wird durch den Aufbau entsprechender wissenschaftlicher Strukturen ergänzt. Eine neue W3-Professur soll ab Herbst 2026 die Weiterentwicklung der medizinischen Robotik am Standort Augsburg vorantreiben.
Künftig frühe Einbindung klinischer Expertise in technologische Entwicklung
„Der Forschungsschwerpunkt der vergangenen Jahre lag generell häufig auf der rein technologischen Entwicklung robotischer Systeme mit unzureichender Einbindung klinischer Expertise“, sagt Prof. Dr.-Ing. Dennis Kundrat, designierter Inhaber der neuen W3-Professur für Medizinische Robotik am Universitätsklinikum. „Im bereits laufenden BMFTR-geförderten Projekt SURREAL, gemeinsam mit klinischen und industriellen Partnern, fokussieren wir genau diese Problematik im Kontext von sprachgesteuerter Robotik für ultraschallgeführte Interventionen. Dieses Know-how aus der translationalen Medizintechnik soll direkt in das UKA eingebracht werden, um robotische Verfahren nicht nur in der Systementwicklung, sondern auch frühzeitig in der präklinischen bzw. klinischen Anwendung konsequent weiterzudenken“.
Ziel ist, so Kundrat, der Aufbau eines interdisziplinären Kompetenzzentrums am UKA, das technologische Entwicklungen, klinische Anwendung und wissenschaftliche Forschung eng miteinander verbindet.
Nächste Ausbaustufe: Robotik künftig auch in der Wirbelsäulenchirurgie
Perspektivisch sieht das UKA Potenzial unter anderem in der Wirbelsäulenchirurgie, auch hier laufen derzeit Gespräche über die Anschaffung eines Robotiksystems. Der weitere Ausbau des Robotikzentrums verbindet Versorgung, Forschung und Lehre und soll die Weiterentwicklung robotischer Verfahren in der Patientenversorgung unterstützen.