Pressemitteilung 20.05.2025 Fachkräftemagnet Region Augsburg: Wie Arbeitgeber im Wettbewerb um Fachkräfte überzeugen können

Die Sicherung qualifizierter Fachkräfte bleibt eine der größten Herausforderungen für Unternehmen – insbesondere im Mittelstand. Wie Arbeitgeber im Wettbewerb um Talente sichtbar, glaubwürdig und zukunftsfähig auftreten können, war Thema der Veranstaltung „Überregional sichtbar – lokal erfolgreich: Wege zum Fachkräftemagneten“ am 14.05.2025, zu der die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH gemeinsam mit der Augsburger Allgemeinen über 100 Gäste begrüßen durfte.

Im Zentrum stand die Frage, wie regionale Stärken effektiv kommuniziert und zeitgemäße Arbeitswelten gestaltet werden können. Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Medien und Arbeitsagentur diskutierten praxisnahe Ansätze für wirkungsvolles Employer Branding – mit einem klaren Fokus auf Unternehmenskultur, Kommunikation und regionale Standortvorteile und Lebensqualität.

Fachkräftesicherung als strategisches Gemeinschaftsprojekt

Bereits in der Eröffnung durch Matthias Schmid, Gesamtleiter Werbevermarktung Mediengruppe Pressedruck, und Andreas Thiel, Geschäftsführer Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, wurde deutlich, dass moderne Personalgewinnung weit über klassische Stellenausschreibungen hinausgeht. Entscheidend ist die gezielte Ansprache potenzieller Fachkräfte – gestützt durch mediale Reichweite, klare Botschaften und überzeugende Arbeitgeberprofile. Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH setzt dabei auf langfristige Strategien: Mit der Plattform aux.talents hat sie ein neues Instrument geschaffen, das regionale Arbeitgeber und Talente passfähig miteinander vernetzt. Ziel ist es, das Potenzial der Region Augsburg als attraktiven Arbeits- und Lebensraum überregional herauszustreichen.

Flexibilität, Führung und echte Haltung im Fokus

In einer Talkrunde diskutierten Elsa Koller-Knedlik (Agentur für Arbeit Augsburg), Ramona Meinzer (AUMÜLLER AUMATIC GmbH), Claudia Brandstädter (e-koris GmbH), Oliver Nowotny (Sport Brain GmbH) und Thomas Streitberger (Mediengruppe Pressedruck) unter der Moderation von Lisa Graf (VMM Medienagentur) über aktuelle Fragen von Arbeitsmarkt und dessen Entwicklung, Recruiting, Arbeitgeberattraktivität bis hin zu ausländischen Fachkräften und New Work. Dabei kristallisierte sich heraus: Die Anforderungen an zukunftsgerichtete Arbeitgeber haben sich spürbar gewandelt. Flexibilität in Arbeitszeitmodellen, die Berücksichtigung individueller Lebenssituationen sowie eine offene Führungskultur gelten heute als entscheidende Faktoren für eine das nachhaltige Binden und Gewinnen von Mitarbeiter:innen. Unternehmen, die ihren Beschäftigten echten Gestaltungsspielraum und individuelle Lösungen anbieten, steigern ihre Attraktivität und gewinnen langfristig an Bindungskraft. Gleichzeitig wurde betont, dass klare Strukturen und gegenseitiges Vertrauen unerlässlich bleiben – eine Balance, die bewusst ausgestaltet werden muss.

Mitarbeitende als authentische Botschafter – mit Blick auf die Region

Ein weiterer zentraler Aspekt war die Rolle der Beschäftigten als glaubwürdige Botschafter ihrer Unternehmen. Durch Einbindung in Kommunikationsprozesse – etwa über soziale Medien als sog. „Ambassadors“ – entsteht ein authentisches Bild der Arbeitswelt, das reine Werbekampagnen oft übertrifft. Erfolgreiche Beispiele aus der Runde des Podiums zeigten, wie durch partizipative Ansätze echte Reichweite erzielt werden kann. Dabei wurde auch die Bedeutung des Standorts selbst hervorgehoben: Lebensqualität, Familienfreundlichkeit, Wohnmöglichkeiten und die Nähe zur Natur bieten im ländlichen Raum etwa klare Vorteile gegenüber Ballungsräumen – vorausgesetzt, diese Vorzüge werden gezielt sichtbar gemacht.

Recruiting als kulturelle Aufgabe verstehen

Abschließend wurde ein Perspektivwechsel angestoßen: Recruiting gilt zunehmend als Teil der Unternehmenskultur – mit Schnittstellen zu Markenführung, Kommunikation und regionaler Identität. Der Wandel am Arbeitsmarkt erfordert neue Denkweisen. Unternehmen, die heute als Fachkräftemagnet wirken wollen, müssen nicht nur Stellen besetzen, sondern Orientierung bieten und Zugehörigkeit ermöglichen.

aux.talents: Fachkräftegewinnung langfristig und mit Strategie

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung gaben Andreas Thiel und Elisabeth Mess, Inhaberin von emconceptual, Einblicke in die strategische Antwort der Region Augsburg auf diese Herausforderung. „Wir brauchen überregionale Sichtbarkeit – nicht nur mit starken Arbeitgebern, sondern mit einer starken Geschichte der Region“, so Thiel. Mess ergänzte: „aux.talents ist mehr als ein Logo – es geht um echte Orientierung für Fachkräfte und Unternehmen.“
aux.talents ist eine langfristige Fachkräftestrategie mit einer klaren Markenwelt, die gezielt die Lebensrealitäten und Wünsche moderner Fachkräfte adressiert. Unternehmen profitieren von professioneller medialer Darstellung, Vernetzung und Sichtbarkeit – auf regionaler wie nationaler Ebene. Gleichzeitig bietet die Plattform aux.talents Orientierung für Menschen, die neu in die Region kommen und mehr als nur einen Job suchen. So entsteht ein glaubwürdiges, gemeinsames Bild der Region Augsburg – als attraktiver Ort zum Leben und Arbeiten.

Impuls: Recruiting ist heute Teil der Unternehmenskultur

In seinem Kurzvortrag verdeutlichte Thomas Streitberger, dass modernes Recruiting weit über klassische Stellenanzeigen hinausgeht. „Was früher klar der Personalabteilung zugeordnet war, ist heute eine Querschnittsaufgabe: Es geht um Markenauftritt, Kommunikation, Vertrieb – und vor allem um gelebte Unternehmenskultur“, so Streitberger. Jede Neueinstellung habe Einfluss darauf, wie zukunftsfähig ein Unternehmen bleibt.
Besonders wichtig sei es, die eigene Belegschaft authentisch sichtbar zu machen und dabei auch die regionale Verwurzelung nicht außer Acht zu lassen. „Regionalität ist kein Nachteil – im Gegenteil: Sie bietet strategisches Potenzial“, betonte er. Heimat sei mehr als ein geografischer Ort – sie sei ein Gefühl. Wer dieses Gefühl vermitteln könne, stärke nicht nur seine Arbeitgebermarke, sondern auch seine Position im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte.
Der Vormittag machte deutlich: Wer sichtbar, glaubwürdig und regional verwurzelt auftritt, punktet im Wettbewerb um Fachkräfte.

Ein besonderer Dank der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH gilt der Augsburger Allgemeinen, den Diskutanten und Vortragenden wie auch den interessierten Teilnehmer:innen, die den Vormittag zu einem inspirierenden Austausch gemacht haben.

Für weitere Informationen rund um das neue Fachkräfteportal besuchen Sie: www.auxtalents.de 

Weitere Informationen zur A³ Fachkräftekampagne finden Sie unter: www.fachkraeftekampagne-A3.de 

Die Sicherung qualifizierter Fachkräfte bleibt eine der größten Herausforderungen für Unternehmen – insbesondere im Mittelstand. Wie Arbeitgeber im Wettbewerb um Talente sichtbar, glaubwürdig und zukunftsfähig auftreten können, war Thema der Veranstaltung „Überregional sichtbar – lokal erfolgreich: Wege zum Fachkräftemagneten“ am 14.05.2025, zu der die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH gemeinsam mit der Augsburger Allgemeinen über 100 Gäste begrüßen durfte.

Im Zentrum stand die Frage, wie regionale Stärken effektiv kommuniziert und zeitgemäße Arbeitswelten gestaltet werden können. Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Medien und Arbeitsagentur diskutierten praxisnahe Ansätze für wirkungsvolles Employer Branding – mit einem klaren Fokus auf Unternehmenskultur, Kommunikation und regionale Standortvorteile und Lebensqualität.

Fachkräftesicherung als strategisches Gemeinschaftsprojekt

Bereits in der Eröffnung durch Matthias Schmid, Gesamtleiter Werbevermarktung Mediengruppe Pressedruck, und Andreas Thiel, Geschäftsführer Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, wurde deutlich, dass moderne Personalgewinnung weit über klassische Stellenausschreibungen hinausgeht. Entscheidend ist die gezielte Ansprache potenzieller Fachkräfte – gestützt durch mediale Reichweite, klare Botschaften und überzeugende Arbeitgeberprofile. Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH setzt dabei auf langfristige Strategien: Mit der Plattform aux.talents hat sie ein neues Instrument geschaffen, das regionale Arbeitgeber und Talente passfähig miteinander vernetzt. Ziel ist es, das Potenzial der Region Augsburg als attraktiven Arbeits- und Lebensraum überregional herauszustreichen.

Flexibilität, Führung und echte Haltung im Fokus

In einer Talkrunde diskutierten Elsa Koller-Knedlik (Agentur für Arbeit Augsburg), Ramona Meinzer (AUMÜLLER AUMATIC GmbH), Claudia Brandstädter (e-koris GmbH), Oliver Nowotny (Sport Brain GmbH) und Thomas Streitberger (Mediengruppe Pressedruck) unter der Moderation von Lisa Graf (VMM Medienagentur) über aktuelle Fragen von Arbeitsmarkt und dessen Entwicklung, Recruiting, Arbeitgeberattraktivität bis hin zu ausländischen Fachkräften und New Work. Dabei kristallisierte sich heraus: Die Anforderungen an zukunftsgerichtete Arbeitgeber haben sich spürbar gewandelt. Flexibilität in Arbeitszeitmodellen, die Berücksichtigung individueller Lebenssituationen sowie eine offene Führungskultur gelten heute als entscheidende Faktoren für eine das nachhaltige Binden und Gewinnen von Mitarbeiter:innen. Unternehmen, die ihren Beschäftigten echten Gestaltungsspielraum und individuelle Lösungen anbieten, steigern ihre Attraktivität und gewinnen langfristig an Bindungskraft. Gleichzeitig wurde betont, dass klare Strukturen und gegenseitiges Vertrauen unerlässlich bleiben – eine Balance, die bewusst ausgestaltet werden muss.

Mitarbeitende als authentische Botschafter – mit Blick auf die Region

Ein weiterer zentraler Aspekt war die Rolle der Beschäftigten als glaubwürdige Botschafter ihrer Unternehmen. Durch Einbindung in Kommunikationsprozesse – etwa über soziale Medien als sog. „Ambassadors“ – entsteht ein authentisches Bild der Arbeitswelt, das reine Werbekampagnen oft übertrifft. Erfolgreiche Beispiele aus der Runde des Podiums zeigten, wie durch partizipative Ansätze echte Reichweite erzielt werden kann. Dabei wurde auch die Bedeutung des Standorts selbst hervorgehoben: Lebensqualität, Familienfreundlichkeit, Wohnmöglichkeiten und die Nähe zur Natur bieten im ländlichen Raum etwa klare Vorteile gegenüber Ballungsräumen – vorausgesetzt, diese Vorzüge werden gezielt sichtbar gemacht.

Recruiting als kulturelle Aufgabe verstehen

Abschließend wurde ein Perspektivwechsel angestoßen: Recruiting gilt zunehmend als Teil der Unternehmenskultur – mit Schnittstellen zu Markenführung, Kommunikation und regionaler Identität. Der Wandel am Arbeitsmarkt erfordert neue Denkweisen. Unternehmen, die heute als Fachkräftemagnet wirken wollen, müssen nicht nur Stellen besetzen, sondern Orientierung bieten und Zugehörigkeit ermöglichen.

aux.talents: Fachkräftegewinnung langfristig und mit Strategie

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung gaben Andreas Thiel und Elisabeth Mess, Inhaberin von emconceptual, Einblicke in die strategische Antwort der Region Augsburg auf diese Herausforderung. „Wir brauchen überregionale Sichtbarkeit – nicht nur mit starken Arbeitgebern, sondern mit einer starken Geschichte der Region“, so Thiel. Mess ergänzte: „aux.talents ist mehr als ein Logo – es geht um echte Orientierung für Fachkräfte und Unternehmen.“
aux.talents ist eine langfristige Fachkräftestrategie mit einer klaren Markenwelt, die gezielt die Lebensrealitäten und Wünsche moderner Fachkräfte adressiert. Unternehmen profitieren von professioneller medialer Darstellung, Vernetzung und Sichtbarkeit – auf regionaler wie nationaler Ebene. Gleichzeitig bietet die Plattform aux.talents Orientierung für Menschen, die neu in die Region kommen und mehr als nur einen Job suchen. So entsteht ein glaubwürdiges, gemeinsames Bild der Region Augsburg – als attraktiver Ort zum Leben und Arbeiten.

Impuls: Recruiting ist heute Teil der Unternehmenskultur

In seinem Kurzvortrag verdeutlichte Thomas Streitberger, dass modernes Recruiting weit über klassische Stellenanzeigen hinausgeht. „Was früher klar der Personalabteilung zugeordnet war, ist heute eine Querschnittsaufgabe: Es geht um Markenauftritt, Kommunikation, Vertrieb – und vor allem um gelebte Unternehmenskultur“, so Streitberger. Jede Neueinstellung habe Einfluss darauf, wie zukunftsfähig ein Unternehmen bleibt.
Besonders wichtig sei es, die eigene Belegschaft authentisch sichtbar zu machen und dabei auch die regionale Verwurzelung nicht außer Acht zu lassen. „Regionalität ist kein Nachteil – im Gegenteil: Sie bietet strategisches Potenzial“, betonte er. Heimat sei mehr als ein geografischer Ort – sie sei ein Gefühl. Wer dieses Gefühl vermitteln könne, stärke nicht nur seine Arbeitgebermarke, sondern auch seine Position im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte.
Der Vormittag machte deutlich: Wer sichtbar, glaubwürdig und regional verwurzelt auftritt, punktet im Wettbewerb um Fachkräfte.

Ein besonderer Dank der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH gilt der Augsburger Allgemeinen, den Diskutanten und Vortragenden wie auch den interessierten Teilnehmer:innen, die den Vormittag zu einem inspirierenden Austausch gemacht haben.

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Pressekontakt Ansprechpartner/in

Leitung Geschäftsfeld Fachkräftesicherung und -Marketing

Dr. Nina Schmitt

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