Pressemitteilung Landratsamt Augsburg 23.02.2026 Landkreis Augsburg: Starker Wirtschaftsraum mit klarer Zukunftsstrategie

Wirtschaftliche Entwicklung dynamischer als dargestellt

Der Landkreis Augsburg widerspricht einer kürzlich veröffentlichten Darstellung, er entwickle sich wirtschaftlich deutlich schwächer als umliegende Regionen. Die Zahlen zeigen vielmehr eine stetige Wachstumsdynamik über die letzten Jahre und das trotz anspruchsvoller konjunktureller Lage im gesamten Wirtschaftsraum Bayerisch-Schwaben.

Mit rund 83.920 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gehört der Landkreis bayernweit zu den Regionen mit der höchsten Beschäftigtenzahl. „Unsere Beschäftigtenentwicklung zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in unserem Wirtschaftsraum steckt. Wir sind ein dynamischer, wachsender Landkreis, der sich den Herausforderungen der aktuellen Zeit annimmt“, betont Landrat Martin Sailer. Auch die aktuelle Arbeitslosenquote von 3,6 liegt signifikant unter dem Wert der Stadt Augsburg mit 6,9 Prozent. Das Augsburger Land verfügt außerdem über eine diversifizierte Wirtschaftsstruktur, die Wachstum in vielen Bereichen trägt. „Diese Vielfalt ist einer der größten Standortvorteile unseres Landkreises. Sie macht uns resilient und ermöglicht nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung“, erklärt Sailer. Die Wachstumsimpulse reichen vom Informations- und Kommunikationssektor mit einem Plus von 18,1 Prozent seit 2018 über Bildungs- und Gesundheitsdienstleistungen mit einem Plus von 20,6 Prozent bis hin zu Bau, Logistik und Industrie. Global Player wie Müller Milch, Lech-Stahlwerke, Sortimo oder Andreas Schmid Logistik prägen zudem weiterhin einen starken industriellen Kern.

Modellregion für innovative und wirtschaftsfreundliche Verwaltung

Einen Schwerpunkt setzt der Landkreis auf Verwaltungsmodernisierung – gemeinsam mit der regionalen Wirtschaft und insbesondere der IHK Schwaben geht er neue Wege. „Wir möchten zeigen, dass moderne Verwaltung möglich ist – digital, effizient und serviceorientiert. Dafür gehen wir als Landkreis voran und setzen innovative Projekte gemeinsam mit externen Partnern um“, so Sailer. Das zentrale Projekt ist die Modellregion „Ermöglichende Verwaltung“, deren erstes Teilprojekt – das KI‑gestützte Baugenehmigungsverfahren „BauKI“ – bereits im März 2026 in die Pilotphase gehen soll. Die IHK unterstützt den eingeschlagenen Ansatz. Sie hebt hervor, dass die Modellregion von Anfang an in enger Abstimmung mit ihr entwickelt wurde – so wie es auch bei anderen Projekten der regionalen Standortentwicklung üblich ist. Die Zusammenarbeit sei zudem durch das Arbeitsprogramm der IHK‑Regionalversammlung Augsburg‑Land weiter vertieft worden, das gemeinsam mit dem Landkreis Augsburg in verschiedenen Handlungsfeldern umgesetzt wird. Dass als erstes Teilprojekt ausgerechnet das Baugenehmigungsverfahren gewählt wurde, geht auf die Anregung der IHK zurück, da dieser Prozess für viele Unternehmen im Wirtschaftsraum Augsburg von besonderer Bedeutung ist. Im Rahmen des Projekts „BauKI“ werden KI-gestützte Assistenzsysteme entwickelt, die die Bearbeitung von Bauanträgen effizienter, schneller und bürgerfreundlicher gestalten sollen. Die bisherigen Ergebnisse wurden bereits Mitte Dezember 2025 Vertretenden des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr sowie des Staatsministeriums des Innern vorgestellt.

Aber auch an anderen Stellen setzt der Landkreis bereits vielfach auf digitale Lösungen, die Verwaltung, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen entlasten. Beim DIGITAL-Award 2025 wurde der Landkreis für das gemeinsam mit IBM entwickelte Projekt „JuKI“ bundesweit ausgezeichnet. Das System unterstützt die wirtschaftliche Jugendhilfe durch KI-gestützte Fallbearbeitung. Und auch in Bereichen wie beispielsweise der Kfz-Zulassung ist der Landkreis mit einer Vielzahl an digitalen Angeboten ebenfalls bestens aufgestellt: Ein neuer Online-Service ermöglicht sofortige Auskunft darüber, ob die für eine Fahrzeugzulassung erforderlichen Fahrzeugbriefe bei der Behörde vorliegen. Darüber hinaus bieten die Kfz-Zulassungsstellen in Gersthofen und Schwabmünchen ein Online-Terminbuchungssystem an, bei dem regelmäßig sehr kurzfristig Termine verfügbar sind; und über die bundesweite Initiative i-Kfz können zahlreiche Vorgänge wie Abmeldungen, Neuzulassungen und Wiederzulassungen komplett online und vollautomatisiert abgewickelt werden, sodass der Gang zur Zulassungsstelle in vielen Fällen entfällt.

Zukunftsinvestitionen stärken Bildungs- und Wirtschaftsstandort Augsburger Land

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises verfolgt konsequent den Ansatz „Service statt Verwaltung". Der Landkreis investiert zudem zukunftsweisend über 170 Millionen Euro in den Neu- und Ausbau von Bildungseinrichtungen. Darin enthalten sind Digitalisierungsschritte, moderne pädagogische Konzepte und die Sicherung ausreichender Lehrkapazitäten – ein wesentlicher Faktor für die Fachkräftesicherung.

„Wir sind uns bewusst, dass die aktuelle wirtschaftliche Lage in vielen Bereichen herausfordernd ist. Jedoch kann der Wirtschaftsraum Augsburger Land trotzdem ein stolzes Wachstum verzeichnen. Wir werden weiterhin eng mit unseren Unternehmen und der IHK zusammenarbeiten, um den Standort gemeinsam noch stärker zu machen. Unser Landkreis hat enormes Potenzial – und wir setzen alles daran, dieses Potenzial kontinuierlich weiterzuentwickeln“, so Landrat Sailer.

Wirtschaftliche Entwicklung dynamischer als dargestellt

Der Landkreis Augsburg widerspricht einer kürzlich veröffentlichten Darstellung, er entwickle sich wirtschaftlich deutlich schwächer als umliegende Regionen. Die Zahlen zeigen vielmehr eine stetige Wachstumsdynamik über die letzten Jahre und das trotz anspruchsvoller konjunktureller Lage im gesamten Wirtschaftsraum Bayerisch-Schwaben.

Mit rund 83.920 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gehört der Landkreis bayernweit zu den Regionen mit der höchsten Beschäftigtenzahl. „Unsere Beschäftigtenentwicklung zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in unserem Wirtschaftsraum steckt. Wir sind ein dynamischer, wachsender Landkreis, der sich den Herausforderungen der aktuellen Zeit annimmt“, betont Landrat Martin Sailer. Auch die aktuelle Arbeitslosenquote von 3,6 liegt signifikant unter dem Wert der Stadt Augsburg mit 6,9 Prozent. Das Augsburger Land verfügt außerdem über eine diversifizierte Wirtschaftsstruktur, die Wachstum in vielen Bereichen trägt. „Diese Vielfalt ist einer der größten Standortvorteile unseres Landkreises. Sie macht uns resilient und ermöglicht nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung“, erklärt Sailer. Die Wachstumsimpulse reichen vom Informations- und Kommunikationssektor mit einem Plus von 18,1 Prozent seit 2018 über Bildungs- und Gesundheitsdienstleistungen mit einem Plus von 20,6 Prozent bis hin zu Bau, Logistik und Industrie. Global Player wie Müller Milch, Lech-Stahlwerke, Sortimo oder Andreas Schmid Logistik prägen zudem weiterhin einen starken industriellen Kern.

Modellregion für innovative und wirtschaftsfreundliche Verwaltung

Einen Schwerpunkt setzt der Landkreis auf Verwaltungsmodernisierung – gemeinsam mit der regionalen Wirtschaft und insbesondere der IHK Schwaben geht er neue Wege. „Wir möchten zeigen, dass moderne Verwaltung möglich ist – digital, effizient und serviceorientiert. Dafür gehen wir als Landkreis voran und setzen innovative Projekte gemeinsam mit externen Partnern um“, so Sailer. Das zentrale Projekt ist die Modellregion „Ermöglichende Verwaltung“, deren erstes Teilprojekt – das KI‑gestützte Baugenehmigungsverfahren „BauKI“ – bereits im März 2026 in die Pilotphase gehen soll. Die IHK unterstützt den eingeschlagenen Ansatz. Sie hebt hervor, dass die Modellregion von Anfang an in enger Abstimmung mit ihr entwickelt wurde – so wie es auch bei anderen Projekten der regionalen Standortentwicklung üblich ist. Die Zusammenarbeit sei zudem durch das Arbeitsprogramm der IHK‑Regionalversammlung Augsburg‑Land weiter vertieft worden, das gemeinsam mit dem Landkreis Augsburg in verschiedenen Handlungsfeldern umgesetzt wird. Dass als erstes Teilprojekt ausgerechnet das Baugenehmigungsverfahren gewählt wurde, geht auf die Anregung der IHK zurück, da dieser Prozess für viele Unternehmen im Wirtschaftsraum Augsburg von besonderer Bedeutung ist. Im Rahmen des Projekts „BauKI“ werden KI-gestützte Assistenzsysteme entwickelt, die die Bearbeitung von Bauanträgen effizienter, schneller und bürgerfreundlicher gestalten sollen. Die bisherigen Ergebnisse wurden bereits Mitte Dezember 2025 Vertretenden des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr sowie des Staatsministeriums des Innern vorgestellt.

Aber auch an anderen Stellen setzt der Landkreis bereits vielfach auf digitale Lösungen, die Verwaltung, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen entlasten. Beim DIGITAL-Award 2025 wurde der Landkreis für das gemeinsam mit IBM entwickelte Projekt „JuKI“ bundesweit ausgezeichnet. Das System unterstützt die wirtschaftliche Jugendhilfe durch KI-gestützte Fallbearbeitung. Und auch in Bereichen wie beispielsweise der Kfz-Zulassung ist der Landkreis mit einer Vielzahl an digitalen Angeboten ebenfalls bestens aufgestellt: Ein neuer Online-Service ermöglicht sofortige Auskunft darüber, ob die für eine Fahrzeugzulassung erforderlichen Fahrzeugbriefe bei der Behörde vorliegen. Darüber hinaus bieten die Kfz-Zulassungsstellen in Gersthofen und Schwabmünchen ein Online-Terminbuchungssystem an, bei dem regelmäßig sehr kurzfristig Termine verfügbar sind; und über die bundesweite Initiative i-Kfz können zahlreiche Vorgänge wie Abmeldungen, Neuzulassungen und Wiederzulassungen komplett online und vollautomatisiert abgewickelt werden, sodass der Gang zur Zulassungsstelle in vielen Fällen entfällt.

Zukunftsinvestitionen stärken Bildungs- und Wirtschaftsstandort Augsburger Land

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises verfolgt konsequent den Ansatz „Service statt Verwaltung". Der Landkreis investiert zudem zukunftsweisend über 170 Millionen Euro in den Neu- und Ausbau von Bildungseinrichtungen. Darin enthalten sind Digitalisierungsschritte, moderne pädagogische Konzepte und die Sicherung ausreichender Lehrkapazitäten – ein wesentlicher Faktor für die Fachkräftesicherung.

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