Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften „Life isn´t perfect, but your outfit can be.”

Snordtmade GmbH.

Nachhaltigkeit in der Modebranche ist ein zwar immer öfter in der Öffentlichkeit thematisierter, jedoch bei weitem kein selbstverständlicher und konsequent umgesetzter Leitgedanke.

Ein Gastbeitrag von Sarah Maria Nordt, Snordtmade GmbH.

Ganz im Gegenteil: auch im Jahr 2023 zählt die Textilbranche nur noch übertroffen von der Schweröl-Industrie zum weltweit schmutzigsten Industriezweig. Jährlich werden durch die Textilbranche über 1,2 Billionen Tonnen CO2 verursacht – mehr als internationale Flüge und Kreuzfahrten zusammen. Hinzu kommen große Mengen an anfallendem Abwasser – eine durchschnittlich große Textilfabrik verursacht statistisch etwa 1,6 Millionen Liter Abwasser täglich, ein Großteil hiervon kontaminiert oder teil-kontaminiert durch gefährliche Chemikalien. Teils desaströse Arbeitsbedingungen in Textilfabriken vom Asiatischen Raum bis in die Türkei hinein, Wage Dumping sowie anhaltend hohe Raten von Kinderarbeit in der textilen Wertschöpfungskette sind trauriger Beweis dafür, dass der Großteil vielfältiger Nachhaltigkeitskampagnen großer Modeunternehmen als Image-fokussiertes Green Washing zu beurteilen sind.

Atelier in Augsburg

Sich diesen Herausforderungen bewusst hat sich das Augsburger Modeunternehmen Snordtmade GmbH mit seinem Label SANOGE dazu entschlossen, mit kompromissloser Nachhaltigkeit andere Wege zu gehen. Mode von SANOGE wird dabei ausschließlich im eigenen Atelier und Produktionsstätte in Augsburg hergestellt. Verwendete Stoffe stammen von handverlesenen Lieferanten aus Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien. Schwerpunkt der Designs liegt auf dem perfekten Outfit für die Dame. Besonders fokussiert hat sich SANOGE dabei auf Blusen und Etuikleider, die ihre Trägerin lange und treu begleiten sollen: durch den Business Alltag, ins Theater und zum schicken Sektempfand am Abend.

Nachhaltigkeit in der Modebranche ist ein zwar immer öfter in der Öffentlichkeit thematisierter, jedoch bei weitem kein selbstverständlicher und konsequent umgesetzter Leitgedanke.

Ein Gastbeitrag von Sarah Maria Nordt, Snordtmade GmbH.

Ganz im Gegenteil: auch im Jahr 2023 zählt die Textilbranche nur noch übertroffen von der Schweröl-Industrie zum weltweit schmutzigsten Industriezweig. Jährlich werden durch die Textilbranche über 1,2 Billionen Tonnen CO2 verursacht – mehr als internationale Flüge und Kreuzfahrten zusammen. Hinzu kommen große Mengen an anfallendem Abwasser – eine durchschnittlich große Textilfabrik verursacht statistisch etwa 1,6 Millionen Liter Abwasser täglich, ein Großteil hiervon kontaminiert oder teil-kontaminiert durch gefährliche Chemikalien. Teils desaströse Arbeitsbedingungen in Textilfabriken vom Asiatischen Raum bis in die Türkei hinein, Wage Dumping sowie anhaltend hohe Raten von Kinderarbeit in der textilen Wertschöpfungskette sind trauriger Beweis dafür, dass der Großteil vielfältiger Nachhaltigkeitskampagnen großer Modeunternehmen als Image-fokussiertes Green Washing zu beurteilen sind.

Atelier in Augsburg

Sich diesen Herausforderungen bewusst hat sich das Augsburger Modeunternehmen Snordtmade GmbH mit seinem Label SANOGE dazu entschlossen, mit kompromissloser Nachhaltigkeit andere Wege zu gehen. Mode von SANOGE wird dabei ausschließlich im eigenen Atelier und Produktionsstätte in Augsburg hergestellt. Verwendete Stoffe stammen von handverlesenen Lieferanten aus Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien. Schwerpunkt der Designs liegt auf dem perfekten Outfit für die Dame. Besonders fokussiert hat sich SANOGE dabei auf Blusen und Etuikleider, die ihre Trägerin lange und treu begleiten sollen: durch den Business Alltag, ins Theater und zum schicken Sektempfand am Abend.

„Nachhaltigkeit bedeutet für uns, Outfits zu kreieren, die nicht nur bekleiden, sondern begleiten“, erklärt Atelierleiterin Jana Jamison. Dieser Anspruch wird verwirklicht durch zeitlos überzeugende Designs, beste Qualität verwendeter Stoffe sowie höchste Präzision in der Verarbeitung.

Neben klassischen Kollektionen, welche über den Onlinestore des Labels www.sanoge.com bezogen werden können, hat sich SANOGE speziell dem Thema von Maßanfertigungen verschrieben. Im Atelier des Labels im Silbermannpark in Augsburg werden Kundinnen persönlich betreut, beraten und gemeinsam mit ihnen ihre ganz individuellen Wünsche in Sachen Outfit umgesetzt.

Zudem bietet SANOGE maßangefertigte Kleider auch ganz digital, ebenfalls erhältlich über den Onlinestore, an. Am digitalen SANOGE Modekonfigurator wird die Kundin dabei zur Co-Designerin ihres individuellen Kleides und stellt sich in einem modulbasierten Baukastensystem ein Kleid zusammen, dass in Stoffart, Stofffarbe und Design ganz ihren Wünschen und Vorstellungen entspricht. Im abschließenden Schritt ermittelt sie mit Hilfe einer integrierten App und ihres Smartphones einfach und präzise innerhalb weniger Minuten ihre persönlichen Körpermaße.

Das Ergebnis: ein Kleid, mit perfekter Passform, und so einzigartig wie die Kundin selbst

„Innovation und Nachhaltigkeit gehen bei uns Hand in Hand“, erklärt die Gründerin und Geschäftsführerin Sarah Maria Nordt, „Wir machen die Kunst der Maßschneiderei mit neuster Technologie im Bereich Fashion Tech, auf welcher unser SANOGE Modekonfigurator beruht, bereit für den Sprung ins 21. Jahrhundert.“ Mit ihrem Prinzip der Produktion On-Demand löst sich SANOGE los von Überproduktion, ressourcenverschwendenden Überbeständen im Lager und holt die Produktion zurück an den Ort der Nachfrage, nach Deutschland. Technologie-gestützte Fertigung vor Ort wird dabei in der Fachsprache als Urban Manufacturing bezeichnet. Das Resultat: Liefer- und Transportwege globaler Produktionsketten werden eliminiert, Ressourcen maximal geschont und verantwortungsvolle, zukunftsweisende Arbeitsplätze vor Ort geschaffen.

Denn das perfekte Outfit ist nicht nur geprägt von erstklassigen Designs und optimaler Passform, sondern auch von der Geschichte, die dahintersteht. Und diese sollte von Nachhaltigkeit nicht nur erzählen und diese leben. Kompromisslos.

„Nachhaltigkeit bedeutet für uns, Outfits zu kreieren, die nicht nur bekleiden, sondern begleiten“, erklärt Atelierleiterin Jana Jamison. Dieser Anspruch wird verwirklicht durch zeitlos überzeugende Designs, beste Qualität verwendeter Stoffe sowie höchste Präzision in der Verarbeitung.

Neben klassischen Kollektionen, welche über den Onlinestore des Labels www.sanoge.com bezogen werden können, hat sich SANOGE speziell dem Thema von Maßanfertigungen verschrieben. Im Atelier des Labels im Silbermannpark in Augsburg werden Kundinnen persönlich betreut, beraten und gemeinsam mit ihnen ihre ganz individuellen Wünsche in Sachen Outfit umgesetzt.

Zudem bietet SANOGE maßangefertigte Kleider auch ganz digital, ebenfalls erhältlich über den Onlinestore, an. Am digitalen SANOGE Modekonfigurator wird die Kundin dabei zur Co-Designerin ihres individuellen Kleides und stellt sich in einem modulbasierten Baukastensystem ein Kleid zusammen, dass in Stoffart, Stofffarbe und Design ganz ihren Wünschen und Vorstellungen entspricht. Im abschließenden Schritt ermittelt sie mit Hilfe einer integrierten App und ihres Smartphones einfach und präzise innerhalb weniger Minuten ihre persönlichen Körpermaße.

Das Ergebnis: ein Kleid, mit perfekter Passform, und so einzigartig wie die Kundin selbst

„Innovation und Nachhaltigkeit gehen bei uns Hand in Hand“, erklärt die Gründerin und Geschäftsführerin Sarah Maria Nordt, „Wir machen die Kunst der Maßschneiderei mit neuster Technologie im Bereich Fashion Tech, auf welcher unser SANOGE Modekonfigurator beruht, bereit für den Sprung ins 21. Jahrhundert.“ Mit ihrem Prinzip der Produktion On-Demand löst sich SANOGE los von Überproduktion, ressourcenverschwendenden Überbeständen im Lager und holt die Produktion zurück an den Ort der Nachfrage, nach Deutschland. Technologie-gestützte Fertigung vor Ort wird dabei in der Fachsprache als Urban Manufacturing bezeichnet. Das Resultat: Liefer- und Transportwege globaler Produktionsketten werden eliminiert, Ressourcen maximal geschont und verantwortungsvolle, zukunftsweisende Arbeitsplätze vor Ort geschaffen.

Denn das perfekte Outfit ist nicht nur geprägt von erstklassigen Designs und optimaler Passform, sondern auch von der Geschichte, die dahintersteht. Und diese sollte von Nachhaltigkeit nicht nur erzählen und diese leben. Kompromisslos.

Kontakt

Snordtmade GmbH

Frau Sarah Maria Nordt
Gründerin

Oberländer Str. 158
86163 Augsburg

snordtmade@gmx.de
https://sanoge.com

Praxisbeispiele Diese Unternehmen zeigen wie es geht

Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften Angebote der Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg für Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit und Wirtschaftsförderung

Was wird im Landkreis Aichach-Friedberg für Unternehmen angeboten? Hier ist eine übersichtliche Sammlung relevanter Links und Angebote. ... mehr
Mehr lesen

Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften Studie zeigt wirtschaftliche Potenziale des Textilrecyclings für Bayern auf

Im Rahmen der Studie „Ökonomische Potenziale des Textilrecyclings und der Wasserstofferzeugung aus Textilabfällen in Bayern“ wurden verschiedene Recyclingverfahren untersucht und bewertet. Die bayerische Wirtschaft sieht große Chancen. ... mehr
Mehr lesen

Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften Mehr Nachhaltigkeit für die Einweg-Endoskopie aus Augsburg

Im Bereich der Medizintechnik entwickelt sich Nachhaltigkeit heute zu einem entscheidenden Bestandteil bei der Entwicklung innovativer Medizinprodukte. Das Unternehmen Ambu, bietet Lösungen für die Patientenversorgung, die neben Sicherheit und Wirksamkeit auch Umweltherausforderungen wie die ... mehr
Mehr lesen

Aus unserem Themenspektrum Nachhaltiges Wirtschaften Das könnte Sie auch interessieren

Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³ 2025 Mit (gemeinsamen) Projekten zukunftsfähig bleiben

Der Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³ wird bereits seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Büro für Nachhaltigkeit und der Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg und mit der Unterstützung durch die Stadtwerke Augsburg und die Stadtsparkassse Augsburg von der Regio Augsburg Wirtschaft organisiert
Mehr lesen

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ Regionale Klimaschutzkonferenz

Zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen im Wirtschaftsraum Augsburg arbeiten die Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg sowie die Stadt Augsburg bereits seit einigen Jahren zusammen. Auf kommunaler Ebene sind konkrete Handlungsansätze und das Engagement der regionalen Akteure besonders wichtig. ... mehr
Mehr lesen

Anmeldung zum Newsletter Nachhaltigkeitsmonitoring

Mehr lesen

Innovation in A³ Bioökonomie

Neue Werkstoffe sind eine Kernkompetenz von Forschung und Unternehmen im Wirtschaftsraum Augsburg. Innovative Unternehmen und  Forschungseinrichtungen der Region arbeiten daran, aus biogenen Rohstoffen  Zukunftsmaterialien herzustellen. Von biobasierten Kunststoffen und Composite-Werkstoffen ... mehr
Mehr lesen

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ Werte schöpfen durch nachhaltiges Wirtschaften.

Nachhaltigkeit und Resilienz sind mittlerweile zu strategischen Wettbewerbsfaktoren geworden. Im Wirtschaftsraum Augsburg A³ haben Unternehmen dies längst erkannt und übernehmen Verantwortung in ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Belangen. Wir belegen dies mit guten Beispielen aus der ... mehr
Mehr lesen

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ Nachhaltigkeitsmonitor

Wie intensiv engagieren sich Unternehmen und Organisationen in der Region Augsburg in Aufgabenstellungen rund um Nachhaltigkeit? In einem bislang einzigartigen Vorhaben wurde dieser Frage nachgegangen. Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH arbeitete im Rahmen des Projekts gemeinsam mit der Technischen ... mehr
Mehr lesen

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ A³ klimaneutral

Die Initiative A³ klimaneutral begleitet Unternehmen aus der Region Augsburg beim Erreichen des Ziels Klimaneutralität bis 2030. Zusammen mit dem Partner KUMAS Umweltnetzwerk werden im Rahmen der Initiative die Bilanzierung der CO2-Emissionen, Informationen zu Maßnahmen zur Reduktion von ... mehr
Mehr lesen

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ Wochen der Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit in der Wirtschaft hat viele Facetten. Sind die Lieferketten transparent? Wie steht es um die Energieversorugng oder um Mobilitätsfragen? Und wie ist der Umgang mit Mitarbeiter:innen oder der Konkurenz? Die Wochen der Nachhaltigkeit im Wirtschaftsraum Augsburg zeigen auf, welche ... mehr
Mehr lesen

Nachhaltiges Bauen Netzwerk Zirkuläres Bauen im Wirtschaftsraum Augsburg

Seit 2022 engagiert sich ein Netzwerk aus vielen Institutionen in der Region für mehr Kreislaufwirtschaft im Bauwesen. Seit der Auftaktveranstaltung Zirkuläres Bauen im Oktober 2022 wurden Veranstaltungen mit insgesamt fast 500 Teilnehmern aus der Region durchgeführt. Wir freuen uns über das ... mehr
Mehr lesen

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ Betriebliches Mobilitätsmanagement

Im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit im Unternehmen und der Attraktivität als Arbeitgeber wird ein professionelles Mobilitätsmanagement immer wichtiger. Hier liegt oft nicht nur großes Einsparpotential an Ressourcen und CO2 verborgen, sondern auch die Möglichkeit die Mitarbeiterbindung, durch ... mehr
Mehr lesen

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ Klimarisiko- und Resilienzmanagement

Der Klimawandel stellt Unternehmen zunehmend vor große Herausforderungen. Themen wie Lieferkettenprobleme, Ressourcenengpässe, Mitarbeitergesundheit und Betriebsunterbrechungen werden immer relevanter. Unternehmen müssen widerstandsfähiger, anpassungsfähiger und flexibler - mit einem Wort: ... mehr
Mehr lesen

▲ TOP